Abmahnung Waldorf Frommer

  • Wenn das die Abmahnung dies in diesem Punkt nicht eindeutig konkretisiert, ist sie m.E. nicht spezialisiert genug und mithin angreifbar.

    Könnte gut möglich sein. Hier sollten aber Betroffene, die wegen einer anderen Sprachversion abgemahnt worden sind, einen Juristen befragen und nötigenfalls mit der Klärung beauftragen.
    Alles andere ist Spekulation und führt zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis.


  • ... Ansonsten muss das dort nicht explizit in der Abmahnung genannt sein.

    Ich denke doch! In München läuft zwar vieles anders, aber aufgrund nicht ausreichend spezialisierter Abmahnungen wurden anderswo angestrengte Klagen schon verloren.
    Wenn der Hash auf die deutsche Version verweist, dann muss diese auch in der Abmahnung so benannt sein. Andernfalls ist sie schlichtweg falsch mit den entsprechenden Konsequenzen (falsche UE usw.).


    Ich frage mal konkret: Gibt es Betroffene, deren Abmahnung das Werk Iron Man, Iron Man 2 oder Iron Man 3 zum Inhalt hatte? Und wurde hierbei explizit auf die deutsche Fassung hingewiesen oder wurde lediglich nur der Originaltitel benannt?

  • Ich denke doch! In München läuft zwar vieles anders, aber aufgrund nicht ausreichend spezialisierter Abmahnungen wurden anderswo angestrengte Klagen schon verloren.


    z.B. ? Da hätte ich gerne einen Link. Aber nicht den, wo Rasch aufgrund fehlender Namensgebung von Einzeltitel in Großabmahnungen ausgebremst wurde. Das ist was anderes.


    In anderen Fällen wurde vielleicht mal auf mögliche fehlende Aktivlegitimation hingearbeitet. Hat aber nichts mit nicht ausreichend spezialisierter Abmahnung zu tun.



    Wenn der Hash auf die deutsche Version verweist, dann muss diese auch in der Abmahnung so benannt sein. Andernfalls ist sie schlichtweg falsch mit den entsprechenden Konsequenzen (falsche UE usw.).


    Na dann wären ja 99,99999 Prozent aller Film-/Software-/Ebook- Abmahnungen raus, denn sowas hab ich noch in keiner Abmahnung gesehen ;)


    Zuordnung Werk --> RI reicht völlig aus.... Sollte es sich bei einer Datei nicht um eine deutsche Version handeln, dann kann man ja über einen [lexicon]Anwalt[/lexicon] oder in einem möglichen Prozess die Aktivlegitimation bestreiten.

  • 3.000 Abmahnungen durch Waldorf Frommer täglich? Ob es stimmig ist kann und will "ich" nicht beurteilen. Aber offensichtlich gibt es hier Leute/User die das können. Da vor ziehe ich meinen imaginären Hut!

    Sowas würde ich eher vorsichtig behandeln. Allein die Tatsache, das eine Kanzlei zwei Schreiben eines Tages von WF hat und diese sich um fast 3000 Zähler unterscheiden, gleich zu mutmaßen, sie würden täglich 3000 Abmahnungen erstellen und verschicken, halte ich sehr unwahrscheinlich! Eher Zufall, dass vielleicht an solch einem Tag x eine gewisse Menge (3000 ?) per Serienbrieffunktion gedruckt/ erstellt wurden. Außerdem wissen wir wohl auch nicht, welche Bewandtnis die fortlaufende Aktennummer bei WF hat. Also nur Spekulationen finde ich.


    Zitat

    Bei der Mainzer Kanzlei Gulden & Röttger GbR wird derzeit spekuliert, ob Waldorf Frommer wirklich bis zu 3.000 Abmahnungen täglich verschickt. Bei ihnen liegen zwei unterschiedliche Scheiben vor, die auf den gleichen Tag datieren, deren Aktennummern sich aber um nahezu 3.000 Zähler unterscheiden. Quelle: http://www.gulli.com/news/2131…ommer-taeglich-2013-04-20

  • Hallo an alle,


    war wie manch anderer geschockt das bei NW alles gelöscht wurde.
    Nun bin ich hier gelandet.


