Abmahnungen Negele / Zimmel / Greuter / Beller und Forderung DEBCON

  • Am Anfang des Jahres hieß es noch mal 6 Monate warten dann wären keine Ansprüche mehr möglich. Stimmt das ?


    Nicht ganz.
    Jede Verfahrenshandlung hemmt wieder um die 6 Monate.
    Also bei Deinem Widerspruch, der Mitteilung an den AM über Deinen Widerspruch, Abgabenachricht etc.
    Und wenn nach Deinem Widerspruch nichts mehr vom Gericht kam, dann kannst Du es Dir ja selber ausreichen

  • ich habe am 05.01.2014 widersprochen und dann kam am 16.01.2014 noch ein letztes Schreiben von Debcon das sie mir noch ma eine letzte Gelegenheit geben, sonst werden sie ein streitiges Verfahren beantragen.


    Also seit dem 16.01.2014 kam nichts mehr.

  • Ja habe ich ja auch gemacht. Aber es ist halt wie alles mit diesen § immer so un durchsichtig und ich bin mir nicht so sicher. Deswegen fragte ich halt nach. Daher schrieb ich euch die Zeiten noch mal auf., Für mein Verständnis lief ende 2013 die 3 Jahre ab. Da kam aber der [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon]. Und im Januar dann naoch mal der letzte Brief von Debcon. Ich glaube das war dann ein Hemmnis um 6 Monate also müsste es jetzt erledidt sein. Bin mir aber nicht sicher ob da dann ne andere Frist oder sonst was greift und es wieder 3 Jahre sind. Daher die Frage ? Und ich weiss auch nicht was da so schlimm dran war ?

  • Und im Januar dann naoch mal der letzte Brief von Debcon. Ich glaube das war dann ein Hemmnis um 6 Monate also müsste es jetzt erledidt sein.


    Nein.
    Oder kam der Debcon Brief vom Gericht? :rolleyes:

    Bin mir aber nicht sicher ob da dann ne andere Frist oder sonst was greift und es wieder 3 Jahre sind.


    ?(
    Wie kommst Du jetzt auf nochmal 3 Jahre?
    Es sind und bleiben 6 Monate, nur das die bei jeder Verfahrenshandlung (s. @geldabschneider´s Link) wieder von Neuem beginnen.

  • Das "Nein" von Grave bezog sich auf Deinen Satz

    das war dann ein Hemmnis um 6 Monate

    Die Hemmung der [lexicon]Verjährung[/lexicon] gilt 6 Monate ab der "letzten Verfahrenshandlung". Ein einfacher Brief von Debcon ist keine Verfahrenshandlung. In Deinem Falle war (vermutlich) die letzte Verfahrenshandlung die Mitteilung an den Antragsteller des Mahnbescheids, dass Widerspruch erhoben wurde.


    sorry ich blick nicht durch

    Der Link von Geldabschneider hilft.

  • also war der [lexicon]mb[/lexicon] vom gericht ende dezemeber 2013 das letzte maß?

    Nein. Erstmal die Zustellung des Widerspruchs auf den [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] bei dem Antragsteller, also ein deutlich späteterer Termin.


    Das System ist sogar sehr einfach: Immer wenn ein Schreiben/Zustellung durch ein Gericht eine Frist auslöst, kann jene Frist eben nicht vor der Zustellung beginnen.


    Will der Antragsteller nach dem Eingang des Widerspruchs innerhalb der Verjährungfrist klagen, hat er einen Vorschuss an Gerichtskosten einzubezahlen. Die Frist dafür rechtzeitig einzubezahlen kann natürlich nur dann anlaufen, wenn der Antragsteller Ahnung vom Widerspruch hat.

  • sorry ich versteh immer weniger. Auf dem [lexicon]MB[/lexicon] vom Gericht szeht der 27.12.2013 drauf. also kam er bei mir ein paar tage später wohl an. mein widerspruch ist auf den 05.01.14 datiert. Der Rückschein hat das datum 09.01.14 vom Gericht. Dann hat das Gericht den widerspruch an debcon weitergeleitet. Debcon ihr letzter Brief ist vom 16.01.2014 datiert (in der sie mir die letzte chance geben) seit dem kam nichts mehr. also ist das bezugnehmende Datum jetzt der 16.01.2014 oder was ? Wenn das jetzt auch nicht stimmt verstehe ich nur Bahnhof?

  • Auf dem [lexicon]MB[/lexicon] vom Gericht szeht der 27.12.2013 drauf. also kam er bei mir ein paar tage später wohl an. mein widerspruch ist auf den 05.01.14 datiert. Der Rückschein hat das datum 09.01.14 vom Gericht. Dann hat das Gericht den widerspruch an debcon weitergeleitet. Debcon ihr letzter Brief ist vom 16.01.2014 datiert (in der sie mir die letzte chance geben) seit dem kam nichts mehr. also ist das bezugnehmende Datum jetzt der 16.01.2014 oder was ? Wenn das jetzt auch nicht stimmt verstehe ich nur Bahnhof?

    Nöööö... Du bist doch fast schon richtig.


