Abmahnung Waldorf Frommer

  • Mai 2010 abgemahnt
    .
    .
    .
    Juni 2012 die "Vorbereitung eines Klageverfahrens"


    In 2012 umgezogen und das WF mitgeteilt
    In 2013 erneut umgezogen und das WF auch mitgeteilt.
    Nachsendeantrag läuft noch.


    Nichts gehört bisher. Aber ich würde es sowieso bis zum Ende fechten.
    Fazit: Es nervt halt schon. Und ich finde es faszinierend, wie man so mir nix dir nix in die Fänge dieser Typen gerät.
    Wenn man dann nicht 100% sicher ist, zahlen daher gewiss viele Abgemahnte.
    Dann aber lieber die Spendensau füttern - wenn man durch ist.


    Ist bin mal gespannt, ob noch was kommt. Kann ja wegen meiner Umzüge noch alles hängen. Wer weiß das schon.

  • Ladies and gentlemen,


    ist mein Eindruck zutreffend, dass keine Einigung darüber herrscht, ob es sinnvoll ist, die [lexicon]modUE[/lexicon] vorbeugend auf die gesamte Staffel oder sogar auf andere in Frage kommende TV-Serien desselben RI zu erweitern, wenn Folgeabmahnungen nicht ausgeschlossen werden können? Nachdem ich an verschiedensten Stellen eine Vielzahl von älteren und aktuelleren Meinungsäußerungen gelesen habe, scheint mir, man könne sich die Entscheidung auch leicht machen und eine Münze werfen. Oder gibt es ein aktuelles Meinungsbild zu W+F und TV-Serien, das ich nur noch nicht gefunden habe?


    Als "Erstling" scheint mir die vorbeugende Erweiterung den großen Vorteil zu haben, dass die Wahrscheinlichkeit von Folgeabmahnungen verringert wird, weil die [lexicon]AG[/lexicon] darin nicht mehr berechnet werden können. Stehen dem ähnlich schwerwiegende Nachteile gegenüber, die ich noch nicht erkannt habe?


    Grüße, 7vor10

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von 7vor10 ()

  • ...ob es sinnvoll ist, die [lexicon]modUE[/lexicon] vorbeugend auf die gesamte Staffel oder sogar auf andere in Frage kommende TV-Serien desselben RI zu erweitern

    Die Frage was sinnvoll ist, kann nur der Abgemahnte selbst beantworten.
    Und... die Frage taucht in regelmäßigen Abständen immer wieder auf, dass ich deshalb zu den Gedanken nur verlinke.

  • Und... die Frage taucht in regelmäßigen Abständen immer wieder auf, dass ich deshalb zu den Gedanken nur verlinke.


    Danke für den Link, princess. Den [lexicon]Grundkurs[/lexicon] (und einen großen Teil dieses Threads und noch sehr viele andere Seiten im Netz) hatte ich aber schon gelesen, bevor ich mich angemeldet habe, auf dass ich möglichst keine Fragen stelle, die schon zu oft beantwortet wurden. Weil aber der letzte Beitrag, den ich in diesem Thread zur erweiterten UE gefunden habe, schon einige Monate alt ist (und sich anscheinend manche Praktiken und Empfehlungen im Lauf der Zeit ändern), dachte ich, es hätten sich vielleicht mittlerweile neue Erkenntnisse ergeben, ob jemandem ein konkreter Nachteil aus der Erweiterung erwachsen ist oder ob W+F gezielt Entschädigungen eintreibt für Werke, für die eine erweiterte UE abgegeben wurde.


    Eine Erweiterung auf eine ganze Staffel erwägen wahrscheinlich hauptsächlich diejenigen, die nicht mit Sicherheit ausschließen können, dass weitere Folgen abgemahnt werden könnten. Zwar habe ich oft den Rat gelesen, man müsse sorgfältig abwägen, ob man erweitern wolle. Der einzige Nachteil, von dem dann regelmäßig die Rede ist, ist, dass eine Erweiterung auf alle Werke eines RI insofern eine enorme Verpflichtung darstellt, als das eine unüberschaubar große Zahl an (auch zukünftigen) Werken sein kann. Das leuchtet ein. Ich habe aber nirgends eine Erklärung gefunden, was ein möglicher Nachteil einer vergleichsweise sehr mäßigen Erweiterung z. B. auf eine Staffel einer Serie sein könne. Der Vorteil liegt auf der Hand (nach allem, was ich gelesen habe: Verringerung der Wahrscheinlichkeit von Folgeabmahnungen), aber was könnte ein Nachteil sein, den man dagegen abwägen müsste? Nur wer das verstanden hat, kann eine informierte Entscheidung treffen.


