Abmahnung Waldorf Frommer

  • Moin

    Ja, ich habe nichts gezahlt und bislang alle Schreiben seitens Waldorf-Frommer nach meinem Versand der mod. UE ignoriert.

    die Frage ist einfach, war es ein Angebot für eine Ratenzahlungsvereinbarung oder tatsächlich auch eine Vereinbarung die Du nicht eingehalten hast, denn dann könnte es interessant bei einer Verhandlung werden.

  • Hallo,
    so ich bin jetzt auch bei "5. Vorbereitung Klageerhebung abgeschlossen" angekommen und die haben mich jetzt auch soweit das ich zahlen würde.
    Aber ich weiss nicht ganz was ich Zahlen soll. Im Brief steht wortwörtlich "Sie werden nunmehr gerichtlich auf Zahlung in Höhe von 1215,- EUR in Anspruch genommen."


    Aber mit gerichtlich ist hier ja noch gar nichts. Zahle ich jetzt die 1215,- Euro oder die geforderten 815,- EUR aus den vorhergehenden Briefen?


    Schönen Dank und Gruß

  • Moin

    Zahle ich jetzt die 1215,- Euro oder die geforderten 815,- EUR aus den vorhergehenden Briefen?

    weder die eine Summe noch die andere!
    Sollten die Dich wirklich soweit bekommen haben, das für Dich nur noch Zahlen die letzte Lösung ist,
    dann sollest und kannst Du mit denen eiNen Vergleich aushandeln.
    Schildere Deine Situation, ehrlich, und biete eine Summe größer 50 % der ursprünglichen Forderung an.
    Sie werden Dir dann schon einen "Vorschlag" machen.


    Oder Du bleibst weiterhin Standhaft.

  • Hallo Uhle,
    schönen Dank für deine schnelle Antwort.
    Hmm soll ich bei WF jetzt einfach mal anrufen und mit den "einfach" mal reden?
    Nicht das ich es dadurch noch schlimmer mache.


    Unäghängig davon ob ich bei den jetzt anrufe und einen Vergleich aushandel.
    Kannst du mir noch beantworten welchen Betrag ich bazahlen müsste?


    Schönen Dank und Gruß

  • Moin

    Kannst du mir noch beantworten welchen Betrag ich bazahlen müsste?

    ein klares nein.
    Ich habe doch bereits einen Vorschlag gemacht, wie Deine Vorstellung sein könnte.
    WF lassen aber mit sich reden, wenn Du überzeugen kannst.


    soll ich bei WF jetzt einfach mal anrufen

    natürlich kannst Du das,
    aber nicht "um Kopf und Kragen" reden.
    Wenn Du hier unsicher sein solltest, ist der schriftliche Weg die bessere.

  • Bei mir kamen jetzt Schritt 3+4+5 in sehr kurzen Abständen. Mal schauen wann der Mahnbescheid kommt.
    Meine aktualisierte Adresse brauche ich denen nicht mitteilen, der Mahnbescheid kommt vermutlich immer an meine Meldeadresse oder?


    Eins muss man den Buben lassen, die Formulierung ist wirklich sehr angsteinflössend gewählt. Meine Frau wäre schon eingeknickt...

  • Hallo, ich wollte nur allen Mut machen und mich für eure Unterstützung bedanken. Dieses Forum hat mir sehr geholfen.


    11.1.2013 - Abmahnung 956 e
    13.7.2015 - Bettelbrief 956 e
    30.7.2015 - Vorbereitung Klageerhebung
    21.8.2015 - Klageerhebung abgeschlossen (1106 e)
    31.3.2017 - Verjährung