    Du mußt nur noch verstehen, dass ein Brief von Debcon keine Verfahrenshandlung darstellt(, wenn Du nicht nach dem Erhalt des Briefs angefangen hast über den Preis zu verhandeln - andere Art der Hemmung der [lexicon]Verjährung[/lexicon]). Verfahrenshandlungen wären Gerichtskostenvorschuss einzubezahlen und Klage zu begründen.


    Du hast nur den "Brief" bekommen? Also keine Verfahrenshandlung.


    Damit liegt das für Dich jetzt maßgebliche Datum zwischen dem 09.01.2014 und 16.01.2014 - also dem Tag an dem Dein Widerspruch eingetroffen ist. Genauer: Frühestens 10.01.2014 schickt das Gericht den Widerspruch an den Antragsteller ab - Eingang Mo/13.01.2014 - Do/16.01.2014 - also doch zB Di/14.01.2014.


    Nun kannst Du rechnen:
    - Die [lexicon]Verjährung[/lexicon] wäre am 01.01.2014 um 00:00:00 Uhr eingetreten
    - Die Hemmung der Verährung beträgt 6 Monate
    - Zu der Zeit der Hemmung der [lexicon]Verjährung[/lexicon] muss aber noch die Zeit der "Verfahrenshandlungen" von Antrag bis letzter Verfahrenshandlung addiert werden. Hier im Beispiel also vom 27.12.2013 bis 14.01.2014 = 18 Tage


    Damit wäre das Ergebnis der 19.07.2014.


    Wenn es bis dahin zu keiner weiteren Verfahrenshandlung gekommen ist, oder zB verhandelt wurde kann ab diesem Datum 19.07.2014 erfolgreich die Einrede der [lexicon]Verjährung[/lexicon] erhoben werden, wenn das Gericht die 3-jährige Regelverjährungsfrist annimmt, wie dies zumeist geschieht.


    "Ich hoffe ich bin durch."


    Fazit: Auch wenn wir hier nur im allgemeinen und fiktiven Bereich reden und mir fern liegt hier irgendwelche unerlaubten Rechtsdienstleistungen zu erbringen und ich außerdem die Akte nicht prüfen kann, besteht allerdings die sehr berechtigte berechtigte Hoffnung, dass Du "durch" bist.

  • ok super danke schön. noch ne frage was bedeutet wenn das Gericht die 3 jährige Regelverjährungsfrist annimmt? Macht das Gericht das von Fall zu Fall anders oder der "Gerichtsort"? Können die das beliebig entscheiden ?


    Und noch ne Frage was ist zu tun wenn die 3 Jahre jetzt rum sind und man "durch" ist. Kann ja sein das Debcon einfach nochmal probiert trotzdem owas zu fordern oder ? Gibt es da auch ein Schreiben für oder was tutman dann ? Wieder abhefeten muss man da auch widersprechen oder schreiben das es kein Anspruch mehr gibt da verjährt?

  • ok super danke schön. noch ne frage was bedeutet wenn das Gericht die 3 jährige Regelverjährungsfrist annimmt? Macht das Gericht das von Fall zu Fall anders oder der "Gerichtsort"? Können die das beliebig entscheiden ?


    Und noch ne Frage was ist zu tun wenn die 3 Jahre jetzt rum sind und man "durch" ist. Kann ja sein das Debcon einfach nochmal probiert trotzdem owas zu fordern oder ? Gibt es da auch ein Schreiben für oder was tutman dann ? Wieder abhefeten muss man da auch widersprechen oder schreiben das es kein Anspruch mehr gibt da verjährt?

    Es gibt sehr vereinzelt Gerichte, die bei dem Anspruch auf Schadensersatz auf eine 10-jährige Verjährungsfrist urteilen. Bei Dir aber müßte ja überhaupt mal Klage erhoben werden ... sehr geringe Wahrscheinlichkeit - aber man weiß ja wenns dumm läuft läufts dumm.


    Theoretisch kann man ein Schreiben der DEBCON mit einem Brief beantworten, in dem man die Einrede der [lexicon]Verjährung[/lexicon] vorbringt. Aber Du glaubst ja wohl nicht, dass die das auch noch lesen.... "Rechtliche Wirkung" hat so ein Schreiben eh nicht. Man kann - - aber man kann auch was vernünftiges mit seiner Zeiut anfangen.

  • ok danke. ich hoffe wir hören uns nicht mehr, zu mindest hier (Bitte)! Ich sage jetzt einfach mal in der Hoffnung das ich mich nicht mehr melden muss, schon mal vielen Dank an euch alle. Diese Seite (und die vorherige auch schon) sind echt top und mit das beste und nützlichste was ich seit langem gesehen habe. Es wurde immer super geholfen, weil man ja doch immer sehr auf geregt ist wenn so Briefchen kommen. Daher noch mal danke an alle für Eure Mühe mit mir und den anderen.


    Frohe und erholsame Weihnachten euch alle.


