Abmahnung Waldorf Frommer

  • Die Rechtslage ist auf ziemlich dünnen Eis,

    na endlich mal eine gute Aussage zum deutschen Urheberrecht.

    Oder hat das Dein Spanisches Handy so ausgelgt?

    :/:D:D


    Nachtrag:

    wenn er einen Täter nennt...

    Dann, wenn es glaubhaft nachgewiesen wird, wird der "Täter" eben zu Kasse gebeten.

    Jaaa auch über ein deutsches Mahnverfahren im Ausland. Da ist sogar Spanien mit von der Party

  • Ok, jetzt kannst Du erneut deine Bonuszahlung von WF abholen.

    P.S: Das war das letzte mal das ich Dir hier im Forum geantwortet habe.

    Ab sofort, antworte ich nur noch kompetenten und hilfsbereiten Usern und nicht solchen die sich daran erfreuen, wenn selbige verprellt werden.

  • Vielen Dank für die Antwort und die aufmunternden Worte. Habe mich auch entschlossen nicht aufzugeben.Morgen geht der Widerspruch raus.

  • Nochmal zum Thema Gäste aus dem Ausland. Einige lassen ja hier nicht locker, den Abgemahnten Angst zu machen, dass Waldi den „Tätern“ bis ins Ausland nachstellen wird. Sie geben aber nie eine Quelle an, und verfolgen vermutlich eine ganz andere Agenda.


    Hierzu mal eine Quelle, vom allseits bekannten Dr. W., der tausende Fälle kennt:


    Waldorf Frommer lässt nicht locker?

    Viele Adressaten von Abmahnungen berichten mir, dass obwohl sie Waldorf Frommer mitteilten, dass ausländische Gäste zu Besuch waren, Waldorf Frommer nicht bereit war, die Akte zu schließen. Das ist wenig überraschend, weil in vielen Fällen die Darstellungen und Nachweise für die Rechtsverletzung eines Dritten nicht ausreichen. Ferner hat Waldorf Frommer natürlich ein Interesse daran, den Anschlussinhaber nicht einfach aus der Haftung zu entlasten, weil sonst zu befürchten ist, dass ihr Mandant „leer ausgeht“. Ich rate dringend in solchen Fällen Kontakt zu einem versierten Anwalt aufzusuchen, damit dieser samt Nachweisen den Fall ordentlich aufbereitet. Nur so wird Waldorf Frommer geneigt sein, die Akte zeitnah und verbindlich zu schließen.

    Haftet der ausländische Gast?

    Die Frage, die sich unmittelbar anschließt, ist ob der ausländische Gast danach verklagt werden kann. Die Antwort ist eindeutig: „Ja“. Der Gast haftet voll als Täter. Solange der Gast aber wieder dauerhaft im Ausland lebt, ist mir noch kein Fall untergekommen, wo er tatsächlich verklagt wurde. Der Aufwand ist wohl eher unverhältnismäßig.

  • auch wenn nachweislich beweisen kann,das man vor Ort war (Flugtickets).Eigentlich liegt doch die Beweislast bei WF?

  • das man vor Ort war (Flugtickets).

    :/ er will´s partout (das hab ich jetzt mit meinem französischen Handy geschrieben) also er will es nicht begreifen Das Flugticket beweist nicht dass Du, zu dem Zeitpunkt an dem der Anschluss deines Vaters gelogged wurde, vorm Computer gesessen hast. Es beweist evtl. dass Du in dem Zeitraum dich in D aufgehalten haben könntest. Mehr nicht.

  • Dann fragen wir unseren Fanboy doch mal ganz direkt: WIE soll der Anschlußinhaber nachweisen, dass es der Gast war ? WF zieht die Nummer mit der Nichterfüllung der sekundären Darlegungslast vor Gericht ja konsequent durch, also sollte man in München auch endlich mal mit Aussagen rausrücken können, WIE denn dieser Nachweis praktisch aussehen soll. Denn um zum Passus "sek.Darlegungslast nicht erfüllt" kommen zu können, müsste ja erstmal irgendein Maßstab existieren, an dem die Erfüllung gemessen wird. Und komm bitte nicht mit "forensischen Untersuchungen" des vermeindlich benutzten Rechners, denn die sind Monate nach der Tat absolut sinnfrei und beweisen genausowenig wie ein Flugticket als Abwesenheitsnachweis.
    Fakt ist, dass es WF offenbar piepegal ist, ob tatsächlich der wirkliche Täter zur Rechenschaft gezogen wird, sondern für die Münchner lediglich zählt, dass überhaupt jemand rechtlich greifbar ist.

