Abmahnungen Reichelt Klute Aßmann ( .rka )

  • Was passiert, nachdem man widersprochen hat ?


    Mit der [lexicon]ModUE[/lexicon] habe ich es ja indirekt zugegeben und dann widerspreche ich ?

    Vielleicht weitere Briefe, vielleicht ne Klage ooooder auch garnichts


    Was sollst Du mit der [lexicon]modUE[/lexicon] zugegeben haben?
    Die sagt nur, das in der Zukunft über Deinen Anschluß keine Urheberrechtsverletzungen getätigt werden.
    Da steht nicht von der Vergangenheit

  • Hallo zusammen! ;(


    Ich bin verzweifelt und hoffe auf Eure Erfahrung. Ich habe Ende letzten Monats auch eine Abmahnung von der .rka erhalten (Kochmedia).


    • Anwalt wurde eingeschaltet
    • Mod UE abgeschickt
    • Nichts gezahlt


    Nun bekomme ich plötzlich wieder eine Abmahnung zu einem anderen Spiel von Kochmedia von der gleichen Kanzlei .rka.


    Die erste Abmahnung war noch nicht mal so schlimm, aber nach der zweiten könnte ich glatt Selbstmord begehen. Erste Abmahnung war in Höhe von 800€. Die zweite nun 1500€.


    Das Problem ist allerdings, dass ich es bei beiden Fällen nicht war, sondern meine 14-jährige Tochter. Ändert dies etwas an der Sache?


    Ist das Risiko nun höher bei 2 Abmahnungen, dass ich verklagt werde? Übernimmt der [lexicon]Anwalt[/lexicon] auch die 2te Abmahnung?



    Ich freue mich wikrlich auf jede Antwort ;( ;(

  • Ändert dies etwas an der Sache?

    Das hätte Dir Dein "[lexicon]Anwalt[/lexicon]" schon bei der ersten Abmahnung erklären sollen.


    Solange die Tochter im Rahmen der Rechtsprechung des [lexicon]BGH[/lexicon] ["Morpheus" vom 15.11.2012] das Internet genutzt hat, können gegen den [lexicon]Anschlussinhaber[/lexicon] weder der Schadensersatz noch die Rechtsanwaltskosten erfolgreich geltend gemacht werden. Allein gegen die Tochter könnte man vorgehen, was allerdings wegen des Alters schwierig werden wird.


    Die Kernfragen neben allem anderen ist es, ob zum Zeitpunkt der Tathandlungen eine ausreichende elterliche Belehrung über die Internetnutzung existent war. Gab es vorher Abmahnungen? Ist die Tathandlung 2 nach dem Eingang der Abmahnung für Tathandlung 1 geschehen, etc..........


    lass dir das aber ruhig mal von dem "[lexicon]Anwalt[/lexicon]" da erklären [und lies Dich mal in Ruhe ein].

  • Hi Shual! Danke für deine Antwort.


    Tathandlung 2 ist vor dem Eingang der 1ten Abmahnung geschehen. Eine Belehrung hat stattgefunden. Sogar mehrmals. Von dem Urteil habe ich auch bereits gelesen. D.h. allerdings die .rka Kanzlei wird den Sachverhalt erst in einem Gerichtsverfahren erfahren (also die Sache mit dem Minderjährigen), wenn es zu einer Klage kommt? Denn es wurde ja nur eine UE abgegeben keine Erklärung zum Sachverhalt (Minderjährige Tochter)... Der [lexicon]Anwalt[/lexicon] hielt es für ratsamer einfach eine UE abzugeben ohne eine Stellungnahme 8|

  • Der [lexicon]Anwalt[/lexicon] hielt es für ratsamer einfach eine UE abzugeben ohne eine Stellungnahme

    Das ist auch ganz richtig so, denn Stellungnahmen sind keine nötig. Unbedarfte oder unvorsichtige Stellungnahmen gegenüber Anwälten sind gefährlich.
    Für die neue Abmahnung ist jetzt erstmal wieder eine [lexicon]modUE[/lexicon] notwendig. Dafür brauchst Du aber keine Hilfe von einem (nicht kostenlosen) [lexicon]Anwalt[/lexicon].

