Abmahnung Waldorf Frommer

  • Wie lang liegt der [lexicon]MB[/lexicon] zurück? Wer ist der Rechteinhaber? Vielleicht könntest Du die Angaben noch machen.



    Gruß


    Die [lexicon]Mb[/lexicon] Hatte ich im Dezember ,das nächste schreiben vom mahngericht im etwa vor eine woche und jetzt dieser mist aus münchen rechte inhaber will ich nicht nennen ,das ist mir ein zu hohes risiko ,man weis ja nie wer seine augen auf das forum wirft
    :love:
    .
    ---- zusammengefasst ----


    Aber zumindest Geld für einen Vergleich solltest Du schon haben.


    Ja das hätte ich dann schon noch aber dann sieht es schlecht aus. 8|soll ich denn bei dem [lexicon]anwalt[/lexicon] anrufen oder beim gericht

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  • klaus431 ,
    ein Anruf beim Münchner [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] bringt nichts, was willst du denn da mitteilen - fragen? Ob hier vor dem Münchner [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] ein [lexicon]Anwalt[/lexicon] hilfreich ist oder nur eine weitere Geldvernichtungsmaschine, lasse ich mal im Raum stehen. Ich denke, auch wenn es der deutschen Rechtsprechung gegenläufig ist, dass und insbesondere das Münchner [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] hat hier in seiner sogenannten Fachabteilung, bereits ein Urteil gefällt. Du hast kein Geld für einen [lexicon]Anwalt[/lexicon], kein Geld für die Gerichtskosten, bist vor dem Münchner [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] gelandet... Vergleiche dich. Somit sparst du dann die Gerichtskosten und die Kosten für deinen eventuellen (nicht (unbedingt) erforderlichen [lexicon]Anwalt[/lexicon] vor dem [lexicon]Amtsgericht[/lexicon]) Rechtsanwalt. Versuche einen Vergleich auf Basis von 50 - 60 Prozent der Summe zu verhandeln.


    Nach eigenen Erfahrungen... das Gericht wird sich nicht mit deinem Anliegen auseinandergesetzt haben. Es wird hier pauschaliert abgeurteilt. Die Kosten für ein (eventuelles!) Gutachten, hat der Beklagte zu tragen.. im Falle solltest du unterliegen.


    Tigger


    ... Wobei, beachte dringend das Postng von

    Meld dich doch einfach mal per PN bei @princess15114 und scanne schonmal die ersten Seiten des Schreibens ein... Da wird man dir mit Sicherheit mit Tips und Hilfe, soweit gewollt, zur Seite stehen.


    ...und keine weiteren Angaben hier in einem öffentlichen Forum, in welchem auch die Abmahner mitlesen...

  • Servus zusammen,
    mich hats leider auch erwischt (Homeland -> Waldorf/Frommer), und ************ (ADMIN). Es gibt aber ein paar Fragen, bei denen ich trotz jetzt sehr langer Recherche unsicher bin:


    1. [lexicon]Anschlussinhaber[/lexicon] ist meine Lebensgefährtin und ich möchte auf keinen Fall, dass sie Schwierigkeiten dadurch bekommt. Es steht aber überall ihr Name drauf. Was ist zu tun?
    2. Ich habe nur bis zum 3.6 Zeit die Unterlassung abzugeben und habe mich an einen [lexicon]Anwalt[/lexicon] gewandt. Da kann sich aber frühestens Montag was tun, vielleicht auch erst Dienstag und ich fahre Mi. aber für einige Tage in den Urlaub. Wie ist eure Einschätzung, wenn ich nichts vom RA höre? Selber die modifizierte UE abgeben? Aber welchen Namen trage ich ein (s. Punkt 1)
    3. Es geht um 6 Folgen und ich soll 650Eus Schadenersatz zahlen und 660€ Anwaltkosten. Besonders die Anwaltskosten erscheinen mir absurd hoch für einen Serienbrief. Meint ihr ein guter [lexicon]Anwalt[/lexicon] kann da was raushandeln? Oder lieber modifizierte UE abgeben und zahlen, bevor noch die Kosten für den [lexicon]Anwalt[/lexicon] zusätzlich aufschlagen?


    Viele Grüße u. Danke
    items

  • Servus zusammen,

    1. Es gehört zu den Anwaltspflichten Fristen zu beachten und der 03.06.13 ist noch sehr weit weg. Also geh mal für das Wochenende in Ruhe davon aus, dass sich die Angelegenheit nächste Woche rechtzeitig regelt.
    1.1. Falls nicht kann die Abgemahnte die Unterlassungserklärung natürlich selbst ausfüllen und abschicken.
    2. Natürlich sollte die Abgemahnte selbst eine Unterlassung erklären. Sie wurde ja auch abgemahnt. Es ist jedoch richtig, dass auch am [lexicon]AG[/lexicon] München angekommen ist, dass "Lebensgefährtinnen" keine Prüf- und Sorgfaltspflichten gegenüber ihren Partner haben.*** Das Thema würde ich aber wenn schon mit dem mandatierten [lexicon]Anwalt[/lexicon] so regeln, dass ein Vergleich geschlossen wird und Du die Kosten trägst. Wird aber als Täter jemand benannt, hat dieser auch eine Unterlassung zu erklären.


    *** Sonderfälle sind auszunehmen. Wenn vor der angeblichen Rechtsverletzung schon eine Abmahung eintraf, dürfte die Sache für die Anschlussinhabein ganz anders aussehen.


    Fazit: Schönes Wochenende - nächste Woche UE der Abgemahnten via [lexicon]Anwalt[/lexicon] - nach Urlaub die Sache klären

  • ...[lexicon]modUe[/lexicon] und keine weitere Reaktion und auf die [lexicon]Verjährung[/lexicon] zu hoffen... kommt bei den meisten, die nun richtig unter Dampf stehen wahrlich nicht mehr besonders an.