    Man stelle sich das mal aufs Strafrecht übertragen vor: der Staatsanwalt weiß, dass der Fahrer eines schwarzen Golfs Unfallflucht begangen hat...aber weil der sich im Ausland aufhält,wird einfach der Verleiher des Autos zur Rechenschaft gezogen,obwohl er Angaben gemacht hat, wo der Täter zu finden ist.

  • Dann fragen wir unseren Fanboy doch mal ganz direkt: WIE soll der Anschlußinhaber nachweisen, dass es der Gast war ? WF zieht die Nummer mit der Nichterfüllung der sekundären Darlegungslast vor Gericht ja konsequent durch, also sollte man in München auch endlich mal mit Aussagen rausrücken können, WIE denn dieser Nachweis praktisch aussehen soll. Denn um zum Passus "sek.Darlegungslast nicht erfüllt" kommen zu können, müsste ja erstmal irgendein Maßstab existieren, an dem die Erfüllung gemessen wird. Und komm bitte nicht mit "forensischen Untersuchungen" des vermeindlich benutzten Rechners, denn die sind Monate nach der Tat absolut sinnfrei und beweisen genausowenig wie ein Flugticket als Abwesenheitsnachweis.
    Fakt ist, dass es WF offenbar piepegal ist, ob tatsächlich der wirkliche Täter zur Rechenschaft gezogen wird, sondern für die Münchner lediglich zählt, dass überhaupt jemand rechtlich greifbar ist.

    Man stelle sich das mal aufs Strafrecht übertragen vor: der Staatsanwalt weiß, dass der Fahrer eines schwarzen Golfs Unfallflucht begangen hat...aber weil der sich im Ausland aufhält,wird einfach der Verleiher des Autos zur Rechenschaft gezogen,obwohl er Angaben gemacht hat, wo der Täter zu finden ist.

    Richtig, es scheint aber hier User zu geben die sich daran erfreuen wie Anwaltskanzleien versuchen armen Usern die Ohren lang zu ziehen.

  • WIE soll der Anschlußinhaber nachweisen, dass es der Gast war ?

    Tja, wenn er das nicht kann und Du keine Erklärung dafür hast, solltest du auch einmal nebenbei in den § 138 ZPO sehen.


    Nachtrag:

    Du tummelst Dich doch auch "fremd"

    blätter einmal in den veröffentlichten Urteilsbeiträgen vom Steffen (der Herr hab ihn seelig)

    Oder Stichwort "Loud_Entscheidung"

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von watt_ihr_volt_vol2 () aus folgendem Grund: Nachtrag geschrieben

  • Letztendlich dreht es WF, wie sie´s gerade brauchen. Wenn man sich mal allein die Urteile der letzten Monate anschaut, hatte wir schon so ziemlich jede Konstellation dabei, in der der Beklagte wegen Nichterfüllung der sek.Darlegungslast verurteilt wurde:
    -AI hat keine Nachforschungen angestellt
    -AI hat Mitbewohner beschuldigt,ohne Namen zu nennen
    -AI hat gezielt Mitbewohner genannt, der hat die Tat aber abgestritten
    -Mitbewohner hat die Tat gestanden, bei ihm ist aber finanziell nix zu holen oder er ist nicht greifbar,da verzogen
    - AI nachweislich ortsabwesend,der einzige Täter mit Möglichkeit zur Tatbegehung streitet es aber ab
    -Nachforschungen angeblich nicht weitreichend genug
    usw usw.

    Kurz gesagt: Waldorf trotz "Beweisen dubioser Herkunft" mit dem Finger auf jemanden und der faktisch keine Möglichkeit der Gegenwehr.
    Ich hab mal die Probe gemacht: allein in den 2min, in denen ich hier diese Zeilen schreibe, hat mein Portscanner im zur Telekom gehörenden IP-Bereich 217.x.x.x 19 IPs mit einem offenen Port 6881 gefunden. Das bedeutet, dass die User dort mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit gerade ein Filesharingprogramm laufen haben. Was hindert mich daran, zu behaupten, dass von dort Filesharing betrieben wurde,wenn kein Richter nach weiteren Beweisen fragt und dem Beklagten keine Möglichkeit bleibt, seine Unschuld zu beweisen ?

  • "Beweisen dubioser Herkunft"

    Als Mitglied seit 2014 weist du wer für W&F die Daten mitfräst.

    Und dass es Eidesstattliche Versicherung der die Fräsmaschienen bedienenden Personen dort gibt, ist auch bekannt.



    allein in den 2min, in denen ich hier diese Zeilen schreibe, hat mein Portscanner im zur Telekom gehörenden IP-Bereich 217.x.x.x 19 IPs mit einem offenen Port 6881 gefunden

    was hat das zu sagen?

    Dass eben in diesem IP-Bereich viele offene Ports anzutreffen sind. Sack Reis....

