Abmahnung Waldorf Frommer

  • Gaffel


    Nur das dem 2010er die Info über die 2009er nichts nützt ;) . Die 2010er werden nun schon seit gut 2 Monaten oder etws mehr mit einem [lexicon]MB[/lexicon] beglückt ... und nicht erst im Dezember 2013


    So ist es und nutzlose Infos sind leider nicht hilfreich. Das Limit an tatsächlich zu bearbeitenden Klagen wird immer durch das aufgerufene Gericht bestimmt. Von daher ist die Anzahl der in einer Kanzlei beschäftigten Anwälte eigentlich unerheblich.

  • Stimme dem "Vorschreiber" zu. Wie viele RAs in einer Kanzlei ansässig sind, zeigt nicht wie viel Klagen abgearbeitet werden können. Wer schreibt denn sonst die normalen Bettler? Die sind ja zu Hauf im Umlauf! Fakt ist auch, dass wohl kein RA (angestellt!) von 8 - 22 Uhr durcharbeitet. Gerade da wäre mein Glauben gestört! Also Ball flach halten!


    Weiterhin möchte ich bei diesem Massentreiben in einer Kanzlei, eher weniger an der Qualität der Bearbeitung der Fälle Glauben schenken. "Aussteiger" haben ebefalls wohl auch ihre Gründe, warum sie nicht bis zum Ende dabei bleiben. U.s.w. 8)

  • Guten Tag zusammen,


    vielen Dank für das tolle Forum :-)


    Mein erster Beitrag wird aber auch gleich eine Frage.


    Mir geht es um die 6 Monate Verlängerung beim Eintreffen des [lexicon]MB[/lexicon].


    [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] eingegangen, für eine Sache aus 2009, ist ANFANG Dezember 2012 -> Widerspruch


    Ist das Zittern dann vorbei Anfang Juni 2013 (also dann könnte ich mich jetzt entspannen, zumindest etwas...) oder prinzipiell erst Ende Juni + Postlaufzeit.


    VIELEN DANK!!!

  • Grundsätzlich 30.06.2013


    Der nächste Schritt in der Kette nach Widerspruch wäre jetzt die Zahlung des Gerichtskostenvorschusses (ab dieser Verfahreshandlung dann wieder 6 Monate Hemmung), voraufhin dann die Abgabe an das Streitgericht erfolgen würde.


    Über die Zahlung selbst wird man nicht informiert, wohl aber über die Abgabe.


    Insofern könnte sich die [lexicon]Verjährung[/lexicon] im Falle rechtzeitiger Zahlung GKV > erneute Hemmung um 6 Monate bis nachfolgender Abgabe an das Streitgericht und hier dann die Info an die Beteiligten durchaus hinziehen (liegt dann nicht mehr im Verantwortungsbereich W, hier genügt die rechtzeitige Zahlung GVK).


  • Ach so ein Schmodder... :-( Vielen Dank für die schnelle Antwort.


    Sprich: Wenn ich jetzt die Mitteilung der Abgabe bekomme, kann ich das mit der [lexicon]Verjährung[/lexicon] erstmal wieder vergessen...
    Erfahrungsgemäß, wird es nach der Abgabe dann auch zu einer Klageerhebung kommen, oder ist dies auch nicht zu 100% sicher?
    Sind Fälle bekannt in denen es dann "versandet" ist?


    Vergleichen (soviel habe ich hier schon gelesen) kann man sich ja eigentlich immer (wenn WF mitmacht).
    Das wäre dann meine Option (also Kontaktaufnahme mit WF) entweder nach der Mitteilung Abgabe oder eben erst nach der Klageschrift...


    Die Sache kostet Nerven...


    Vielen Dank auch hier schon mal im voraus.

  • Habe heute Post bekommen von den Typen,


    steht nicht mal genau drin um was es geht nur das ich was zahlen soll nach genauer Rechersche habe ich auch rausgefunden was die meinen, da habe ich 2010 eine [lexicon]ModUE[/lexicon] abgegeben und nun wollen se anscheinend bevor die Sache Ende des Jahres verjährt noch ne schnelle Marie machen!


    Gibts nich eigentlich nen Gesetz was die Kosten auf 100 Euro deckelt?


