Abmahnung Waldorf Frommer

  • Du musst mir sicherlich nicht diese Begriffe erklären. Man sollte aber auch, wenn man was hypothetisch rechnet, ein bisschen realistischere Zahlen zu Grunde legen, einfach ein par Seiten zurück blättern hier im Forum, hätte dir das sicherlich etwas erleichtern können.


    Für mich ist dieses Thema jetzt durch, du konntest keinerlei Gegenthese aufstellen, vl dauerts ja noch ein bisschen, bis du verstanden hast, worauf ich hinaus wollte.


    Schönen Sonntag noch

  • 1. Gemeldete [lexicon]MB[/lexicon] Dezember: 20
    2. Gemeldete [lexicon]MB[/lexicon] AUGUST: 5


    - Verjährungsmeldungen zu 1. : 2
    - Verjährungsmeldungen zu 2. : 0


    ...denke unter TOP 1 sind es weit mehr verjährte als 2..................auch Meldungen


    ....EGAL, alle DEZ [lexicon]Mb[/lexicon] bitte jubeln :thumbsup:

  • [lexicon]MB[/lexicon] z.B. im August 2013 (Abmahnung 2010, [lexicon]Verjährung[/lexicon] 31.12.2013) heißt für mich, WF hat gezielt mich ausgesucht, weil sie sich sehr hohe Chancen ausrechnen einen möglich Prozess zu gewinnen.

    Mit Verlaub - eine solche Aussage ist doch Quatsch. Meines Wissens haben WF ihre Mahnbescheide bislang immer zum Jahresende verschickt und dann im Laufe der darauffolgenden 6-7 Monate anteilig geklagt. Erstmals diesjährig ergingen nach meiner Kenntnis seit dem Frühjahr 2013 Mahnbescheide deutlich früher. Da hiervon in der Regel nur in 2010 Abgemahnte betroffen sind, kann auch noch niemand selbst in der regulären Verjährungsfrist verjährt sein.


    Und wieso legt man sich hier überhaupt auf einen "August-[lexicon]MB[/lexicon]" fest? Welche Bedeutung haben dann die April-, Mai-, Juni- oder Juli-[lexicon]MB[/lexicon]?


    Betriebswirtschaftlich gesehen folgt die Abmahnindustrie dem Minimalprinzip, d.h. mit minimalem Einsatz der Mittel soll bei geringem wirtschaftlichen Risiko der größtmögliche Gewinn erzielt werden.


    Wenn man nun in den Foren liest, dass allgemein im Gegensatz zu den vergangenen Jahren erst ab Erhalt eines [lexicon]MB[/lexicon] die Vergleichsbereitschaft steigt, dann müssen in der Konsequenz auch mehr Mahnbescheide beantragt werden, um die gewünschten Summen einzufahren. WF passen hier schlichtweg nur ihre Strategie an.


    M.E. ist vom Zugang eines Mahnbescheides zunächst kein erhöhtes Klagerisiko abzuleiten.


    Die Ankündigung einer Gesetzesänderung im Urheberrecht tut natürlich ihr Übriges. Da müssen zwangsläufig die bisherigen Abläufe beschleunigt werden.


    Seit 2007 hat sich doch an dem "Turn Pircacy into Profit"-Prinzip grundsätzlich nichts geändert.


    In diesem Zusammenhang frage ich doch gleich mal in die Runde, ob jemand von den in 2010 Abgemahnten mit zwischenzeitlich in 2013 erhaltenen [lexicon]MB[/lexicon] bereits eine Abgabennachricht oder gar eine Klageschrift erhalten hat?

  • Wir sind hier im WF-Forum. Kennst du ein Beispiel, wo WF diesen Weg gegangen ist? Ich habe hier, bzw. bei netzwelt, nie davon gelesen.

    Auch hier wieder alles eine Frage der Wirtschaftlichkeit.


    Ein gerichtliches Mahnverfahren dient ggü. einem teuren Zivilprozess grundsätzlich der vereinfachten Durchsetzung von Geldforderungen. Darüber hinaus ermöglicht das Mahnverfahren bei nicht geleistetem Widerspruch die Vollstreckung einer Geldforderung ohne Klageerhebung, mithin auch ohne gerichtliches Urteil.


    Das Mahnverfahren ist somit eine deutlich schnellere und kostensparende Alternative zum teueren und zeitaufwändigeren Zivilprozess. WF werden daher nicht sinnlos Personal binden bzw. Zeit und Geld vergeuden, wenn das angestrebte Ziel einfacher und vor allem billiger zu erreichen ist.


