Abmahnung Waldorf Frommer

  • bitte löschen


    ... es reicht der [lexicon]Grundkurs[/lexicon] hier im Forum ... dort sind alle Frage beantwortet.


    EDIT
    Ups ... da hattest du eben noch ne ganze Menge Buchstaben aufgetürmt ... und jetzt?


    EDIT 2 (hab die Frage noch im Kopf!)


    Ein paar Gedanken zur 'Erweiterung' einer [lexicon]mod.UE[/lexicon] beispielhaft erklärt.


    Grundsätzlich unterscheidet man 3 Stufen. Die erste Stufe, man gibt nur für das Werk wofür man abgemahnt wurde eine [lexicon]mod.UE[/lexicon] ab (zbsp. Homeland - Staffel 2 - Folge 1 - The Smile).
    Die zweite Stufe wäre der gesamte Umfang der Staffel 2 (zbsp. Homeland - Staffel 2 - Folge 1-12; 1. The Smile; 2. Beirut Is Back; 3. State of Independence; 4. New Car Smell; 5. Q&A; 6. A Gettysburg Address; 7. The Clearing; 8. I’ll Fly Away; 9. Two Hats; 10. Broken Hearts; 11. In Memoriam; 12. The Choice) und die dritte Stufe ist eine Unterwerfung hinsichtlich aller Werke des Rechteinhabers (RI) 20th. Century.


    Allerdings ist man bei einer Verpflichtung, die sich auf alle Werke des RI bezieht einem hohen Risiko ausgesetzt, da die Unterwerfung sich auch auf alle zukünftig erscheinenden und bislang unbekannten Werke des RI bezieht ... und wer weiß das heute schon?


    Auch bei der Variante Zwei ist eine Risiskabschätzung angebracht. Es ist vom vergangenem Verhalten hinsichtlich Taschbörsen abhängig (und so lange dürfe das ja noch nicht her sein, dass man sich daran nicht erinnern kann), inwiefern es nützlich ist, in die [lexicon]mod.UE[/lexicon] nicht nur Staffel 2 - The Smile zu schreiben, sondern global, Staffel 2
    Obwohl Waldorf nicht dafür bekannt ist, scheibchenweise abzumahnen, kann keiner die Entscheidung abnehmen. Da muss man eben selbst mal auf die Platte schauen.

  • Was soll ich nur machen?


    Diese Entscheidung kann Dir leider keiner im Forum abnehmen, dass musst Du auf Basis Deiner "Geschichte" mit evtl. gerichtssicheren Fakts überlegen.


    Fakt ist: ohne Widerspruch droht - wie von Dir schon erkannt - dann in der Folge der Vollstreckungsbescheid. mit der Kostenbelastung aus dem [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] heraus.


    Aber: nicht alle Widersprüche mündeten bislang zwangsläufig in einer Klagebegründung.


    Und: selbst bei Erhalt der Klagebegründung kann man sich noch vergleichen (und unter den 1.700 bleiben)...


    Insofern solltest Du einen Widerspruch bevorzugen und der weiteren Entwicklung entgegensehen...


    Gruß

  • Hallo,


    Ich wurde von W&F für 2 Werke abgemahnt und habe für das 1. Werk den Schritt 5 erreicht. Wenn ich es richtig verstanden habe, brauche ich bei Schritt 5 noch nichts unternehmen.


    Ich würde mich, wenn es zu einer Klage kommt, auf einen Vergleich einlassen.
    Die Frage ist, wann ist, kostentechnisch, der günstigste Zeitpunkt? Also bis wann kann ich einen Vergleich anstreben, ohne das Kosten für Gericht usw. auf mich zu kommt?


    Reicht es, wenn ich, nachdem der gelbe Brief gekommen ist, einen Vergleich mache?


    Nochmal vielen dank, dass Ihr hier dieses Forum aufgezogen habt und in die Fußstapfen der NW tretet.
    Dank Euch können bestimmt einige Leute wesentlich ruhiger schlafen.

  • Moin

    Ich würde mich, wenn es zu einer Klage kommt, auf einen Vergleich einlassen.
    Die Frage ist, wann ist, kostentechnisch, der günstigste Zeitpunkt? Also bis wann kann ich einen Vergleich anstreben, ohne das Kosten für Gericht usw. auf mich zu kommt?