    Kleines Update:


    - Abmahnung in 2010
    - einige Bettler
    - vor kurzem [lexicon]MB[/lexicon]


    werde Wiedersprechen.


    Was erwartet mich jetzt noch?
    ooooo mann
    Hat das mal ein ende...

  • Hallo an alle,


    Was erwartet mich jetzt noch?
    ooooo mann
    Hat das mal ein ende...


    Was dich erwarten kann siehst du im ersten Post.



    hat das mal ein ende


    ja teuer oder billig du wirst es erleben

    //Ich bin kein Jurist. Vorstehendes ist als freie Meinungsäußerung und nicht als rechtlicher Hinweis zu verstehen.

  • Außerdem wissen wir wohl auch nicht, welche Bewandtnis die fortlaufende Aktennummer bei WF hat. Also nur Spekulationen finde ich.

    Da bin ich völlig deiner Meinung und bei Dir. Das ganze Kunstruckt Abmahnungen und Ihre Vermeidung/Bekämpfung besteht aus Spekulationen und Vermutungen. Denn am Ende weiß keiner was richtig und falsch ist, aber man muss ja so tun als ob. Meinen Wissensschatz im Bereich Abmahnungen habe ich auch nur aus Foren, denn einer lernt und schreibt vom anderen ab ob es falsch ist oder nicht. Da bin ich keine Ausnahme, wie es genau in den Kanzleien abgeht und gearbeitet wird weiß keiner, denn bisher ist noch nichts wirklich Brauchbares/Verwertbares nach außen gedrungen. Die Gesellschaft der Juristen hält eisern zusammen und bekämpft sich nicht selber bis aufs Messer.

      Weigere Dich niemals, einen Fehler wieder gutzumachen.


    Mfg.
    der Graf

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Graf Silvester ()

  • Hallo zusammen!


    Ich (bzw. nicht ich persönlich, sondern der damalige [lexicon]Anschlussinhaber[/lexicon]) gehöre zu den 2010 Abgemahnten. Das ganze hat den üblichen Verlauf genommen und vor kurzem ist der [lexicon]MB[/lexicon] angekommen.


    Dazu einige Fragen:
    1. Wenn ich das richtig mitbekommen hab, verlängert sich durch den [lexicon]MB[/lexicon] die Verjährungsfrist um ein halbes Jahr. Wird das automatisch an die ursprüngliche "rangetackert" oder gilt das nur, wenn zwischen [lexicon]MB[/lexicon] und der ursprünglichen Verjährungsfrist weniger als 6 Monate liegen? Ist bei einem [lexicon]MB[/lexicon] im Mai ja nicht der Fall.


    2. Ich habe einige Seiten zurück gelesen, und man gewinnt den Eindruck, als folge auf den [lexicon]MB[/lexicon] zur Zeit fast immer auch die Abgabemitteilung und Klageerhebung. Kann jemand einschätzen ob das auch so ist, oder nur der Endruck, den die allgemeine [lexicon]MB[/lexicon]-Panik vermittelt? Wenn das nämlich tatsächlich so aussieht, scheint es mir sinnvoller jetzt zu vergleichen, als darauf zu warten, dass es noch "220-290 Euro" teurer wird... Ein Gerichtsverfahren kommt für uns nicht in Frage. Sollten wir also nicht "durchs Raster fallen" (wonach es im Moment für mich leider nicht aussieht...) werden wir uns früher oder später also auf jeden Fall vergleichen müssen.


    VG Yuva

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von yuva ()

  • Zu 1.
    [lexicon]MB[/lexicon] hemmt den regulären Verjährungsablauf um (mindestens) ein halbes Jahr. Sind die hemmenden Faktoren erledigt, läuft die 'reguläre' Zeit weiter.


