Abmahnung Waldorf Frommer

  • Was willst du denn bestätigen?

    Wenn der Brief "Klageverfahren abgeschlossen" dich nicht erreicht hätte, weil die Anschrift nicht stimmt, dann wäre die Post an W. zurückgegangen und sie hätten eine Bestätigung (dass die Anschrift nicht stimmt). So bekommen sie aber keinen Rückläufer und bei einem IQ etwas höher als der einer knienden Ameise, werden sie schlussfolgern: Stimmt!

  • Moin,


    nach sechs Jahren bekomme ich heute den Mahnbescheid. Unfassbar, hatte den Kram schon vergessen.


    Ich kann das Widerspruchs-Formular des Amtsgericht Coburg (Zentrahles Mahngericht) nehmen und widersprechen, oder 1228 Euro zahlen.


    ModUE etc habe ich damals abgeben und mich um alles soweit gekümmert.


    Wie geht man nun vor? Hab doch keine Ahnung wer oder was vor Ewigkeiten mal in meinem Wlan war - oder auch nicht. Habe glaube nicht einmal mehr die ganze Korrespondenz mit Waldorf.


    VG

  • Beitrag von eimsbush ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor aus folgendem Grund gelöscht: Unsinn ().
  • Ok danke. Hab halt wahrscheinlich nicht einmal mehr die Unterlagen. Und keinen Plan ob ich einen Rechtsstreuit gewinne bzw. es drauf ankommen lassen. Daher die Frage, ob man besser zahlt. Ich konnte zum weiteren Vorgehen nach Mahnbescheid nur finden, dass man besser einen Anwalt nimmt.

    der MB kommt so sicher wie das Amen in der Kirche, also mit 99% Wahrscheinlichkeit.

    Die Wahrscheinlichkeit das danach bei (teil)verjährten Altfällen auch Klage erhoben wird, liegt im Moment bei null Prozent.


    Daraus folgt, wer zahlt ist dumm. Anwalt erst dann, wenn man sich nach Klageerhebung entscheidet, vor Gericht zu gehen.

  • Ich habe heute die Klageschrift erhalten und am 9.1.2020 den Gerichtstermin. Ich habe damals fristgerecht die mod. UE verschickt und Widerspruch gegen den Mahnbescheid eingereicht. Suche nach Erfahrungswerten und Empfehlungen für einen Anwalt. LG

  • der MB kommt so sicher wie das Amen in der Kirche, also mit 99% Wahrscheinlichkeit.

    Die Wahrscheinlichkeit das danach bei (teil)verjährten Altfällen auch Klage erhoben wird, liegt im Moment bei null Prozent.


    Daraus folgt, wer zahlt ist dumm. Anwalt erst dann, wenn man sich nach Klageerhebung entscheidet, vor Gericht zu gehen.

    Hi. Aus welcher Statistik gehen deine Aussagen bzw. Zahlen hervor?


    Gruß shadoweye2001

  • Hi. Aus welcher Statistik gehen deine Aussagen bzw. Zahlen hervor?


    Gruß shadoweye2001

    Waldi ist sehr kommunikativ, was die Publikation für ihn positiv ausgegangener Urteile angeht. Sprich: die veröffentlichen faktisch jeden gewonnenen Prozess auf ihrer Homepage. Es fehlen allerdings Urteile in Fällen, wo die Anwaltskosten verjährt sind, der Lizenzschadensersatz jedoch nicht. In den Mahnbescheiden vermischt Waldi die einfach zu einer Gesamtsumme..wohlwissend,dass ein Mahnbescheid vom Gericht eh nicht geprüft wird. Es gibts auch in den diversen Foren, Anwaltsblogs usw noch keine Berichte, dass Waldi das bis zu einem Prozess durchgezogen und vollumfänglich gewonnen hätte. Von daher kann man momentan wohl ziemlich fest behaupten,dass der MB wohl erstmal Waldis letzte Aktion ist, solange sich genug Deppen davon einschüchtern lassen und doch noch zahlen. Was passiert, wenn die Zahl dieser "Schockzahler" irgendwann einbricht, kann natürlich niemand sagen.

