Abmahnung Waldorf Frommer

  • Hallo ich hab heute den dicken gelben Umschlag vom [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] erhalten. Mein Rechtsstreit bezieht sich aus dem Jahr 2011. Ich bin bei Punkt 8 angelandetet wie es scheint. Glücklicherweiße bin ich spontan doch zu meinem Studienort gefahren sonst läge der Umschlag wohl weitere 4 Wochen im Briefkasten. Ich hab jetzt bei einem [lexicon]Anwalt[/lexicon] versucht anzurufen um die Vorgeehensweiße zu besprechen (nicht da deswegen Email).

  • 3 Abmahnungen aus 2010.


    WF hat den [lexicon]MB[/lexicon] im April 2013 geschickt. Sollte durch sein
    Fareds und B&B haben im Dezember '13 den [lexicon]MB[/lexicon] geschickt.


    Nur von der B&B-Sache habe ich eine Abgabebenachrichtigung bekommen


    Fareds sollt wohl auch durch sein.


    Ich warte dennoch in Sachen Walldorf und Fareds bis Mitte Oktober.

  • Hallo,


    auch bei mir gibt es Neuigkeiten, obwohl ich an den Vorfall gar nicht mehr gedacht habe. Hier kurz die Daten:


    Abmahnung von W&F: 02.12.2012 (Nach Eingang der Abmahnung habe ich mir einen [lexicon]Anwalt[/lexicon] genommen, über welchen ich die [lexicon]mod.UE[/lexicon] abgegeben habe).
    Bettelbriefe habe ich keine bekommen, da die gesamte Korrespondenz nur noch über meinen [lexicon]Anwalt[/lexicon] lief. Nun habe ich heute, 15.09.2014, den [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] erhalten. Hier nun meine Frage: Ich habe mit meinem [lexicon]Anwalt[/lexicon] ja eine Mandatsvereibarung abgeschlossen sowie ihm eine Vollmacht erteilt. Mir wurde damals auch gesagtt, dass ich natürlich nicht mit W&F in Kontakt treten soll, sondern dass der Kontakt nur über meinen [lexicon]Anwalt[/lexicon] erfolgt. Nun habe ich vor den Widerspruch an das [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] Coburg zurückzusenden. Muss ich in diesem Fall wieder meinen [lexicon]Anwalt[/lexicon] kontaktieren? Oder kann ich den Widerspruch auch selbst an das Gericht übersenden? Die Hoffnung, dass sich nach der Widerspruchseinlegung das Ganze immernoch von selbst erledigt ist ja schließlich begründet. Vielen Dank und beste Grüße!

  • Den Widerspruch kann man leicht auch ohne [lexicon]Anwalt[/lexicon] versenden. Und wichtig für Dich: Die Mandatierung des Anwalts auf Basis der Abmahnung erfolg in der Regel im außergerichtlichen Bereich. Mit Erhalt des [lexicon]MB[/lexicon] nun befindest Du Dich in einem streitigen Verfahren. Normalerweise verlangen Anwälte ab hier erneut Honorar. Diesen Punkt für weitere anwaltschaftiche Unterstützung unbedingt vorab klären!! Gruß
  • @JH

    Zitat

    Abmahnungen aus 2010.
    WF hat den [lexicon]MB[/lexicon] im April 2013 geschickt. Sollte durch sein
    Fareds und B&B haben im Dezember '13 den [lexicon]MB[/lexicon] geschickt. Ich warte dennoch in Sachen Walldorf und Fareds bis Mitte Oktober.



    Du kannst auch bis Mitte Januar 2020 warten .... ;-)


    Nein - du kannst getrost den Sekt aufmachen für Waldorf die Frommen und Fareds. Durch den [lexicon]MB[/lexicon] hat sich die Frist bis Ende Juni verzögert. Zusätzlich zur Sicherheit noch 2 Monate drauf für lange Laufzeiten. Also jetzt Mitte September bist du 100 % durch. Aber im Falle der Abgabenachricht kommt es dann ja wohl zum Verfahren? Viel Erfolg dabei!!! Gruß W.

  • Hi, ich wollte mich auch mal bei euch wegen ein paar Sachen erkundigen.


    Ich wurde auch 2012 von WF abgemahnt wegen eines Filmes den ich verbreitet haben soll. Ich hatte den Brief dann im Kasten, kannte den Film aber nichtmal. Ich hatte mit der Sache eigentlich nichts zu tun.


    Möglicherweise hatte ein Zwischenmieter meiner Mitbewohnerin den Film runtergeladen. Das weiß ich aber nicht genau, als der Brief kam, war er schon wieder in Irland. Ich bin der [lexicon]Anschlussinhaber[/lexicon]. Ich habe auch immer allen Mitbewohnern/Zwischenmietern gesagt, dass sie keine Filme über BT etc downloaden sollen. Ich selber gucke gar nichts kommerziell verwertbares und bin eigentlich überhaupt keine Risikoperson.