    Grüße, 7vor10

  • Danke nochmals an alle für den Zuspruch, aber auch die Kritik (und Fassungslosigkeit :P ), die ich ja wie gesagt nachvollziehen kann.


    [...] aber was könnte ein Nachteil sein, den man dagegen abwägen müsste?


    Wie du einige wenige Posts vor dir sehen kannst, stehe (oder besser stand, da [lexicon]modUE[/lexicon] schon raus ist) ich vor dem gleichen Problem wie du.


    Für mich stellt sich der Nachteil so dar, dass ich wenn ich meine [lexicon]modUE[/lexicon] erweitere, natürlich das Risiko einer Vertragsverletzung sich mit der Anzahl der Werke erhöht - vielleicht habe ich ja nichts gelernt und möchte die Staffel noch zu Ende laden (oder der unschuldige Fall: Ein böser Hacker lädt die Staffel über meinen Anschluss ;) ). Habe ich dann eine [lexicon]modUE[/lexicon] über die gesamte Staffel/Serie abgegeben und werde geloggt, kann man sich wohl auf was gefasst machen.


    Bin aber Laie, Neuling und unwissend und lasse mich gerne eines besseren belehren.

  • Für mich stellt sich der Nachteil so dar, dass ich wenn ich meine [lexicon]modUE[/lexicon] erweitere, natürlich das Risiko einer Vertragsverletzung sich mit der Anzahl der Werke erhöht

    Ich würde mir wegen der Abfassung der mod. UE nicht so viel Gedanken machen. Nach meinem Eindruck wird von den Abgemahnten die Bedeutung, die die Abmahnindustrie der (mod.) UE zukommen lässt, oft überschätzt. Ich verfolge dieses Forum (bzw. dessen Vorgänger bei NW) schon seit meiner eigenen AM im Herbst 2009, und ich kann mich nicht erinnern, dass hier jemals davon berichtet worden wäre, dass jemand im Prozess Nachteile wegen einer ungeschickt abgefassten mod. UE gehabt hätte.
    Dass das so ist, erklärt sich meines Erachtens damit, dass wir es bei den von der Abmahnindustrie kommenden Abmahnungen nicht mit normalen Abmahnungen zu tun haben (die dazu da sind, jemanden auf ein rechtswidriges Verhalten aufmerksam zu machen), sondern mit dem MISSBRAUCH des Instruments der Abmahnung für einen ganz anderen Zweck, nämlich für den Zweck des Gelderwerbs. (Weil das so ist, wird übrigens im Wikipedia-Artikel "Abmahnung" das Kapitel, in dem die Praxis der Abmahnindustrie erläutert wird, völlig korrekt unter die Überschrift "Missbrauch" gestellt.) Die Abmahnindustrie hat ja gar kein Interesse daran, dass die Abgemahnten ihr "rechtswidriges" Verhalten ändern. Im Gegenteil: Sie hat ein Interesse daran, dass es auch weiterhin Filesharer gibt, die sie schröpfen kann!

  • Servus Leute,



    wurde auch dieses Jahr von WF abgemahnt. nach Abgabe der MOD kam 2 Wochen später ne Zahlungsaufforderung. -> Frist 2 Wochen


    Der letzte Satz macht mich etwas stutzig...



    Wenn die LETZTE Zahlungsaufforderung misachtet wird dann wird der Mandabtschaft die sofortige gerichtliche Geltendmachung empfohlen. Ist das schon Punkt drei? (zweiter übersprungen)


    Grüße
    schtreamer

  • Ist das schon Punkt drei?


