Abmahnung Schulenberg & Schenk und Forderung adebio u.a.

  • wie hoch sind denn immer die Gerichtskosten?

    Zitat

    [Die Gerichtskosten setzen sich zusammen aus den gerichtlichen Gebühren
    und den gerichtlichen Auslagen. Die Gerichtskosten werden auf der
    Grundlage des Gerichtskostengesetzes (GKG), der Kostenordnung (KostO)
    und diverser Nebengesetze erhoben.
    ...]

    Quelle: Bundesrechtsanwaltskammer
    Gerichtskostentabelle


    Prozesskostenrechner

  • bigone : Diese Aussage halte ich für reine Spekulation.
    Die Gefahr bei S&S, Edelmaier ist vieleicht nicht ganz so hoch,
    jedoch:

    Zitat

    [...] Aktuell (Stand Dezember 2013) liegt Verbraucherdienst e.V. ein
    [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] mit einer Gesamtforderungshöhe von 1.231.10 Euro für die
    MIG Film GmbH vor. Zu vermuten ist, das Rechtsanwalt Oliver Edelmaier,
    Prozessbevollmächtigter der MIG Film GmbH, weitere Bescheide im Auftrag
    dieser Mandantin beantragen wird.[...]


    Aktuell: Mahnbescheid von Oliver Edelmaier
    Artikel vom 20.12.02013



  • Zitat:
    Dem [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] der Kanzlei Oliver Edelmaier sollten Sie nicht in Eigeninitiative widersprechen, denn dann erhalten Sie mit höherer Wahrscheinlichkeit eine Klage der Kanzlei Schulenberg & Schenk. Zitat Ende


    Na das finde ich aber übertriebene Panikmache. Wieso soll jemand der sein Kreuzchen ohne [lexicon]Anwalt[/lexicon] macht eher verklagt werden als jemand der seinen [lexicon]Anwalt[/lexicon] damit beauftragt? Wenn die klagen wollen tun sie das...ob man mit oder ohne [lexicon]Anwalt[/lexicon] dem [lexicon]MB[/lexicon] widerspricht.
    Ich hab auch einen bekommen von Edelmaier/MIG Film und gehe fest von einer Klage aus...wenn es soweit ist werde ich mir Hilfe holen eher nicht.

    "Was für ein herrliches Leben hatte ich! Ich wünschte nur, ich hätte es früher bemerkt."
    Colette

  • soll wohl heißen "Schalten sie uns ein, wir wollen gerne mitverdienen!". Ein Kreuzchen und eine Unterschrift sollten wohl die meisten Betroffenen noch ohne anwaltlichen Beistand hinbekommen. Edelmaier's Mahnbescheide geistern doch schon eine ganze Weile rum und ebenso oft wurde auch von eingelegten Widersprüche geschrieben. Von Klagen dagegen ... !!!???

  • Die Abmahnungen von S&S, bzw. [lexicon]MB[/lexicon] von Edelmaier folgen einem Standardschema ohne Prüfung des Einzelfalles. Ich habe auch einen [lexicon]MB[/lexicon] von Edelmaier bekommen aufgrund einer S&S Abmahnung die diese von Baumgarten und Brandt übernommen hatten. Diese Abmahnung war allerdings bereits im Vorfeld entkräftet worden und zwar durch einen vorauseilende UE durch meinen RA (der hier auch sehr aktiv ist) an den Rechteinhaber. Daran lässt sich meiner Ansicht nach erkennen, daß hier einfach nur Listen abgearbeitet werden. In meinem Falle wäre eine S&S Klage sogar von Vorteil, weil ich dann eine große Chance habe meine Rechtsanwaltskosten zurück zu bekommen.

  • weil ich dann eine große Chance habe meine Rechtsanwaltskosten zurück zu bekommen

    ... eine landläufige Fehlmeinung.