  • Ich habe heute die Klageschrift erhalten und am 9.1.2020 den Gerichtstermin. Ich habe damals fristgerecht die mod. UE verschickt und Widerspruch gegen den Mahnbescheid eingereicht. Suche nach Erfahrungswerten und Empfehlungen für einen Anwalt. LG

    Wie sieht denn so eine Klageschrift aus und in welcher Form kommt diese? Normaler Brief von WF oder vom Gericht?

  • Ich habe heute die Klageschrift erhalten und am 9.1.2020 den Gerichtstermin. Ich habe damals fristgerecht die mod. UE verschickt und Widerspruch gegen den Mahnbescheid eingereicht. Suche nach Erfahrungswerten und Empfehlungen für einen Anwalt. LG

    Wann war denn „damals“? 2015?

    Zwei oder mehr Datensätze?

    Alleine an der Adresse gemeldet?

  • Hallo zusammen,


    kurz meinen Fall: ich habe für mehrere Jahre in einer 4er WG gewohnt und da war ich der Anschlussinhaber. Anfang 2017 bin ich ausgezogen und habe die WG nicht mehr besucht, aber trotzdem lief das Internet unter meinem Namen bis zum Ende des Jahres.


    August 2017 kam die erste Abmahnung für einen Film. Ich habe leider keine Ahnung, wer den Film in der WG heruntergeladen hat und bin mit denen nicht mehr in Kontakt.


    Wie hier empfohlen, habe ich seitdem alle Bettel- und Drohbriefe ignoriert und mich nie in Kontakt mit Frommer gesetzt.


    Gestern, Dez 2019, kam der Mahnbescheid. Ich habe heute vor bei Punkt 2 anzukreuzen und den Brief zu verschicken. Wie alle anderen sagen, einfach abwarten!


    Nun meine Fragen:

    1. Gibt es bestimmte Regeln zu Urheberrechtsverletzungen in WGs?

    2. Und was sind die Chancen, dass ich vor Gericht gehen muss? Ich kann beweisen, dass ich zu dem Zeitpunkt schon ausgezogen bin und sogar nicht mal in der Stadt war.


    Danke im Voraus!

  • 1. Gibt es bestimmte Regeln zu Urheberrechtsverletzungen in WGs?

    die Mitbewohner belehren diese evtl. schriftlich bestätigen lassen.

    Bei Auszug Anschluss kündigen.

    2. Und was sind die Chancen, dass ich vor Gericht gehen muss? Ich kann beweisen, dass ich zu dem Zeitpunkt schon ausgezogen bin und sogar nicht mal in der Stadt war.

    50:50

    keine Chance.

    Solltest Du im Netz gegenteiliges lesen, dann nur von Kanzleien auf "Dummenfang"

    WG-Hauptmieterin unterliegt im Verfahren

    Im Namen des Volkes

    Beitrag dazu vom Tarnkappen-Ghandy

  • Danke für den Tipp!


    Ich habe es geschafft, mit einem alten Mitbewohner in Kontakt zu treten, der zugab, dass er es war und bereit ist, die Geldstrafe zu zahlen.


    Wenn ich mit WF verhandle, wären 50% oder 60% der aktuellen Geldbuße eine vernünftige Zahl? Und wenn ich verhandle, wird WF sich möglicherweise in der Zukunft nochmals melden oder wird der Fall letztendlich abgeschlossen?

  • Moin

    mit einem alten Mitbewohner in Kontakt zu treten, der zugab, dass er es war und bereit ist, die Geldstrafe zu zahlen.

    solltest Du auch schriftlich von ihm einfordern.