    Ich gehe daher mal davon aus, dass man von einer Kostenklage ohne vorherigen [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] auch zukünftig eher nichts lesen wird.

  • In diesem Zusammenhang frage ich doch gleich mal in die Runde, ob jemand von den in 2010 Abgemahnten mit zwischenzeitlich in 2013 erhaltenen [lexicon]MB[/lexicon] bereits eine Abgabennachricht oder gar eine Klageschrift erhalten hat?

    Also ich gehöre zu den 2010ern und habe den [lexicon]MB[/lexicon] im Mai bekommen, bisher aber noch keine Abgabenachricht erhalten. Naja, ich könnte mir halt vorstellen, dass die Wahrscheinlichkeit höher liegt, eine Klageschrift zu erhalten, wenn man den [lexicon]MB[/lexicon] ein halbes Jahr vor [lexicon]Verjährung[/lexicon] bekommen hat, weil WF so einfach schlicht und ergreifend insgesamt ein ganzes Jahr (und nicht nur ein halbes wie bei den 2009ern mit [lexicon]MB[/lexicon] im Dezember 2012) Zeit hat weitere Schritte einzuleiten. Aber auch das ist reine Vermutung und Spekulation. Wie das meiste hier, weil keiner von uns wirklich weiß, wie WF arbeitet. Da heißt es einfach, wie schon so oft, abwarten und Tee trinken. Ich harre der Dinge die da kommen ^^


  • Deine Erkenntnis deckt sich mit meinen Fall: Abmahnung (und Klarnamen-Kenntnis) Frühjahr 2010, [lexicon]MB[/lexicon] Frühjahr 2013, dadurch Verlängerung der [lexicon]Verjährung[/lexicon] von 31.12.2013 auf 30.06.2014.


    Zitat


    In
    diesem Zusammenhang frage ich doch gleich mal in die Runde, ob jemand
    von den in 2010 Abgemahnten mit zwischenzeitlich in 2013 erhaltenen [lexicon]MB[/lexicon]
    bereits eine Abgabennachricht oder gar eine Klageschrift erhalten hat?


    Bei mir bislang Fehlanzeige.




    VG


  • In diesem Zusammenhang frage ich doch gleich mal in die Runde, ob jemand von den in 2010 Abgemahnten mit zwischenzeitlich in 2013 erhaltenen [lexicon]MB[/lexicon] bereits eine Abgabennachricht oder gar eine Klageschrift erhalten hat?


    Abgemahnt 2010
    [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] 2013
    Widerspruch eingelegt
    bis jetzt keine Abgabenachricht oder Klageschrift

  • Moin, moin! Nu sag ich auch mal was...


    AM Nov. 09 - Album Sony, [lexicon]modue[/lexicon] und ruhe, Punkt 5 erreicht im Juni 12 - - - seitdem nix mehr.


    Nun glaub ich mal ganz sicher zu sein, da kommt auch nichts mehr, bzw. kann/sollte nichts mehr kommen. mmmh.


    Wenn mich einer fragen würde, was man mit solchen Anwälten machen sollte.......


    ach nee, i sags lieber nich!!!


    Ich war schon bei NW stiller Mitleser, hab dort beide Threads durch und diesen hier auch. Hat mir sehr geholfen und Kraft gegeben.


    Deshalb möchte ich mich auch bei denen aus der NW bedanken, die hier nicht mehr zugegen sind.


    Für die sehr gute moralische Unterstützung durch stärkende und sachliche Beiträge sage ich Danke!: grave, wahn, montezuma##, niemehrsaugen, watt_ihr_wollt, el Chupa Cabra, Revoluzzer, Fuchs und Hase, div. Anwälte, Burn256 und auch an den fleißigen kirchi >> lass dich nich mehr so auf manche Blindnieten ein!


    Ein besonderer Dank an die unermüdlichen: princess15114 und Shual!


    Macht weiter so!


    Ein Gruß und ein "haltet durch!" an alle, die den Kloß noch an der Backe haben!


    Bye, bye !!!

  • allo,
    ich war auch schon bei NW angemeldet, aber mit anderem Nutzernamen.
    Abmahnung im April 11, MUE,angenommen im April 11 und seit Ende Juli bei Stufe 3 angelangt.
    War vor 2 Jahren total entsetzt als die Abmahnung kam,da wir weder etwas runtergeladen ,noch anderen zur Verfügung gestellt haebn.
    Ich habe viel gelesen und warte ab,beweisen,dass wir nichts getan haben ,ist wohl aussichtslos.
    Danke für eure Mühe bei NW und jetzt auch hier.