    Die Frage ist ja wohl "kostentechnisch" nicht ganz ernst gemeint, oder?
    Wer sich zu einem Vergleich entschließt, bzw. gewillt ist diesen einzugehen und zu zahlen, um diese eine Sache zu beenden, kann den Vergleich alleine versuchen bevor der gelbe Brief kommt.
    Auch unter Zuhilfenahme eines Anwaltes, wo schon Kosten entstehen, kann ein Vergleich versucht werden. Hier ist aber zu beachten, dass mit einem [lexicon]Anwalt[/lexicon] die Gesamtsumme höher ist als die ursprüngliche Forderung sein kann.

  • Die Frage kann ich mir kostentechnisch sehr gut vorstellen und auch die Vergleichsbereitschaft.
    Schließlich war/ist die Hoffnung/Strategie von Leuten, die vor 2-3 Jahren abgemahnt worden sind, ja oftmals auch das Warten auf eine geänderte Gesetzeslage /Deckelung hinsichtlich der Höhe der Abmahngebühren.


    In meinen Augen war das die realistischste Hoffnung, die zum Vorgehen des Abwartens geführt hat. Denn mit derzeitiger Rechtslage ist es schon "schwierig" mit Freispruch / 100-200€ herauszukommen.
    Als Bonus gibt es noch die Chance durchzurutschen durch das Netz.


    Der Spieleinsatz für beides ist ein erhöhter Einsatz.

  • Genau deswegen Frage ich ja, weil nicht ganz klar ist, ab wann Anwalts- und Gerichtskosten des Klägers auf mich zukommen.


    Für mich halte ich den Vergleich als den einzigen Weg etwas "günstiger" aus der Geschichte zu kommen. Denn wenn es zur Gerichtsverhandlung kommt, wird's definitiv teurer, von einem Freispruch gehe ich, auf Grund der eindeutigen Beweislage, nicht aus.


    Wie Nirvana schon schrieb, ist halt die Hoffnung da, das ganze mit dem Vergleich so lange wie möglich hinauszuzögern, um doch noch durchs Raster zu fallen oder bis ggf. die [lexicon]Verjährung[/lexicon] eintritt.


    Mit welchen Kosten habe ich denn zu rechnen, wenn ich nach dem gelben Brief einen Vergleich eingehe, sofern ich das ganze ohne [lexicon]Anwalt[/lexicon] mache?

  • Du wirst hier keine auf den € genaue Angabe über den möglichen Gesamtvergleichsbetrag erhalten, da dies einzig und allein die Entscheidung des RI/Abmahners ist.


    Sicher wird sein: nach Erhalt der Klagebegründung wird der Gerichtskostenvorschuss (muss ja vor Klagebegründung gezahlt werden)mit hoher Wahrscheinlichkeit betragserhöhend wirken.


    Und die im [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] geforderte Summe ist mit Sicherheit höher als der im Rahmen der eigentlichen Abmahnung eingeforderte Betrag (der stellt ja bekanntlich bereits einen Vergleichsvorschlag seitens RI dar).


    Und ob man nun 60% - 65% oder welche Quote auch immer aus der im [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] beforderten Summe aushandelt, obliegt alleine der individuellen, persönlichen Einkommens-Vermögenslage, die man durchaus auch ggü. dem Abmahner belegen muss.


    Gruß

  • Mit welchen Kosten habe ich denn zu rechnen, wenn ich nach dem gelben Brief einen Vergleich eingehe, sofern ich das ganze ohne [lexicon]Anwalt[/lexicon] mache?

    Wenn Du nicht die Nerven hast das ganze 3 bis 3 1/2 Jahre durchzustehen und zig Briefe zu bekommen, kannst Du Dich auch noch kurz vor oder während einen "möglichen" Verhandlung vergleichen. Zu den Kosten kann man schlecht was sagen denn es ist von [lexicon]Anwalt[/lexicon] zu [lexicon]Anwalt[/lexicon] unterschiedlich. Wenn Du den Vergleich selber machen willst kommt es auf Dein Verhandlungsgeschick an, mit [lexicon]Anwalt[/lexicon] meine ich ist es aussichtsreicher. Entscheiden wie, wann und ob überhaupt musst Du leider selber!

      Weigere Dich niemals, einen Fehler wieder gutzumachen.


    Mfg.
    der Graf

  • Ich habe hier nun alle Seiten fleißig mitgelesen und habe festgestellt, dass viele bereits einen gelben [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] erhalten haben, aber von diesen nur relativ wenige auch tatsächlich auch eine Klagebegründung mit Gerichtstermin in München erhalten haben. Und für die 2009er bleibt den Waldoerfern ja nicht mehr viel Zeit, um die Nicht-[lexicon]Verjährung[/lexicon] einzuhalten.


