Abmahnung Waldorf Frommer

  • ein freundliches Hallo mal in die Runde.


    ich bin 2015 in die Verjährung gekommen sogar ohne MB und bekam die Tage doch tatsächlich von Freund Waldi einen Liebesbrief bezüglich einer erwünschten Spende von 1000 € .


    Mal davon abgesehen das ich für Bettelbriefe dieser Art eh keinen Draht habe:D:D:D - also.. das übliche abheften ..


    möchte ich gerne mal Folgendes zur Diskussion stellen und freue mich über Eure Gedanken dazu:


    1. Lizensschadenersatz ist laut dem BGH Urteil nur vom Täter zu entrichten


    2. Waldi hat es versäumt damals die Täterschaft gerichtlich feststellen zu lassen.


    3. Die Urheberrechtsverletzung ist bereits lange verjährt- ergo kann heute keine Täterfeststellung im Nachhinein gerichtlich nicht mehr erfolgen.


    Ohne festgestellten Täter also kein Schadenersatz.



    Und dann gibt es noch die sogenannte "Verwirkung"


    Waldi kennt das Urteil seit über 3 Jahren und versendet jetzt erst seine Bettelbriefe?


    Was haltet Ihr denn davon? wikipedia:


    Um die Verwirkung eines Rechts anzunehmen, bedarf es dreier Voraussetzungen:

    • Kenntnis oder fahrlässige Unkenntnis des Berechtigten von seinem Recht (BVerfGE 32, 305–311, BStBl II 1972, 306, Rn. 24 f.) und Untätigsein bezüglich der Durchsetzung des Rechts.


    meiner Meinung nach sind sowohl Zeit . wie auch Umstandsmoment gegeben...


    Freue mich auf Eure Ideen dazu

  • WF hat mittlerweile die Klageschrift beim Amtsgericht eingereicht.

    Ich versuche mich auf einen Vergleich zu einigen bevor es zum Prozess kommt...


    Ich war zur Zeit der Urheberrechtsverletzung im Urlaub, hatte einen Untermieter der damals auf meine Nachfrage angegeben hatte er kenne den besagten Film und habe sich den über ein Filesharing Programm angeschaut. Ob er das auch im Prozess zugeben würde ist fraglich...


    Meint ihr ich hätte in einem Prozess eine gute Chance auf eine Abweisung der Klage?

  • Du musst das Waldi mitteilen. Wenn Du dass im Gerichtsverfahren erst angibst, wird es nicht helfen. Es gibt da Präzedenzfälle.

    Urlaub wirst Du beweisen müssen. Ebenso den Untermieter, mit Mietvertrag etc. Dann Deine Aussage dass er es Dir gegenüber schon zugegeben hat.

    Könnte klappen, aber vor Gericht besser mit Anwalt.

  • Klartext:

    Titel des Schreibens: "Aufforderung zur Zahlung"

    Erster Absatz: "Die gerichtliche Auseinandersetzung wurde zwischenzeitlich abgeschlossen."

    Und direkt weiter: "Im Ergebnis steht somit fest, dass (ich) im Hinblick auf die Hauptforderung einen Betrag i.H.v. 1.xxx € plus Zinsen leisten muss."

    weisst Du, mit so nem Schmarrn kannst nicht als "Klartext" kommen.

    Scan den Wisch ein in dem dieser Blödsinn wörtlich stehen soll und lade es unter "Dateianhänge" anonymisiert hoch.

    Ich bin es leid zu spekulieren was da "richtig" stehen könnte.

    Man würde erwarten dass Waldi nach MB ohne Widerspruch dann den VB zieht. Vielleicht denkt er so isses billiger.

    sicher nicht.

    W&F schaun da nicht auf paar Kröten Gerichtsgebührenvorschuss.

    Für mich wabert über der "Geschichte" zu viel Nebel oder gelbe Briefe. Den zu lüften ich zwischenzeitlich auch nicht mehr willens bin, zumal kirschbluete239 ja anwaltlich vertreten wird, wurde, werden sollte...möchte oder so ähnlich

  • Hallo zusammen,


    ich habe im Januar 2017 zwei Abmahnungen von der allseits beliebten Kanzlei W&F erhalten. Nach Rücksprache mit meiner Rechtschutzversicherung, habe ich jeweils eine mUE abgegeben und die Monate danach zahllose Briefe erhalten - nach dem wohl üblichen Schema. Im Dezember 2018 kam dann auch für beide Fälle die "letzte" Drohung vor der Einleitung der Klage. Jetzt im Mai 2019 dann für Abmahnung #1 den MB erhalten. Ich habe kurz kalte Füße bekommen und Anwälte kontaktiert, die mir bei einem Vergleich behilflich sein könnten. Allerdings fordern diese 250 € Pauschale pro Fall plus 60-70% die W&F von der ursprünglichen Forderung möchte.