  • Ähm....spontan fallen mir da einige Sachen auf:
    Es ist kein Mahnbescheid in deiner Liste enthalten. Dieser würde die Verjährung um 6 Monate hemmen. Die Verjährung tritt immer zum Jahresende ein, wird durch einen Mahnbescheid ggf. um 6 Monate gehemmt. Die Folge wäre,daß die Verjährung normalerweise immer Ende Juni eintritt,womit das Verjährungsdatum 31.3. nicht allzuviel Sinn macht.
    Seit dem BGH-Urteil vom Mai 2016 beträgt die Verjährungsfrist für den Schadensersatz 10 Jahre zum Jahresende. Die Verjährungsfristen für die Rechtsverfolgungskosten sind zwar noch bei 3 Jahren, ausschlaggebend ist hier aber der Zugang der Abmahnung. Demnach wären zwar die Rechtsverfolgungskosten bereits verjährt (31.12.2013+3Jahre), nicht jedoch der Schadensersatz (31.12.2013+10 Jahre).
    Was bitte meinst du mit "Klageerhebung abgeschlossen (1106€)...bist du nun verklagt worden oder nicht ?

  • - Die Folge wäre,daß die Verjährung normalerweise immer Ende Juni eintritt,womit das Verjährungsdatum 31.3. nicht allzuviel Sinn macht.
    - Was bitte meinst du mit "Klageerhebung abgeschlossen (1106€)...bist du nun verklagt worden oder nicht ?

    Mensch @Werni mach doch nicht die Pferde scheu!
    - Falsch, nicht automatisch immer (Hervorhebung). Im Zweifel taggenaue Rechnung, auch wenn der 31.03. etwas sehr großzügig bemessen ist
    - Hast du den Wortlaut der Bettelbriefe schon vergessen? Dann lies den Eingangspost (am Anfand dieses Treads) noch einmal nach

  • Ich habe kein Mahnbescheid bekommen.


    die 10 Jahre ist wieder was neues , früher hieß es immer 3 Jahre.

    Nochmal zum mitschreiben:
    - Du nennst keine verjährungshemmenden Ereignisse?
    ----- Rechtsanwaltskosten (506,00€) verjähren dann am Ende des Jahres 3, und damit bei einer Abmahnung 2013 zum 01.01.2017
    ----- Schadensersatzforderungen verjähren nach neuerer BGH-Rechtsprechung erst nach 10 Jahren und damit nicht zum 01.01.2017


    Es gibt allerdings bislang keine Fälle, in denen nur der Schadensersatz weiter verfolgt wurde. Außreisser zu den Rechtsanwaltskosten sind möglich, aber statistisch nicht ausdrückbar (0,001%).


  • Es gibt allerdings bislang keine Fälle, in denen nur der Schadensersatz weiter verfolgt wurde. Außreisser zu den Rechtsanwaltskosten sind möglich, aber statistisch nicht ausdrückbar (0,001%).


    Das Urteil ist vielleicht nur noch nicht alt genug. Anwälte warten ja meist erstmal bis zum Volltext,bevor sie es in eigenen Fällen verwursten. Es würde mich aber wundern,wenn tatsächlich kein Abmahner versuchen würde, das "errungene" Urteil auch umsetzen zu wollen. Der Umstand,daß sich ja nur ein geringer Anteil aller Abgemahnten in irgendwelchen Foren (in welchen auch immer) meldet und die nicht gerade rasend schnellen Gerichte tun ihr Übriges,wieso (noch) nichts von entsprechenden Urteilen zu hören war.

  • Hallo,


    eine kleine Frage zum Mahnbescheid... Bisher habe ich gelesen, man muss nur ein Kreuz unter 2 machen, unterschreiben und dann versenden... Da ich nun aber den Mahnbescheid vor mir habe, seh ich da noch ein paar mehr Dinge...


    Seh ich das richtig? "Datum des Widerspruchs" und "Bezeichnung des Absenders" KANN man ausfüllen, MUSS es aber nicht? :?:


    Danke! :)

  • Hallo,
    ich habe hier mal eine rein theoretische Frage.
    Es geht um die Zahlungsverpflichtung von WF die z.b. beim 2. Schreiben beilag. Was ist das genau? Wenn ich diese unterschreiben würde, ist das dann ein Schuldeingeständnis?