    Werde jetzt erstmal zurückschreiben um welchen Fall es überhaupt geht, innerhalb vo 3 Tagen irgendwas zahlen ist sowieso in meinen Augen "Erpressung"

  • Wenn Du Dich doch inzwischen erinnern konntest, um was es geht (ich denke mal im aktuellen Schreiben ist sicher auch ein [lexicon]Aktenzeichen[/lexicon] enthalten; dies kannst Du sicherheitshalber mit der seinerzeitigen Abmahnung abgleichen): warum willst Du jetzt nochmals nachfragen? Absolut unnötig.


    Gesetz € 100: Nein, wird regelmäßig auch von Gerichten als nicht anwendbar eingestuft.


    Empfehlung: Lese Dich nochmals in Ruhe in den Sachverhalt "Rund um die Abmahnungen" ein (z.B. [lexicon]Grundkurs[/lexicon] in meiner Signatur).


    Gleich ein Hinweis: evtl. wird Dich noch ein [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] beglücken. Auch dem brauchst Du dann nicht hinterherschreiben; hier gilt es dann innerhalb von 14 Tagen zu widersprechen.


    Aber wie gesagt: lese Dich erstmal ein.


    Gruß

  • Habe schonmal meine Dokumente durchsucht das [lexicon]AZ[/lexicon] stimmt mit einer [lexicon]ModUE[/lexicon] aus dem Jahre 2010/12 überein, ging da um irgendein Sarazzin buch aus dem Verlag RAndom House, seitdem habe ich nie wieder was bis heute von den Kollegen gehört!


    DAs mit dem Widerspruch gegen [lexicon]MB[/lexicon] ist mir bekannt!


    Vor allem bin ich in der Zeit umgezogen vielleicht hats deswegen solange gedauert!


    Ist denn hier schon einer von denen bis zum Ende ohne Vergleich erfolgreich verklagt worden, und was musste der dann berappen?

  • Stimme dem "Vorschreiber" zu. Wie viele RAs in einer Kanzlei ansässig sind, zeigt nicht wie viel Klagen abgearbeitet werden können. Wer schreibt denn sonst die normalen Bettler? Die sind ja zu Hauf im Umlauf! Fakt ist auch, dass wohl kein RA (angestellt!) von 8 - 22 Uhr durcharbeitet. Gerade da wäre mein Glauben gestört! Also Ball flach halten!

    Naja die modernen Drucksysteme, haben alle einen Netzwerkanschluss, mit diversen Erweiterungsmodulen kann man hier automatisiert die Bettler drucken, heften, lochen, verpacken und frankieren.
    Die Kanzleien haben ja sicherlich Datenbanken, dort wird bestimmt jedes Ereignis gespeichert. So und nun drucken wir einen Bettler wenn es nach XX Tagen keine Reaktion gab. Das kann man
    z.B. mit nem SQL Query anstellen, select [felder, wie Name, Nachname, Strasse...] from states where lastAction = (6 Monate in Sekunden, aka Unix Timestamp)-NOW() und zack hast du ne dicke Liste und kannst die Maschinen starten.


    Wenn nun einer Anruft, [lexicon]AZ[/lexicon] nennt wird natürlich das in der [lexicon]Datenbank[/lexicon] vermerkt durch die Telefonisten.


    Aus guter Quelle weiß ich, das diese Systeme entsprechend funktionieren, also automatisierbar :-) Allerdings kann ich hier nur mutmaßen wie WF und co arbeiten, aber es wäre
    der logischste Ablauf meiner Meinung nach. Jemand könnte sich ja mal die Mühe machen und das Papier nach versteckten Rasterpunkten absuchen, so kann man rausfinden
    mit welchen Digitaldruckmaschinen die arbeiten ^^

  • Hallo zusammen,


    so wie ich das lese, platzt der Knoten mit dem [lexicon]MB[/lexicon] aus Coburg.
    (d.h. wenn man den nicht zeitig bekommt, sind die Chancen auf [lexicon]Verjährung[/lexicon] gut)


    Sollte jedoch der [lexicon]MB[/lexicon] kommen, sollte sich jeder mit der weiteren Vorgehensweise beschäftigen (etwas Zeit ist ja noch). Widerspruch des [lexicon]MB[/lexicon] ist natürlich ein Muss.