    Nein, Du bist erst bei Stufe 2.
    Stufe 3 kannst Du daran erkennen, dass die Betreffzeile "Zahlungsaufforderung vor Klageerhebung" lautet. Es ist völlig normal, dass Abgemahnte bald nach der Abgabe der [lexicon]modUE[/lexicon] ein Schreiben von WF bekommen, in dem ihnen der Eingang der [lexicon]modUE[/lexicon] bestätigt wird und in dem ihnen mit Klage gedroht wird, falls sie nicht zahlen.
    In der Regel vergeht nach Stufe 2 eine Weile bis 3, während dann zwischen 3 und 5 nur kurze Abstände liegen. Die Bettelbriefe haben die Funktion, Dich in den Glauben zu versetzen, dass jetzt unweigerlich die Klage folgt, falls Du nicht zahlst. Dass diese Drohung in den allermeisten Fällen eine leere Drohung ist, hast Du sicherlich schon im Forum ermitteln können...

  • Hallo zusammen,
    nun bin ich wieder einmal hier, abgemahnt wurde meine Frau 9/2011. Jetzt kam Bettelbrief Nummer5, darin heißt es Klageeinreichung (Termin XX.02.2014). Wir werden jetzt den [lexicon]MB[/lexicon] abwarten und an besagter Stelle ankreuzen und zurück schicken.
    Nun noch eine Frage, meine jetzige Frau hatte damals noch ihren Namen aus erster Ehe, der gesamte Schriftverkehr läuft immer noch unter diesem Namen. Sollte jetzt der [lexicon]MB[/lexicon] kommen, muß sie doch mit ihren jetzigen Namen unterschreiben, denn wenn sie mit dem alten Name unterschreibt könnte es als Urkundenfälschung ausgelegt werden. Kann es daher sein das die Fristen nicht eingehalten werden, wenn sie mit ihrem jetzigen Namen unterschreibt, da es jetzt ein ganz anderer Nachname ist?????
    Wir würden uns echt freuen wenn uns jemand eine Auskunft zu diesem Thema geben kann.
    Grüße
    Teffi

  • Hallo zusammen,
    nun bin ich wieder einmal hier, abgemahnt wurde meine Frau 9/2011. Jetzt kam Bettelbrief Nummer5, darin heißt es Klageeinreichung (Termin XX.02.2014). Wir werden jetzt den [lexicon]MB[/lexicon] abwarten und an besagter Stelle ankreuzen und zurück schicken.
    Nun noch eine Frage, meine jetzige Frau hatte damals noch ihren Namen aus erster Ehe, der gesamte Schriftverkehr läuft immer noch unter diesem Namen. Sollte jetzt der [lexicon]MB[/lexicon] kommen, muß sie doch mit ihren jetzigen Namen unterschreiben, denn wenn sie mit dem alten Name unterschreibt könnte es als Urkundenfälschung ausgelegt werden. Kann es daher sein das die Fristen nicht eingehalten werden, wenn sie mit ihrem jetzigen Namen unterschreibt, da es jetzt ein ganz anderer Nachname ist?????
    Wir würden uns echt freuen wenn uns jemand eine Auskunft zu diesem Thema geben kann.
    Grüße
    Teffi

    Hallo zusammen,
    nun bin ich wieder einmal hier, abgemahnt wurde meine Frau 9/2011. Jetzt kam Bettelbrief Nummer5, darin heißt es Klageeinreichung (Termin XX.02.2014). Wir werden jetzt den [lexicon]MB[/lexicon] abwarten und an besagter Stelle ankreuzen und zurück schicken.
    Nun noch eine Frage, meine jetzige Frau hatte damals noch ihren Namen aus erster Ehe, der gesamte Schriftverkehr läuft immer noch unter diesem Namen. Sollte jetzt der [lexicon]MB[/lexicon] kommen, muß sie doch mit ihren jetzigen Namen unterschreiben, denn wenn sie mit dem alten Name unterschreibt könnte es als Urkundenfälschung ausgelegt werden. Kann es daher sein das die Fristen nicht eingehalten werden, wenn sie mit ihrem jetzigen Namen unterschreibt, da es jetzt ein ganz anderer Nachname ist?????
    Wir würden uns echt freuen wenn uns jemand eine Auskunft zu diesem Thema geben kann.
    Grüße
    Teffi

    Das dürfte doch kein Problem sein. Kopier einfach die Eheurkunde und den Perso. So habt Ihr nachgewiesen, dass es die gleiche Person ist die ihre Unterschrift geleistet hat.