    Eine vorbeugende UE kann zwar eine Abmahnung verhindern, bzw. die Kostenerstattung für eine Abmahnung, die doch noch kommt abwehren,


    - schützt aber nicht vor Schadensersatzforderungen
    - hat mit den eigenen außergerichtlichen RA-Kosten nichts zu tun, es sei denn man geht den Weg einer Negativen Feststellungsklage mit vorheriger (gegen-)Forderung.

  • Moin!
    Ich brauche noch mal Euren Rat!
    Ich wurde ebenfalls abgemahnt und habe mich dann letztlich, nach Erhalt Übergabe ans Zivilgericht sowie Erhalt Klage, dazu entschlossen mich zu vergleichen.
    Dies beinhaltete dann leider alle Abmahnungen, die alle von S&S kamen. Rhein Inkasso war zwischendurch bei einer der Abmahnungen auch eingeschaltet.
    Jetzt habe ich mich ja, wie erwähnt, über alle Abmahnungen hin verglichen. Dies habe ich natürlich auch schriftlich und seit August war alles ruhig.
    Jetzt kam kurz vor Jahresende ein [lexicon]MB[/lexicon] von Edelmaier. Nach Telefonat mit S&S wurde Rhein INkasso informiert, dass man sich verglichen hat.
    Abgesehen vom Widerspruch, der schon vorgenommen wurde, muss ich noch an irgendwas denken?
    Danke vorab
    Grüße
    Sky

  • so pünktlich im neuen Jahr habe ich auch wieder Post bekommen, vom [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] Hamburg.


    Dort wird nochmals klar gelegt, absand von einem Gerichtlichen Mahnverfahren zu nehmen, da der vorgelegte Lizenzvertrag für den besagten Film den ich heruntergeladen habe nicht richtig ist.
    Mir wird nun eine Frist von 3 Wochen gegeben zu reagieren oder dem Langericht bescheid zu geben ob ich mit einem Vergleich von 450 EUR einverstanden bin. Wenn SuS dem auch zustimmt wäre die Sache erledigt.


    Einerseits muss ich sagen, zahlen und der Sch... ist vorbei. Andererseits warum zahlen wenn man nichts gemacht hat.


    Gibt es ein passenden Schreiben an das [lexicon]Landgericht[/lexicon] um den vergleich zuzustimmen bzw. abzulehnen?
    Wenn ich das schreiben richtig verstanden habe, muss ich auf jeden Fall wieder einmal reagieren

  • Was denn nun, Amts- oder [lexicon]Landgericht[/lexicon]?
    ([lexicon]Landgericht[/lexicon] wäre Anwaltszwang!)


    Und wer legt was dar, welcher Lizenzvertrag ist Nichtig?
    Wenn der Lizenzvertrag Nichtig wäre, dann wäre die Klage doch eh hinfällig - ebenso ein wie auch immer gearteter Vergleich!?


    Du schreibst total wirres Zeugs.

  • sorry, natürlich [lexicon]Amtsgericht[/lexicon].


    Ich hatte den [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] ja wiedersprochen und darauf hin ein Schreiben von SuS bekommen das Sie vom [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] eine schriftliche Stellungnahme wünscht warum Sie den Prozess nicht führen möchten. Eine Verweisung an mein [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] hat SuS ja nicht zugesimmt.


    In den jetzigen Schreiben werde ich aufgefordert, nach §697 Abs2 276 ZPO binnen 2 Wochen diese Vergütung schriftlich anzuzeigen.
    Weiterhin soll ich binnen 3 Wochen schriftlich auf die Klage zu erwiedern.


    Das erst einmal dazu.


    Dann gibt es hier noch einen Auszug hinsichtlich der Schlüssigkeit der Klage.
    Der Kläger möge vortragen wann der strittige Film produziert worden ist das sich der vorgelegte Lizenzvertrag auf einen anderen Film bezieht und das dem Streitfall nicht weiter hilft.


    Daher schlägt das [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] vor, dass ich 450 EUR zahle und wenn dem SuS zustimmt dann ist die Sache erledigt.


    Ich hoffe mal nun wird es verständlicher

  • Grundsätzlich würde ich hier erst einmal den Gang zu einem [lexicon]Anwalt[/lexicon] empfehlen!


