Abmahnung Baumgarten & Brandt und Forderung CONDOR

  • Eine Klage ist ziemlich unwahrscheinlich, da as Inkassounternehmen noch weniger als der ursprüngliche Abmahner von Dir weiß.

    Sehr wohl kann ein Inkassobüro ausstehende Forderungen einklagen oder Gerichtlich einziehen lasse, da zu gibt es die Sogenannten „Gerichtsvollzieher“.


    Zitat: Der Gläubiger beauftragt das Inkassobüro, seine Forderungen beim Schuldner einzutreiben. Das Inkassobüro handelt dann aufgrund einer Vollmacht des Gläubigers. Das Risiko, die Forderung nicht realisieren zu können, verbleibt beim Gläubiger.

    • Der Gläubiger verkauft seine Forderung (zumeist mit einem hohen Abschlag) an das Inkassobüro. Das Inkassobüro handelt aufgrund einer Abtretungserklärung des Auftraggebers. Das Risiko, die Forderung nicht realisieren zu können, übernimmt das Inkassobüro.

    Typische Arbeitsmethoden von Inkassounternehmen sind:
    Den Schuldner durch wiederholte briefliche, telefonische oder persönliche Mahnungen zur Zahlung zu bewegen,

    • gerichtliche Mahn-/Vollstreckungsbescheide veranlassen (Inkassounternehmen dürfen seit Inkrafttreten des RDG zum 1. Juli 2008 auch im gerichtlichen Mahnverfahren tätig werden),
    • durch Zwangsvollstreckung (bei Vorliegen vollstreckbarer Titel) mit Hilfe des Gerichtsvollziehers eine Pfändung herbeizuführen, insbesondere auch einen Haftbefehl zur Erzwingung der Abgabe der Eidesstattlichen Versicherung beantragen,

    Zitat Ende:


    Damit möchte ich Dir sagen, ließ doch bitte mal was erlaubt und nicht erlaubt ist. Vor allen Dingen solltest Du nicht solche Dinge wie, „Eine Klage ist ziemlich unwahrscheinlich“ schreiben, und User in falscher Sicherheit wiegen. Das nächste Mal bitte richtig Informieren, denn wiederholt solche Falschmeldungen zu verbreiten finde ich, und Betroffene sicher nicht hilfreich. All das kannst Du hier schwarz auf weiß nachlesen.


    Quelle: [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Inkassounternehmen#Arten_von_Inkassogesch.C3.A4ften[/url]

      Weigere Dich niemals, einen Fehler wieder gutzumachen.


    Mfg.
    der Graf

  • Sehr wohl kann ein Inkassobüro ausstehende Forderungen einklagen oder Gerichtlich einziehen lasse, da zu gibt es die Sogenannten „Gerichtsvollzieher“.


    [...] All das kannst Du hier schwarz auf weiß nachlesen.


    Quelle: [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Inkassounternehmen#Arten_von_Inkassogesch.C3.A4ften[/url]

    Auch wenn Du das hier nicht liest, da ich bei Dir auf "Ignore" stehe:


    Was hat das alles mit der Fragestellung "Führt Inkasso zu höherem Klagerisiko" zu tun?


    Logisch kann Inkasso klagen, aber das was Du hier wieder verlinkt/ zitiert hast, hat nur mit [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon]/ Vollstreckungsbescheid zu tun und nicht mit Klage :rolleyes:

  • Es ging um die Klagewahrscheinlichkeit.
    Und was hat Dein tolles Vollzitat mit "Klagen" zu tun?

    Man Waldi nimm mal die Rosarote Brille ab und setz Deine Lesebrille auf, vielleicht klappt es ja dann mit dem lesen ;) . Ich erkläre es Dir noch einmal denn meine Geduld ist unendlich!
    Ich habe auf die Frage geantwortet, (Eine Klage ist ziemlich unwahrscheinlich, da das Inkassounternehmen noch weniger als der ursprüngliche Abmahner von Dir weiß.). Der Abmahner wusste aber bereits sehr viel über den Ab/Angemahnte, was er vermutlich (sicherlich auch dem Inkasso mitgeteilt hat). Das aber weder Du noch ich schlussendlich beantworten kann, es sei denn Du besitzt den 7 Sinn.


    Also Frage war: Kann ein Inkasso Büro klagen.
    Meine Antwort war JA DAS KANN ES, was Du daraus liest oder lesen willst ist Dein "Bier", anders kann ich es Dir nicht erklären. Das war es jetzt mit dem Bretter bohren von meiner Seite :D .