    Schönen Dank und Gruß

  • Du meintest 50% weniger oder? Man bezahlt dann ja sonst noch mehr als die verlangen. 0_o.


    Ich bin jetzt auch bei dem "Vorbereitung Klage-verfahren abgeschlossen " angelangt. Eine Modifizierte modUE wurde von 2 Jahren verschickt.


    Unser anwalt hat uns versichert, dass es nicht zu einem Gerichtsverfahren kommt, weil mehrere Personen im Haushalt anwesend sind und man nicht genau sagen kann, wer der Täter ist.


    Ich wurde jetzt gerne wissen wie oft es überhaupt es zum Gericht kommt in solchen Fällen? Wie tief man bei einem Gerichtsverfahren in die tasche greift? Und kann man sich jetzt noch oder bzw beim Erhalt eines Mahnbescheids noch auf eine Zahlung einigen, weil zum Gericht fahren kommt für uns garnicht ins Frage.


    Danke im voraus für die Antworten!


  • Unser anwalt hat uns versichert, dass es nicht zu einem Gerichtsverfahren kommt, weil mehrere Personen im Haushalt anwesend sind und man nicht genau sagen kann, wer der Täter ist.


    Glaub mir...das schreckt Waldorf nicht wirklich ab. Auch wenn die BGH-Rechtsprechung (Bearshare+Afterlife) eigentlich eine klare Sprache spricht. Stattdessen mauschelt Waldorf in solchen Fällen nur zu gerne
    mit dem Thema "Erfüllung der sekundären Darlegungspflicht" herum. Auch wenn dort ebenfalls eine relativ eindeutige Rechtsprechung des BGH existiert (keine Nachforschungspflichten bei erwachsenen Kindern oder Ehepartnern). Aber manche Gerichte sind für abgemahntenfreundliche Urteile nicht wirklich empfänglich (München, Leipzig).



    Zitat

    Ich wurde jetzt gerne wissen wie oft es überhaupt es zum Gericht kommt in solchen Fällen?


    Gute Frage, eine pauschale Antwort darauf gibts wohl nicht. Nach welchen Kriterien WF da bei Erstabgemahnten entscheidet,weiß wohl nur die Kanzlei selbst. Wer aber langatmig mit denen rumdiskutiert, der liefert
    denen eigentlich nur Material,mit denen sie abschätzen können,wie hoch die Siegeschancen sind. Nicht umsonst heißt es hier "Nach der ModUE keinen Kontakt mehr bis zu einem Mahnbescheid".



    Zitat

    ]Wie tief man bei einem Gerichtsverfahren in die tasche greift?


    Meist schlagen Richter hier einen Vergleich vor, gängig sind hier etwa 60% der ursprünglich geforderten Summe. Plus Gerichtskosten,welche bei einem Vergleich zwischen den Parteien aufgeteilt werden.



    Zitat

    Und kann man sich jetzt noch oder bzw beim Erhalt eines Mahnbescheids noch auf eine Zahlung einigen, weil zum Gericht fahren kommt für uns garnicht ins Frage.


    Du kannst dich selbst im Gerichtssaal noch gütig mit denen einigen. Deswegen ist jeder Gerichtsverhandlung die sogenannte Güteverhandlung vorgeschaltet.

  • Moin

    Du meintest 50% weniger oder?

    ich meinte es so, wie ich es geschrieben hatte.
    50% der ursprünglichen Forderung, sind bei mir in dem beschriebenen Fall mehr als 600 Euro.


    Ich wurde jetzt gerne wissen wie oft es überhaupt es zum Gericht kommt in solchen Fällen? Wie tief man bei einem Gerichtsverfahren in die tasche greift?

    wozu?
    dein Anwalt


    Unser anwalt hat uns versichert, dass es nicht zu einem Gerichtsverfahren kommt,

    würde ich mir schriftlich geben lassen und dazu eine Garantie der Kostenübernahme, falls es doch nix wird, also doch eine Klage kommt.

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