    Letzten Endes ist es Deine Entscheidung ob Du zahlen willst (also dem Vergleichsangebot zustimmen möchtest),
    oder ob Du Dich mit den Wegelagerern vor Gericht streiten willst (in Beiden Fällen bitte NICHT ohne [lexicon]Anwalt[/lexicon]).


    Einen Rat, was Du nun tun sollst, wird Dir hier wohl keiner geben können/wollen.

  • Ich hoffe mal nun wird es verständlicher


    Nein.


    Ich versuchs mal aufzudröseln. Sag einfach "ja" oder "nein". ;)


    Du bist vom [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] aufgefordert worden, gem. § 697 (2) ZPO in Verbindung mit § 276 ZPO innerhalb einer Notfrist von 2 Wochen Deine Verteidigungsbereitschaft zu erklären.
    Gleichzeitig weißt das Gericht Dich und den Kläger daraufhin, dass Rechtekette nicht schlüssig nachgewiesen ist. Der Kläger hat nun Gelegenheit, hier die entsprechenden Nachweise nachzureichen.
    Schließlich macht das Gericht einen Vergleichsvorschlag, dem beide Seiten zustimmen müssen, um das Verfahren abzuwenden.

    Du musst jetzt handeln, sonst ergeht ein Versäumnisurteil, das teuer für Dich wird!


    Wenn Du vergleichsbereit bist, musst Du dies dem Gericht und dem Kläger mitteilen.
    Wenn Du es vor Gericht ausfechten willst, wird es Zeit einen [lexicon]Anwalt[/lexicon] zu suchen.


    In jedem Falle musst Du innerhalb der 2-Wochen-Frist Deine Verteidigungsbereitschaft anzeigen.

  • Hallo Forum,


    Frohes Neues Jahr :thumbsup:
    Ich würde dann mal sagen " Der Drops gelutscht "
    Glaube nicht, dass da noch etwas bei mir kommt . :P



    Ablauf bei mir:


    Anfang 2010 : Abmahnung wegen angeblichem verbreiten eines Filmes in 2009 ... (-> mod. UE)
    danach kamen 3-4 Bettelbriefe ( -> abgeheftet - keine Reaktion meinerseits )
    2011 und 2012 nix gehört von denen...
    3/13: Post von Rhein Inkasso (-> Widerspruch wie hier beschrieben )
    4/13: Post von Rhein Inkasso ( -> abgeheftet - keine Reaktion meinerseits )
    4/13: Post von Rhein Inkasso ( -> abgeheftet - keine Reaktion meinerseits )


    werde Euch weiterhin auf dem Laufenden halten, sollte sich doch noch etwas ändern.


    LG und ich wünsche jedem genausoviel Glück

  • Hallo Waldibrieffreund.
    Ich habe dasselbe Schreiben vom [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] Hamburg erhalten wie Iceman.
    Aufforderung zum Vergleich durch das [lexicon]Amtsgericht[/lexicon].
    Wieso soll man Deiner Auffassung nach auch den Kläger über seine Vergleichsbereitschaft informieren?
    In meinem Schreiben vom [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] werden Kläger und Beklagter aufgefordert dem Vergleich zuzustimmen und es nach meinem Erachten dem [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] mitzuteilen.
    Wieso sollte man jetzt noch einen [lexicon]Anwalt[/lexicon] einschalten, wenn man vergleichsbereit ist?
    Viele Grüße
    Crowbar777

  • Wieso sollte man jetzt noch einen [lexicon]Anwalt[/lexicon] einschalten, wenn man vergleichsbereit ist?

    Äääähm......
    Wer sagt denn etwas von Vergleichsbereitschaft bei Iceman ?
    Also ich konnte nichts eindeutiges herauslesen.


    Außerdem, wer sagt denn, das S&S dem Vergleich zustimmen wird?
    Man darf ebenfalls nicht vergessen.... es laufen Fristen (-> Verteidigungsbereitschaft)