    LG Katze

  • Ich habe viel gelesen und warte ab,beweisen,dass wir nichts getan haben ,ist wohl aussichtslos.

    Dann haste wohl das Wichtige (aktuelle Urteile) überlesen. Stell doch mal die Frage der Beweise anders, im Sinne von “Morpheus“


    Erste mögliche Schritte zum Aufbau einer Verteidigungsstrategie


    Alles was vorgebracht wird, muß glaubhaft/ schlüssig sein. Einfaches bestreiten mit „ich war es nicht“ reicht nicht aus.



    > was habe ich zum angegebenen Tatzeitpunkt gemacht


    - auf Arbeit (Zeugen, EV Kol./ Vorgesetzte)
    - im Urlaub (Zeugen, EV Fam.- angehörige, Buchungsunterlagen, Fotos/ Videos)
    - bei Bekannten (Zeugen, EV)
    - Behörden, Arztbesuch/ Krankenhaus/ Reha/ Kur (Zeugen, EV)



    > Internetanschluss


    - wie war zum Tatzeitpunkt der Anschluss gesichert (WPA/ WPA2, Passwort[-länge], Passwort[-länge] wird regelmäßig geändert, Zeugen, EV)
    - wer hatte sonst noch Zugriff zum Rechner (Fam.- angehörige, Bekannte/ Verwandte)
    - Belehrungen zur Nutzung (Zeugen, ggf. Schriftstücke, EV)
    - gab es Störungen (Zeugen, Anruf beim Provider, EV)



    > Zauberwörter


    - Aufsichtspflicht
    - Prüfpflicht
    - Sicherungspflicht
    - Kontrollpflicht

  • Betriebswirtschaftlich gesehen folgt die Abmahnindustrie dem Minimalprinzip, d.h. mit minimalem Einsatz der Mittel soll bei geringem wirtschaftlichen Risiko der größtmögliche Gewinn erzielt werden.

    Wird oft missverstanden, aber dem Minimalprinzip folgen die Abmahner gerade nicht, eher dem Gegenteil. Beim ursprünglichen Ökonomischen Prinzip ist immer entweder der Einsatz oder das Ziel fix:

    • Nach dem Minimalprinzip soll ein gegebenes Ziel (z.B. die Forderung aus dem ersten Abmahnschreiben) mit dem geringst möglichen Einsatz erzielt werden. Das würde bedeuten, die Abmahner wollen auf jeden Fall ihre Forderung durchsetzen und passen ihren Einsatz diesem Ziel an.


    • Nach dem Maximalprinzip soll mit gegebenen Mitteln (das kann z.B. die Manpower bei der Kanzlei oder die Kapazität der bayerischen Justiz sein) ein größtmögliches Ergebnis erzielt werden.


    • Da dieses Schema sich als etwas zu starr erwies, hat man man noch das Extremumprinzip eingeführt, nach dem mit vertretbarem Aufwand ein akzeptabler Nutzen erzielt werden soll. Hier sind Aufwand und Ergebnis variabel.

    Was Herr Lehmann beschreibt ist das Extremumprinzip. Minimalprinzip wäre eine schlechte Nachricht für alle Abgemahnten.

  • Hallo,


    schade dass das Netzwelt Forum diesbezüglich dicht gemacht wurde. Hoffe ich muss nicht wieder 1000 Seiten lesen xD.


    Folgendes:


    Log: März 2011
    Abmahnung: Mai 2011
    Eigene [lexicon]ModUE[/lexicon] Mai: 2011
    Bestätigung Eingang UE: Mai 2011 (letzte Zahlungsaufforderung nach Abgabe Unterlassungserklärung)
    Bettelbrief?: August 2013 (Zahlungsaufforderung vor Klageerhebung) inkl. Ratenzahlungsvorschlag


    Nun zu meiner Frage: Das ist wohl nun so ein Bettelbrief "(Zahlungsaufforderung vor Klageerhebung) inkl. Ratenzahlungsvorschlag" gewesen? Einfach abheften und weiter ruhig an der Walldorfschule teilnehmen? Oder muss ich jetzt wieder einen Zettel mit irgendwas ausfüllen? Bin mir zwar sicher dass das ein Bettelbrief ist aber ich frag lieber nach... nach 2Jahren muss man erst mal wieder auf der Höhe der Zeit sein.


    Mfg commander


    PS.: Soll/kann ich irgendwo wieder was in eine Statistik eintrage? Ist ja alles neu gegenüber von vor Jahren.


  • Guckst du mal den ersten Post in diesem Thread. :)

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