Abmahnung Urman & Collegen ( U+C ) und Forderung DEBCON

  • Ich habe die darauf hingewiesen, dass mein Fall verjährt ist...

    Grundsätzlich finde ich persönlich, dass es völlig überflüssig ist, einen vermeintlichen Gläubiger über eigenen Vermutungen (mehr ist es meist nicht) zur [lexicon]Verjährung[/lexicon] zu informieren.
    Warum soll ich den daraufhinweisen, dass ich auch (mit-)rechnen kann?


    Fakt ist: Wer Geld haben will muss den Klageweg beschreiten ... und das Gerich ist die richtige Institution, die eine Klage wegen [lexicon]Verjährung[/lexicon] abweist.

  • @ Princess:
    Da hast du recht, aber mehrere Anwälte, sagten mir, in diesem Fall muss man den Abmahner auf die [lexicon]Verjährung[/lexicon] hinweisen.
    Finde ich auch totalen Schwachsinn, da man es hier ja mit "Fachleuten" zu tun hat.
    Jedoch falls es zu einer Klage dennoch kommen sollte, ist das Ausmaß geringer.

  • Der [lexicon]MB[/lexicon] bezog sich auf 2009!
    Wann wäre es verjährt, wenn der [lexicon]MB[/lexicon] sich auf 2010 bezieht?

    Warum so umständlich? Die Sachlage ist immer gleich:

    • Der Mahnbescheid hemmt um 6 Monate plus Postlauf- und Bearbeitungszeiten (Das können ein paar Wochen extra sein.
    • Eine 2009er Abmahnung ist Ende 2012 verjährt. Ein Mahnbescheid 2013 kommt nach Verjährung und hemmt daher nix mehr.
    • Bei der 2010er Abmahnung hemmt der Mahnbescheid, so dass sich die Verjährung bis Ende Juni plus Karenzzeit verlängert.

    Sollte der [lexicon]MB[/lexicon] also für die 2009er Abmahnung gekommen sein, rechnet der Abmahner anders als Du (Schau also besser nochmal nach, ob die Abmahnung nicht doch 2010 kam und sich auf einen Vorfall von 2009 bezieht).


    Letztendlich spielt das alles keine Rolle, wenn man sich fürs Nichtzahlen entschieden hat. Wie princess15114 bereits sagte: Das wird dann irgendwann ein Richter entscheiden - oder die Sache verläuft im Sande und Deine Brieffreundschaft ist beendet.

  • Jedoch falls es zu einer Klage dennoch kommen sollte, ist das Ausmaß geringer.

    Was willst Du den damit sagen?
    Du bist keinesfalls verpflichtet, den Abmahner auf eventuelle Fehler oder Versäumnisse hinzuweisen - wäre ja noch schöner!
    Hier wird allgemein geraten, keinen weiteren Kontakt zum Abmahner aufzunehmen, wenn man sich einmal fürs Nichtzahlen entschieden hat. Das gilt auch für die Einrede der [lexicon]Verjährung[/lexicon], die man sich für den Klagefall aufheben sollte. Es besteht ja immerhin das Risiko, dass Du Dich verzählt hast (siehe oben!) und mit Deinem vorauseilenden Gehorsam das Feuer auf Dich lenkst.

  • Interessant zum Thema [lexicon]Verjährung[/lexicon] auch ein Beitrag von RA Ferner:

    Zitat

    ....Es gibt etwas, das erschreckend selten Beachtet wird: Die Substanziierungspflicht im [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] nach §690 Abs.1 Nr.3 ZPO......Hinzu kommt dann die gerne einmal ans Unseriöse heranreichende Praxis im Nachgang zu Abmahnungen: Gerne folgten trotz anwaltliche Schreiben irgendwann Inkasso-Schreiben, teilweise schrieb auch wieder irgendein anderer [lexicon]Anwalt[/lexicon]. Und natürlich ging es immer um andere Summen. Wenn dann irgendwann der [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] beantragt wird und ohne Anlagen Summen unter Bezug auf Rechnungsnummern genannt werden, genügt dies der Substanziierungspflicht schlicht nicht.


