Abmahnung Schutt & Waetke

  • Hi!


    Ja, so und nicht anders ist es richtig.

    Danke sehr! Ich habe am Freitag geschickt.
    Noch eine Frage...soll man jetzt am besten einen [lexicon]Anwalt[/lexicon] aufsuchen? Ich habe Möglichkeit einen Beratungsschein zu beantragen. Macht es überhaut Sinn?



    Kennt jemand Verbraucherdienst e.V?
    Sie haben Erfahrung, sogar mit S&E und mit der Haas un Ko . Können die mir wirklich helfen? Es Kostet 180 EUR für Mitgliedschaft.Verbraucherdienst schrieb:

    https://verbraucherdienst.com/…-filesharing-urteile.html?



    Viele Urteile zeigen immer wieder, dass das Ignorieren eines Mahnschreibens keine gute Strategie ist. Dieses Verhalten brachte Herrn R., Mitglied beim Verein für Verbraucherschutz Verbraucherdienst e.V., eine Anzeige der CSR Rechtsanwaltskanzlei und Focus Gesellschaft für Forderungsmanagement mbH ein. Die langjährige Erfahrung des Vereins in der Behandlung von Abmahnungen verhalf Herrn R. zur Klageabwendung und Klageruecknahme_CSR_Rechtsanwaltskanzlei_Focus_Forderungsmanagement am 14.03.2014.
    Ähnliche Urteile bestätigten sich im Fall der Tobis Film GmbH & Co. KG, vertreten durch die Kanzlei Rainer Haas & Kollegen gegen Verbraucherdienst-e.V.-Mitglied Herrn S. Dieser ignorierte eine Mahnung wegen Urheberrechtsverletzung der Kanzlei Schutt & Weatke zunächst und sah sich nun einem [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] der Kanzlei Rainer Haas & Kollegen gegenüber. Nach einer ausführlichen Begründung des Verbraucherdienst e.V. zum eingelegten Widerspruch gegen den [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] wählte die Kanzlei den Rückzug. Hier lesen Sie sowohl die Rainer Haas & Kollegen_Klage_Rücknahme vom 12.02.2014 als auch den Rainer Haas & Kollegen_Beschluss des Amtsgerichts Ahrensburg vom 17.02.2014.

  • Noch eine Frage...soll man jetzt am besten einen [lexicon]Anwalt[/lexicon] aufsuchen? Ich habe Möglichkeit einen Beratungsschein zu beantragen. Macht es überhaut Sinn?



    Kennt jemand Verbraucherdienst e.V?

    Weshalb? Eine Klage ist nicht eingetroffen, sondern nur ein [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon]. Klagen dieser Leute finden allerdings eher selten statt.


    PS: Die Beauftragung eines Rechtsanwaltes im Klagefall kann schon genug kosten. Was willst Du da mit einer "Sonderzahlung" in Höhe von 180,00€/anno an wen-auch-immer erreichen? Such Dir dann einen gescheiten [lexicon]Anwalt[/lexicon].

  • Kennt jemand Verbraucherdienst e.V?

    Verbraucherdienst schrieb:

    Viele Urteile zeigen immer wieder, dass das Ignorieren eines Mahnschreibens keine gute Strategie ist. Dieses Verhalten brachte Herrn R., Mitglied beim Verein für Verbraucherschutz Verbraucherdienst e.V., eine Anzeige der CSR Rechtsanwaltskanzlei und Focus Gesellschaft für Forderungsmanagement mbH ein. Die langjährige Erfahrung des Vereins in der Behandlung von Abmahnungen verhalf Herrn R. zur Klageabwendung und Klagerücknahme


    Nettes Beispiel das du da rausgepickt hast. :rolleyes:
    1.) Was sollte man nie machen? geeenau! nämlich einen [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] ignorieren.
    2.) Was passiert wenn man doch einmal so doof war und hat einen [lexicon]MB[/lexicon] ignoriert? geeeenau! dann folgt ein Vollstreckungsbescheid.
    Aber nie eine Anzeige :rolleyes: Anzeige wg. was und bei wem eigentlich? Und die Klagerücknahme von CSR erfolgte worauf hin? Steht nicht dabei. Hatte der Versuch des bangemachen keinen Erfolg?


    Vllt. war der Grund der, dass einfach keine Aussicht auf Erfolg bestand?