    Weist Du, wenn die Abmahnung eintrudelt welche IP-Adresse Du vor einem halben Jahr hattest?

    Na also.

    Aber als die Log-Fa. festgestellte, dass die beobachtete Datei mit dem Hash xyz über die IP xyz ins Netz geschickt wird, hat der zuständige Provider die Aufforderung erhalten festzustellen wem eben diese IP gehört.

    Aber das weist Du ja alles. Wurde schon vor 10 Jahren durchgekaut. Was soll also der Einwand "Du könntest jetzt behaupten" :rolleyes::rolleyes:

  • Hi @ all,


    bin neu hier und auch ein Exemplar das nun auch ein Mahnbescheid bekommen hat, nachdem alles andere kam und erledigt wurde (Unterlassungserklärung).


    Zu meiner Sache kurz: das erste Mal im Juni 2016 angeschrieben wegen eines Films zu Ostern 2016. Kamen mehrere Bettelbriefe, Ratenzahlung, etc. Habe außer auf das erste Schreiben gar nicht reagiert und alles schön abgeheftet.


    Jetzt schon ein Mahnbescheid - ist das üblich?


    Jetzt Kreuz bei 2 und Unterschrift und innerhalb 2 Wochen dort - richtig?

    Und hoffen, dass nichts mehr kommt, ja?


    Wann wäre dann die komplette Verjährung in meinem Fall?


    Und wie lange kann man sich noch einigen, falls nach dem Mahnbescheid noch was kommt? Und auf welche Summe (falls)?


    Wo finde ich die ganzen Punkte - kann es jemand bitte verlinken - muss jetzt alles auffrischen, ist bissl in Vergessenheit geraten ;)



    Vielen Dank!

  • Hallo Zusammen,

    bin auch ein "Altfall" aus 2011.

    Habe über einen Medienanwalt eine Modifiz. UE abgegeben.

    Es kam zuletzt 2012 ein Vergleichsangebot seitens Waldi der abgelehnt wurde.

    6 Jahre war Ruhe.

    Letzte Woche kam ein gerichtlicher Mahnbescheid wegen Schadensersatzforderung.

    Habe dem ganz Widersprochen und werde weiter nicht zahlen.

    Hoffe das mehr Betroffene hartnäckig bleiben.

    Wann würde die Verjährung der Schadensersatzforderung greifen?

    Erst 2021 oder 6 Monate nach Gerichtl. Mahnbescheid?

  • Guten Morgen,


    mein Vater hat heute ein Schreiben von Waldorf erhalten.


    Illegales Tauschbärsenangebot Twentieth Century Fox

    -Vorbereitung Klageverfahren-


    Seit knapp 1,5 Jahren bekommen wir immer wieder mal ein Schreiben von Waldorf.


    Wir hatten bisher keinen Kontakt weder schriftlich noch telefonisch.


    Fakt ist mein Vater hat WLAN. Die Zugangsdaten dazu haben aber auch Andere.


    Ich möchte nun doch gerne dort anrufen und ihnen diesen Umstand mitteilen.


    Was sollte ich beachten beim Telefonat?

  • Mitte 2021


    Wie hoch war denn die Forderung im MB im Vergleich zur Forderung von 2012?

  • Was willst Du mit dem Anruf erreichen? Ist nämlich eher zwecklos...

  • Hallo, ich bin neu hier und es "eilt" etwas, daher komme ich gleich zum Punkt. Ich habe bisher alle Briefe ignoriert und bin nun beim Brief "Vorbereitung Klageverfahren abgeschlossen" angekommen. Eine mod UE habe ich bisher nicht verschickt. Ist es dafür schon zu spät?

    Im neuesten Brief ist auch keine Rede mehr von einer Unterlassungserklärung, so als würde diese nicht mehr gefordert werden. Gefordert werden nach wie vor knapp 700 €.


    Falls ich immer noch eine mod UE abschicken könnte (was ich hoffe), kommt hier das nächste Problem: Ich weiß nicht mehr, um welches Werk es sich konkret handelt. Die ersten Briefe, in denen das Werk genannt wurde, habe ich scheinbar weggeschmissen (kamen wohl irgendwann 2017). In den neueren Briefen ist nur noch vom Mandanten 20th Century Fox die Rede.

  • Was willst Du mit dem Anruf erreichen? Ist nämlich eher zwecklos...

    Sprich ich habe keine Chance mehr einen Vergleich auszuhandeln und warte nun auf die Bestätigung zur Gerichtsverhandlung.


    Für eine UE ist es auch zu spät?


    Es ist doch nicht klar das mein Vater als Anschlussinhaber die Rechtsverletzung begangen hat. Zugang zum Wlan hatten doch mehrere Personen.

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