Abmahnung Baumgarten & Brandt und Forderung CONDOR

  • Tjo, wenn man an denen nix verdient, dann hat man wenigstenns die Kosten gedrosselt :D Ich würde es eisern durchziehen, Eiskallt, denn die sind auch Eiskalt. Ich hab in keiner Abmahnung hier jemals das Thema "Wir suchen den wahren Täter" gesehen. Das zeigt mir, dass es eben nur ums eintreiben des Geldes geht. Wäre die Störerhaftung nicht da, würde sich das Geschäft gar nicht mehr lohnen!

    Lädst Du nur oder teilst Du schon?
    "
    Er war Jurist und auch sonst von mäßigem Verstand" Zitat Volker Pispers :D

  • Zitat

    Bei 200-300 € hat BB aber nichts verdient. Bedenkt man den Aufwand, den BB für diese Summe betreiben musste. Da bringt BB ja eher noch Geld mit.


    Denke daran ! Lächeln ist das Kleingeld des Glücks


    Ne wenn er die Klage zurücknimmt, zahlt er nur den [lexicon]MB[/lexicon]....
    Eventuell billiger als die Klage vor Gericht zu verlieren und den Anfahrtsweg von vielen Hundert Kilometern , das muss man differenzieren!
    Dazu wird Baumgarten, die Kosten des eigenen Anwalts in Rechnung gestellt, natürlich bei einer Niederlage des Abmahnanwalts und des Rechteinhabers!


    Dazu müsste Shual hier mehr Erfahrung besitzen bei Klageerwiderung , sowie Erfolgsaussichten.
    Ich selbst bin der Überzeugung, dass Baumgarten bei einer Klage vor Gericht , wenig Chancen besitzt sich zu bereichern, bzw der Rechteinhaber den Grossen Reibach macht.
    Ferner wird die Frage gestellt, kann BB die Klage überhaupt gewinnen!!!


    Kommt auf die Klageerwiderung an , sowie den Beistand an der Seite des abgemahnten und der Strategie der Klageerwiderung.
    Und auch der Erfahrung des Eigenen Anwalts!
    Ich bin Überzeugt, man hat gute Chance gegen die Anklage vorzugehen , dazu noch das ganze zu drehen und die Kosten des Abmahnanw. und Rechteinhabers anzurechnen!


    Leider berichten keine Abgemahnten hier in den Foren über gewonnene Prozesse, obwohl es einige gibt...
    Schade auch!
    Denke es hat keiner den Strafbestand des Filesharings begangen hier!

    Mandela Eine Legende Kampf um Recht!

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  • Pete schrieb:

    Zitat

    ...Ne wenn er die Klage zurücknimmt, zahlt er nur den [lexicon]MB[/lexicon]....


    Falsch!

    Zitat

    Wird die Klage im Zivilverfahren ohne ein Urteil zurück genommen, so trägt zunächst jede Partei selbst ihre Kosten. Der Beklagte kann jedoch durch einen Antrag an das Prozessgericht erwirken, dass ein Beschluss ergeht, nachdem der Kläger alle Kosten zu tragen hat. ...


    Quelle: rechtsanwaltgebuehren.de

  • Dazu wird Baumgarten, die Kosten des eigenen Anwalts in Rechnung gestellt, natürlich bei einer Niederlage des Abmahnanwalts und des Rechteinhabers!

    Da hast Du aber was gründlich missverstanden. In der Regel ist der [lexicon]Anwalt[/lexicon] der einzige der bei einer Klage wirklich verdient - ob verloren oder gewonnen. Dir Kosten trägt der Verlierer des Rechtsstreits - manchmal auch beide Perteien anteilig, wenn der Richter der Klage nur teilweise stattgibt. Nie aber zahlt der [lexicon]Anwalt[/lexicon]. Der wird bezahlt.

    Ne wenn er die Klage zurücknimmt, zahlt er nur den [lexicon]MB[/lexicon]....

    Auch falsch. Es zahlt ohnehin der Rechteinhaber und nicht der [lexicon]Anwalt[/lexicon]. Außerdem wurde das Thema dieser Tage schon erschöpfend behandelt.

  • Und ob der RI oder Abmahnanwalt die Kosten Trägt, ist doch nicht relevant für die abgemahnten!

    Zitat

    Kosten bei einer KlagerücknahmeWird die Klage im Zivilverfahren ohne ein Urteil zurück genommen, so trägt zunächst jede Partei selbst ihre Kosten. Der Beklagte kann jedoch durch einen Antrag an das Prozessgericht erwirken, dass ein Beschluss ergeht, nachdem der Kläger alle Kosten zu tragen hat.
    Im Falle einer Klagerücknahme ermäßigen sich die Gerichtskosten meist erheblich. Im Zivilprozess können sie auf 1/3 der Gebühren gesenkt werden, wenn die Klagerücknahme vor dem Schluss der mündlichen Verhandlung erklärt wird. Im Arbeitsgerichtsprozess fallen die Gerichtskosten sogar ganz weg, wenn die Klagerücknahme rechteitig erfolgt


    Danke auch demjenigen User davor...