    => Das klingt für mich erstmal nach einem sehr schlechten Deal ^^


    1. Gibt es aktuelle Wahrscheinlichkeiten, wie oft nach dem MB tatsächlich eine Klage eingeleitet wird. (Wohnort Köln)

    2. Wie viel teurer kommt ein Vergleich in der Regel vor Prozess. (Habe keinen Bock auf die Verhandlung mit Reisen und dem ganzen Stress)
    - Gibt es dazu Erfahrungswerte? Konnte leider nicht wirklich was dazu finden...

    3. Macht es auch Sinn ohne Anwälte noch einen Vergleich nach MB anzustreben, oder ist das dann eher ein Schuldeingeständnis und W&F reibt sich die Hände, um sofort die Klage einzuleiten?

    Vielen Dank im Voraus! :)


    Ackkk

  • 3. Macht es auch Sinn ohne Anwälte noch einen Vergleich nach MB anzustreben, oder ist das dann eher ein Schuldeingeständnis und W&F reibt sich die Hände, um sofort die Klage einzuleiten?

    Meine völlig laienhafte und ahnungslose Meinung dazu: Das ganze Abmahngedöns ist ein Hin- und Herschicken von Textbausteinen und ist eher ein Ritual als eine echte und ehrliche juristische Auseinandersetzung.


    Ganz prima fand ich das bei meinem Fall (ein paar Seiten früher hier im Thread). Noch bevor ich die Bestätigung von der Post bekam, dass das Einschreiben mit meinem Vergleichsangebot bei WF ankam, war schon die Rückantwort unterwegs. Darin dann eine Floskel wie "Wir haben ihren Fall mit unserer Mandantschaft diskutiert und blablub".


    Ja ne, ist klar. Die haben mein Schreiben gelesen, haben sich gefreut "Jeah, wieder ein Idiot, der zahlen will", haben den Textbausteingenerator angeschmissen, und sind auf mein Vergleichsangebot (50% auf volle 50€ aufgerundet) eingegangen. (Direkt nach der Abmahnung)


    Das gleiche bei meinem Vergleichsangebot, nur andersrum. "Ich wars zwar nicht, aber dennoch bin ich an einer außergerichtlichen Einigung interessiert". Schuldeingeständnis? Nö. Aber zwischen den Zeilen steht doch ganz klar. "Ja Mist, habt ihr mich erwischt, verdammt." Die wissen das; ich weiß das; und die wissen, dass ich weiß, dass die das wissen [repeat].


    Wenn die von dir Geld sehen, dann haben die, was sie wollen: Geld. An einer Klage sind die auch nicht wirklich interessiert. Das ziehen die nur exemplarisch durch, um anderen (wie mir) Druck zu machen, die auf jede Menge Briefe keine Lust haben und lieber den Weg "zu 100% Betrag x.000 zahlen" als den Weg "zu 100-y% Betrag x.000 + z.000 zahlen" wählen.

  • wie wäre es, auch hierzu Rs mit RV zu halten?

    Das habe ich bereits getan ^^ Allerdings wird das dann natürlich auch aus der Sicht eines Anwalts bewertet und ich habe daher eine etwas schwammige/vage Auskunft erhalten. Deswegen würden mich noch weitere Meinungen und "echte" Erfahrungen interessieren ;)


    Ich habe nämlich den Verdacht, dass inzwischen die Wahrscheinlichkeit eine Klage gestiegen ist. Aufgrund der vielen legalen Streaminganbieter ist es nicht mehr zwingend nötig auf Torrents etc. zurückzugreifen. Mit Zahlen belegen kann ich es nicht, aber aus Beobachtung im Freundeskreis etc. gehe ich davon aus, dass illegale Downloads in den letzten Jahren drastisch zurückgegangen sind = Weniger neue Fälle/Abmahnungen = die prozentuale Wahrscheinlichkeit steigt also vermutlich?

    Das ziehen die nur exemplarisch durch, um anderen (wie mir) Druck zu machen, die auf jede Menge Briefe keine Lust haben ...

