Abmahnung Urman & Collegen ( U+C ) und Forderung DEBCON

  • Hallo Wolle
    Die meisten hier Angemeldeten gingen/gehen so vor:
    • [lexicon]GRUNDKURS[/lexicon] lesen (siehe meine Signatur)
    • [lexicon]ModUE[/lexicon] (siehe meine Signatur) per ES+RS; sofern zur Fristwahrung erforderlich: vorab per Fax z.B. Copy- Shop
    • Kopie der unterschriebenen [lexicon]ModUE[/lexicon] machen nicht vergessen, da Vertrag. Wichtig: die [lexicon]ModUE[/lexicon] muss der [lexicon]Anschlussinhaber[/lexicon] unterzeichnen.
    • Kein weiterer Kontakt zum Abmahner
    • nicht zahlen
    • aussitzen und auf [lexicon]Verjährung[/lexicon] hoffen
    • kein P2P mehr/ Wlan sichern und keinen Dritten mehr Zugriff erlauben


    Zudem die Threads (nicht nur den der abmahnenden Kanzlei) weiterverfolgen um „up to date“ zu bleiben.


    Hinweise:


    Die [lexicon]ModUE[/lexicon] ist kein Freifahrtschein. Sie senkt nur den Streitwert um ein erhebliches und erfüllt den (legitimen) Unterlassungsanspruch des Rechteinhabers.


    Des weiteren besteht der Abmahner weiterhin auf Bezahlung und er hat bis zur [lexicon]Verjährung[/lexicon] (siehe hier Punkt 12 des Grundkurses) Zeit, diese Forderung durchzusetzen. Insofern werden noch viele Erinnerungsschreiben mit stetig wachsendem Drohpotenzial (letzte Frist mit Klageandrohung, allerletzte Frist, allerallerletzte Frist usw.) kommen.


    Auch die geforderten Beträge können/werden mal steigen, dann durchaus auch mal wieder sinken.


    Im Falle Inkasso (wird inzwischen von vielen Abmahnern vermehrt genutzt) hat man dann beim ersten Schreiben einen Widerspruch zu verfassen, um einer möglichen negativen Schufa-Eintragung vorzubeugen (ein mögliches Muster hierzu siehe im o.g. [lexicon]Grundkurs[/lexicon] unter II Punkt 11 Link „Wegweise Inkasso“).


    Einem immer möglichen [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] (der kommt dann nicht vom Abmahner, sondern direkt vom zuständigen Mahngericht) innerhalb von 14 Tagen zwingend widersprechen (Rücklauf an das Mahngericht; mit ES/RS), da ansonsten die Gegenpartei einen Vollstreckungsbescheid erwirken kann und dann z. B. Pfändungen oder auch Gerichtsvollzieherbesuche möglich wären.


    Grundsätzlich:
    Bei Nichtzahlung (ist stets eine individuelle Entscheidung des Abgemahnten) ist ein Gerichtsverfahren immer – auch ohne vorheriges Inkasso oder [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] – möglich; es wird ja bereits im Rahmen der eigentlichen Abmahnung mit der Klage gedroht.


    Insofern kann und wird es immer Klagen geben.


    Fachanwalt braucht man erst bei Erhalt der Klagebegründung.


    Hat man das Ziel „[lexicon]Verjährung[/lexicon]“ erreicht, Glück gehabt, alles richtig gemacht.


    Zählt man aus welchen Gründen auch immer zu den Verklagten, kann man auf Basis evtl. gerichtssicherer Beweise in die Schlacht schreiten oder man geht den Weg des Vergleiches.

  • Danke erst mal für die schnelle und umfassende Antwort !!
    Habe heute zur Wahrung der Frist eine Fax mit der UE abgesendet. Das Original geht dann morgen wie nahegelegt per ES+RS auf den Post weg. Bin mal gespannt was kommt....

  • Die meisten hier Angemeldeten gingen/gehen so vor:
    • [lexicon]GRUNDKURS[/lexicon] lesen (siehe meine Signatur)
    • [lexicon]ModUE[/lexicon] (siehe meine Signatur) per ES+RS; sofern zur Fristwahrung erforderlich: vorab per Fax z.B. Copy- Shop
    • Kopie der unterschriebenen [lexicon]ModUE[/lexicon] machen nicht vergessen, da Vertrag. Wichtig: die [lexicon]ModUE[/lexicon] muss der [lexicon]Anschlussinhaber[/lexicon] unterzeichnen.
    • Kein weiterer Kontakt zum Abmahner
    • nicht zahlen
    • aussitzen und auf [lexicon]Verjährung[/lexicon] hoffen
    • kein P2P mehr/ Wlan sichern und keinen Dritten mehr Zugriff erlauben


    Zudem die Threads (nicht nur den der abmahnenden Kanzlei) weiterverfolgen um „up to date“ zu bleiben.