    Es scheint demnach tatsächlich so, dass eine nicht unerhebliche Prozentzahl der Abgemahnten mit [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] KEINE Klagebegründung erhalten und mit einer [lexicon]Verjährung[/lexicon] rechnen können.


    Es besteht also berechtigte Hoffnung trotz [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] die [lexicon]Verjährung[/lexicon] zu erreichen. Oder wie ist Eure Einschätzung?


    P.S. Sollte W+F die Klagebegründungen für die 2009er geballt im Juni/Juli rausschicken, wären es erhebliche Gerichtskostenvorauszahlungen, die W+F vorab bezahlen müsste. Zudem würden dann die Gerichtstermine geballt in den folgenden Monaten liegen. Daher ist die Theorie der geballten Klagebegründungen und Gerichtstermine wohl auszuschließen, oder?

  • ich würde ganz gerne noch ein paar allgemeine Fragen stellen und hoffe, dass man mir da mit Erfarungswerte weiterhelfen könnte :)


    also, nehmen wir den Fall zweier Abmahnungen an, wie es ja aktuell seitens Waldorf Frommer üblich scheint. Zwei Folgen von zwei unterschiedlichen Serien. Gesamtsumme also an die 1-1.5k€


    Nun gibt es natürlich die Möglichkeit einen [lexicon]Anwalt[/lexicon] einzuschalten oder nicht.
    Meine Überlegung für einen [lexicon]Anwalt[/lexicon] war, dass falls weiter Abmahnungen kämen, er eventuell besser vergleichen kann und er einfach besser weiss, wie man vorgehen sollte.
    Ausserdem war meine Überlegung, dass jemand, der sich keinen [lexicon]Anwalt[/lexicon] nimmt eventuell als "leichteres Opfer" angesehen wird, wenn man denn einen Vergleich anstreben würde, oder wenn die Anwaltskanzlei weitere Abmahnungen gegen einen anstrebt.


    Ist eine der Überlegungen vernachlässigbar? Gar unsinnig? Oder beide eben legitim und wie alles, einfach meine Qual der Wahl?


    Meine grösste Sorge ist einfach, dass weitere Abmahnungen ins Haus flattern.
    Es scheint ja üblich zwei auf einmal zu erhalten. Welche Erfahrungen gibt es denn mit noch mehr nachkommenden?


    Meine Gedanken waren eben, dass vielleicht Waldorf Frommer eher noch mehr nachschickt, wenn man sich keinen [lexicon]Anwalt[/lexicon] nimmt und man eben leichtere Beute ist, die einfach bezahlt. Klar sind wir hier nicht im Kindergarten, aber ihr wisst was ich meine?


    Damit verbunden war eine Überlegung die seitens eines Beratungsgespräches kam. Einer der empfohlenen Anwälte meinte, dass deren Unterlassungserklärung eine Art präventive Form hat. Es werden also präventiv nicht nur die eine Folge ausgeschlossen, sondern man unterlässt quasi alle Inhalte aller vertretenen Firmen.
    Dadurch öffnet man sich zwar extrem hohen Forderungen, sollte sich doch irgendwann ein Vertragsbruch ergeben, aber es ist weniger wahrscheinlich, dass weitere Mahungen kommen, weil wohl aufgrund der bereits abgebenen Unterlassungserklärung selbst für ja nie vorgeworfene Fälle die Kanzlei dann keine oder nur geringere eigene Anwaltskosten einfordern kann.
    Stimmt das? Oder ist das völliger Unsinn?
    Hat es irgendeinen Nutzen, wenn man eine Unterlassungserklärung gegen alle Werke eines Rechteinhabers abgibt?
    Oder wäre es im Falle einer Serie sinnvoll einfach präventiv für eine komplette Serie diese abzugeben? Natürlich den konkreten Fall mit aufgeführt alla "Serie xyz - Staffel - Folge und aller weiterer Folgen der Serie xyz"?


    Wie sind die Erfahrungen mit nachfolgenden Abmahnungen?
    Erhält man zwei auf einen Schlag und wenn man diese bezahlt ist das ganze erledigt, oder kommen meist noch mehr nach?
    Meine Befürchtung ist, dass wenn ich bezahle, dann plötzlich dies als Anlass genommen wird weitere Forderungen zu stellen. Vielleicht eine oder zwei weitere nachzureichen.
    Und die Überlegung, ob eine präventive Unterlassungserklärung dagegen hilft? ODer ob die Beauftragung eines Rechtsanwaltes zumindest minimal abschreckend wirkt? Natürlich nicht richtig, da Waldorf Frommer keine Amateure sind, aber eben den Anreiz lindert?


