Abmahnung Schulenberg & Schenk und Forderung adebio u.a.

  • Hallo zusammen,


    habe im Jahr 2010 eine Abmahnung bekommen und meine Unterlassungserklärung wurde angenommen. Nun nach zwei widersprochenen Mahnbescheiden habe ich einen Brief vom [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] Eusskirchen, das sie es zum [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] München überstellen. Kommt jetzt eine Gerichtsverhandlung? Was ist zu tun? Könnt ihr einen Fachanwalt empfehlen? Der zu zahlende Wert war immer so um die 1300 EUR auf dem Schreiben vom [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] Eusskirchen steht aber Streitsache 850 EUR?! Was ist denn davon zu halten? Was kann da auf mich zukommen.


    Gruß
    Willi

  • Was ist zu tun?

    Prüfen, ob das genannte Gericht ([lexicon]AG[/lexicon] München) zuständig ist.


    Wie wir heute schon erklären konnten, ist die richtige Wahl des Gerichts bei solchen "Zwischennachrichten" entscheidend. Denn mit dem Inkraft treten des § 104a UrhG wurde dem Kläger die Auflage gegeben, das zuständige ("richtige") Gericht auszuwählen. Hat er das nicht - muss man sich wehren.


    Man kann aber hier die Meldung des Gerichts (hier [lexicon]AG[/lexicon] München) abwarten. Dann allerdings schnell reagieren. Ist es das zuständige Gericht, geht der Rechtsstreit normal weiter. Ist es das nicht, in jedem Fall die Verweisung an das zuständige Gericht beantragen (,wobei man sich der Hilfe eines Fachanwalts, oder einer sachkundigen Person zu versichern hat).


    Nebenbei sollte man sich sowieso auf einen Rechtsstreit vorbereiten.

  • Ingolstadt wäre näher bei mir als München.

    Dann wäre das [lexicon]AG[/lexicon] München zuständig.


    Mein Beileid.


    Vorbereiten heißt schlicht, dass Du die Umstände von damals noch in Erinnerung hast und beweisen kannst.


    Wer hat den Anschluss genutzt?
    Wie war der Anschluss abgesichert?
    Gibt es einen Täter, der sich bekennt?


    Du mußt jetzt schon davon ausgehen, dass der Abmahner die Klage begründet - sprich, Du mußt Dich deagegen zur Wehr setzen. Dabei ist der erste Schritt darelegen zu können, warum man nicht selbst die Tat begangen hat, oder hat begehen können.

  • Euskirchen hat wohl momentan die Abgabe Bescheide verschickt.
    In meinem Fall ,wie schon beschrieben nun zum [lexicon]AG[/lexicon] Bielefeld.
    Wenn ich aber nun 50 Kilometer nördlich von Münster wohne,nahe der holländischen Grenze,
    kann doch Bielefeld nicht richtig sein ?
    Ist es denn sicher , das nach der Abgabe auch geklagt wird,oder besteht die kleine Chance,
    das wieder nur ein Bettler kommt oder dergleichen oder evtl. nichts mehr ?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von bigone ()

  • Ist es denn sicher

    bigone - Du mußt jetzt schon davon ausgehen, dass der Abmahner die Klage begründet - sprich, Du mußt Dich degegen zur Wehr setzen. Dabei ist der erste Schritt darelegen zu können, warum man nicht selbst die Tat begangen hat, oder hat begehen können.


    Vorbereiten heißt schlicht, dass Du die Umstände von damals noch in Erinnerung hast und beweisen kannst.


    Wer hat den Anschluss genutzt?
    Wie war der Anschluss abgesichert?
    Gibt es einen Täter, der sich bekennt?


    PS: Natürlich ist das [lexicon]AG[/lexicon] Bielefeld zuständig - Gerichtsbezirk - Sei doch froh. Besser als nach Düsseldorf.