    Nun, man hatte so gute 4 - 1 Jahre Zeit sich damit zu beschäftigen. Handelt man natürlich nach der [lexicon]ModUE[/lexicon] mit "aus den Augen aus dem Sinn" ... tja, dem ist auch nicht mehr zu helfen.


    Und es war von Anfang an bekannt entweder [lexicon]Verjährung[/lexicon] (et kütt nix mehr in der Folgezeit außer Drohbriefe) oder der übliche Weg Drohbriefe über [lexicon]MB[/lexicon] zur Klage (kurz gefasst).

  • [Nun, man hatte so gute 4 - 1 Jahre Zeit sich damit zu beschäftigen. Handelt man natürlich nach der [lexicon]ModUE[/lexicon] mit "aus den Augen aus dem Sinn" ... tja, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

    Von den meisten hösrst Du nicht wieder.


    Falls Du überhaupt mal was von Ihnen gehört hast. (Keine Ahnung, wie viele modUEs verjährt hier rumverfaulen. Bald 1/4 Million?)

  • Hallo,


    wie lange kann es eigentlich dauern bis man von 6. auf 7. kommt?


    Ich habe im Dezember den [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] (mit Kreuz bei Punkt 2 zurückgeschickt) und bis jetzt noch keine Abgabemitteilung vom Mahngericht bekommen.


    Danke.

  • Hallo,


    wie lange kann es eigentlich dauern bis man von 6. auf 7. kommt?

    Bei mir hat es ca. 5 Monate gedauert. Ich dachte schon, ich wäre raus und wollte schon alle Unterlagen weg werfen.


    Und dann kam die Abgabemitteilung. Danach habe ich dann immer noch gehofft.


    Aber leider vergeblich. Eine Woche später kam der dicke gelbe Umschlag aus München.


    :cursing:

  • Hier nochmal meine Frage vom Donnerstag, vlt kann das ja doch noch jemand beantworten:


    Ist eigentlich tatsächlich bekannt, ob bei einem Vergleichsangebot nach Abgabemitteilung aber vor Klagebegründung der GKV aufgerechnet wird oder ist das nur Spekulation? Ich frage, weil auf den letzten Seiten ja vermutet wurde, dass WF den GKV wenigsten anteilig zurück erhalten müsste, sofern es nicht zu einem Gerichtsverfahren kommt.

  • Warum wurde eigentlich der ursprünglich erwähnte Schadensersatzbetrag von 350 Euro auf 450 Euro erhöht, ohne dass davon etwas überhaupt in den Briefen erwähnt wurde? Wenn man einen Vergleich anstrebt (vor einem Gerichtsverfahren), bezieht man sich dann auf den 350 Euro-Betrag? Bin leicht irretiert.

  • Bin leicht irretiert.

    Du musst schon etwas weiter ausholen, wenn Du eine vernünftige Antwort haben willst.
    WF verlangt üblicherweise 350 EUR Schadensersatz für ein Musikalbum und 450 EUR für einen Film. Dazu kommt dann (auch üblicherweise) 506 EUR Rechtsanwaltsgebühren.

    • Hast Du vielleicht zwei Abmahnungen bekommen (1x Film, 1x Musikalbum)?
    • War der Schadensersatz in der Abmahnung 350 EUR und dann in einem Bettelbrief 450 EUR?

    Da niemand Deinen Fall kennt, kannst Du auch keine konkretere Antwort verlangen.

  • Es war nur eine Abmahnung - Album. Der Schadenersatz lag bei 350 Euro ursprünglich (auch mehrere Bettler) und irgendwann kurz vor dem [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] kam dann auf einmal 450. Auf dem [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] steht jetzt auch 450 -was offensichtlich falsch sein sollte.

  • Nochmals kurz zurück zum Thema "Gerichtskostenvorschuss"


    Bin beim googeln auf folgende Seite gestoßen:
    anwaltskosten-berechnen.de/gerichtskostenvorschuss
    (Link einfügen funzt irgendwie gerade nicht....)


    Nachdem W. ja i.d.R. vor der Klagebegründung den [lexicon]MB[/lexicon] beantragt hat, dürfte anstatt der ansonstigen "3 Gerichtsgebühren" dann ja nur hieraus 1/6, mind. € 18,--, zu zahlen sein.


    Sollte dies so sein, wären die Auswirkungen auf eine Erhöhung der Grundlage für Vergleichsverhandlungen VOR dem Gerichtsverfahren ja absolut überschaubar.


    Oder verstehe ich die Ausführungen falsch??


    Gruß

  • verstehe ich die Ausführungen falsch??

    Ja.


    Die Gebühren für den [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] sind "1/6 aus 3 Wertgebühren", also 27,50 EUR bei 900 bis 1200 EUR Streitwert.
    Der Gerichtskostenvorschuss, der vor Abgabe an das Streitgericht zu leisten ist, beträgt "3 Wertgebühren" (165 EUR bei Streitwerten zwischen 900 und 1200 EUR). Siehe weiter unten im von Dir verlinkten Text.
    Im Falle einer Klagerücknahme (z.B. weil der Beklagte noch schnell vergleicht), werden 2/3 des Vorschusses zurückerstattet, es fällt also nur "1 Wertgebühr" an (55 EUR).
    Die gesamten Mehrkosten bei einem Vergleich vor Eröffnung des Verfahrens betragen also:
    27,50 EUR + 55 EUR = 82,50 EUR
    (Hinzu kommen eventuelle Mehrforderungen des Abmahners aufgrund des erhöhten Arbeitsaufwands)




    Gruß,
    wbf