    Lässt Waldorf Frommer überhaupt jemals Fälle verjähren, wenn man einen [lexicon]Anwalt[/lexicon] nimmt und der wieder und wieder die Zahlung verweigert?
    Erhöhen sich die Forderungen immer weiter (wie merklich?), wenn man die Zahlung verweigert?


    Oder bevorzugen Waldrof Frommer, wenn man Kooperationsfreudigkeit zeigt, sie kontaktiert und sagt man möchte die Sache erledigt wissen, gerne bezahlen und die Unterlassungserklärung abgeben und wäre dankbar, wenn man an den geforderten Kosten noch etwas machen könnte?
    Rein rechtlich haben sie ja alle Karten in der Hand und müssten sich auf nichts einlassen und könnten bei manchen "Tätern" ja hunderte Mahnungen für die letzten 3 Jahre schicken (bei mir zum Glück nicht, aber bei manch anderem sicherlich schon).


    Ich weiss halt nicht, was am wahrscheinlichsten ist.
    Möchte Waldorf Frommer eben auch die Leute von einer Wiederholung abschrecken und lässt geläuterte in Ruhe in dem Wissen, dass sie sowas nie mehr machen werden, oder hauen die alles raus was eine Loggingfirma in den letzten 3 Jahren gesammlt hat?


    Oh je, so ein langer Beitrag :(


    kleines post scriptum:
    angenommen man schickt die modifizierte Unterlassungserklärung fristgerecht und fügt direkt eine Vergleichsbitte bei, um auch die Zahlungsbereitschaft zu signalisieren, wie stehen die Chancen ohne [lexicon]Anwalt[/lexicon] einen Vergleich auszuhandeln? Besser oder eher schlechter? Oder in beiden Fällen gleich Null?


    zweites p.s.:
    "Dr. Wachs: Grundsätzlich ist dies davon abhängig, wie die Unterlassungserklärung genau formuliert wurde. Auch entscheidend kann sein, ob aus einer vorherigen „ver-gleichsweisen“ Zahlung ein Schuldanerkennt-nis formuliert werden kann. Damit könnte näm-lich der Schadensersatzanspruch auch im Folgefall begründet werden."
    Schicke ich die modifizierte Unterlassungserklärung und verweigere ich nicht die Zahlung, sondern bitte um Vergleich, erfülle ich dann genau diese Anmerkung und gebe damit ein Schuldanerkenntnis ab?
    Oder gibt es auch ein vorformuliertes Vergleichsschreiben, damit man einen Vergleich anstreben kann, ohne sich mit dem Zahlungswillen tiefer reinzureiten?
    Man möchte schliesslich Bereitschaft zeigen und "Frieden schliessen", nicht Tür und Tor für eine Abmahnwelle öffnen :-(

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von offi ()

  • offi
    Schau mer mal
    [lexicon]Anwalt[/lexicon] zeigt schon mal: Geld steht zur Verfügung; Vergleichsverhandlungen kommen irgendwann
    Weitere Abmahnungen: kann, muss nicht (zudem: selbst nach über 3 Jahren trudeln noch Abmahnungen ein; jetzt nicht bei W. aber bei anderen Abmahnern ist hier aktuell wieder dieser Trend zu erkennen "Leichenfleddererei")
    Unterlassungserklärung: grundsätzlich wird hier im Forum erstmal je eine [lexicon]ModUE[/lexicon] pro Abmahnung bevorzugt.
    Wirkt ein [lexicon]Anwalt[/lexicon] abschreckend: Nein
    [lexicon]Verjährung[/lexicon]: viele erreichen diese, viele nicht. Warum? keine Ahnung.
    Und natürlich verwerten die alles, was an Logs geliefert wird, davon leben die (gut)
    Vergleichsverhandlung ohne [lexicon]Anwalt[/lexicon]: wenn man weiß was man schreibt: natürlich auch gute Chancen (man muss natürlich die finanziellen Behauptungen auch belegen können)


    Gruß

  • Gibt es irgendetwas, das gegen das non-stop Abmahnen hilft?


    Also z.B. eben präventive Erklärungen?


    Angenommen jemand wird beschuldigt "New Girl - Staffel 2 - Folge 15" verbreitet zu haben. Muss der dann effektiv damit rechnen noch 23 weitere Abmahnungen zu erhalten?


    Und wie wäre die Formulierung der mod UE dann korrekt?


