Abmahnung Baumgarten & Brandt und Forderung CONDOR

  • und evtl. die [lexicon]Verjährung[/lexicon] noch greift und die Klageschrift erst nach dem 30.06.2013 ausgestellt wird.


    Es geht nicht darum, wann das [lexicon]AG[/lexicon] etwas macht... Wie beim [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] geht es darum, wann es beim Gericht eingereicht wird und nicht, wann es bei einem selbst ankommt, bzw das Gericht das Schreiben losschickt.

  • Sorry, mal wieder den falschen Bereich angeklickt (Bedanken)


    Zur [lexicon]Verjährung[/lexicon]: ich denk mal ausschlaggebend ist nicht, wann das Gericht die Klage bearbeitet sondern, wann die Klagebegründung dem Gericht vorgelegt wird (analog [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon]; hier zählt für die Hemmung der [lexicon]Verjährung[/lexicon] ja auch das Datum der Beantragung und nicht das Datum der Ausstellung/des Versands)


    Gruß

  • Also wenn ich euch beide richtig verstehe, dann ist mit einer [lexicon]Verjährung[/lexicon] nicht mehr zu rechnen da mt der Abgabenachricht auch gleichzeitig die Klagebegründung dem Gericht vorliegt.

  • Noch nicht.
    Die Ausarbeitung und Vorlage der Klagebegründung ist ein sep. Vorgang.


    Das heisst, sollte RA Rudolph die Klagebegründung noch nicht im Vorfeld ausgearbeitet haben weil er ja schon im Januar 2013 über den Wiederspruch bzgl. des Mahnbescheides informiert war besteht jetzt noch die Hoffnung das die Begründung erst noch niederschreibt und sie evtl. dem Gericht erst nach der [lexicon]Verjährung[/lexicon] vorgelegt wird wobei diese dann greift.

  • RA Rudolph hat meine Sache auch übernommen.
    Im Dezember - Weihnachten - kam bei mir auch der [lexicon]MB[/lexicon], für eine Abmahnung die niemals ankam.
    Rudolph lieferte dann noch die richtige Abmahnung nach...
    Zu dem Zeitpunkt dachte ich noch: wer so schlampig ist versucht es erst gar nicht mit der Klage.


    Das muss ich dann wohl mal überdenken. :S


    Auf [lexicon]Verjährung[/lexicon] kann ich nicht hoffen; ohne [lexicon]MB[/lexicon] wäre es am 31.12.2013 verjährt.

  • Ich denk mal 4 Wochen sind ausreichend Zeit...


    Ich denk mal, der Abmahner hat noch mehr Zeit...
    Die 6-Monats-Frist der Hemmung beginnt nach der letzten Verfahrenshandlung. Verfahrenshandlungen sind z.B.


    Beantragung des Mahnbescheids
    Widerspruch
    Einzahlung des Gerichtskostenvorschusses
    Abgabemitteilung der Mahngerichts
    etc.


    Im vorliegenden Falle wird vermutlich die letzte Verfahrenshandlung die Aufforderung des Streitgerichts zur Anspruchsbegründung sein. Von da ab läuft die 6-Monats-Frist.

  • Hallo,
    ich noch mal, ich hab mich gestern noch ein bischen mit der Thematik weiter befasst bzgl. auch des Gerichtskostenvorschusses der ja mit der Abgabe an das zuständige Zivilgericht geleistet sein muss so wie hier einige schreiben.
    Wenn dem so wäre müsste ja die Klageschrift dem Gericht schon eingegenagen sein weil die Kosten dann fällig werden.
    Demnach müsste die Klageschrift ja schon vor Abgabe an das zuständige Zivilgericht eingereicht worden sein.


    Zitat


    Die Gerichtsgebühren für Prozessverfahren (Klageverfahren), die ab dem 1. Juli 2004 bei Gericht eingehen, werden schon mit dem Eingang der Klageschrift beim Gericht fällig.
    Quelle:
    http://www.verwaltungsgericht-oldenburg.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=19568&article_id=72063&_psmand=128


    Irgendwie blick ich gerade nicht merh so richtig durch wie der Hase jetzt läuft. ?(

  • Lies Satz 3:
    § 12 Verfahren nach der Zivilprozessordnung


    (Link-Einfügen mag mal wieder überhaupt nicht)


    Nach Widerspruch zum [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] hat die Zahlung der GK nichts mit dem Eingang der Klagebegründung zu tun.