    Zitat

    Auch falsch. Es zahlt ohnehin der Rechteinhaber und nicht der [lexicon]Anwalt[/lexicon].


    Und das dürfte in Hinterhand wohl Utopie sein, das Glaubt ja nicht mal der Heilige Geist!
    Nach Aussen ja!
    Aber es ist wohl unö´tig und störend da weiter zu diskutieren und fachsimpeln!

    Mandela Eine Legende Kampf um Recht!

  • Zitat

    Man sollte hier etwas kaufmännisches Denken walten lassen und die bereits erfolgten Zahlungen aus den Abmahnungen mit einbeziehen


    Das ist relativ Unmöglich!
    In der Therorie wäre es möglich, insofern man mit den Anwälten zusammenarbeitet.
    Ansonsten ist dieses reines Wunschdenken und unter Verschluss im Heiligen Safe! Leider!

    Mandela Eine Legende Kampf um Recht!

  • Das ist relativ Unmöglich!

    ... wurde schon mehrfach erfolgreich gemacht, aber noch nicht für Inkasso-Schienen.


    Mangels konkreter Daten ist dabei jede Rechnung hypothetisch, worauf es nicht ankommt. Es kommt hier nur auf die Darstellung der Systeme an. Ob sich die einzelnen Größen um x% verschieben ist dabei belanglos.


    Man sollte hier nur alle Faktoren in einem Gesamtbereich nennen, wie bspws. die Theorie, dass mit der Platzierung von x Klagen die Wahrscheinlichkeit steigt, dass Leute nach dem Erhalt von Mahnbescheiden/Abgabenachrichten doch noch zahlen, da sie von einer Klage ausgehen. Die Theorie mag stimmen, aber natürlich gibt es keine Daten.

  • Nun möchte mal von unserem Fall berichten, haben im Februar ein [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] bekommen, ist noch letzes Jahr ausgestellt worden, aber wir sind vor fast vier Jahren umgezogen, darum hatte die Zustellung wohl länger gedauert, geht wohl um eine Abmahnung der Anwaltskanzlei Baumgartner Brandt aus dem Jahr 2010, die wir frecherweise NIE nie erhalten haben.


    Wir sind von Sachsen nach Baden-Württemberg gezogen, nun haben wir auch den Abgabe-Bescheid an das [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] Leipzig bekommen. Soviel ich weiss ist ja ein [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] in der Nähe des Beklagten zuständig, falls es zur Klage kommt. Nun müsste doch Leipzig sich wohl nicht mehr zuständig fühlen und an ein [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] in Baden-Württemberg verweisen?


    Wir wissen ja das wir uns erst einen [lexicon]Anwalt[/lexicon] suchen müssen, wenn es zu Klage kommt. Aber diese Vorgehensweise von dieser Rechtsanwaltskanzlei uns nie eine Abmahnung zu schicken ist sowas von unverschämt. 2010 hätte es uns zugestellt werden können, wir hatten ab 2011 sogar noch ein Jahr einen Nachsendeauftrag.

  • @ TGL ging auch
    Dein Fall verwirrt mich...
    Du hattest so einen Brief doch schon vor einem Jahr gemeldet?
    Ist das jetzt eine andere Sache oder geht es noch um den gleichen Vorgang?
    und/oder was ist aus dem 2013 gelben Brief geworden?


    Das würde mich auch interessieren.
    [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] oder Klage?


    Gruß

  • Nun müsste doch Leipzig sich wohl nicht mehr zuständig fühlen und an ein [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] in Baden-Württemberg verweisen?

    ... wenn es denn die neue Adresse kennt?


    Das Mahngericht dürfte die Angabe des Antragstellers nicht überprüfen - das Streitgericht schon. Ist dem alten Streitgericht die neue Adresse bekannt, dürfte es den Streit zum für diesen Ort zuständigen Gericht verweisen wollen. Falls nicht, liegt es dann an Dir beim Eingang einer Begründung vorzutragen.


    Man kann da wohl erstmal das nächste Schreiben eines Gerichts abwarten und dann reagieren.

  • Unsere aktuelle Adresse hat ja dem Mahngericht Wedding vorgelegen, aber wie du schon darauf hinweist, die überprüfen das wohl nicht und erst das Streitgericht Leipzig wird das überprüfen und an ein [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] in Baden-Württemberg den Fall abgeben wollen.

  • @ Egal und itdummie


    Meint ihr dei Sache mit .rka?
    Darüber möchte ich noch nichts sagen. Nur eins ich habe hier viel Hilfe bekommen.


