Abmahnung Waldorf Frommer / Frommer Legal

  • Da da lande ich auf der Startseite des Gerichts.

    stimmt.
    Frage ob jemand was zum Gericht sagen kann, wurde doch beantwortet 8)


    eher Angehmantenfreundlich oder nicht


    na daaas ist doch mal eine konkrete Frage.(Nur an der Rechtschreibung solltest Du noch ein wenig arbeiten)
    Die muss ich, (stellvertretend für viele andere) mit Nein beantworten.
    Und:
    Lasse Dich nicht von Aussagen wie: "Die Münchner Gerichte/Kammern sind Urheberrechtsverletzerfeindlich oder W&F freundlich geprägt" beirren.
    Jeder bekommt das was ihm zusteht.

  • Edit:
    nach etwas Google Recherche nach [lexicon]AG[/lexicon] Hannover und Filesharing konnte ich herausfinden, dass man dort wohl sehr gute Chancen hat

    Im allgemeinen Diskussionsthread wurde gerade die "abgemahntenfreundliche" Arbeitsweise auch des LG Hannovers diskutiert - was noch viel wichtiger ist: Erstinanzliche Urteile können auch in der zweiten Instanz dort bestehen. (Wobeis natürlich auf den Fall ankommt.)

  • Hallo kann mir jemand eine Einschätzung geben hinsichtlich des Umstandes das ich gleich 2 ma mit dabei bin?


    Hallo,


    mich hat es im Juni 2014 2 mal mit Emule und 2 Filmen erwischt, wobei ich den einen wohl nur 8 Minuten angeboten haben soll.


    [lexicon]ModUE[/lexicon]
    habe ich hingeschickt und wurden akzeptiert. Jetzt habe ich mal wieder 2
    mal einen Bettelbrief erhalten und und weiß nicht was ich machen soll,
    ich wohne ca. 150km von München entfernt. Habe zu der Zeit kein Wlan gehabt (können die vom Provider nachprüfen).


    Aussitzen oder Vergleich anstreben?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Murksel ()


  • habe ich hingeschickt und wurden akzeptiert. Jetzt habe ich mal wieder 2
    mal einen Bettelbrief erhalten und und weiß nicht was ich machen soll,


    Aussitzen, zahlen oder einen [lexicon]Anwalt[/lexicon] suchen...das sind die üblichen Verfahrensweisen.



    Zitat

    ich wohne ca. 150km von München entfernt.


    Dann dürften für dich wohl keinesfalls das [lexicon]AG[/lexicon] bzw das LG München verantwortlich sein. Das ist zumindest dahingehend gut,als daß speziell das LG München ganz gerne mal fragwürdige Ansichten vertritt. Und wo Waldorf sitzt,kann dir persönlich ja egal sein,da -sollte es zu einem Prozess kommen- ja das für deinen Wohnort zuständige Gericht prozessführend ist.



    Zitat

    Habe zu der Zeit kein Wlan gehabt (können die vom Provider nachprüfen).


    WLAN ? Hat mit dem Provider nichts zu tun. Meinst du evtl,daß du gar keinen Internetzugang hattest ?



    Zitat

    Aussitzen oder Vergleich anstreben?


    Waldorf ist ein Abmahner,den man verdammt schlecht einschätzen kann...manchmal klagt er,manchmal lässt er die Sache verfallen. Woran er das festmacht,weiß wohl nur er selbst.

  • Hallo Werniman, danke für deine Antwort.
    In meinem speziellen Fall hat das WLAN was mit dem Provider zu tun, da ich ein Gerät von denen genutzt habe und ich für 5€ im monat die WLANoption freischalten lassen konnte.


    Ist es eher wahrscheinlich das die bei einem klagen und dann davon ausgehen das ich beim anderen ja nen Verglich mache/ wenn nicht die den ja auch gewinnen, weils ja gleich 2 Vergehen sind?