    Zitat


    Nachdem die Klägerseite aufgefordert wurde, einen Kostenvorschuss für die Zeugenvernehmungen zu zahlen und ein neuer Termin anberaumt war, gab es von Seiten des Klägervertreters einen weiteren (mittlerweilen den dritten) außergerichtlichen Vergleichsversuch – Klagerücknahme ohne Kostenantrag, d.h. das Verfahren wäre erledigt, mein Mandant hätte jedoch die Kosten meiner Vertretung zu tragen. Wir haben abgelehnt.
    Die Klage wurde zurück genommen, wir haben Kostenantrag gestellt. Die Kosten wurden der Klägerin auferlegt, d.h. mein Mandant bekommt das an mich gezahlte Honorar zurück.


    Daher: viele die sich hinter dem Deckmantel "Verbraucherdienst u. eingetragener Verein" verschanzen, erweisen sich bei genauerem Hinsehen als .com-merzical. Also ebenso kommerzielle Abzocker wie die Abmahnervertreter auch. Nur dass bei denen Kanzlei o. Rechtsanwalt auf dem Schild prangt.


  • Daher: viele die sich hinter dem Deckmantel "Verbraucherdienst u. eingetragener Verein" verschanzen, erweisen sich bei genauerem Hinsehen als .com-merzical. Also ebenso kommerzielle Abzocker wie die Abmahnervertreter auch. Nur dass bei denen Kanzlei o. Rechtsanwalt auf dem Schild prangt.


    Wenn ich mir die Abmahnnews hier auf IGGDAW o.a. Portalen anschaue,finden sich öfters solche "Vereine" oder Firmen,die wg. Verstößen gegen das Wettbewerbsrecht abmahnen. Gibt man die Namen der Vereine/Firmen mal bei Google&Co ein, findet man schnell raus,daß diese meist gar keine andere Beschäftigung außer dem Abmahnen haben. Ist jedenfalls auffällig,wenn man solche Namen suchen lässt und diese defacto ausschließlich in Zusammenhang mit Abmahnungen in Erscheinung treten. Noch auffälliger ist es bei Firmen...bei denen endet die normale Firmentätigkeit (z.B. als Händler bei Ebay oder Amazon) auffällig oft genau zu dem Zeitpunkt, zu dem die ersten Abmahnungen in ihrem Namen aufgetreten sind. Es ist nur meine Meinung,aber: eine Firma,die nicht (mehr) in irgendeinem Wettbewerb zum Abgemahnten steht, hat m.E. keine wirkliche Berechtigung, wegen Verstößen gegen das Wettbewerbsrecht abzumahnen.

  • Es ist nur meine Meinung,aber: eine Firma,die nicht (mehr) in irgendeinem Wettbewerb zum Abgemahnten steht, hat m.E. keine wirkliche Berechtigung, wegen Verstößen gegen das Wettbewerbsrecht abzumahnen.

    ist nicht nur Deine Meinung, ist sogar Gesetz.
    Bei einem Verstoß gegen das Wettbewerbsrechtsetzt die Abmahnung zwingend voraus, dass die Beteiligten auch tatsächlich Mitbewerber sind.
    Aber: definiert die Rechtsprechung das Verhältnis nicht sonderlich eng :rolleyes:

  • Aber: definiert die Rechtsprechung das Verhältnis nicht sonderlich eng

    Das ist falsch. Es gibt durchaus mittlerweile einige (auch OLG) Urteile, die bei (nennen wirs mal mangelnde Konkurrenz) Firmen sogar auf Rechtsmissbräuchlichkeit erkennen.
    Bei Vereinen im Verbraucher- und Wettbewerbsschutz hingegen spielt das "Wettbewerbsverhältinis" dann zB eine Rolle, wenn § 8 UWG, Abs. 2, Ziffer 2 eine Rolle spielt.
    Natürlich "dürfen" diese Leute dann auch abmahnen.


    [Allerdings ist die Frage, was diese Schiene hier in diesem Strang zu suchen hat.]

  • Also, es geht weiter!
    Gleich nach dem [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] und meine Widerspruch habe ich einen weiteren Brief bekommen, dass sie den Wiederspruch ohne Gründen nicht anerkennen können und ich bis zum 09.09 das Geld überweisen soll.
    Was soll ich jetzt machen?
    Sie schicken mir aber immer regelmäßig und pünktlich die Briefe (gleich nach dem Ablaufdatum das im Brief steht) und das macht mich nervös...

  • ...Gleich nach dem [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] und meine Widerspruch habe ich einen weiteren Brief bekommen, dass sie den Wiederspruch ohne Gründen nicht anerkennen können ...