    Ich habe dann das ganze erstmal zwei Jahre ignoriert, auch keine [lexicon]modUE[/lexicon] eingeschickt. Neulich hatte ich wieder einen Brief im Kasten und habe dann eine [lexicon]modUE[/lexicon] eingeschickt, leider habe ich nur per Einschreiben und nicht per Rückschein eingeschickt.


    Nun hab ich wieder Ruckzuck einen Brief bekommen:
    -Vorbereitung Klageverfahren-


    Bin also bei Punkt 4, was ich verstanden habe.


    Ich wollte euch nun fragen: Wie sieht die Situation generell aus. Wie weit hafte ich als AI in diesem Fall. Und soll ich die [lexicon]modUE[/lexicon] nocheinmal mit Rückschein einschicken?


    Wie sieht es mit der [lexicon]Verjährung[/lexicon] aus. Der erste Brief kam 2012, ich hab die [lexicon]modUE[/lexicon] aber erst jetzt vor kurzem eingeschickt. Verändert das was?


    Würde mich über Tipps und Aufklärung freuen!

  • Hallo, liebe Gemeinschaft,


    nun ist es endlich soweit. Nachdem ich im Dezember 2011 eine Abmahnung von W+F erhielt und in der angemessenen Weise mit einer modifizierten Unterlassungserklärung reagiert hatte, hatte ich alle weiteren Bettelbriefe ignoriert. Eine Weile war Funkstille, dann im März wieder drei Bettelbriefe mit Ankündigung eines "Klageverfahrens".
    Heute kam dann ein gelber Umschlag vom [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] Hamburg.
    Was soll ich jetzt tun? Gibt es die Kriegskasse noch, falls ich vor Gericht muss?


    Wahrscheinlich wird es mit einem Widerspruch getan sein, denke ich mal. Wie hoch ist denn die Wahrscheinlichkeit, dass ich vor Gericht muss?


    Beste Grüße


    EDIT BY PRINCESS
    Bitte keine Real(vor)namen!

  • Ich wollte euch nun fragen: Wie sieht die Situation generell aus. Wie weit hafte ich als AI in diesem Fall. Und soll ich die [lexicon]modUE[/lexicon] nocheinmal mit Rückschein einschicken?

    Generell sind solche Fragen nicht allgemeinformuliert zu beantworten. Es kommt immer auf die Umstände deines Falles an.
    Wenn das Fehlen einer Unterlassungsverpflichtung nicht angemahnt wurde, ist so wohl dort auch angekommen.


    Zur [lexicon]Verjährung[/lexicon] findest du viele hilfreiche Informationen, wenn du auf den Link klickst, der sich hinter [lexicon]Verjährung[/lexicon] 'versteckt'.


    Heute kam dann ein gelber Umschlag vom [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] Hamburg

    Ich bekomme auch oft Post aus HH ... von Verwandten.


    Mal im Ernst. Wenn du nicht schreibst, welche Überschrift die erste Seite des Briefes trägt (Beschluss, Verfügung, [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon]) geht hier nur das große Rätselraten los.


    Das [lexicon]AG[/lexicon] Hamburg ist nämlich u.a. das zentrale Mahngericht für die Bundesländer Hamburg und Mecklenburg-VP und verschickt Mahnbescheide. Nach Erhalt selbigen gibts eh nur zwei Möglichkeiten: Widerspruch oder zahlen.

  • Was soll ich jetzt tun?


    Sorry, dass ich (blöd) nachfrage... aber deine Aussagen/Fragen würden von einem regelmäßigen "Forenbesucher/-leser" bestimmt nicht kommen....
    Willst du uns "veräppeln"? ;( Wenn du schon einen gelben Umschlag vom [lexicon]AG[/lexicon] Hamburg dein eigen nennst, rate mal , in welchem Stadium du dich gerade befindest .... :?::?::cursing:
    Meiner Meinung nach kannst du dich aber sicher beruhigt erstmal hier an die Moderation (siehe deinen editierten Beitrag ;) ) wenden (dort gibt es Infos von Menschen, die sich (regelmäßig) mit dem Abmahnwahn (und den Nebenwirkungen) beschäftigen)....

  • Wie weit hafte ich als AI in diesem Fall


    Die Chancen stehen nicht schlecht, falls es tatsächlich mal vor Gericht geht.

    Und soll ich die [lexicon]modUE[/lexicon] nocheinmal mit Rückschein einschicken


    Schau nochmal des letzte Schreiben durch, ob dort nicht die [lexicon]modUE[/lexicon] anerkannt wurde.