    Hier geht es im Vorfeld um die Abgabe vom Mahngericht an das Streitgericht.


    Gruß

  • Zitat

    Hemmung nur 1x um 6 Monate und nicht jeweils neu um 6 Monate ab den einzelnen Schritten nach [lexicon]MB[/lexicon]


    Ist aber leider so, wie ich schrieb. Die Hemmung endet erst 6 Monate nach der letzten Verfahrenshandlung, egal wer diese vornimmt (Käger, Beklagter, Gericht).
    Hier mal ein Beispiel (LG Bonn):

    Zitat

    Der Beklagte erhebt zunächst die Verjährungseinrede und meint, der geltend gemachte Anspruch sei nach §§ 146 InsO, 195 BGB Ende 2009 verjährt gewesen. Zwar sei die [lexicon]Verjährung[/lexicon] durch den Antrag auf Erlass eines Mahnbescheides zunächst gehemmt worden, es fehle jedoch an einer alsbaldigen Abgabe der Sache nach Erhebung des Widerspruchs im Sinne von § 696 Abs.3 ZPO.
    [...]
    Der [lexicon]Bundesgerichtshof[/lexicon] hat ausdrücklich klargestellt (Urteil vom 08.05.1996, XII ZR 8/95, NJW 1996, 2152), dass es auf den Zeitpunkt der Rechtshängigkeit [...] nicht ankommt. [...] Nach § 204 Abs.2 S.2 BGB endet die Hemmung bei Nichtbetreiben durch die Parteien 6 Monate nach der letzten Verfahrenshandlung, hier also 6 Monate nach der Zustellung des Widerspruchs des Beklagten an den Kläger. Diese ist am 22.01.2010 verfügt worden, kann also frühestens am 23.01.2010 bei dem Kläger eingegangen sein [...]


  • Dies würde dann bedeuten das ab der Abgabe an das zuständige Zivilgericht wieder + 6 Monate zu rechnen sind, wenn ich das richtig verstehe.


    Zum anderen leuchtet mir das mit der Kalgeschrift aber nicht ein nach dem Wiederspruch hat der Kläger angeblich 14 Tage Zeit diese dem Gericht zukommen zu lassen, andere hier behaupten wiederum das die Klageschrift erst abgegeben wird wenn das Verfahren an das zuständige Zivilgericht abgegeben wurde.


    Wenn ersterem so ist, verschleppt sich die ganze Sache bei meiner Bekannten also aufgrund des Gerichtes, sprich dem [lexicon]MB[/lexicon] wurde Anfang Januar Wiedersprochen, demnach hätte wenn man großzügig rechnet (kenne die genauen Daten nicht) der RA Zeit bis Ende Januar mit der Klagebgründung. Der Brief in dem die Abgabe an das Zivilgericht angebeben ist erfolgte aber erst Ende Mai. Das heißt für mich, das zwischen Februar und Ende Mai Zeit durch nicht weiterbearbeitung zu gunsten der gegnerischen Seite geschunden wurde.


    Langsam Blick ich da nicht mehr durch wie der Weg nach dem [lexicon]MB[/lexicon] eigntlich ist.
    Edit:
    Irgendwie funktioniert deer Bedanko nicht, wollte mich bei waldibrieffreund bedanken funktioniert aber leider nicht.

  • Kämpfe auch seit 2009(Abmahnung) mit diesen Herren!Wäre ja alles schon verjährt aber kurz vor dieser kam natürlich der [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] dezember 2012!Natürluc Widerspruch eingelegt per Einschreiben!Heute Post bekommen vom [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] Mayen(bekannt) darin steht Abgabenachricht.Ich denke das die es jetzt weiter leiten oder das Gericht entscheidet!Mehr als abwarten kann ich sowieso nicht!

  • Seit Eurer Abgabenachricht sitze ich - noch mehr als sonst - auf glühenden Kohlen.


    Habe den [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] auch im Dez 2012 erhalten, wie Ihr widersprochen.


    Bisher war ja, man möge mich verbessern, von einer Klage seitens Condor Inkasso nichts zu hören gewesen - zumindest nicht in diesem Bereich.


