Abmahnung Waldorf Frommer

  • Vor drei Jahren (2012) habe ich eine Abmahnung bekommen für einen Film, den ich nicht runter geladen hatte (eventuell damaliger Mitbewohner aus der WG, oder ein Fehler oder was auch immer)


    Da habe ich die Mod UE eingeschickt und ab und zu die Briefe bekommen.


    Jetzt kam neulich der gerichtliche [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] im gelben Umschlag.


    Ich war leider nicht da, da ich mittlerweile woanders wohne. Ich hatte meiner früheren Mitbewohnerin gesagt, sie solle mir unbedingt direkt Bescheid sagen, wenn Post kommt. Ergebnis: die Frist war gerade 4-5 Tage abgelaufen als ich den Brief dann gestern in den Händen hielt.


    Ich habe dann eben noch heute nachträglich den Widerspruch zum Mahngericht eingeschickt.




    Ich hab mir mittlerweile einen Nachsendeauftrag bei der Post eingerichtet um die kommenden Briefe auf jeden Fall innerhalb der Fristen zu erhalten.


    Ich habe nun die Frage, wie es nun weitergeht. Ich habe gelesen, dass dann wahrscheinlich der Vollstreckungsbescheid beantragt wird wo ich dann Einspruch erheben muss.


    Hab ihr Tipps?

  • Ich war leider nicht da, da ich mittlerweile woanders wohne.

    öhhhm...natürlich auch nicht ordentlich abgemeldet und woanders angemeldet gelle...
    warum der Postbringer da in einen Kasten wo der Empfängernamen nicht drauf steht überhaupt was reinwirft ist ne andere Sache.
    der Mitbewohnerin haste auch nicht gesagt "hey wenn da "was" dringendes drinne liegt "return to sender"




    Ich habe nun die Frage, wie es nun weitergeht. Ich habe gelesen, dass dann wahrscheinlich der Vollstreckungsbescheid beantragt wird wo ich dann Einspruch erheben muss.


    Hab ihr Tipps?

    warum fragst du nach Tipps wenn du dir die Antwort schon selbst gegeben hast?

  • öhhhm...natürlich auch nicht ordentlich abgemeldet und woanders angemeldet gelle...warum der Postbringer da in einen Kasten wo der Empfängernamen nicht drauf steht überhaupt was reinwirft ist ne andere Sache.
    der Mitbewohnerin haste auch nicht gesagt "hey wenn da "was" dringendes drinne liegt "return to sender"




    warum fragst du nach Tipps wenn du dir die Antwort schon selbst gegeben hast?

    Ich bin mehr oder weniger noch der Halter der Wohnung dort und habe erst zum 31.3. gekündigt.


    Deswegen bin ich auch noch nicht abgemeldet dort und melde mich erst jetzt an meinem neuen Wohnort an.


    Ich wollte nur nachfragen, weil ich natürlich kein Experte bin in solchen Sachen und eventuell manche Leute noch mehr wissen als ich.


    Es ist ja so, dass man nicht wissen kann, was man nicht weiß. Gerade in Rechtsfragen bin ich kein Experte.


    Ich wollte fragen, ob jemand den Fall auch schon hatte und inwieweit/ wie wahrscheinlich es dann zu einer Klage kommt oder nicht!

  • ch bin mehr oder weniger noch der Halter der Wohnung dort und habe erst zum 31.3. gekündigt.

    Ergebnis: die Frist war gerade 4-5 Tage abgelaufen als ich den Brief dann gestern in den Händen hielt.

    Hallo gooob,
    Okay, kann ja auch niemand verlangen, 3 Jahre keinen "Urlaub" zu machen, weil irgendwer einen [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] schicken könnte.
    Du hast dem [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] (wenn auch paar Tage nach Frist-Ablauf) widersprochen.
    Sollte nun ein Vollstreckungsbescheid kommen (was eher unwahrscheinlich ist) liegt diesem auch ein Formular bei mit welchem "Einspruch" erhoben werden kann.


    Aber:
    Der Einspruch gegen den Vollstreckungsbescheid schiebt eine Zwangsvollstreckung nicht hinaus. Wenn schon Maßnahmen der Zwangsvollstreckung eingeleitet wurden,(also der Postmann dreimal klingelt :D ) kannst Du o. musst Du Vollstreckungsschutz beim zuständigen Gericht beantragen.

  • Erst einmal ein gutes neues Jahr an alle Forenmitglieder!Wie versprochen hier mein Feedback.Wurde abgemahnt im Jahr 2011,dann alle Sufen durchlaufen und Ende 2014 den [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] erhalten! Habe dann bis zum heutigen Tag gewartet,aber da kam nichts mehr!Kann so mit vermelden, das Ich durch bin! :D:thumbup::thumbsup: Allen vielen Dank für den Erfahrungsaustausch und euch hoffenlich auch soviel Ausdauer wie ich sie hatte! Bis dann und schöne Grüße
    P.S Bei Fragen ein face eine PN!