  • Hallo,


    auch ich als 2010 Abgemahnter kann mich nun wohl zum Kreis der Verjährten zählen. 8) :thumbsup:


    Ein herzliches Dankeschön an die fleißigen User und Moderatoren hier, ohne euch hätte ich die lange Wartezeit nie so besonnen überstanden. Allen anderen, deren Frist noch läuft, kann ich nur sagen: haltet durch, eure Chancen stehen gut, dass auch ihr aus der Sache günstig herauskommt! :thumbup:


    Gruß, naturals

  • Same here.
    Abgemahnt 2010; Stufe 5 bereits 2012 erreicht, seitdem nichts mehr. Der Sekt wird jetzt für die nächsten 14 Tage gekühlt, dann wird angestoßen. [lexicon]ModUe[/lexicon] + Füße stillhalten scheint sich ausgezahlt zu haben. An alle später Abgemahnten: Durchhalten! Es lohnt sich anscheinend in ziemlich vielen Fällen.

  • Hallo Zusammen,


    Ich habe mich nun auch mal hier angemeldet, um meinen Status von Euch Experten beurteilen zu lassen, denn ich bin etwas verunsichert:


    Log: Mitte 2010
    Abmahnung: Mitte/Ende 2010
    [lexicon]ModUe[/lexicon]: Mitte/Ende 2010
    ... diverse Bettler
    [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon]: Mai 2013 (Widersprochen)


    Wie ist denn nun mein Status? Ich bitte um eine kurze Analyse.


    Danke, Klaus

  • Danke für die schnellen Antworten! Das heißt die [lexicon]Verjährung[/lexicon] verlängert sich um sechs Monate, trotzdem der [lexicon]MB[/lexicon] mitten im Jahr kam? Oder spielt das keine Rolle? Dann wäre ich quasi am 31.06.2014 durch, wenn nicht noch was kommt? Ich meinte mal gelesen zu haben, dass ein [lexicon]MB[/lexicon] nur sechs Monate nach Ausstellung gültig ist und danach wieder neu vom Kläger beantragt werden muss?
    Entschuldigt die vielen (vielleicht auch blöden) Fragen...

  • Danke für die schnellen Antworten! Das heißt die [lexicon]Verjährung[/lexicon] verlängert sich um sechs Monate, trotzdem der [lexicon]MB[/lexicon] mitten im Jahr kam? Oder spielt das keine Rolle? Dann wäre ich quasi am 31.06.2014 durch, wenn nicht noch was kommt?

    Er verlängert nicht, er hemmt und das bei jedem Schritt des Verfahrens.
    Also bei Deinem Widerspruch, der Nachricht an den AM über Deinen Widerspruch, Abgabenachricht usw. beginnt die Hemmung der 6 Monate von neuem.
    Und wenn der AM fies ist kostet er die Fristen immer bis zum Schluß aus und macht so im schlimmsten Fall 1 Jahr + x draus (kann also sogar 2015 werden).
    Und wenn die Hemmung vorbei ist, dann geht dann die reguläre [lexicon]Verjährung[/lexicon] weiter

  • Moin !


    2010er, 3 mal abgemahnt von drei verschiedenen Kanzleien, dreimal nen [lexicon]MB[/lexicon] erhalten (einer davon relativ "früh", die anderen beiden wie erwartet "kurz vor Toreschluss") und ich bin relativ guter Dinge, das bis Ende Juli, Anfang August 2014 nix besonderes mehr passiert.


  • Sorry,aber mir der Unterschied zwischen "hemmen" und "verlängern" nicht ganz klar. Eine Hemmung ist doch im Prinzip eine Verlängerung der [lexicon]Verjährung[/lexicon]. Der AM müsste doch in meinem Fall einen neuen, für ihn kostenpflichtigen, [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] bei Gericht beantragen, der dann wiederum meine [lexicon]Verjährung[/lexicon] um sechs Monate hemmt (verlängert)? Kannst Du mir das vielleicht auch anhand von Szenarien erklären, bis wann unter welchen Umständen eine [lexicon]Verjährung[/lexicon] in Frage käme? Wie oft kann denn ein [lexicon]MB[/lexicon] beantragt werden? ?(

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