  • Hallo Werniman, danke für deine Antwort.
    In meinem speziellen Fall hat das WLAN was mit dem Provider zu tun, da ich ein Gerät von denen genutzt habe und ich für 5€ im monat die WLANoption freischalten lassen konnte.


    Das wird Waldorf nicht wirklich interessieren,denn es beweist lediglich,daß -mangels WLAN- keiner darüber online sein konnte. Zumindest nicht über das deines Routers. Mittels eines zusätzlich angeschlossenen Accesspoints kann man jedoch auch selbst eins erzeugen. Zudem hat jeder Router die Möglichkeit, auch Rechner via LAN-Kabel anzuschließen. Will sagen: Nur der Umstand,daß dein Provider das WLAN-Modul des Routers nicht freigeschaltet hat, entlastet dich nicht wirklich,da es schon allein von technischer Seite her noch andere Geschehensabläufe gibt.

  • Gibt es Erfahrungen mit 2 paralellen Fällen wie bei mir? Wie ist das zu bewerten?

    Jain.


    Wenn das Internet nur über LAN genutzt wurde, kann ein Einzelpersonenhaushalt schlechterdings behaupten, die Tathandlung wäre nicht von der Einzelperson begangen wurde. Es sei denn... es gäbe andere Faktoren (wie Urlaub, etc...). Nutzten mehrere Personen den Anschluss sieht die Sache schon ganz anders aus.


    Unabhängig davon muss eben entschieden werden, ob man es drauf ankommen läßt, oder einen schnellen Vergleich vor [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] sucht. Das kann gut gehen ... schlecht gehen... es gibt da keine Regel.

  • Hallo allerseits und danke für alle bisherigen Antworten.
    Habe mich für die Abgabe einer [lexicon]modUE[/lexicon] entschieden.
    Diese habe ich eingescannt und vorab per Mail verschickt.
    (Meine neue Adresse habe ich nachträglich handschriftlich als PS vermerkt.)
    Das Einschreiben habe ich allerdings nicht mit Rückschein sondern nur per Einwurf-Einschreiben verschickt (laut Sendungsverfolgung bereits zugestellt).
    Habe das mit dem Rückschein dummerweise zu spät gelesen... X/
    Kann ich nun einfach auf die erste Reaktion von WF warten oder ist es evtl. klüger, die [lexicon]modUE[/lexicon] nochmal per Einschreiben mit Rückschein zu versenden?

  • Unabhängig davon muss eben entschieden werden, ob man es drauf ankommen läßt, oder einen schnellen Vergleich vor [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] sucht.


    Zum Verständnis: Ein "schneller" Vergleich wäre also so ungefähr bei Punkt 5, noch vor der Mahnung.
    Wie aber sieht es nach einem erfolgtem Widerspruch zur Mahnung aus?
    Wann kann man spätestens einen Vergleich anstreben, ohne dass man unnötig draufzahlen muss?
    Ist das auch nach Punkt 8 (Klagebegründung und -erhebung durch WF) noch möglich, also z.B. bei Erhalt der Ladung zum Gerichtsverfahren?

  • Wie aber sieht es nach einem erfolgtem Widerspruch zur Mahnung aus?
    Wann kann man spätestens einen Vergleich anstreben, ohne dass man unnötig draufzahlen muss?

    Immer nur vor dem [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon], da ein Rechtsanwalt für einen Mahnbescheidsantrag auch immer Gebühren erhält. (Erst im späteren streitigen Verfahren fallen diese Gebühren wieder weg - aber das ist wieder eine andere (formale) Geschichte.


    "Unnötig drauf zahlen" trifft es sicher nicht. Wer eben nicht sofort vergleicht/bezahlt, seine Meinung später aber ändert, muss eben damit rechnen das weitere Kosten entstanden sind, die der Gegner zu berücksichtigen "wünscht".
    Vergleichen selbst kann man fast zu jedem Zeitpunkt - zumindest verhandeln. Dazu gehören ja immer noch zwei.