    Politik: Das OLG Hamm, Hüter des Standorts Bielefeld ... ist immer auf unserer Seite gewesen und wird das auch bleiben. Das [lexicon]AG[/lexicon] Bielefeld macht alles richtig. Gerechter gehts nicht.

  • PS: Natürlich ist das [lexicon]AG[/lexicon] Bielefeld zuständig - Gerichtsbezirk - Sei doch froh. Besser als nach Düsseldorf.


    Na toll...das ist das für mich zuständige Gericht *hmmpf* Ich rechne nach diesen Rückmeldungen ja nun auch mit einer Klage...kommt zwar auf den RI an, aber der ist so stumpf und klagt, bin ich mir sicher.

    "Was für ein herrliches Leben hatte ich! Ich wünschte nur, ich hätte es früher bemerkt."
    Colette

  • also doch nicht sooo schlecht


    Die Sache ist ja nicht ganz neu (Originaltext: http://www.infodocc.info/ag-du…erstaendlicher-verfuegung), außerdem vom [lexicon]AG[/lexicon] Düsseldorf und nicht dem für Dich zuständigen. Unabhängig von der reißerischen Überschrift ist die hier dargestellte Rechtsauffassung längst bei anderen Gerichten Standard. Sie stellt jedoch keinen "Freispruch" dar. Du bist immer noch in der Darlegungspflicht bezüglich der Verhältnisse zum Zeitpunkt der angeblichen Rechtsverletzung. Ein pauschales "ich wars nicht" ist nicht ausreichend!

  • @waldibrieffreund
    Wieso ist es nicht mein zuständiges [lexicon]AG[/lexicon]? Auf dem [lexicon]MB[/lexicon] war es so(Düsseldorf) angegeben und würde auch hinhauen Wohnort mässig...und das die Sache neu ist, hab ich nie behauptet genauso wenig wie ich sagte/schrieb das ich nur ein "ich war's nicht" in peto habe, also wieso regst du dich gerade so auf das du sowas postest? Oder interpretiere ich da was rein was gar nicht so ist und du wolltest nur deine persönliche Meinung kundtun? ;)


    Wie gesagt, es bezog sich auf Shual's " [...]besser als in Düsseldorf[...]" mehr nicht.

    "Was für ein herrliches Leben hatte ich! Ich wünschte nur, ich hätte es früher bemerkt."
    Colette

  • Wieso ist es nicht mein zuständiges [lexicon]AG[/lexicon]?


    Sorry, Verwechslung. Das Dorf an der Düssel kann durchaus für Dich zuständig sein.
    Der Rest bezog sich auf das "nicht sooo schlecht", das mir etwas blauäugig klang. Wenn Du natürlich die richtige Strategie und die Argumente auf Deiner Seite hast, will ich nichts gesagt haben :)

  • Hallo!
    Nachdem ich seit einigen Jahren still mitlese und schon oft Hilfe gefunden habe, muss ich mich nun doch laut melden.
    Nach einer Abmahnung Anfang 2010 durch BB, diversen Bettlern und Inkasso-Briefen, Abgabe an Schulenberg, später Edelmaier & [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] Ende 2013 erhielt ich in den letzten Tagen ebenfalls die Abgabenachricht aus Euskirchen.
    Falls es nun bald Ernst wird und ich mir einen [lexicon]Anwalt[/lexicon] nehmen muss, wollte ich dazu folgendes wissen: Sollte man sich einen [lexicon]Anwalt[/lexicon] am Wohnrt suchen um besseren Kontakt zu pflegen?
    Oder sollte der [lexicon]Anwalt[/lexicon] nahe dem zuständigem Gericht niedergelassen sein, um Fahrtkosten zu vermeiden?
    Wie sind eure Erfahrungen? Zieht Edelmaier wirklich vor Gericht?

  • Sollte man sich einen [lexicon]Anwalt[/lexicon] am Wohnrt suchen um besseren Kontakt zu pflegen?

    Das trifft es fast.