    Wie sieht es mit der [lexicon]Verjährung[/lexicon] aus. Der erste Brief kam 2012, ich hab die [lexicon]modUE[/lexicon] aber erst jetzt vor kurzem eingeschickt.


    Wenn Du im Begleitschreiben nichts geschrieben hast was als Verhandlung (§203 BGB) gewertet werden könnte, hat sich an der Verjährungsfrist nichts geändert.

  • Das [lexicon]AG[/lexicon] Hamburg ist nämlich u.a. das zentrale Mahngericht für die Bundesländer Hamburg und Mecklenburg-VP


    Danke princess (für die nachträgliche Ergänzung)! ;) Aber bei [lexicon]AG[/lexicon] Hamburg denke ich (leider) nur immer an das hier (in Fettschrift, große Schiftart):

    Mal im Ernst. Wenn du nicht schreibst, welche Überschrift die erste Seite des Briefes trägt (Beschluss, Verfügung, [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon])

    :!: :puke:




  • Ich bekomme auch oft Post aus HH ... von Verwandten.


    Mal im Ernst. Wenn du nicht schreibst, welche Überschrift die erste Seite des Briefes trägt (Beschluss, Verfügung, [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon]) geht hier nur das große Rätselraten los.


    Haha. :thumbsup: cooler spruch.


    Sorry, dass ich es nicht so genau beschrieben habe. Es handelt sich um einen [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon], der sich auf Hörbuch Hamburg Verlag, vertreten durch W+F bezieht. Es geht da um die erwähnte Abmahnung vom Dezember 2011. WIe ich in der Jahresstatistik von 2013 nachgelesen habe, waren letztes Jahr 90 Mahnbescheide von W+F bekannt, von denen 53 vor das [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] kamen. Da habe ich ja gute Chancen, auch in den erlauchten Kreis der Vorgeladenen zu gelangen. Für eine Klage wäre dann das [lexicon]AG[/lexicon] Berlin Charlottenburg zuständig.


  • Die Chancen stehen nicht schlecht, falls es tatsächlich mal vor Gericht geht.


    Schau nochmal des letzte Schreiben durch, ob dort nicht die [lexicon]modUE[/lexicon] anerkannt wurde.


    Wenn Du im Begleitschreiben nichts geschrieben hast was als Verhandlung (§203 BGB) gewertet werden könnte, hat sich an der Verjährungsfrist nichts geändert.


    Also im Brief vor ein paar Wochen stand:
    - Aufforderung zur Abgabe einer Unterlassungserklärung und Zahlungsaufforderung vor Klageerhebung -


    Daraufhin hatte ich recht zügig die [lexicon]modUE[/lexicon] ohne Rückschein eingeschickt (hatte das etwas verplant, hatte nur Einschreiben gemacht)


    Der neue Brief nun ist die
    - Vorbereitung Klageverfahren -
    mit den "Kosten der Rechtsverfolgung sowie Schadensersatz) die Rede ist.
    da die Frist wegen der Zahlung abgelaufen war. [lexicon]modUE[/lexicon] wird da garnicht erwähnt irgendwo.


    Also muss quasi eine Annahme der UE irgendwo schriftlich bestätigt werden?
    Sowas steht auf jeden Fall nirgendwo.


    Danke auf jeden Fall für eure Rückmeldungen!

  • Also muss quasi eine Annahme der UE irgendwo schriftlich bestätigt werden?
    Sowas steht auf jeden Fall nirgendwo.

    Die Abgabe einer inhaltlich und rechtlich korrekten [lexicon]modUE[/lexicon] läßt die Wiederholungsgefahr enfallen - Sinn und Zweck des Ganzen: Unterlassungsanspruch erfüllt.


    Da sie [lexicon]modUE[/lexicon] jedoch ein "neues Angebot" darstellt, muss der Unterlassungsgläubiger die [lexicon]modUE[/lexicon] auch annehmen, wenn er bei späteren Verstößen gegen die [lexicon]modUE[/lexicon] eine Vertragsstrafe fordern will.

  • [lexicon]modUE[/lexicon] ohne Rückschein eingeschickt


    Macht nichts. Hast Du den Postbeleg noch? Dann kannst dir hier nachschauen, ob die Post angekommen ist (am besten ausdrucken und aufheben!)
    Du bist rechtlich nicht verpflichtet, die [lexicon]modUE[/lexicon] per E+R zu verschicken. Hierzu wird aber geraten, der eigenen Sicherheit wegen. Ein normales EInschreiben erfüllt denselben Zweck, wenn man sich den Status der Sendungsverfolgung asudruckt.