    Ich weiß, dass ich da keine Rückschlüsse auf meinen Fall ziehen sollte, aber ich frage mich schon ob es hier noch mehr User gibt die diese Abgabenachricht bekommen haben; und ob der nachfolgende farbige Brief eingetrudelt ist, und wie lange dies dauerte (wirklich 14 Tage?).



    LG
    Mitleidende/r

  • Phönix
    Bitte versteif dich nicht auf 14 Tage es kann bis zu 8 Woichen dauern bis der gelbe Brief bei dir eintrifft. Der [lexicon]Anwalt[/lexicon] muss nur innerhalb von 14 Tagen die Klageschrift beim zustandigen Streitgericht eingereicht haben, es steht nirgends geschrieben das sie dir in dieser Zeit auch zugestellt worden sein muss. Was hier bei zählt ist einzig und allein das Datum wann die Kageschrift beim zuständigen Gericht eingegangen ist.

  • Hallo,+


    Ich wurde auch 2010 Kalt erwischt von Baumi .... Zuerst gabs Tierische Panik....


    Man wusste nichts über diese Materie und die Abmahnung formulierte sich so wie man einen Schwerverbrecher dranbekommen mag.


    Dazu möchte ich noch anmerken... Angeklagte wegen Kinderschänderei ist da wohl harmloser, wenn man Berichte der Grünen zitiert, wollen da Politiker das Straffrei stellen.Irgendwie sind wir da im Falschen Boot.


    Da meine Zeit begrenzt war und FAMILÄRE Probleme auftraten nach der 2 Abmahnung, kontaktierte ich zuerst einen Dorfanwalt... der wusste gar nichts damit anzufangen nur mit der Unterlassungserklärung.Hatte mich dann in den Foren schlau gemacht und einige nette Damen und Herren hier hatten mich dabei Tatkräftig unterstützt. DANKE ALLEN ! :D


    Entschieden nach der 3 Abmahnung hatte ich mich , es einem Rechtsanwalt zu übergeben, der einen guten Ruf hatte . Doc Wachs ... Gottseidank! Er hatte meine Frau am Telefon beruhigt sowie die ganze Sache erklärt. Man fühlte sich nicht als Verbrecher und wurde aufgeklärt.


    Hab ihm alle Abmahnungen überlassen und bis Heute niemals mehr etwas gehört.... Leider wird eine Abmahnung noch aufstossen bestimmt ende des Jahres ... Waldi wird sich wohl melden, aber auch er muss sich das Geld teuer verdienen der Waldi....


    Das traurige daran , man wurde als Troll usw betittelt und schwer gemobbt in den Foren, wenn man Preisgab , eine Fachanwalt eingeschaltet zu haben. Deswegen hatten auch wenige berichtet davon leider.


    Heutzutage hatte ich das beste getan mit dem Doc Wachs. Zuerst man musste nich das Geld gleich bezahlen... Die Zeit beträgt so 8-9 Monate bis die erste Rechnung einflattert, auch Teilzahlungen sind drin.


    Und nie mehr etwas von den Abmahnkanzleien gehört bei 5 Abmahnungen... Ich hoffe am Sprung ins Jahr 2014 ein Gläschen Sekt anstossen zu können auf den Rechtsanwalt DOC Wachs und den Kritikern von Rechtsanwälten ein Kleines Lächeln schenken ...


    Carlstinker dem immer noch alles bis zum Himmel stinkt








    Carl dem das alles Gewaltig Stinkt und Wie !

  • Wenn man sich mit fachanwaltschaftlicher Unterstützung wohler fühlt und zudem das Honorar aufbringt, dann spricht ja nichts gegen diesen Weg. Bleibt doch jeden selbst überlassen.


    ABER: Die Meinung, dass nur durch Einschaltung eines RA man leichter "ungeschoren" aus der Sache rauskommt (was ja an sich schon falsch ist; man wurde ja dennoch durch dessen Honorar geschoren), ist einfach falsch.


    Es gab und gibt genügend Beispiele, die mit eigenerstellter [lexicon]ModUE[/lexicon] und einem investierten Betrag von knapp 4 € erfolgreich die [lexicon]Verjährung[/lexicon] erreicht haben.


    Gruß