    Genau, darum müssen sie ja auch Fälle einklagen, um ein Mindestmaß an Glaubwürdigkeit (Schrecken) zu verbreiten. Ist für mich ein Spiel mit Wahrscheinlichkeiten was aber wohl derzeit schwer abzuschätzen ist.

    Meine völlig laienhafte und ahnungslose Meinung dazu: Das ganze Abmahngedöns ist ein Hin- und Herschicken von Textbausteinen und ist eher ein Ritual als eine echte und ehrliche juristische Auseinandersetzung.

    Jap, das sehe ich auch so. Das Ganze ist ein riesen Business, an dem auch die "Retter in der Not" bestens mitverdienen, also keinesfalls die barmherzigen Samariter sind, die sie vorgeben zu sein. Für mich sind diese Drohungen inkl. Abzocker und der Psychoterror ein weitaus schlimmeres Verbrechen, als der Download eines popligen Films. Daher werde ich wohl weiter darauf hoffen einer Klage zu entgehen und nun einfach mal den Mahnbescheid verweigern. Let's see :)

  • Jap, das sehe ich auch so. Das Ganze ist ein riesen Business, an dem auch die "Retter in der Not" bestens mitverdienen, also keinesfalls die barmherzigen Samariter sind, die sie vorgeben zu sein.


    Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Auch die verteidigende Zunft hat nicht wirklich ein Interesse daran, der Abmahnbrut das Handwerk zu legen. Stattdessen wird selbst in Fällen, wo die Sachlage für den Abgemahnten ganz gut steht, lieber vorschnell auf einen Vergleich gedrängt,statt sich für den Mandanten einzusetzen. Und dafür soll man einen Anwalt einschalten ? Einen Vergleich kann man auch selbst aushandeln, da braucht man keinen Anwalt, wenn der sowieso nichts tun will.

  • Nachdem ich nun schon seit 2 Jahren Post von WF bekomme, geselle ich mich nun mal hier dazu. Dank Recherche von u.a. hier habe ich bis jetzt alles hoffentlich "richtig" gemacht -


    Um was es geht: Kurz vor Weihnachten 2016 drei Filme heruntergeladen (war auch zweifelsohne ich), Forderung von knapp 2000€ von WF trudelte dann im Januar ein. Daraufhin habe ich eine modifizierte UE per Einschreiben abgeschickt, diese wurde auch anerkannt. Weiterhin kein Schriftverkehr von meiner Seite aus. Mahnbriefe kamen fröhlich weiter.


    Nun bin ich vor kurzem umgezogen und hatte schon länger nichts gehört, daher etwas frohen Mutes, dass sie vielleicht Ruhe geben. Leider trudelte nun letzten Freitag der Brief ins Haus, dass die Vorbereitungen zur Klage abgeschlossen seien, mit einer letzten Forderung, die nun knapp 3300€ zu bezahlen mit einer für diese Woche angesetzten Frist.


    Daraufhin habe ich mich wieder hier in die aktuellen Fälle eingelesen (unerhört, dass sie jetzt auch wieder 9 Jahre alte Fälle aufrollen übrigens!). Die Meinungen scheinen ja etwas zwiegespalten, wie nun die Wahrscheinlichkeit für den weiteren Verlauf steht. Manche schreien, die endgültige Klageerhebung wäre "zu 95% unwahrscheinlich", andere sagen, das sei Quatsch.


    Da ich wenig Lust habe, einen so hohen Betrag zu bezahlen (ganz davon abgesehen, dass ich auch gar nicht ohne Weiteres dazu fähig wäre), habe ich auch bereits Anfragen an auf den letzten Seiten erwähnte Abmahnungshilfe gestellt, um mich mal zu informieren, wie die die Sache sehen.


    Ich denke aber, ich werde einen eventuellen Mahnbescheid abwarten, diesem widersprechen, und falls dann doch tatsächlich Klage erhoben wird, den Weg über eine Abmahnungshilfe gehen, in der Hoffnung, dass sie auch dann noch etwas herunterhandeln können.


    Klingt das vernünftig?

  • Nahezu jeder der aussitzt bekommt einen MB und >99% widerspricht. WF wird davon einige verklagen, von denen wiederum viele keinen Bock und Zeit auf Gericht haben und sich vergleichen.

    Dein Fall sieht allerdings nach fetter Beute für Waldi aus, die er sich vielleicht eher nicht entgehen lässt. Wenn Du Dich erst spät vergleichst wird Waldi mehr Geld wollen um seine Auslagen zu ersetzen. Ob diese Abmahnhelfer bessere Vergleiche rausholen jst unklar, hexen können die auch nicht, und wollen ja auch noch mitverdienen.