    Nach meinem Empfinden erkennen endlich immer mehr Richter die "unseriösen" Vorgehensweisen einiger "Abmahn-Vereine" :rolleyes: .....

  • 1 Jahr hatte ich nun Ruhe :-)


    2010 wurde ich Abgemahnt,letztes Jahr kam dann ein [lexicon]MB[/lexicon] und gestern flattern ein paar Briefchen von Debcon ins Haus.(Jetzt ist die Firma wohl von Witten nach Bottrop gezogen).


    Ich hefte es ab und mach mir da keinen Kopf mehr drüber :-)

  • letztes Jahr kam dann ein [lexicon]MB[/lexicon] und gestern flattern ein paar Briefchen von Debcon ins Haus


    Beim üblichen Ablauf (unmittelbarer Widerspruch gegen den [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon]) wäre die [lexicon]Verjährung[/lexicon] wahrscheinlich mittlerweile eingetreten (30.06. plus Zeit zwischen Beantragung des [lexicon]MB[/lexicon] und Zustellung des Widerspruchs, in der Regel 2-4 Wochen). Hätte der Abmahner z.B. vor 2 Wochen den Gerichtskostenvorschuss eingezahlt, könnte das böse Erwachen in Form einer Abgabenachricht noch kommen.
    Aber, wie bereits in einem anderen Thread erwähnt: Solche Bettelbriefchen sind ein gutes Zeichen dafür, dass bisher der Klageweg nicht beschritten wurde. :)

  • Hallo Zusammen ich habe im Okt 2010 zwei Abmahungen wegen angeblichen Urherrechts von den Kollegen U+C erhalten. Habe Unterlassungserklärungen geschickt, und nicht gezahlt.
    Zuletzt kam im März 2013 ein Bettelbrief von U+C, wo sie dann mit zusammen nur noch 700€ zufrieden waren, was ich aber nicht gezahlt habe. Letzten Fr kam wieder zwei Bettelbriefe (diesmal von Debcon) wo sie wieder die Summe von ca 1300€ pro Film haben wollen :-/


    Ist wohl wieder eine Welle unterwegs!?


    Ich hoffte schon die Geschichte wäre jetzt verjährt, bzw ich hätte Ruhe :-/

  • Hallo zusammen,


    ich wurde die Tage auch von der Fa. Debcon Debitorenmanagement und Consulting belästigt und mit Schufaeintrag bedroht.
    Ganz wichtige GmbH, hat immerhin VIER Geschäftsführer!


    Ich habe doch glatt auf unberechtigte Zahlungsaufforderungen der Rechtsanwaltskanzlei Tom Urmann vom Goethe Gymnasium in Regensburg und seiner Cumpels aus Ende 2012 nicht reagiert und keine Zahlung geleistet, obwohl die da gaaaanz viele Staatsexamen -auf Kosten der Steuerzahler- ihr Eigen nennen. !


    Der Knaller ist, das so etwas in einem Rechtsstaat überhaupt möglich ist!
    Ich freue mich auf die angedrohte Klage von dem Haufen!

  • Danke für den Tip Grave, hatte ich für meinen Teil aber schon gemacht, lese seit ca. 2 Jahren ja intensiv in der Sache, sowohl seinerzeit bei Netzwelt als auch hier, was ungemeine Sicherheit vermittelt.


    Ich überlege allerdings im Moment, Strafanzeige gegen die Burschen zu stellen wegen Täuschung und versuchtem Betrug. Früher hätte das in diesem Lande auch Aussicht auf Erfolg gehabt, das gilt es für die heutige Zeit aber gründlich ab zu schätzen.


    Und die Schufa Drohung läuft in meinem Fall auch ins Leere, interessiert mich nicht und hat mich auch noch nie interessiert und wird mich auch in Zukunft nicht interessieren.