      Weigere Dich niemals, einen Fehler wieder gutzumachen.


    Mfg.
    der Graf

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  • Der Weg ist das Ziel

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  • Hi allerseits,


    nach langer Zeit Ruhe, kam heute Post von Rhein Inkasso, die von B&B mit dem Einzug der genannten Forderung beauftragt wurden.


    Damals ging eine [lexicon]ModUE[/lexicon] raus (21.06.2010), die auch akzeptiert wurde.


    Heißt das nun, dass ich den Weg "Widerspruch ohne vorherige Abmahnung" oder "Widerspruch mit vorheriger Abmahnung" gehe?


    Danke an die Wissenden :)

  • Hi, danke für die schnelle Antwort.


    Nehme ich also den Widerspruch mit vorheriger Abmahnung.


    Das Musterschreiben hat eine Passage mit "Ich kann die streitgegenständliche Datei "Dateiname" nicht im Internet zur Verfügung gestellt haben, ...".
    In dem Inkasso-Schreiben ist aber nirgends mehr der eigentliche Gegenstand der Forderung ersichtlich, da steht nur "Hauptforderung (Urheberrechtsverletzung vom 18.06.2010) -> 850,00€". Soll ich dort nun den Gegenstand der Forderung von damals eintragen?


    Weiter unten kommt dann "Anlage: Strafbewehrte Unterlassungserklärung" -> Heißt, ich soll die [lexicon]ModUE[/lexicon] von damals erneut mitschicken?


    Sorry für die blöden Fragen, aber ich möchte einfach nichts falsch machen.

  • Ein möglicher Textvorschlag wäre (wobei bereits der 1. Satz reichen würde, der Rest hat jetzt mit der Schufa-Schonung nichts zu tun)



    Widerspruch
    Ihre Nachricht vom
    Ihre Zeichen


    Sehr geehrte Damen und Herren,


    in vorbenannter Angelegenheit nehme ich Bezug auf Ihr Schreiben vom <Datum>.


    Ich, <Vorname Name>, widerspreche ausdrücklich der von Ihnen geltend gemachten Forderungen, weise diese vollumfänglich
    zurück und fordere Sie auf, bis zum <Datum (14-Tage-Frist einräumen)>:


    (1.) mir nach § 34 BDSG eine Eigenauskunft zu erteilen, über alle Daten, die über meine Person von Ihnen gespeichert
    wurden, auch über die bekannten Score-Werte.


    (2.) Zusendung einer Vollmachtserklärung des Gläubigers gemäß § 174 BGB oder der Abtretungsurkunde.


    (3.) Legen Sie mir detailliert dar, weshalb genau der Betrag gefordert wird (Grundforderung plus Aufschlüsselung der weiteren
    Kosten).


    MfG

  • bei mir kam 2010 die forderung, nach üblichen vorgehen([lexicon]modue[/lexicon],widerspruch inkasso,widerspruch [lexicon]mahnbescheid[/lexicon]) bin ich jetzt beim status "2.Brief vom [lexicon]amtsgericht[/lexicon]" abgabe an [lexicon]amtsgericht[/lexicon] XY .


    mfg

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  • das klingt ja garnicht gut :(


    wenn den der gelbe kommen sollte,mindestens wieviel zeit hat man zwischen gelben und termin beim gericht?

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  • Mal ne Frage zum Fall von kratos, einer Bekannten von mir geht es ähnlich, sie hat den [lexicon]MB[/lexicon] im Dezember 2012 erhalten udn wie im alten Forum beschrieben war wiedersprochen, dann kam noch mal ein Schreiben RA Rudolph der bereits von dem Wiederspruch im januar 2013 informiert war.


    Nun hat sie vergangene Woche ebenfalls eine Abgabenachricht erhalten.
    Wie lange dauert es bis dort nun die Klageschrift in der Regel raus geht?
    Fällt dann die [lexicon]Verjährung[/lexicon] weg oder behält sie Gültigkeit bis das zum 30.06.2013. Sprich wenn die Klageschrift nach diesem Termin niedergeschrieben wurde greift die [lexicon]Verjährung[/lexicon].


    Nach meiner Theorie wäre also zu hoffen das das Gericht langsam arbeitet und evtl. die [lexicon]Verjährung[/lexicon] noch greift und die Klageschrift erst nach dem 30.06.2013 ausgestellt wird.