  • Quelle: debconwebcenter (dot) de

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    Er war Jurist und auch sonst von mäßigem Verstand" Zitat Volker Pispers :D

  • Neues von der Front:


    Wiedermal ein übliches Bettelbriefchen. Jetzt will man mir Zinsen auferlegen und beruft sich ja auf die gütmütige kostengünstige Lösung. Ich fasse mal zusammen:


    Lizenzschaden
    BAL BLA
    10 Jahre [lexicon]Verjährung[/lexicon]
    BLA BLA
    [lexicon]AG[/lexicon] Itzehoe
    BLA BLA
    gerichtlich geprüfte Ermittlungssoftware
    BLA BLA
    Rechtsgutverletzung von meinem Anschluss aus
    BLA BLA
    Täterschaft / Störerhaftung
    BLA BLA
    man appeliert an meinen Glauben
    BLA BLA
    Sicherung eines Funknetzwerkes
    BLA BLA
    Um weitere Kosten zu vermeiden
    BLA BLA
    ca 440 EURONEN sofort oder .... na was wohl ;D
    BLA BLA
    Auftraggeberin wünscht nach Klageerhebung keine Einigung mehr :D
    BLA BLA


    Von mir aus, ich wünsche generell keine Einigung, ich will das Urteil vom Richter hören!
    Schreiben ist auf 30.1. datiert, heute ist der 5.2. Zahlung soll bis 6.2. vorgenommen worden sein.
    Wow 1 Tag... Das schafft meine Bank nimmer so recht, dann lass ich es besser gleich bleiben ;-D


    Eigentlich wollten die in den letzten 3 Schreiben schon Klage erheben. Naja vlt machen Sie das auch endlich mal ... LOL (Wer's glaubt!)


    PS was mir aufgefallen ist, ich hatte anfangs ein ehemaliges [lexicon]Aktenzeichen[/lexicon], dann eine Inkassonummer, und nun ein neues [lexicon]Aktenzeichen[/lexicon] :D Na, wenn die mal keine Überbürokratie schaffen ...

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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von derEuroRetter ()

  • Hab gerade Langeweile. Habe mir mal meine Schreiben nochmal genau durchgelesen und ich muss ehrlich gesagt wieder lachen. ich versuch mal mit Zitaten auszudrücken, warum ich das alles so lächerlich finde:


    03/2014: "nach Ablaufen der Frist sind wir schon heute vollumfänglich beauftragt, die Forerung mit Nachdruck gerichtlich durchzusetzen."


    04/2014: "Sollte wider Erwarten zumindest der vorgenannte vergleichsbetrag nicht bis zum Fälligkeitstag auf unserem Konto verbucht sein, so sind wir bereits heute vollumfänglich beauftrag, die Geldschuld in Höhe von XYZ zzgl. Zinsen und weiteren Kosten gerichtlich durchzusetzen" (PS Zinsen und Kosten sind nicht angegeben)


    07/2014: "Mit Ablauf des X.Y.2014 ist eine vergleichsweise Erledigung seitens unserer Auftraggeberin nicht mehr gewünscht und das gerichtliche Verfahren ist unsererseits einzuleiten"


    09/2014: HerbestDeal


    11/2014: "Nach Ablauf der frist sind wir vollumfänglich beauftragt, die Forderung nunmehr mit Nachdruck gerichtlich durchzusetzen." (PS keine Zinsen keine Inkassogebühren!)


    01/2015: "Ist die Klage oder das streitige Verfahren eingeleitet und die damit verbundenen hohen Kosten - die am Ende aus Gesichtspunkten des Verzugs von ihnen zu erstatten sind - von uns erst einmal vorgestreckt, kann es für Sie nachvollziehbar eine so günstige vergleichsweise Klärung nicht mehr geben. Dies ist dann seitens der Auftraggeberin auch nicht mehr gewünscht." (PS jetzt stehen da zinsen ;D )


    So, was ich damit sagen möchte, diese Schreiben setzen sich allesamt gegenseitig irgendwie ausser Kraft. Da die Drohung die gleiche bleibt und auch nach einem Jahr absolut nur rumgeheult wird statt die Klage dann auch wirklich mal anzugehen. Wenn man sich an diese Formuliereungen mal gewöhnt hat nimmt man sie nicht mehr ernst! Man lacht sogar drüber (wenn ich nur an den HerbstDeal denke :S ). Wie soll ich so etwas ernst nehmen? Vor allem wenn die Forderungen in jedem Schreiben auf eine andere Zahl springen? Warum gibt man sich urplötzlich mit 70%, 50%, 40% der Forderung ohne Zinsen und Kosten ab? Das ist nicht seriös und zeigt doch ganz klar, dass die Höhe der Forderungen an den Haaren herbeigezogen ist.

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  • Neue Post bekommen =O
    Die können echt an einem Freitag nerven.
    Inhalt:
    Klageentwurf
    Können meine Nichtreaktion weder verstehen noch nachvollziehen
    Frist bist zum 27.02.2015 um Summe xxx zu bezahlen um eine mögliche Klage abzuwenden.
    Bei Einreichung einer Klage weiter Kosten für Anwälte etc möchten sie erstattet haben.

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