    Nervös machen, genau das ist der Zweck.
    Der [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] kommt vom Gericht mit einem Widerspruchsfomular. Auf diesem Formular gibt es überhaupt kein Feld, in den du Gründe eintragen kannst - musst du auch nicht. Daher ist die Formulierung - nicht anerkennen - Blödsinn.

  • Sorry, Ich habe mich nicht klar ausgedrückt.
    Sie haben geschrieben: wir können Ihrem Widerspruch jedoch nicht entnehmen, welcher Einwendungen Sie gegen die Forderung erheben. Wir bitten bis spätestens .... die Gründe mitzuteilen, die Sie zu Ihrem Widerspruch veranlasst haben.
    Sollte die Frist ungenutzt verstreichen, werden wir das Verfahren fortsetzen.


    Und Sie schreiben immer regelmäßig an.
    Haben die anderen auch die gleiche Briefe bekommen?

  • Wieso 'nicht klar ausgedrückt'?
    Ein [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] kommt von Gericht und hat als Anlage ein Widerspruchsformular. Offensichtlich hast du das ordnungsgemäß ausgefüllt und ans Mahngericht innerhalb der Frist zurückgeschickt.
    Der Antragsteller (Abmahner) des Mahnbescheides bekommt natürlich die Mitteilung vom Gericht, dass ein Widerspruch dort eingegangen ist. Nun folgt - nach deinen Angaben - ein weiterer Brief vom Abmahner, man möge ihm (dem Abmahner) doch bitte die Gründe mitteilen, warum man Widerspruch eingelegt habe.
    Das ist aber so NICHT nötig, egal was sich der Abmahner wünscht!
    Mehr noch; Eine Angabe von Gründen würde dem Abmahner bereits vor einem möglichen Verfahren (Gegen-)Argumente in die Hände spielen, die er sonst erst im Verlauf eines gerichtlichen Verfahrens erfahren würde.

  • Seh ich genauso wie Princess. Gerade wenn mehrere Faktoren im Spiel sind , die jeder allein für eine Klageabweisung sorgen würden {Mehrbenutzersituation, [lexicon]Verjährung[/lexicon] , fehlende Aktivlegitimation usw) wäre man ja blöd, dem Abmahner zu verraten, auf welchen Punkt man sich in einem Verfahren versteifen würde. Die sollen ruhig im Ungewissen bleiben und sich genau überlegen, ob ein Prozess wirklich so eine sichere Sache wäre, wie sie behaupten.

  • Es geht wieder weiter. Sie schreiben mir immer pünktlich nach meinem Zahlungsfristablauf.
    Jetzt haben die geschrieben, wenn bis ....nicht bezahlen wird, kommt Klage.
    Ich habe immer noch kein [lexicon]Anwalt[/lexicon] und weiß nicht, ob ich die [lexicon]Prozesskostenhilfe[/lexicon] und Beratungsschein schon beantragen soll oder nicht.

  • wozu auchsolange keine Klage eingereicht wurde, Du also noch keine Klageschrift in der Hand hast, ist doch alles gut.
    Selbst wenn ein dicker gelber Umschlag mit einem [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] von einem Mahngericht im Briefkasten liegt, brauchst du noch keinen [lexicon]Anwalt[/lexicon].

    Ja, den habe ich schon erhalten und beantwortet. Aber ich wundere mich, dass sie so regelmäßig mir die Briefe schreiben.
    Ich weiß nicht, ob bei anderen auch so?


  • Ja, den habe ich schon erhalten und beantwortet. Aber ich wundere mich, dass sie so regelmäßig mir die Briefe schreiben.Ich weiß nicht, ob bei anderen auch so?


    Der eine bezeichnet es als Geste des guten Willens,die Sache noch außergerichtlich beizulegen. Andere bezeichnen es eher als Säbelrasseln, um den Abgemahnten doch noch einzuschüchtern,daß er doch sowieso keine Chance hat und besser gleich zahlen sollte. In den meisten Fällen dürfte es Säbelrasseln sein. Denn wenn sich die Abmahner ihrer Sache so sicher wären,bräuchten sie diese Mätzchen nicht, sondern würden einfach in aller Seelenruhe auf den Prozess warten.

Ungelesene Themen

    1. Thema
    2. Antworten
    3. Letzte Antwort
    1. Abmahnung Waldorf Frommer 5,3k

      • princess15114
    2. Antworten
      5,3k
      Zugriffe
      1M
      5,3k
    3. Werniman

    1. Abmahnung FAREDS 468

      • princess15114
    2. Antworten
      468
      Zugriffe
      99k
      468
    3. watt_ihr_volt_vol2