    Zu 2.
    Warum? Bist du vom abgemahnten AI befugt worden, entsprechende Entscheidungen zu treffen - könnte ja sein; A la: ...mach doch was du willst...!? Ansonsten; Dies sollte doch bitte der Verantwortliche selbst tun.

  • 1. Verstanden, danke!


    2. Ums ganz deutlich zu sagen, der AI will natürlich nicht vor Gericht.


    EDIT BY PRINCESS
    Ein öffentl. Forum ist kein Beichtstuhl - es lesen logischerweise auch Abmahner mit!

  • Dann sollest du dir nachfolgende Punkte verinnerlichen.
    Jüngste Entscheidungen zusammengefasst
    - Störerhaftung der Eltern für minderjährige Kinder? (Nein, zumindest nicht nach Belehrung)
    - Störerhaftung der Eltern für volljährige Kinder? (Entscheidung noch ausstehend, aber nicht Negativ zu erwarten, wenn diese "nicht einmal" für minderjährige Kinder besteht.)
    - Störerhaftung des WG Anschlussinhabers für WG Mitbewohner? (Zumindest nach dem LG Köln - mit überzeugender Begründung - ebenfalls abzulehnen.)
    - Störerhaftung der Ehefrau für Ehemann? (Nein, mehrfach obergerichtlich bestätigt.)

  • Hm, okay. Aber ich nehme an, das setzt ein Schuldeingeständnis der Kinder/Frau/Mitbewohner voraus? Wenn man also vor Gericht (bzw. in der Verteidigungsstrategie), den/die eigentlich Schuldige(n) angibt (und die das entsprechend als Zeugen bestätigen, sonst hat man ja wiederum keinen Beweis), dann gewinnt der AI. Aber wird dann nicht automatisch der/die Schuldige(n) verklagt?

  • Grundsätzlich scheint der allgemeine Tenor hier zu sein, dass man sich spätestens ab Erhalt des Mahnbescheids vergleicht.


    Nun, wenn man das als Abmahner liest, würde ich auch einer Vielzahl einen [lexicon]MB[/lexicon] zukommen lassen, wenn dann erst sichergestellt ist, dass der Rubel rollt.


    Für mich die logische Konsequenz in einem öffentlichen Forum.

  • Grundsätzlich scheint der allgemeine Tenor hier zu sein

    Es gibt keinen allgemeinen Tenor - außer den, dass die Abgabe einer Unterlassungserklärung in modifizierter Form nach Erhalt einer Abmahnung erforderlich ist.
    Es gibt genügend Verjährte und der Urteilsthread bietet genug Lesestoff, wie es erfolgreich geht. Aber man kann Betroffene nicht zu zu einem Nicht-Vergleich zwingen. Es bleibt seine Entscheidung, an welcher Stelle er aussteigt - auch wenn es für die vielen Aktiven hier wie ein Schlag ins Gesicht ist.

  • Wieso sollte mein Vergleich, wenn ich denn im Falle einer Klage einen abschließe, ein Schlag ins Gesicht der Aktiven sein?
    Fühlen die Aktiven sich besser, wenn ich nach München fahre um mir von einem Richter sagen zu lassen wie dieser "Rechts"staat funktioniert und dafür dann noch einige 100,-€ mehr, als bei einem Vergleich zu bezahlen?
    Das sollte doch jeder für sich selbst entscheiden.
    Ich finde es klasse, dass einem hier so viel geholfen wird, ich hatte aber eigentlich damit gerechnet, dass die Aktiven die Entscheidung es Einzelnen respektieren würden, schließlich geht es um SEIN Geld.


    Leider habe ich das dafür benötigte Kleingeld nicht über, die Zeit auch nicht.
    Da riskiere ich dann lieber einen "Schlag ins Gesicht der Aktiven", als von einem Richter VOLL eins auf die Fr*** zu kriegen.


