Abmahnung Waldorf Frommer

  • Ich wollt mich auch nochmal zurückmelden,

    ich hab das Ding jetzt bezahlt, aber auch aus dem einfachen Grund, dass der Vorwurf auch stimmt. Wäre es tatsächlich irgendwann vor Gericht gegangen, hätt ich eh verloren und dann wäre es nur noch teurer geworden.

    Ich verbuchs als Lehrgeld. Schade drum, aber halt auch völlig berechtigt.

  • Naja da wird sich Waldi freuen dass sie einen wieder so eingeschüchtert haben und er nachgegeben hat... Muss aber jeder für sich selbst entscheiden...

    Es ist was anderes wenn man unrechtmäßig abgemahnt wird, was ja auch häufig passiert - das hätte ich auch nicht gezahlt, aber so...

    Ob die Höhe des Betrags nun angemessen ist oder nicht, steht auf einem anderen Blatt. Rechtmäßig war die Forderung allerdings.

  • Es ist was anderes wenn man unrechtmäßig abgemahnt wird, was ja auch häufig passiert - das hätte ich auch nicht gezahlt, aber so...

    Ob die Höhe des Betrags nun angemessen ist oder nicht, steht auf einem anderen Blatt. Rechtmäßig war die Forderung allerdings.

    Zur Höhe der verlangten Schadenersatzleistungen gibt es unterschiedliche Meinungen, auch bei den Gerichten. Da werden die "üblichen" 1000 EUR durchgewunken oder aber nur ein Bruchteil als angemessen erachtet. Suche mal nach "Überkompensation". Da wird die Meinung vertreten, dass sich die Hochlader / Uploader den Schadenersatz teilen, also für jeden nur ein Anteil der Kosten nach Lizenzanalogie zu tragen sind.

  • Mein Fall ist von 2010 oder 2011..die pochen auf 20 Jahre Verjährung,hatte 5 Jahre zwischendrin Ruhe von 2014 bis 2019...es ist einfach nur nervig...

    Genau, alles nervig. Bei mir genau das gleiche wie bei Dir. Aber wir 2010/2011 Fälle halten durch 8).
    Nur, dass mit den 20 Jahren Verjährung ist hoffe ich ein Schreibfehler :/:?::!:

  • Kurzes Update von mir. Abmahnung Ende 2010, ein paar Jahre Bettelbriefe, sonst nichts in knapp 9(!) Jahren . Seit 4 Jahren im Ausland, in Deutschland abgemeldet. MB ging an Adresse eines Familienmitglieds an der ich nie offiziell angemeldet war. Diese deutsche Adresse wurde dem Einwohnermeldeamt nur einmalig mitgeteilt um dorthin die Abmeldebescheinigung zu senden. MB landete trotzdem im Briefkasten, wurde aber zur Post zurück gebracht mit Begründung, Adressat unbekannt. Das ist jetzt ca. 10 Monate her. Seitdem keine Post an dieser Adresse oder meiner Adresse im Ausland (kein EU oder EWR Ausland). Was meint ihr, wann ich sicher raus bin aus der Sache?

    Könnte WF einen vollstreckbaren Titel gegen mich erwirken? Der MB ging ungeöffnet zurück. Könnte mir dies zum Verhängnis werden, da die Post den MB ja zugestellt hat, als sie den gleichen Nachnamen am Briefkasten entdeckt haben. Wie gesagt, war dort nie angemeldet. Was für Verpflichtungen haben Familienmitglieder in solch einem Fall?

  • Der MB war im Briefkasten mit Datumsangabe. Nachnamen sind gleich. Aber das Familienmitglied hat den MB recht zügig wieder zur Post gebracht und mit einem "Adressat unbekannt".


    Gibt es irgendwas, das ich tun kann, um die Sache zu entschärfen?

    Ich möchte nicht, dass irgendwas erwirkt wird ohne meine Kenntnis.

    Hier im Ausland habe ich bisher keine Post bekommen.


    Wenn es hart auf hart kommt, habe ich eine Abmeldebestätigung die ein paar Monate vor dem MB datiert ist, die besagt, dass ich in keiner Wohnung in D gemeldet bin und eine ausländische Meldebestätigung, dass ich ununterbrochen seit Jahren im Ausland offiziell gemeldet bin.


    Ich mache mir am meisten Sorgen, dass ein Titel erwirkt wird, der 30 Jahre gültig ist. Aber ich frage mich, ob die es riskieren dies auf der Grundlage einer Adresse zu machen, an der ich nie gemeldet war. Die müssen diese dt. Adresse vom Meldeamt bekommen haben, als letzten Strohhalm mich in Dtl. zu erreichen. Haben WF damit eine solide Basis für einen MB/VB/Titel?

  • Gibt es irgendwas, das ich tun kann, um die Sache zu entschärfen?

    Nein.

    Ich möchte nicht, dass irgendwas erwirkt wird ohne meine Kenntnis.

    was soll erwirkt werden. Der MB ist zurück gegangen, das Gericht wird Waldorf darüber informiert haben.

    Shit Adressatenrecherche seitens Waldorf eben. Pech.

    Haben WF damit eine solide Basis für einen MB

    einen MB kann jeder gegen jeden erwirken. Das Gericht prüft nicht ob die Forderung richtig oder berechtigt ist. Ebenso wird der MB an die angegebene Adresse verschickt. Ob diese richtig ist, ist Sache des Antragstellers.

    Für einen VB braucht Waldorf auch eine zustellbare Adresse....wenn die für den MB schon nicht richtig war....:/

    also schön locker bleiben und langsam durch die Hose atmen

  • Ja, ich versuche entspannt zu bleiben. Öffentliche Zustellung war noch etwas, das mir etwas Sorge bereitet hat. Gibt es da Seiten, auf denen man öffentliche Zustellungen verlässlich einsehen kann. Hat W+F so etwas schon versucht in anderen Fällen.

    Habe auch überlegt, dass AG Coburg zu kontaktieren um zu erfahren, ob ein MB oder VB vorliegt.

    Ich bin froh, dass ich ein Altfall bin. Mitte 2021 wäre alles verjährt. Sollte man dann vielleicht nochmal einen Brief schicken und sagen, dass man davon ausgeht, dass jetzt alles verjährt sei, da kein MB oder VB an meine Meldeadresse versendet wurde. Ich denke mal das ist keine gute Idee, aber vielleicht hilft es mir einfach damit abzuschließen und ich habe etwas in der Hand. Diese Unsicherheit macht mir einfach momentan zu schaffen.

  • Ich habe noch etwas Interessantes in Erfahrung bringen können:


    Anscheinend hat W+F nur 6 Monate nach dem Verstreichen der 2 Wochenfrist des MB Zeit einen VB zu beantragen. Geschieht dies nicht, ist der MB hinfällig.

    Die Geschichte mit dem MB ist nun schon fast ein Jahr her. Klingt doch erstmal ganz gut, dass ich nichts weiter von denen gehört habe (weder an der falschen Adresse, noch hier an meiner ausl. Adresse), oder?


    edit: Quelle

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von mozzzer ()