Abmahnung Rasch

  • Kann mir bitte jemand den aktuellen Link zum modUE-Muster mitteilen? Habe hier gerade nur tote Links bei der Suche zutage gefördert. Danke.


    Update: doch noch gefunden: modifizierte Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung - mod.UE


    Aber einige Links sind wirklich tot, z.B. der "zum Grundkurs für Abgemahnte" auf der ersten Seite

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  • Ich habe kurz vor Ablauf der für die UE gesetzten Frist die modUE eingescannt und unterschrieben per eMail geschickt, mit dem Vermerk "-per Einschreiben-, vorab per Mail". Leider bin ich krankheitsbedingt noch nicht dazu gekommen, wegen des Einschreibens zur Post zu gehen. Drohen Schwierigkeiten, wenn ich das jetzt erst nachhole?

  • Ich war bisher nicht dazu gekommen und hatte mich nun gefragt, ob die email reicht.-


    Heute kam ein Schreiben von Rasch, in dem der Zugang der modUE als Mailanhang
    bestätigt, aber um zusätzliche Übersendung des Originals auf dem Postwege gebeten wird.
    Würde das nun mittels einfachen Schreibens (also kein Einschreiben) reichen,
    da ich ja mit dem Rasch-Schreiben bereits einen Nachweis für den Zugang der modUE habe?


    Darüber hinaus werden natürlich weiterhin die 2500 Euro für Ersatzansprüche
    gefordert....(und es ist wirklich dieser Betrag, ein paar Postings zuvor wurde
    ich ja gebeten, diesen zu überprüfen)

  • Würde das nun mittels einfachen Schreibens (also kein Einschreiben) reichen,
    da ich ja mit dem Rasch-Schreiben bereits einen Nachweis für den Zugang der modUE habe?

    Nein.
    Der Abmahner kann (wie geschehen) das Orginal verlangen. Und Du solltest den Nachweis des ordnungsgemäßen Versandes des Orginals (Zeuge beim Eintüten) und den Erhaltsnachweis (Rückschein bei Einschreiben/Rückschein) in Händen halten. Ansonsten hast Du nämlich gar nichts und der Abmahner kann behaupten was er will.

  • Hallo

    habe nach knapp vor Ablauf der 3 Jahre ein Brief vom Mahngericht Wedding bekommen.

    Am 2.7.14 um 4:31 soll einer von meinem Anschluss ein Album öffentlich gemacht haben.

    Brief vom 27.11.14 Datierte erhalten

    12.12.14 eine Mod UE abgegeben.

    Da kammen noch paar Bettelbrife mit Angebote.

    Keine Antwort gegeben.

    Am 4.1.18 ein Mahnbescheid (Gericht Wedding) vom 27.12.17 erhalten


    Laptop war nie an um diese Zeit und Kinder alle Minderjährig und alle Schulpflichtig so das keiner vom Haushalt wach war geschweige mein Laptop benutzt hat der der Password geschützt ist.

    Was gilt den Vorwurfzeit oder letzter Brief von mir am 12.12.14 als Frist ?

    So wäre am 4.1.18 die Frist abgelaufen .

    Hatten ja 3 Jahre Zeit um vor Gericht zu gehen.

  • Als Stichtag gilt hier 3 Jahre zum Jahresende des Jahres, in dem die Forderung entstanden ist. Das gilt zumindest für die Anwaltsgebühren, beim Schadensersatz sind es sogar 10 Jahre. D.h. Rasch hat durch den Mahnbescheid die Verjährung seiner Abmahnkosten gerade noch so gehemmt. D.h. nun hat er nochmal 6 Monate Zeit sich zu überlegen,ob er tatsächlich klagen wird,denn so lange wird die Verjährung durch den Mahnbescheid gehemmt.

  • Solange die Verjährung noch nicht eingetreten ist, könnte man die Sache beliebig lange mit Mahnbescheiden hinauszögern. Heißt: Man könnte dir fröhlich alle halbe Jahre einen neuen MB für immer die gleiche Sache zukommen lassen. Das Gericht prüft bei einem Widerspruch auch nicht,ob die Forderung überhaupt noch gültig ist. Du darft bloß nicht den Fehler machen,so einen MB zu ignorieren,denn dann ergeht ein Vollstreckungsbescheid, bei dem ebenfalls nicht seitens des Gerichts etwaig eingetretene Verjährungen geprüft werden.

  • Kann man da noch mal verlängern oder gibt es da ein Riegel um so etwas nicht 10 Jahre zu verlängern ?

