Mainz05bub gegen Waldorf

  • Ich wurde 2009 von Waldorf abgemahnt .Mit 3 festgestellten IP Adressen im durch die deutsche Telekom wurde mir vorgeworfen ein Musikalbum heruntergeladen zu haben.Ich schickte Waldorf eine mod UE .Nach einigen Bettelbriefen ,erhielt ich im Sommer 2012 ein Mahnbescheid des Amtsgerichtes Coburg mit einer Forderung in Höhe von 1.096 Euro den ich komplett widersprach.Am 14.02.13 hatte ich eine Gerichtsverhandlung .Mir wurde trotz Einkommen Prozesskostenhilfe vom AG München gewährt ,einen Rechtsanwalt aus München beigeordnet sowie Fahrkosten in Form der Zusendung einer Fahrkarte gewährt . Meine Ehefrau war als Zeuge geladen . Sie hatte glaubhafte Angaben gemacht ,was der Urlaub sowie die Haussicherungen betraf .Zum fraglichen Zeitpunkt der festgestellten IP Adressen war ich in Spanien zum Besuch von Familienangehörige wo ich auch untergebracht war . Meine Ehefrau bestätigte dies glaubhaft ,sowie die Herausdrehung der Haussicherungen vor der Abfahrt nach Spanien .Als Zeuge erhielt meine Frau ebenso Zeugengeld sowie .die Fahrkosten erstattet.Das Urteil ist am 06.03.13.
    Ich kann benfalls jedem Abgemahnten raten frühzeitig Beweise zu sammeln ,z.B. eine eventuelle Abwesenheit ,Urlaub ,währennd der festgestellten IP Adressen .Aussagen von Bekannten oder Verwandten reichen vollkommen aus. Ebenso das das Modem mit der vorgeschriebenen WPA2 Verschlüsselung eingerichtet war. Das Zahlenkombination bestehend aus Zahlen und Buchstaben sowie ein zusätzliches Passwort sollte notiert aund sorgfältig aufbewahrt werden,sollte es zu einer Gerichtsverhandlung kommen. Ebenso sollte ein PC Fachmann die Verschlüsselung vor den festgestellten IP adressen eingerichtet haben. Diesen sowie die notierten Zahlenangaben sind wichtige Beweise vor Gericht wenn es zur Störerhaftung kommen sollte.
    Desweiteren hat man oft Anspruch auf Prozesskostenhilfe .Sowie Auswahl eines Rechtsanwaltes aus den zuständigen Gericht ,was auch günstiger ist. Ich rate deshalb jeden einen Antrag bei dem zuständigen Gericht zu stellen .In der Filesharing Materie ist man juristisch gesehen ein Laie und hat schon deshalb gesehen einen Anspruch .Kann man die Fahrkosten nicht aufbringen ,kann man eine Fahrkarte beim Gericht beantragen.