Abmahnung Schutt & Waetke

  • ok vielen dank. Soll ich also am besten meinem [lexicon]anwalt[/lexicon] sagen das er bzw. es ignorieren sollen


    wenn ich auf [lexicon]grundkurs[/lexicon] klicke kommt die meldung 404 - Seite nicht gefunden.

  • Ich bin durch!!! [lexicon]Verjährung[/lexicon]!!!!
    Hier nochmal zum Nachlesen: Lillebor vs. Schutt & Waetke


    Ein "Riesengroßen Dank" an alle hier im Board. Es war nicht immer leicht, aber mit eurer Hilfe und den eisernen Willen den Abzockern kein Geld in den Rachen zu werfen habe ich es nun geschafft. Ich wünsche euch allen das es bei euch auch gut ausgehen wird.
    Vielen Dank

  • Wichtig: Die Verjährungsfrist beginnt erst am Schluss eines Jahres.
    Daher haben Verhandlungen über den Anspruch im Jahr der Abmahnung keine
    hemmende Wirkung! Auch ein [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] bereits im Jahr der Abmahnung
    setzt keine Hemmung in Gang, solange die Verjährungsfrist nicht
    angelaufen ist.

    3 Jahre sind 3 Jahre! Und der letzte Brief(Bettler) kommt von Nov. 2011


    Waldi, nicht den Spaß verderben ?(


  • Daher haben Verhandlungen über den Anspruch im Jahr der Abmahnung keine hemmende Wirkung!


    Nicht ganz richtig!
    Es zählt nicht die AM, sondern die Kenntnis des Klarnamens!
    Wenn dem Abmahner der Klarname schon im Vorjahr bekannt war und die AM erst im darauf folgenden Jahr (oder noch später) kommt, dann haben Verhandlungen durchaus hemmende Wirkung.
    Wenn Log und AM im selben Jahr stattgefunden haben, dann stimmt Deine Aussage

  • Die Verjährungsfrist beginnt erst am Schluss eines Jahres. Daher haben Verhandlungen über den Anspruch im Jahr der Abmahnung keine hemmende Wirkung! Auch ein [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] bereits im Jahr der Abmahnung setzt keine Hemmung in Gang, solange die Verjährungsfrist nicht angelaufen ist.

    So wird es "gerne ausgelegt" ([lexicon]BGH[/lexicon] hat noch nicht, dürfte aber...).


    Jedoch ist bei Dir im Speziellen doch eben nicht klar, ob die [lexicon]Verjährung[/lexicon] nun zum Jahresende 2010, oder 2011 begonnen hat. Nur weil im Februar 2011 eine Abmahnung verfasst wurde, heißt das nicht dass erst zu diesem Zeitpunkt die notwendigen Daten vorhanden waren.

  • Wenn ich in den letzten Jahren des Lesens alles richtig verstanden habe, weiß aber nur der Abmahner, wann ihm der Klarname bekannt war.
    Wenn man ihn jetzt um Auskunft des Datums bittet, gilt das dann als Verhandlung und hemmt die [lexicon]Verjährung[/lexicon]? Ein Teufelskreis.

  • Wenn man ihn jetzt um Auskunft des Datums bittet, gilt das dann als Verhandlung und hemmt die [lexicon]Verjährung[/lexicon]?

    Nein - auch wenn sowas doch eher unnötig ist und geschweige denn das da eine Antwortpflicht des Abmahners besteht.


    PS: Es geht hier nur um eine theorethische Diskussion - würde @Lillebor doch noch eine Klage erreichen muss eh alles nochmal richtig aufgerollt werden. Aber ... er hat doch gar keine.

  • HÄÄÄÄÄ? Ich gehe davon aus das die [lexicon]Verjährung[/lexicon] am 01.01.12 begonnen hat. 01.13-01.14-01.15 sind 3 Jahre. Der Klarname stand mit der Zustellung des [lexicon]MB[/lexicon] ja fest.


    Auch ein [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] bereits im Jahr der Abmahnung setzt keine Hemmung in Gang, solange die Verjährungsfrist nicht angelaufen ist.

    Ihr macht mich jetzt aber fertig, da steht nix von Log Datum? Ich hatte 2010 keine Kenntnis von irgendwas.

  • Ich hatte 2010 keine Kenntnis von irgendwas.

    Du bist auch nicht gemeint. :-)


    Ich gehe auch davon aus, dass Du a) verjährt bist und b) klagen die eh nicht mehr.


    Aber wenn die [lexicon]Verjährung[/lexicon] bereits Ende 2010 begonnen hätte - hat ein 2011er-[lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] die [lexicon]Verjährung[/lexicon] gehemmt. Und da wäre es ratsam noch etwas zu warten, bevor man vor lauter Verjährungsfreude aus dem Fenster springt.


    Ich verunsichere Dich gerne noch mehr: Es sind ja Fälle bekannt, in denen rechtzeitig Mitte 2014 (Dein Beispiel) der Kostenvorschuss einbezahlt wurde - aber danach die Klage an einem nicht zuständigen Gericht erhoben wurde. Dieses hat dann die Akte an das zuständige Gericht weiter gegeben. Die haben dann erstmal ein Viertel Jahr auf die Akte geglotzt und sie extrem verspätet den Beklagten zugesandt. (Geschehen Dezember 2014)

  • Hallo allerseits!
    Seit gestern darf ich mich auch mit dem Thema der ungerechtfertigten Abmahnungen beschäftigen. Schutt & Waetke hätten gerne insgesamt 732,50, weil ich angeblich "Southpaw" per filesharing angeboten hätte. Ich habe mir die Grundkurse angeschaut und möchte mich erst einmal bei allen bedanken, die hier das Wissen zusammen getragen haben und das Forum am Leben erhalten.


    Ich habe mich dazu entschlossen, eine mod. UE abzugeben und keine Zahlung zu leisten. Ich richte mich schon mal gedanklich auf das gesamte Spektrum der Droh- und Bettelbriefe ein. Mal sehen wie es wird. Ich habe überhaupt keine Lust zu dem Sch... , möchte aber auf keinen Fall irgendwie "klein beigeben".
    Viele Grüße
    Bastl

  • mit dem Thema der ungerechtfertigten Abmahnungen beschäftigen.


    gleichzeitig würde ich mich aber auch dahingehend damit beschäftigen, dass die Abmahnung eventuell * gerechtfertigt * ist.
    Du für Dich kannst die Hand ins Feuer legen (tut halt a biserl weh) aber würdest Du das auch für andere? (WG-Mitbewohner, Freunde mit Internetfähigen Geräten, Nachbarn die Deinen Anschluss als Hotspot nutzen. Also nicht nur Familienmitglieder.)

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