    "... die urheberrechtlich geschützte TV-Folge New Girl - Staffel 2 - Folge 15 und die urheberrechtlich geschütze TV-Staffel New Girl - Staffel 2... "
    oder
    "... die urheberrechtlich geschützte TV-Folge New Girl - Staffel 2 - Folge 15 und die urheberrechtlich geschützen TV-Folgen New Girl - Staffel 2 - Folge 1, Folge 2, Folge 3... "
    oder
    "... die urheberrechtlich geschützte TV-Folge New Girl - Staffel 2 - Folge 15 und die urheberrechtlich geschütze TV-Folge New Girl - Staffel 2 - Folge 1 und die urheberrechtlich geschützte TV Folge New Girl - Staffel 2 -Folge2 und die... "


    ?


    Zum Thema [lexicon]Verjährung[/lexicon]:
    Wie gesagt, wäre die Zahlungsbereitschaft da, wenngleich schmerzhaft, wenn man die Angelegenheit damit aus der Welt schaffen könnte. Aber es wäre natürlich besser man könnte dies so lange wie möglich hinauszögern, falls noch weitere Mahnungen nachfolgen sollten (vermutlich besser in einem Vergleich mehrere Abmahnungen zu einer Gesamtsumme zu vergleichen als jede einzeln).


    Kann man irgendeine Korrelation zwischen Verhalten der Abgemahnten und weiteren Abmahnungen erkennen?
    z.B. [lexicon]modUE[/lexicon]+Verweigerung --> neue Abmahnungen kommen dazu oder die bestehenden werden erstmal zu Ende verfolgt?
    oder [lexicon]modUE[/lexicon]+Zahlung --> neue Abmahnungen kommen dazu, bis man irgendwann nicht mehr zahlen kann und ein [lexicon]Anwalt[/lexicon] eingeschaltet werden muss wegen drohendem Prozess?

  • Wirkt ein [lexicon]Anwalt[/lexicon] abschreckend: Nein

    Hallo allerseits, habe schon fleißig mitgelesen, vielen Dank an die Board Gründer und Moderatoren!
    Bin bei Phase 5 und rechne demnächst mit dem [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon]. Meine Überlegung ist, ob man sich den [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] vor dem zurückschicken von einer Anwaltskanzlei stempeln lassen soll. Nach irgendwas muss WF doch eine Auswahl treffen, ob sie weiter bohren....vielleicht ist es für WF mit einem gegnerischen [lexicon]Anwalt[/lexicon] doch unbequemer?

  • Danke schonmal ganz ganz herzlich für Eure Hilfestellung und die vielen Informationen hier.


    Je mehr ich telefoniere und je mehr ich lese, desto mehr klingt es danach, dass eine Zahlungsverweigerung nur eine aussichtlose Aufschiebung einer Strafzahlung ist und es keinerlei Einfluss auf weitere Abmahnungen oder das Verhalter der Abmahner hat.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von offi ()

  • Hallo zusammen,


    habe mich nach Jahren des stillen Mitlesen auch entschlossen dem Forum beizutreten.


    Was ich bei der ganzen Argumentation vermisse ist der Blick für die reinen Fakten. Schaut man auf die Home-Page von Waldorf, so finden sich hier mittlerweile 50 (!) Rechtsanwälte, vor ein paar Wochen waren es noch 45, und sie suchen immer noch. Selbst wenn ein Fünftel in Urlaub oder krank ist , können sich noch rund 40 RÄ mit Abmahnungen, Mahnschreiben, Klagen etc. beschäftigen, ich habe so langsam den Eindruck, dass insg. nur wenige ohne eine Klage aus der Sache rauskommen, wenn sie die Regeln aus dem Forum beachten und die Sache nach der allg Empfehlung ([lexicon]ModUE[/lexicon],nicht zahlen und auf [lexicon]Verjährung[/lexicon] hoffen) angehen. Bei soviel Manpower können tgl. hunderte Abmahnungen abgearbeitet werden, wenn man sich den Aufbau der vorgefertigten Textbausteine mal ansieht. Nur die wenigsten habe stichhaltige Beweise um es mit Waldorf bis zum Ende aufnehmen zu können. Wie seht Ihr die Sache? :(

  • Nur die wenigsten habe stichhaltige Beweise um es mit Waldorf bis zum Ende aufnehmen zu können. Wie seht Ihr die Sache? :(

    So wohl als auch!
    Die einen meinen es zu wissen, die anderen die es genau wissen melden sich im nach hin ein nicht mehr. Der Grund ist der, sie sind froh den Berg hinter sich zu haben. Oder man hat ihnen einen Maulkorb verpasst.

      Weigere Dich niemals, einen Fehler wieder gutzumachen.


    Mfg.
    der Graf

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Graf Silvester ()

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