    Wenn ich mit WF verhandle, wären 50% oder 60% der aktuellen Geldbuße eine vernünftige Zahl?

    die 60 % sind schon realistisch, aber ist halt auch Verhandlungsgeschick.


    wird WF sich möglicherweise in der Zukunft nochmals melden oder wird der Fall letztendlich abgeschlossen?

    für diesen Fall wäre es dann das Ende.


    Für andere Urheberrechtsverletzungen kann natürlich immer noch was kommen, aber ..... das wäre die berühmte Glaskugel ;)

  • Hallo,


    heute kam eine Abmahnung wegen dem Film Joker 915 EUR - Jedoch ist der Anschlussinhaber seit Jahren verstorben. Im Haus sind mehrere Parteien.


    Habe auf den Brief "Verstorben" geschrieben und in den Kasten eingeworfen.



    Hatte jemand einen ähnlichen Fall? Wie sehen die Chance aus?


    Ich nehme an, die schicken nochmal einen Brief und verlangen eine Sterbeurkunde (könnte ich machen)

  • Habe auf den Brief "Verstorben" geschrieben und in den Kasten eingeworfen.

    schon mal gut.

    Wer ist denn jetzt Vertragspartner des TK-Unternehmens, wenn der AI schon vor mehreren Jahren den Löffel abgegeben hat.


    Nachtrag:

    Ich nehme mal an DU...als Erbe. Dann wird es schwieriger.

  • Ja, ich habe das Erbe, aber es war explizit nur an den Anschlussinhaber adressiert. Die Waldmänner wissen von mir nichts.

    Ich denke aber, wegen den vielen Parteien und Kindern sollte ich sehr gute Chancen haben da rauszukommen. Vielleicht stellt sich auch raus, das ein PC der Kinder mit Viren verseucht war und der unbekannte Täter dort sich Zugang verschafft hat.


    Wenn Sie den "Täter" nicht eindeutig identifizieren können, warum sollte dann der Anschlussinhaber dafür haften. Ich hoffe, doch noch in einen Rechtsstaat zu leben.

  • Wenn Sie den "Täter" nicht eindeutig identifizieren können, warum sollte dann der Anschlussinhaber dafür haften. Ich hoffe, doch noch in einen Rechtsstaat zu leben.


    Rein vom logischen Standpunkt hast du zwar Recht. In Filesharingangelegenheiten sind "Recht haben" und "Recht bekommen" zwei absolut verschiedene Dinge. Es gab in der Vergangenheit schon diverse höchstrichterliche Urteile, die sich mit der Schuldfrage beschäftigten, wenn wenn Mitbenutzer da sind, wenn es die Möglichkeit eines anderen Geschehensablauf gibt (z.B. einen Virenangriff usw). Und auf den ersten Blick scheinen die jeden weiteren Prozess überflüssig zu machen. Dummerweise sind die kleinen Provinzgerichte aber eher "waldi-hörig" und entscheiden gerne mal anders als der Bundesgerichtshof.
    Sprich: selbst wenn du nachweisen kannst, dass dein Rechner zum "Tatzeitpunkt" von einem Trojaner/Virus befallen war, wirst du damit nicht durchkommen, weil Gerichte dann noch weitere Nachweise verlangen, dass es wirklich eine Dritte Person war, die das Filesharing veranlasst hat (sprich; derjenige, der den Trohaner/Virus gesteuert hat).

  • Damit hast du recht. Habe jedoch auch Fälle gelesen, indem das Kind filesharing betrieben hat, obwohl die Eltern darauf hingewiesen hatten, daß das nicht legal ist.


    Daraufhin wurde der Fall fallen gelassen, weil das Kind noch nicht bestraft werden kann und die Eltern ihrer Pflicht nachgekommen sind.


    Aber mit Sicherheit wird es von den Waldmännern wieder dagegen Beispiele geben. Im Internet wird viel Panik gehetzt. Ich werde abwarten und Tee trinken. Nachdem ich mich in dieser Sache eingelesen habe, stehen die Chancen zu meinem Vorteil bisher.