    Ernsthaft: Ich würde immer wieder die Strategie "[lexicon]ModUE[/lexicon] und Füße stillhalten" wählen, ich sehe aber nicht, dass ich im Falle einer Klage und anschließenden Vergleichs jemandem ins Gesicht schlagen würde.....

  • Wieso sollte mein Vergleich...

    Ganz kurz dazu - für mich sprechend:
    Als ich mich in 2007 in div. Foren eigebracht habe, ging es um überhöhte RA-Forderungen und Schadensersatzforderungen. Daran hat sich bis heute nichts geändert - trotz eines Positionspapiers und einer derzeitigen Lesung (die x-te) im Rechtsausschuss des BT.
    Hinzugekommen sind fehlerhafte Beauskunftungen der Provider, Loggerbuden mit copy&paste u.v.a.m.


    Jeder, der sich vorgerichtlich (wobei [lexicon]MB[/lexicon] immmernoch als vorgerichtlich gilt) vergleicht, erhält nicht nur das Gesamtsystem am laufen, sondern kommt auch nie in die Versuchung irgendwas anzweifeln zu können....und die Urteile im Urteilsthread gäbe es auch nicht!

  • Zitat

    auch wenn es für die vielen Aktiven hier wie ein Schlag ins Gesicht ist.

    Aber hallo,


    es kommt doch auf die finanzielle Situation an - z.B. durch Krankheit nur kleine EM-Rente.
    Wie soll man denn davon solch "Riesen"beträge zahlen (wenn man sich nicht vergleicht)?


    Der hässliche, gelbbraune Umschlag vom [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] war am Samstag auch in meinem
    Briefkasten. Ich werde jetzt erstmal widerrufen und muss mir dann aber endgültig überlegen,
    was ich mache, um den Schaden so gering wie möglich zu halten, sonst kann ich mir ja gleich
    den Strick um den Hals legen.

  • Der hässliche, gelbbraune Umschlag vom [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] war am Samstag auch in meinem
    Briefkasten. Ich werde jetzt erstmal widerrufen und muss mir dann aber endgültig überlegen,
    was ich mache, um den Schaden so gering wie möglich zu halten, sonst kann ich mir ja gleich
    den Strick um den Hals legen.

    Der [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] scheint in diesem Jahr anders als in den Vorjahren sehr frühzeitig seitens WF das Maß der Dinge zu sein. Ich glaube nicht in jedem Falle an eine Klage.
    Abwarten!

  • Zitat

    es kommt doch auf die finanzielle Situation an - z.B. durch Krankheit nur kleine EM-Rente. Wie soll man denn davon solch "Riesen"beträge zahlen (wenn man sich nicht vergleicht)?

    Jeder respektiert die Entscheidung des Einzelnen! Aber man gibt eben auch konstruktive Bedenken preis, wo es sich lohnt nochmals zu hinterfragen.

    Der hässliche, gelbbraune Umschlag vom [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] war am Samstag auch in meinem
    Briefkasten. Ich werde jetzt erstmal widerrufen und muss mir dann aber endgültig überlegen,
    was ich mache, um den Schaden so gering wie möglich zu halten, sonst kann ich mir ja gleich
    den Strick um den Hals legen.

    Widerspruch erstmal richtig! Strick nehmen muss sich keiner, denn der RA bzw, RI weis nicht um die Umstände des Einzelnen. Am Ende besteht auch für ihn die Gefahr, ohne etwas aus der Verhandlung herauszugehen. Denn wo nichts ist, kann man schlecht was holen. In erster Linie soll der Rubel rollen. Da will man sich mit Kleinstraten nicht erst aufhalten. Sehe es eher wie russisch Roulett. Ist zwar ein schwacher Trost, aber warte ab. Nur ein Rat, keine Rechtsberatung!

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