    In Diesem Fall von BB kam dieses Schreiben


    Zitat:
    ln Sachen
    Foresight Unlimited LLC ./. XXXXXXXXXX, X.
    wg. Urheberrecht
    Aufforderungen, Anordnungen und Hinweise
    1. Es wird ein schriftliches Vorverfahren durchgeführt.
    2. An die beklagte Partei ergehen gemäß SS 697 Abs. 2, 276ZPO folgende
    Aufforderungen:
    2.1. Sie hat die Absicht der Verteidigung binnen einer
    Notfrist von zwei Wochen
    ab Zustellung der Anspruchsbegründung schriftlich anzuzeigen.
    Hinweis:
    gelten
    Der Widerspruch gegen den [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] oder sonstige bisherige Erklärungen
    noch nicht als Verteidigungsanzeige.
    Belehrungen:
    Die Vertretung durch einen Rechtsanwalt ist nicht vorgeschrieben'
    Die Frist kann nicht verlängert werden und ist nur dann gewahrt, wenn die Anzeige inner-
    zu ei-
    halb der Frist bei Gericht eingeht. Geht sie nicht innerhalb der Frist ein, kann dies
    ein Ver-
    nem Verlust des Prozesses führen. Das Gericht kann auf Antrag der Gegenpartei
    säumnisurteil erlassen (S 331 ZPO); in diesem Fall hat die säumige Partei auch die Ge-
    Aus
    richtskosten und die notwendigen Auslagen der Gegenseite zu tragen ($ 91 ZPO).
    dem Versäumnisurteil kann der Gegner der säumigen Partei gegen diese die Zwangsvoll-
    streckung betreiben (S 708 Nr. 2 ZPO)'
    ganz teilweise anerkenne,
    Erklärt die Beklagtenpartei, dass sie den Klageanspruch oder
    so wird sie ohne mündliche Verhandlung dem Anerkenntnis gemäß verurteilt werden'
    2.2. Sie hat auf das Klagevorbringen innerhalb von
    zweiWochen
    ge-
    nach Ablauf der unter Ziffer 2.1. genannten Notfrist schriftlich zu envidern, wenn sie sich
    gen die Klage verteidigen will.
    Belehrung gemäß §§ 277 Abs. 2,296 Absätze 1 und SZPQ:


    Die Frist ist nur dann gewahrt, wenn die Erwiderung vor Ablauf der Frist bei Gericht ein-
    geht. Die beklagte Partei kann sich nur bis zum Ablauf dieser Frist gegen den Klagean-
    spruch verteidigen und zum Beispiel Einreden und Einwendungen, Beweisangebote und
    Beweiseinreden vorbringen. Wird die Frist versäumt, ist jegliche Verteidigung abgeschnit-
    ten und in dem Prozess wird nur auf der Grundlage des klägerischen Sachvortrags ent-
    schieden werden. Die Klageenruiderung, die erst nach Ablauf der gesetzten Frist, also ver-
    spätet, eingeht, wird nur zugelassen, wenn sich dadurch der Rechtsstreit nicht verzögert
    oder wenn die Partei die Verspätung genügend entschuldigt. Verspätete verzichtbare Rü-
    gen, die die Zulässigkeit der Klage betreffen, können nur bei genügender Entschuldigung
    der Verspätung zugelassen werden.
    Der Prozess kann also allein wegen einer Fristversäumnis verloren werden.
    Die oben gesetzte Frist kann ausnahmsweise auf Antrag bei Vorliegen erheblicher Gründe
    verlängert werden. Der schriftliche Antrag auf Fristverlängerung muss vor Fristablauf bei
    Gericht eingehen. Die beklagte Partei kann ihre Erklärung auch zu Protokoll der Geschäfts-
    stelle des Gerichts abgeben. Falls dies bei einem anderen [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] geschieht, muss
    das Protokoll innerhalb der Frist beim Prozessgericht eingehen.


    Zitat Ende


    Also ein anderer Fall aber die selben Probleme :wacko:


    Gruß TGL

  • Moin Moin,


    habe mir jetzt einige der neueren Klagen von BaumgartenBrandt mal näher angeschaut. Die Anzahl der Verfahren ist sportlich, kann man nicht anders sagen. Auch sind viele Kinderkrankheiten der letzten Klagewellen behoben. Viele der bekannten richterlichen Hinweise aus den von uns erstrittenen Verfahren passen nicht mehr 1:1, da wird es sicher nötig sein neue Argumente zu finden. Im Moment sind BaumgartenBrandt, Schulenberg und Schenk, rka und Waldorf Frommer am klagefreudigsten. Die Sasse und Partner Klagen nehmen allerdings wie Negele zu - uns sind von S+P aber bis jetzt nur Klagen bekannt, die im norddeutschen Raum eingereicht wurden. Fareds verschickt viele Mahnbescheide, die Anzahl der Anspruchsbegründungen ist für mich da nicht einschätzbar- Übrigens ausnahmslos alles Abmahnungen aus 2010 bis auf S+P und manchmal S+S. Nach dem Ende des fliegenden Gerichtsstandes reisen jetzt halt mal die Anwälte.


    Mit freundlichen Grüßen


    Dr. Alexander Wachs
    -Rechtsanwalt-