    Hinweise:


    Die [lexicon]ModUE[/lexicon] ist kein Freifahrtschein. Sie senkt nur den Streitwert um ein erhebliches und erfüllt den (legitimen) Unterlassungsanspruch des Rechteinhabers.


    Des weiteren besteht der Abmahner weiterhin auf Bezahlung und er hat bis zur [lexicon]Verjährung[/lexicon] (siehe hier Punkt 12 des Grundkurses) Zeit, diese Forderung durchzusetzen. Insofern werden noch viele Erinnerungsschreiben mit stetig wachsendem Drohpotenzial (letzte Frist mit Klageandrohung, allerletzte Frist, allerallerletzte Frist usw.) kommen.


    Auch die geforderten Beträge können/werden mal steigen, dann durchaus auch mal wieder sinken.


    Im Falle Inkasso (wird inzwischen von vielen Abmahnern vermehrt genutzt) hat man dann beim ersten Schreiben einen Widerspruch zu verfassen, um einer möglichen negativen Schufa-Eintragung vorzubeugen (ein mögliches Muster hierzu siehe im o.g. [lexicon]Grundkurs[/lexicon] unter II Punkt 11 Link „Wegweise Inkasso“).


    Einem immer möglichen [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] (der kommt dann nicht vom Abmahner, sondern direkt vom zuständigen Mahngericht) innerhalb von 14 Tagen zwingend widersprechen (Rücklauf an das Mahngericht; mit ES/RS), da ansonsten die Gegenpartei einen Vollstreckungsbescheid erwirken kann und dann z. B. Pfändungen oder auch Gerichtsvollzieherbesuche möglich wären.


    Grundsätzlich:
    Bei Nichtzahlung (ist stets eine individuelle Entscheidung des Abgemahnten) ist ein Gerichtsverfahren immer – auch ohne vorheriges Inkasso oder [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] – möglich; es wird ja bereits im Rahmen der eigentlichen Abmahnung mit der Klage gedroht.


    Insofern kann und wird es immer Klagen geben.


    Fachanwalt braucht man erst bei Erhalt der Klagebegründung.


    Hat man das Ziel „[lexicon]Verjährung[/lexicon]“ erreicht, Glück gehabt, alles richtig gemacht.


    Zählt man aus welchen Gründen auch immer zu den Verklagten, kann man auf Basis evtl. gerichtssicherer Beweise in die Schlacht schreiten oder man geht den Weg des Vergleiches.


    Gruß

  • Habe mal wieder Post von den Collegen bekommen.Ich soll den Betrag XXXX bis XXXX bezahlen,andernfalls geben sie meine Abmahnung an ein Inkassobüro weiter.Sie behaupten,dadurch werde die [lexicon]verjährung[/lexicon] gehemmt.Ist da was dran oder wollen die nur verunsichern?Bei mir schaffen die mit jedem Brief neue Unruhe.Das ist bestimmt Absicht.Geht es anderen genau wie mir oder bin ich der Einzige der Post bekommt?


    Gruß an alle


    Lamm

  • Hallo liebe Gemeinde
    Weiß nicht ob ich hier richtig bin aber ich bin ein bißchen ratlos und hätte mal ein paar Fragen.
    Habe am 1.6 Post von den Kollegen aus Regensburg(U+C) bekommen.Daraufhin ging am 3.6 von meiner Seite die mod.U. raus. Nun flattert am 8.6 der Rosabogen rein. Nun zu meinen Fragen;Wann ist es normal die Anerkennung der mod.U. zu bekommen?
    Warum gibt sich im Anschreiben ein Insolvenzverwalter aus Frankfurt dafür aus um von mir die Kohle einzutreiben?


    Weiß im Augenblick garnicht was das zu bedeuten hat.
    Bin danbbar für eure Hinweise und Tipps.