    Die erste Verbesserung des § 104a UrhG besteht aber in der Befreiung des Beklagten von Drucksituationen, wie dass man nicht von Reisestress und Kosten unnötig belastet wird.


    Und die zweite Verbesserung darin, dass man die Sache mit ortsnahen Fachanwälten so-wie-es-sich-gehört bewältigen kann. Man kann sich sogar Wochen vor dem Termin treffen. Es ist ganz einfach ein Unterschied, wenn man per mail/Telefon mit jemandem Kontakt hat, als wenn man einen persönlichen Termin hat, bei dem man dem [lexicon]Anwalt[/lexicon] gegenüber sitzt.

  • Hallo Forum .Habe von Amstsgericht Euskirchen post bekommen .Die Voraussetzung für die Abgabe des Verfahren liegt nunmehr vor. Amstgericht Bielefeld Also gehts jetzt doch vorgericht wollte einen [lexicon]anwalt[/lexicon] in gütersloh nehmen .Oder habt ihr da einen besseren vorschlag .
    Danke für antworten

  • Also gehts jetzt doch vorgericht


    Erst mal abwarten! Dein Widerspruch war die Voraussetzung für die Abgabe. Der Antragsteller muss nun den Gerichtskostenvorschuss leisten und die Klage begründen, sonst passiert gar nichts.
    Sich nach einem wohnortnahen [lexicon]Anwalt[/lexicon] umschauen schadet natürlich nicht, aber eine Mandatierung ist erst bei Eintreffen der Klageschrift nötig.

  • Hallo,


    nach Wiederspruch gegen [lexicon]MB[/lexicon] kam die Abgabenachricht von Euskirchen an ein Wohnortnahes [lexicon]AG[/lexicon].


    Danach kam noch ein Vergleichsangebot von RA Edelmaier.


    Jetzt kam Post vom nun zuständigen [lexicon]AG[/lexicon] das der Rechtsstreit zwischen mir und der MIG Film GmbH hier unter [lexicon]Aktenzeichen[/lexicon] xy geführt wird.


    Nun würde ich gerne Akteneinsicht beantragen, mache ich das beim jetzt zuständigen [lexicon]AG[/lexicon]?


    Geht das ohne [lexicon]Anwalt[/lexicon] und macht das Sinn?


    Jetzt muss ja der Herr Edelmaier eine Klage erheben bzw. begründen und hat dazu 2 Wochen Zeit, wenn er Klage erhebt bekomme ich einen Bescheid vom Gericht, wenn er aber nicht klagen sollte bekomme ich das irgendwie mit?


    Im Falle einer Klageerhebung dachte ich an die Kanzlei Wilde-Beuger-Solmecke, die wären bei mir in der Nähe.

  • Jetzt muss ja der Herr Edelmaier eine Klage erheben bzw. begründen und hat dazu 2 Wochen Zeit, wenn er Klage erhebt bekomme ich einen Bescheid vom Gericht, wenn er aber nicht klagen sollte bekomme ich das irgendwie mit?

    Die Klage kann er auch danach noch begründen - also brächte die Info, er habe zum 00.05.2014 noch nicht ... gar nichts.


    Sollten aber Wochen vergehen, kannst Du ja mal zwanglos bei der Geschäftsstelle anrufen. Du hast ja das [lexicon]Aktenzeichen[/lexicon].

  • An Peter Panik,
    Waren da noch Unterlagen dabei,also bei der Nachricht,das es an das
    Zuständige [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] abgegeben wurde ?
    Ich bin gerade im Urlaub und habe heute wohl einen dicken Umschlag bekommen,
    Ich muss mir den nachschicken lassen.
    Möchte nun zu gerne wissen ob es ¨nur¨ die Abgabenachricht ist oder mehr.
    Meine alte Dame sagte nur was vom dicken Umschlag.Ratlos.


    An Shual : Was kann das sein ? Klageschrift ? [lexicon]AG[/lexicon] Bielefeld.