  • Strafanzeige gegen die Burschen zu stellen wegen Täuschung und versuchtem Betrug


    Wenn überhaupt, dann wegen Nötigung, nicht wegen Betrug.
    Aber auch da wirst Du wahrscheinlich geringe Erfolgsaussicht haben, denn natürlich darf unter bestimmten Bedingungen (u.a. wenn der Forderung nicht widersprochen wurde) eine Meldung an die Schufa erfolgen. Wenn also das Inkassobüro hier richtig formuliert hat, ist es auf der sicheren Seite.

  • Ist doch verjährt, seit Ende 2013, oder habe ich etwas von einem [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] überlesen?


    Ich muss mal ganz blöde fragen: was ist ein Mahbescheid?


    Ich hab, wie schon geschrieben, im Okt 2010 eine Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung bekommen.
    Im Nov 2011 dann ein Schreiben, was eigentlich ohne Überschrift war - nur mit "Mein Zeichen XXX" in der Betreffzeile gezeichnet war.
    Im März 2013 dann ein zusammengefasster Brief - wieder nur mit "Mein Zeichen XXX" überschrieben.
    Und letzte Woche eben - jetzt neue - von Debcon was. Hier auch keine Überschrift. Nur das sie mich informieren das sie jetzt mit der Einbeziehung beauftragt wären. An der Seite steht die Forderung, Inkassonr. usw.


    Heisst das die Sache ist jetzt rechtskräftig verjährt, und hat nicht mals mehr 1% Chance für die Typen vor Gericht, also nur noch 0%?


  • Ich muss mal ganz blöde fragen: was ist ein Mahbescheid?


    Das ist ein [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] -> KLICK
    Und das der dazu gehörige Widerspruch -> KLICK

    Heisst das die Sache ist jetzt rechtskräftig verjährt,


    Wenn es keine Vergleichsverhandlungen, einen [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] o.ä. gegeben hat, dann sieht es wohl so aus.
    Was aber nichts daran ändert, das die Dir weitere Briefe schicken können um an ihr Geld zu kommen.

  • Hallo zusammen,


    ich habe lange nichts mehr von Debcon gehört und diese Woche flattert ein neues Schreiben rein, im Anhang ein Musterschreiben.


    Eigentlich wollte ich es wie bisher auch als ein übliches Erinnerungsschreiben ablegen, doch die Inkassonummer kam mir neu vor und musste tatsächlich feststellen, dass ich zu dieser Nummer noch keinen Widerspruch geschrieben habe.


    Da ich zu den Mehrfachabgemahnten 2011 gehöre und alle Abmahnungen "eigentlich" unter einer Inkassonummer gelaufen sind (dementsprechend 1x widersprochen), hat damals offensichtlich ein [lexicon]Aktenzeichen[/lexicon] gefehlt. Somit muss ich das vermeintliche Erinnerungsschreiben tatsächlich als Forderung verstehen und muss unverzüglich widersprochen werden.


    Unglaublich, dass die nach 3 Jahren kommen und ich beinahe reingefallen wäre...


    Also, bei jedem Schreiben: Augen auf! :search:

  • Den Tip von marc032 halte ich für sehr wichtig und ging sofort meine Bettler durch.
    Ich (das Haus meiner Eltern) hab heute diesen feinen Wisch erhalten und per Email-Scan abgeheftet: http://www.imgbox.de/show/up/a…ndreipage/debcon_flex.jpg
    Viele von euch wohl auch ? Noch weniger als 5 Monate bis zu meiner [lexicon]Verjährung[/lexicon]. Whoo. Deshalb bin ich mal gespannt, wie viele Bettler ich noch kriege. Ich tippe auf einen als frühzeitiges Weihnachtsgeschenk.
    Soll ich nächstes Jahr meinen Namen vom Briefkasten meines früheren Wohnsitzes entfernen, da ich nur manchmal Infopost von denen bekomme und sonst nichts.
    Hat das Nachteile oder muss ich bis zum Ende aller Tage oder deren Implosion Briefe abheften ?