  • Hallo zusammen,


    auch ich reihe mich ein in der Gruppe der WF-Geplagten.


    Wir hatten insgesamt 3 Fälle gehabt, 2 mal für jeweils 1 Film, einmal für 1 Musikstück.
    Alles 3 in 2010, alles 3 wurde ausgesessen (modifizierte UE abgeschickt, ansonsten abgewartet).
    Da seit 2013 nichts mehr gekommen ist, gingen wir davon aus, dass es jetzt endlich ein Ende hat.


    Aber siehe da, 2019 steht WF wieder vor der Tür (bzw. im Briefkasten).

    Mit dem Urteil von 2016 bzgl. das Lizenzschäden erst nach 10 Jahren verjähren, hat WF wieder angefangen die Fälle aufzurollen. Wir hatten nur eine Mitteilung bekommen.

    Angesetzter pauschaler Schadensersatzbetrag (APS) von 450€, Forderung von 700€.


    Wir haben hier etwas voreilig gehandelt. Wir wollten das Thema einfach nur hinter uns haben und haben die 700€ Bezahlt, in der Hoffnung, nie wieder was von WF zu hören.


    Aber da kamen dann 2-3 Wochen später nochmal 2 Briefe, die anderen beiden Fälle. Einmal APS von 450€, Forderung von 1000€!, und einmal APS von 350€, aber ebenfalls Forderung von 1000€.
    Haben sie wohl Blut geleckt und gleich einen höheren Betrag diesmal gefordert, selbst bei unterschiedlichem APS.


    Wir sind uns jetzt nicht ganz sicher, wie wir hier am besten reagieren drauf. Einerseits wollen wir die Sache schnell hinter uns haben, andererseits wollen wir diese Masche auch nicht groß Unterstützen (vor allen bei diesen willkürlichen Forderungen, wo sie jetzt plötzlich 300€-400€ mehr haben wollen und das bei unterschiedlichen APS).

    Nach der Punkteliste im 1. Beitrag dürften wir ja jetzt irgendwo zwischen Punkt 3 und Punkt 5 sein. Es ist eine Zahlungsaufforderung vor Klageerhebung, aber es wurde Prozesskostenrisiko erwähnt und auch eine Bestätigung der ladungsfähigen Anschrift gefordert, wenn nicht gezahlt wird.


    Was würdet ihr empfehlen, vorzugehen? Wir hatten die Überlegung, ein Vergleichsangebot vorzuschlagen, angepasst an die APS (damit auch unterschiedliche Beträge), sind uns aber nicht im klaren darüber, wie viel passend ist (im 1. Beitrag steht was von 60%, aber mir ist nicht ganz bewusst, auf welchen Betrag man das beziehen soll) und wie so ein Schreiben aussehen sollte. Mein Vater hatte bereits einen Entwurf gemacht, da hat er aber angefangen mit den WFlern zu Diskutieren und zu hinterfragen, was die Beweggründe sind, was ich denke wohl der falsche Weg ist und vermieden werden sollte (ist zum Glück nur ein Entwurf, er hat da noch nichts abgeschickt). Aber wie es denn richtig aussieht, weiß leider keiner von uns so genau.


    Natürlich wäre auch der Weg des Abwartens möglich, so es ja erst eine "Drohung" ist, das Ganze Gerichtlich zu regeln, aber noch nichts konkretes, aber da sind wir uns halt nicht sicher (vor allem, weil wir ja beim 1. mal schon bezahlt haben, insofern befürchte ich, dass da die Chance erhöht sein könnten, dass wir zu den wenigen gehören, die dann tatsächlich vor Gericht landen würden...).

    Wie seht ihr die Sache?

  • Hallo,

    auch ich hatte vor Jahren schon einmal die Bekanntschaft mit Waldi machen dürfen, dachte aber eigentlich, das Thema sei durch.

    Als dann aber gestern tatsächlich noch einmal Post im Kasten lag, dachte ich mir, frage ich doch hier einmal nach Rat.


    Der Fall ist folgender:

    Vor knapp 9 Jahren kam eine Abmahnung ins Haus geflogen. Die ging damals an meine Mutter, ich war aber für die Sache verantwortlich. Da aber eine Rechtsschutzversicherung bestand, hat sich meine Mutter an einen Anwalt gewandt, der mit ihr eine modifizierte Erklärung abschickte und das war eigentlich das Ende der Sache.