    Dann aber:
    - Durchziehen mit/ohne [lexicon]Anwalt[/lexicon] und den damit verbundenen Kosten (habt ihr Gegenbeweise?)
    - Schadensminimierung mittels Vergleich (OK, erwischt worden... und löhnen)


    Für ein Album vergleicht sich WF derzeit in Summe für ca. 900 EUR.


    LG, 3xSum

  • Bei Dir? Aber"derzeit"halte ich für zu pauschal.


    "etwas Zeit ist ja noch" hält sich für die log2009er/Abmahnung2010 zeitlich/täglich überschaubar....... :S


    Wünsche allen für die nächsten Tage eine ruhige Zeit.


    Spende WÄRE zurück gelegt.............

  • Gegenbeweise nach knapp 3 Jahren lassen sich ja wohl eh kaum noch finden!
    Das ist ja auch das perfide! Und die üblichen Ausreden (geknacktes WLAN und solche Scherze) werden den Gerichten wohl auch bekannt sein.
    Das Problem ist wohl eher das einige nach nem gerichtlichen [lexicon]MB[/lexicon] weich werden und dann doch Zahlen das erhöht das sieht auch WF wenn sich alle weigern werden die wohl kaum Tausende von Prozessen durchziehen, viel zu teuer.


    Zum Glück ziehe ich demnächst wieder um, da können se dann erstmal wieder beim Meldeamt nachfragen wo man abgeblieben ist (obwohl ich mich Frage ob die solche Infos überhaupt rausgeben dürfen).


    Aber anscheinend arbeiten die DAmen und Herren eh mit anderen Auskunfteien zusammen habe nämlich mal vor JAhren nen Brief bekommen wo mir so ne Bude mitgeteilt hat das irgendwer ne ADressauskufnt wollte. Die haben denen dann zwar die alte Adresse von meinen Eltern gegeben wo ich schon 5 Jahre nicht mehr wohne, aber das sei mal dahingestellt...


    Zitat

    Für ein Album vergleicht sich WF derzeit in Summe für ca. 900 EUR.

    Das ist die selbe Summe die se bei mir für nen Ebook haben wollen, wie sich die Kosten zusammensetzen ist natürlich nicht erkenntbar...

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Iceman81 ()

  • ... (obwohl ich mich Frage ob die solche Infos überhaupt rausgeben dürfen)....


    Dürfen die. Sei denn, man hat eine Auskunftssperre. Das ist zwar landesrechtlich geregelt, aber mW in jedem Bundesland ähnlich, Bsp. RLP: Auskunftssperre beim Einwohnermeldeamt


    Man muss idR ein berechtigtes Interesse an der Verweigerung der Melderegisterauskünfte über die eigene Person nachweisen...

  • Hallo,


    ja sicher ist der [lexicon]MB[/lexicon] aus Coburg eine deutliche Druckerhöhung seitens WF, wodurch einige einknicken.
    Damit verringert sich die Hoffnung auf [lexicon]Verjährung[/lexicon] und in einem Gerichtsverfahren hätte man ggf. keine Gegenbeweise.


    So gesehen muss jeder für sich entscheiden ob er die Ausfahrt (Vergleich) wählt, oder es auf ein Gerichtsverfahren ankommen lässt (mit fadenscheinigen Argumenten/Gegenbeweisen und höheren Kosten)


    Ich mag mal behaupten das 95% der Abgemahnten "erwischt" worden sind, und WF daraus Kapital schlägt.
    Das ist sicher nicht OK, jedoch ist hier der Gesetzgeber gefragt, dieses Geschäftsmodell zu zerschlagen.


    VG, 3xSum

  • jedoch ist hier der Gesetzgeber gefragt, dieses Geschäftsmodell zu zerschlagen.

    Jeder selbst ist gefragt! Auf den Gesetzgeber wirst Du lange warten können.
    Wichtig ist, dass jeder für seinen Fall entscheidet, wie weit er bereit ist zu gehen. Dazu wäre es nötig, dass man sich ausreichend über die Möglichkeiten und Risiken informiert.


    Man wird sehen, wie viele der WF-[lexicon]Mahnbescheid[/lexicon]-Empfänger tatsächlich eine Klage zugestellt bekommen. In wenigen Wochen (mit Sicherheitspuffer Ende Juli) wird man ein Resümee ziehen können, vorausgesetzt, die Gemahnten melden sich und berichten.

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