    Gruß :Dschango

  • Bisher aber immer noch keine Resonanz von der [lexicon]Mod.UE[/lexicon].

    meine AM war von eine andere Kanzlei und schon in Jan 2010. Ich habe auch die [lexicon]Mod.UE[/lexicon] verschickt und nie wieder was gehört. Keine Anerkennung, kein Bettelbrief, kein [lexicon]MB[/lexicon]... NIX !!! bis dann in 2013 die Inkasso Schreibe kam.... Kopf hoch, cool bleiben und abwarten !

    Log: ende 2009 -> Abmahnung: Anfang 2010 -> Mod UE -> NIX
    2011 -> NIX 2012 -> NIX 2013 -> INKASSO !!!

  • Hab auch mal wieder Post von "Deppcon" bekommen, nach vier gewinnt jetzt nur drei Monatsraten a` 75 Euro (225Euro)-
    Nicht schlecht was die sich alles so einfallen lassen.
    Ende des Jahres sind drei Jahre rum, mal gespannt was bis dahin noch alles kommt... :D

  • Regressklage gegen die Rechtsanwälte U + C (3. Nachtrag)


    19. Juni 2013


    Vor kurzem haben wir bereits über unsere Regressklage gegen die Rechtsanwaltskanzlei U + C wegen der Versendung von Massenabmahnungen berichtet:


    http://www.ra-felling.de/2013/…en-die-rechtsanwalte-u-c/


    Nun hat das zuständige [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] einen Verhandlungstermin auf den 09.04.2013 anberaumt. Zusätzlich hat das Gericht folgende Anordnungen getroffen:


    Der Beklagte Geschäftsführer der insolventen KVR Handelsgesellschaft mbH soll “detailliert vortragen, mit welchen Partnerfirmen, welche Absprachen über den Einkauf welcher Güter, zu welchen Preisen getroffen wurden, ob die Geschäftstätigkeit jemals aufgenommen wurde und falls nicht weshalb”.


    Die ebenso beklagte Rechtsanwaltskanzlei U + C Uhmann und Collegen hat ferner “vorzutragen, wieviele Abmahnungen an Konkurrenten sie im Auftrag der KVR Handelsgesellschaft mbH verschickt hat, wer ihr die jeweiligen Wettberwerbsverstöße mitgeteilt hat und welche Honorarzahlungen und insb. Vorschüsse die GmbH insoweit geleistet hat”.


    Es bleibt nun abzuwarten, wie die Gegenseite auf diese Anordnungen reagiert. Wir gehen davon aus, dass die Klage unter diesen Umständen noch vor Terminswahrnehmung anerkannt werden könnte.


    2. Nachtrag:
    Kurzfristig vor dem anberaumten Verhandlungstermin am 09.04.2013 hat die Gegenseite Terminsverlegung beantragt. Das Gericht hat einen neuen Verhandlungstermin auf den 26.04.2013 anberaumt.


    3. Nachtrag:
    Nach nunmehr 2 Verhandlungsterminen und etwaigen Verzögerungstaktiken der Gegenseite, hat gestern die Beweisaufnahme stattgefunden. Dabei bestätigten zwei unabhängige Zeugen, dass ihre Firmen trotz gegenteiliger Darstellung durch die KVR keinerlei Handelsbeziehungen zu der KVR hatten. Eine tatsächliche Geschäftstätigkeit der KVR konnte durch die Gegenseite nicht nachgewiesen werden.


    Die Rechtsanwaltskanzlei U + C Uhmann und Collegen ist der obigen Aufforderung des Gerichts nicht nachgekommen.


    Das Gericht hat daraufhin einen Termin zur Verkündung der Entscheidung auf den 05.07.2013 anberaumt.
    http://www.ra-felling.de/2013/…chtsanwalte-u-c-nachtrag/

  • Hallo,


    ich bin seit langem passiver Leser, auch schon bei Netzwelt, nun habe ich auch den ersten Debcon Brief erhalten und habe eine Frage zum Widerspruch:


    Es exisiteren 2 Versionen, eine Kurze, wo eben nur widersprochen und eine längere, wo noch geschrieben, wird, dass sich die betroffende nachKenntniss niemals auf dem PC befunden hat.


    Meine Frage: Reicht die kurze Version, wo ich vollumfänglich widerspreche, oder muss ich noch extra darauf hinweisen, dass ich mit der Datei nie etwas zu tun habe.