    Dachte ich.

    Jetzt, nach knapp 9 Jahren, habe ich vom Anwalt einen Brief weitergeleitet bekommen, in dem auf das BGH Urteil hingewiesen wird. Meiner Mutter wird eine Ratenzahlung über 700€ angeboten, jeden Monat 100€, mit Androhung bei Nichtzahlen viel höhere Kosten vor Gericht einzuklagen.

    Es handelt sich hier um einen einzelnen Fall, es wurde also wirklich nur ein Film abgemahnt. Ich bin hier also nicht einmal in der "Risikogruppe" der mehrfach Abgemahnten.

    Ich habe mir schon das gängige Vorgehen durchgelesen und bin doch etwas irritiert, dass die sich nach 9 Jahren melden und nicht, wie anscheinend standardmäßig, nach knapp 3. Soweit ich das verstanden habe, bin ich doch nach fast 9 Jahren gerade einmal bei Punkt 3 angekommen. Bis auf den Lizenzanspruch ist ja alles bereits ewig verjährt. Ist das jetzt nur ein verzweifelter letzter Versuch Geld zu holen?

    Ich würde das ganze gerne aussitzen, hoffe aber, dass vielleicht jemand Erfahrungen sammeln konnte, bei dem ebenfalls ewig Funkstille war.

    Wie gesagt, auch um die 3 Jahres Frist herum kam bei mir absolut gar nichts und ich bin ehrlich gesagt einfach verwirrt, was der Sch*** soll...

  • Ich würde das ganze gerne aussitzen,

    dann tu das. (und das ohne Anwalt)


    Der erneute Versuch von W&F Deine Mutter zum zahlen zu bewegen, hat nicht mehr viel mit der "eigentlichen" Abmahnung zu tun.

    Damals ging es um Unterlassung und Aufwendungsersatz. Damals musste evtl. der AI seinen Geldbeutel zücken.

    Beim Lizenzschadenersatz der "Täter"

    Aber den muss W&F präsentieren.

    Wenn Du natürlich kein Sitzfleisch hast, kannst Du dort anrufen und einen Deal aushandeln.

  • Hallo,

    auch ich hatte vor Jahren schon einmal die Bekanntschaft mit Waldi machen dürfen, dachte aber eigentlich, das Thema sei durch.

    Als dann aber gestern tatsächlich noch einmal Post im Kasten lag, dachte ich mir, frage ich doch hier einmal nach Rat.

    -----

    Auch ich wurde Jahre nach Verjährung überraschend mit dem neuen Waldi-Bettelbrief beehrt.


    Ich nehme das ganz locker -warum?


    nun 1. kann er nur Lizenzschaden gegen den Täter geltend machen. Dazu muss aber ein Täter auch eindeutig feststehen. Im Falle von dir bzw Deiner Mutter hat er das nicht machen lassen. Und kann das auch nicht mehr nachträglich- denn - Eure Urheberrechtsverletzung ist verjährt.


    und 2. Sein Versuch selbst heute von verjährten Altfällen Gelder zu fordern, unterliegt m.E. der Verwirkung.


    Dieses BGH Urteil ist von Mai 2016 und erst über 3 Jahre danach fängt er damit an bezugnehmend auf dieses Urteil erneut aktiv zu werden? Ohne Erinnerung? ohne Mahnung in den letzten 3 Jahren?


    Ne, Ne... Waldi scheucht meiner Meinung nach nur noch mal mit der jetzigen Aktion alle auf, in der Hoffnung noch ein paar aufgeschreckte verjährte Altfälle abgreifen zu können, die von seinem Getue genervt sind.


    Die Urteile, die Waldi erzielt hat bezüglich 1000 € Schadenersatz, sind alle aus aktuellen Verfahren, die nicht der Verjährung der Urheberrechtsverletzung unterlagen.


    Man sollte tatsächlich mal abwarten, ob Waldi versucht

    verjährte Altfälle zu verklagen:


    Um einen Täter definitiv rechtssicher zu haben, bedarf dieses einer gerichtlichen Feststellung. Nur welches Gericht eröffnet ein Verfahren welches eindeutig verjährt ist? Und dann eben noch die mögliche Verwirkung ?


    Es bleibt spannend und bis dahin freuen wir uns über einen unerwünschten Brieffreund, der zudem im nächsten Jahr noch sich über die Portoerhöhung der Post freuen darf;)

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