  • Hallo Leute
    heute habe ich einen [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] erhalten vom [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] Coburg (waldorf frommer) . 1. Abmahnung Mai 2012, bisher nur Mod UE verschickt.
    [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] ist auf den 28.12.2015 datiert , ich habe es heute im Briefkasten 05.01.2016 gehabt. Der Postboste hat allerdings beim gelben Umschlag keine Angaben wie Zustelldatum und Unterschrift angegeben.


    Habe ich nach Erhalt 14 Tage Widerrufsrecht?
    Bleibt es dabei Punkt 2 anzukreuzen und zu verschicken.


    Gruß
    ayi

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von ayi ()

  • Hallo Tobu, auf deine Frage "Hemmung des Verfahrens" bin ich mir ziemlich sicher, das dies ausgestanden ist, da der [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] über ein Jahr her ist. Die Hemmung durch diesen [lexicon]MB[/lexicon] waren 6 Monate, also Mitte 2015. Es sind jetzt weitere gute 6 Monate vergangen, deshalb denke ich das es das war. :thumbsup:

  • .....dann wurde dieser in meinen Augen auch nie zugestellt,da man als Bote verpflichtet ist Tag,Datum etc.pp auf diesem Kuvert zu hinterlassen hat. Möge unsere Justiz doch darüber entscheiden ,grins.

  • @Frodoof
    Na dann , wenn es so sein mag Glück gehabt. :D
    Dann habe ich es wohl bei mir selber verpasst , einfach Danke zusagen an die Infos hier,sowie an die Admins ,welche diese Plattform verwalten,wobei ich immer glaub der "Feind" liest mit :D . Ich bin raus aus W&F und Rasch nebst Konsorten,welchen sich absolut zu fein war mit div.Drohungen.
    Gestern lief glaube ich ein Film "Die Tote im Moor" o.ä. na wenn das nicht die Außenalster war :D :D

  • Wie 5125 Mal zuvor: Eine solche Entscheidung kann nur gemeinsam gefällt, durchgezogen werden und mündet in einem Vergleich. Ohne eine schriftliche Stellungnahne des Täters ist die Aussage man kenne den Täter recht wertlos und zudem unnötig.
    Zunächst kommt es nämlich auf die jeweilige Rechtsprechung an, wenn der abgemahnte Nichttäter der hier ja beste Chancen hat vollständig aus der Sache rauszukommen, wenn die Geschichte durch den Täter so bestätigt wird. Oft reicht es jedoch zu beweisen, dass auch andere Personen zur Zeit der Rechtsverletzung Zugriff auf den Anschluss hatten. Diese Personen müssen sich dann auch nicht selbst belasten.


    Wer die Sache schnell lösen will, muss zunächst die Sache mit dem Täter besprechen, da Kosten auf diesen zukommen. ansonsten können sie beim Abgemahnten hängen bleiben. Dann vergleicht man. Ansonsten zieht man die Sache mit dem entsprechenden Kostenrisiko voll durch, wobei das natürlich auch mit dem Täter und anderen Zeugen besprochen werden sollte.

    Na besprechen geht leider nicht mehr. Der ist weg und redet nur noch über unser Kind mit mir.


    Ich habe heute den nächsten Brief im Briefkasten gehabt. Hier spricht man nundavon, dass ein Klageverfahren vorbereitet wird. Ich mache also weiter nichts......

  • In diesen Fällen bringt es erst recht nichts dem Abmahner außergerichtlich eine schöne Geschichte zu erzählen, die der Ex-Partner außergerichtlich dann doch nur abstreiten wird.


    Die Abmahner aktzeptieren i.d.R. sowieso nur die "Geschichten",die auf einen nachverfolgbaren alternativen Täter schließen lassen. Sprich: Wenn der Anschlußinhaber sagt "Mein Sohn Fritzchen war`s",dann ist die Akzeptanz höher als bei einem lapidaren "Es war eins von meinen Kindern". In letzterem Falle kommen dann die üblichen (und falschen) Rückantworten ala "Der AI muss belegen,wer es nun genau war!" oder "Der AI hat keine Beweise beigebracht,daß es wirklich einer der Mitnutzer war!".

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Werniman ()

  • Ach ich kann den ganz genau benennen inkl. neuer Adresse und Handynummer :-). Nur bringt mir das was? Nun flatterte ja Brief Nr. 4 ins Haus, den ich ja nur abheften soll. Ich habe immer den Drang denen irgendwas zu schreiben, nur traue ich mich nicht.