    PS: Natürlich sollte jede Vereinbarung immer den Passus enthalten, dass mit der Zahlung von X sämtliche Forderungen des Gläubigers abgegolten sind.

  • Hi,


    ich hab eine Abmahnung von Waldorf Frommer wegen zwei Folgen einer TV Serie bekommen.


    Ich habe diese Folgen nicht heruntergeladen und kann das auch belegen, da ich zu dem Zeitpunkt nicht zuhause war sondern über das ganze Wochenende bei einem Familienfest.


    Ich bin Hauptmieter in einer WG und der Internetvertrag läuft auch auf mich und ich hab immer alle aufgeklärt, möglicherweise hatte jemand einen Ausländischen Gast, der entsprechende Folgen heruntergeladen hat mit Bittorrent.


    Ich hatte vor ein paar Jahren schonmal eine Abmahnung in einem ähnlichen Fall, wo ich ebenfalls nicht den entsprechenden Film heruntergeladen hatte. Diese ist aber mittlerweile schon Richtung [lexicon]Verjährung[/lexicon].


    Wie ist mittlerweile die Rechtslage eigentlich? Ich habe gelesen, dass das LG Köln in einem Fall den [lexicon]Anschlussinhaber[/lexicon] in einer WG freigesprochen hat.



    In der Abmahnung steht auch, dass wenn man geltend machen wolle, dass jemand anderes wahrscheinlich die Rechtsverletzung begangen hat, man begründet vortragen müsse, wer als Täter in Betracht käme, hier wäre das vermutlich der ausländische Gast.


    Ich wollte fragen, ob es Sinn macht, das zu tun.

  • Wie ist mittlerweile die Rechtslage eigentlich? Ich habe gelesen, dass das LG Köln in einem Fall den [lexicon]Anschlussinhaber[/lexicon] in einer WG freigesprochen hat.


    In der Abmahnung steht auch, dass wenn man geltend machen wolle, dass jemand anderes wahrscheinlich die Rechtsverletzung begangen hat, man begründet vortragen müsse, wer als Täter in Betracht käme, hier wäre das vermutlich der ausländische Gast.


    Ich wollte fragen, ob es Sinn macht, das zu tun.

    Die Rechtsprechung hat sich hier eher zu Gunsten der [lexicon]Anschlussinhaber[/lexicon] entwickelt. Aber Achtung! Du benötigst die Leute, die als Nutzer in Frage kommen möglicherweise als Zeugen. Lies Dir das mal durch.


    Die in der Abmahnung dargestellten "Antwortpflichten" existieren im außergerichtlichen Bereich nicht. Sinn macht es auch nicht - da der Abmahner regelmäßig solche Vorträge als "Ausreden" zurück weisen kann, es sei denn... du bringst ein schriftliches Schuldeingeständnis des Täters an. Und sogar dann könnte man Dich noch wegen angeblicher "Störerhaftung" zur Kasse bitten wollen.


  • In der Abmahnung steht auch, dass wenn man geltend machen wolle, dass jemand anderes wahrscheinlich die Rechtsverletzung begangen hat, man begründet vortragen müsse, wer als Täter in Betracht käme, hier wäre das vermutlich der ausländische Gast.


    Lass mich raten: und wahrscheinlich wurde sich auf die Bearshare-Entscheidung des [lexicon]BGH[/lexicon] vom Januar 2014 bezogen ? Nun, das ist ein Punkt,über den sich die Geister streiten. Abmahner und dümmliche Thüringer Forenadmins behaupten ganz gerne mal,daß man Nachforschungspflichten habe ud den wahren Täter frei Haus liefern müsse. Doch das steht in diesem Urteil gar nicht drin. Drin steht,daß die Täterschaftsvermutung allein schon durch die Möglichkeit entkräftet ist,daß andere Mitnutzer die Tat begangen haben. Der Anschlußinhaber soll lediglich die in Frage kommenden Mitnutzer *nennen*und ist *in diesem Rahmen* auch zur Nachforschungen verpflichtet. Das bedeutet aber nicht,daß er den Täter ermitteln muss (wie Abmahner gerne behaupten),sondern lediglich,daß er im Rahmen seiner Möglichkeiten ermitteln muss, wer denn zum fraglichen Zeitpunkt überhaupt daheim war und ob der ausländische Gast evtl. genau an diesem Tag zu Besuch war. Mehr nicht.