    Hallo Nitro1

    möglicherweise hast Du in Bezug Verjährung etwas falsch verstanden.

    Der Anspruch auf Unterlassung und Aufwendungsersatz verjährt nach 3 Jahren. Der Anspruch auf Lizensschadenersatz nach Ansicht des BGH erst nach 10 Jahren


    Man könnte dir fröhlich alle halbe Jahre einen neuen MB für immer die gleiche Sache zukommen lassen


    Du weißt aber schon welchen Mist Du hier von Dir gibst:?::!:

    Das ´warum´ brauche ich Dir, nach so vielen Jahren hier im Forum, hoffentlich nicht auch noch zu erläutern.

  • Hallo,

    ich habe am 5.1.2018 Post bekommen vom Amtsgericht Oldenburg. Eine Richterin schreibt: "ein schriftliches Vorverfahren soll beginnen".

    Ausgangspunkt sei ein Download eines Musikalbums vom 20.7.2014.

    Das erste Schreiben von Waldi kam am 29.8.2014.

    Danach das volle Programm an Bitten, Betteln, Drohen; von mir mir gab es NIE eine Reaktion. Auch keine UE, denn das hätte ihnen ja was in die Hand gegeben.

    Mahngerichtspost aus Coburg gab es auch. Von mir aber nichts.


    Dieses Mal muss ich mich aber zu der Klage äußern. Ich habe 2 Wochen Zeit für die Entscheidung, die Klage anzuerkennen oder nicht. Weitere 2 Wochen habe ich Zeit eine Erwiderung zu schreiben. Insgesamt also ein knapper Monat.


    Übrigens wird ein Streitwert von 1000 Euro genannt. Dazu noch 2 mal jeweils 107,50 als "Haupt- und Nebenforderung".


    Ich dachte ja auch, die Sache würde nach fast vier Jahren allmählich im Sand verlaufen.


    Ich werde versuchen, das Gericht zu überzeugen, die Klage abzuweisen.

    Hat jemand Erfahrung mit einer Gerichtsverhandlung nach so langer Zeit ?


  • Du weißt aber schon welchen Mist Du hier von Dir gibst:?::!:

    Das ´warum´ brauche ich Dir, nach so vielen Jahren hier im Forum, hoffentlich nicht auch noch zu erläutern.

    Na dann sprich dich mal aus. Insbesondere schreib doch gleich mal dazu, welche Rechtsgrundlage einen Abmahner daran hindern soll, immer wieder neue MB für die gleiche Sache zu erwirken,sofern er die Sache nach dem letzten MB nicht weiter verfolgt hat. Ein MB geht nämlich nicht zwingend mit einem VB einher, wenn auch meist gleich mit beantragt.

  • Moin

    Mahngerichtspost aus Coburg gab es auch. Von mir aber nichts.

    somit ist die Hemmung eingetreten, also plus 6 Monate.

    Dem MB hast Du aber sicherlich widersprochen, oder?

    Ich werde versuchen, das Gericht zu überzeugen, die Klage abzuweisen.

    kannst Du, besser ist es aber mit einem erfahrenen Anwalt.


    Hat jemand Erfahrung mit einer Gerichtsverhandlung .....

    ja ein Anwalt ;)

    .... nach so langer Zeit ?

    ist aber noch im möglichen Zeitrahmen, durch die Hemmung

  • Dem Mahnbescheid aus Coburg habe ich tatsächlich widersprochen. Das habe ich vergessen zu schreiben. Was ist eigentlich eine Hemmung? Sind die Rechtsanwaltskosten doch noch nicht verjährt? Auf einen Rechtsanwalt habe ich keine Lust. Ich will es selbst durchziehen. Bis die Geld von mir sehen, können sie aber lange warten.

  • Moin

    Was ist eigentlich eine Hemmung?

    mehr und ausführlicher hier

    Auf einen Rechtsanwalt habe ich keine Lust.

    wohl die wenigsten, aber kannst Du das wirklich alleine?

    Ich könnte es nicht und würde mir einen Anwalt der sich damit auskennt nehmen.

    Es ist aber Deine Entscheidung.

  • Danke für die Antworten.

    Der Mahnbescheid kam 2017. Der Tatbestand soll 2014 gewesen sein, ist dann wohl nicht verjährt.

    Die Rechtsanwaltkosten könnten den Streitwert ja locker übersteigen, im Falle einer Niederlage vor Gericht. Dann steigen die Kosten zu hoch, so das ich es lieber darauf ankommen lasse.