  • Hallo,


    ich packe meinen Vorpost mal in Teilen mit rein


    "Hallo an alle Leidensgenossen.....



    Bei mir ging es im April 2013 los, ich habe eine modUE verschickt ( 2 Folgen der Serie Homeland ) -
    bis vorgestern dann nichts weiter seit langem, und pünktlich zu Weihnachten und mit Frist bis 28.12.2015
    jetzt das erweiterte Drohschreiben in dem die UE als vollzogen bemerkt wird (als wäre es deren UE gewesen, war aber eine modUE)
    mit unter anderem auch Ratenmöglichkeit für den Gesamtbetrag 1316,--
    Euro, direkte Androhung von gerichtlichen Maßnahmen und dem Hinweis nach
    alter Rechtslage beurteilt zu werden !!
    Wie ja auf Seite 1 aufgezeigt werde ich dieses Schreiben ignorieren, Bauchschmerzen machts allemal, bin alleinerziehender Vater und leider aufgrundessen derzeit noch im Hartz4 Strudel"


    -------------


    Heute habe ich zu dieser Sache das Schreiben "Vorbereitung Klageverfahren" erhalten mit Fristsetzung 14.01.2016


    Reagieren soll ich ja erst auf den [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon], dem es zu widersprechen gilt, oder?


    Ist danach direkt auch mit dem [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] zu rechnen und wie bzw was soll ich da bei der ARGE machen wenn es zum Prozess kommt?

  • Ist danach direkt auch mit dem [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] zu rechnen und wie bzw was soll ich da bei der ARGE machen wenn es zum Prozess kommt?


    Wie Du ja selbst schreibst, hast Du den ersten Beitrag dieses Threads gelesen. Dann weißt Du auch, dass Du erst bei Punkt 4 bist. In der Regel kommt noch mindestens ein Schreiben von W&F, bevor ein [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] beantragt wird.
    Mit der ARGE musst Du erstmal gar nichts machen. Erst wenn (nach allen Bettelbriefen, dem [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon], Widerspruch, Gerichtskostenvorschuss usw.) die Klageschrift im Hauptsacheverfahren ins Haus flattert, ist es an der Zeit, [lexicon]Prozesskostenhilfe[/lexicon] zu beantragen. Dazu wendet man sich am Besten an den [lexicon]Anwalt[/lexicon] seines Vertrauens oder besser noch erstmal an die Forenmoderation.
    Ab so weit ist es noch lange nicht. Bei vielen ist die Sache nach einigen Bettelbriefen sang- und klanglos verjährt, auch nach Erhalt des [lexicon]MB[/lexicon] und Widerspruch muss nicht zwangläufig der Klage folgen.
    Wer sich also, nachdem er sich ausführlich über Chancen und Risiken informiert hat, entschlossen hat, abzuwarten und nicht zu zahlen, sollte genau das tun. ;)

  • Und heute kam mal wieder ein neues Schreiben nach dem versöhnlichen Schreiben vom letzten mal, wollen die jetzt von mir wieder mal mehr Geld und der Mandantin ist es jetzt leid sich so gegen über mir zu äußern. Sprich dies ist die letzte Chance zu zahlen oder ich könne entscheiden das ganze vor Gericht zu klären.


    Naja abheften und Tee oder was stärkeres trinken.

  • Hallo liebe Nutzer,


    ich bin neu hier und habe versucht mich vorher hier schlau zu machen bevor ich hier was schreibe.
    Ich habe heute Post von Rechtsanwälte Waldorf-Frommer erhalten und mir war erstmal speiübel als ich den Brief gelesen habe.


    Mir wird vorgeworfen, dass ich am 21.12.2015 drei Deutschland 83 TV-Folgen (Able Archer, Bold Guard und Brandy Station) über bittorrent gezogen haben soll.
    Nach einigen Seiten Juristendeutsch werden von mir


    875 Euro Schadensersatz sowie
    215 Euro Rechtsanwaltgebühren,
    also insgesamt 1.090 Euro, eingefordert.


    Die Frist für die Unterlassungserklärung soll bis zum 21.01.16 bei denen eingehen und die Zahlungsfrist endet am 31.01.16.


    Mein erster Gedanke war: ICH BRAUCH NEN [lexicon]ANWALT[/lexicon]!
    Doch wenn ich euren Post richtig deute, dann soll ich erstmal zur Ruhe kommen und eure modifizierte Unterlassungserklärung ausfüllen und es per Einschreiben zurücksenden.
    .....dann warte erstmal ab.....


    Das ich über Wlan ins Netz gehe, spielt keine Rolle?
    Dann hätte es doch jeder sein können oder nicht?


    Vielen Dank