  • Hallo alle. Ich wurde von wf abgemahnt. Wegen filesharing 2 tv serien folgen. Ich war aber nicht zuhause und im Briefkasten habe ich 2 Briefe von wf gehabt. 1.brief bla bla bla und der 2. Mit verlängerter Frist für eine ue. Beide Frist sind aber schon abgelaufen. Habe richtig angst was jetzt passiert. Kann mir jemand bitte erklären was die einwillige Verfügung eigentlich bedeutet? Kann mir das nirgends übersetzen da ich selbst kein deutscher bin. Herzlichen dank für alle hilfreiche Antworten.

  • Kann mir jemand bitte erklären was die einwillige Verfügung eigentlich bedeutet?

    Besser wäre es jedoch, Du erledigst die Angelegenheit "[lexicon]moduE[/lexicon]" umgehend und schickst a) eine mail an den Abmahner mit Anhang "[lexicon]modUE[/lexicon]" und Erklärung "verspätete Abgabe durch zB Urlaubsabwesenheit", oder besser noch b) nach Möglichkeit das ganze per Telefax.


    Dann kannst Du hernach wochenlang beruhigt informieren, was eine Einstweilige Verfügung ist.
    (Nichts anderes als der Name sagt: Geht keine UE ein kann der Anspruchsinhaber bei Gericht eine Verfügung beantragen, die den Anspruchsgegner gerichtlich verpflichtet das jeweilige Tun zu unterlassen. Der Begriff ist bei Wikipedia schon recht gut erklärt.)

  • guten morgen zusammen,


    nach nun fast 3 jahre des erfolgreichen aussitzen hab ich letzten samstag nun doch dem [lexicon]mahnbescheid[/lexicon] aus coburg bekommen. ärgert mich gewaltig!


    nun meine frage wie soll ich nun vorgehen? gleich nen [lexicon]anwalt[/lexicon] kontaktieren oder wie fülle ich selber den [lexicon]mahnbescheid[/lexicon] korrekt aus?


    theoretisch was ich so aus dem blog entnehmen konnte muss ich jetzt weitere 8 monate zittern bis zur [lexicon]verjährung[/lexicon].


    grüße


    geforce


  • nun meine frage wie soll ich nun vorgehen? gleich nen [lexicon]anwalt[/lexicon] kontaktieren oder wie fülle ich selber den [lexicon]mahnbescheid[/lexicon] korrekt aus?


    Ich nehme an, du willst ihm widersprechen ? Einfach das Kreuz bei "Ich widerspreche dem Anspruch insgesamt" machen, unterschreiben, ab zur Post. EInen [lexicon]Anwalt[/lexicon] brauchst du an dieser Stelle noch nicht,der kostet zu diesem Zeitpunkt nur unnötig Gebühren. Erst wenn ein Klage eintrudelt,solltest du darüber nachdenken.



    Zitat

    theoretisch was ich so aus dem blog entnehmen konnte muss ich jetzt weitere 8 monate zittern bis zur [lexicon]verjährung[/lexicon].


    Wie kommst du auf 8 Monate ? Ein [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] hemmt die [lexicon]Verjährung[/lexicon] um 6 Monate. Da Mahnbescheide üblicherweise im letzten Monat der normalen Verjährungsfrist eintreffen,gehe ich mal davon aus,daß die [lexicon]Verjährung[/lexicon] auch bei dir eigentlich zum 31.12. eingetreten wäre ? In dem Fall rechnest du einfach 6 Monate hinten dran,d.h. die [lexicon]Verjährung[/lexicon] tritt nun zum 30.Juni 2016 ein.

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