  • ... und wenn wir schon dabei sind.


    Bist Du etwa von der "Stiftung Forentest"?

    Hö? Stiftung Forentest?


    Ich wollte nur gerne noch wissen, ob der Passus im [lexicon]MB[/lexicon]


    "I. Hauptforderung: Urerlaubte Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke aus dem Repertoire des Antragstellers gem. RA-Geb. f. Schr. v. xx.xx.2011 RA-Geb. f. Schr. v. xx.xx.2011 vom xx.xx.2011"


    sich nur auf die Gebühren der Herren .rka bezieht und im Falle der Zahlung der geforderten Summe noch mit weiteren Zahlungsaufforderungen für Schadensersatz (KochMedia) gerechnet werden muss. Oder ob durch Zahlung des MBs die Sache komplett vom Tisch wäre.


    Wenn meine ganzen Fragen irgendwie falsch rüberkommen, tut es mir leid. Was sicherlich nicht beabsichtigt...

  • Tach,
    schön hier die Namen aus dem „Netzwelt Forum“ wieder zu sehen. :thumbsup:
    Es ist nun auch schon einige Zeit her das ich was zu schreiben hatte. Aber ich freue mich diese Seite mit all den guten Leuten gefunden zu haben.
    So mein Anliegen heute ist, ein [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] aus Coburg. Die Forderung hier liegt nun unter 65% der in der Abmahnung geforderten Summe vom 1. Quartal des Jahres 2011. Oder wie ist das zu verstehen? ?(
    Das Einschreiben mit dem [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] wird in den nächsten Tagen (per Rückschein) an das Gericht verschickt.


    Bis dahin Grüße
    TGL

  • hier liegt nun unter 65% der in der Abmahnung geforderten Summe

    Es wäre gefährlich, dieses "Lockangebot" zu bezahlen, denn hier wird nur ein Teilbetrag der Ursprungsforderung geltend gemacht. Die Restforderung ist dann immer noch offen. Es besteht das Risiko, dass die Zahlung des Teilbetrags als Schuldeingeständnis gewertet wird. Damit kommt man aus der Nummer nicht mehr raus!

    [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] wird in den nächsten Tagen (per Rückschein) an das Gericht verschickt

    Du meinst wahrscheinlich den Widerspruch :rolleyes:

  • wie geht es eigentlich, wenn die Abmahnung meine Frau erhalten hat, da [lexicon]Anschlussinhaber[/lexicon] und ich (Ehemann) die Schuld auf mich nehmen will, ist das möglich , wenn ja wie ?

  • Ganz einfach: Sie unterzeichnet die Mod UE (die im Original per Post zum Abmahner geht) und überweist den Betrag aus der Abmahnung (den du ihr als fürsorglicher Ehemann selbstverständlich zeitnah rückerstattest ;) ). Wenn sich hier schon nicht von Euch an die empfohlene Herangehensweise gehalten wird (Mod UE + kein weiterer Kontakt) auf jeden Fall versuchen, den geforderten Betrag zu drücken! Muster für Vergleichsschreiben findest du hier auch (irgendwo)...

  • wie geht es eigentlich, wenn die Abmahnung meine Frau erhalten hat, da [lexicon]Anschlussinhaber[/lexicon] und ich (Ehemann) die Schuld auf mich nehmen will, ist das möglich , wenn ja wie ?


    OLG Frankfurt: [lexicon]Anschlussinhaber[/lexicon] haftet nicht für Filesharing des Ehegatten

    22. März 2013 · Az. 11 W 8/13

  • Ganz einfach: Sie unterzeichnet die Mod UE (die im Original per Post zum Abmahner geht) und überweist den Betrag aus der Abmahnung (den du ihr als fürsorglicher Ehemann selbstverständlich zeitnah rückerstattest ;) ). Wenn sich hier schon nicht von Euch an die empfohlene Herangehensweise gehalten wird (Mod UE + kein weiterer Kontakt) auf jeden Fall versuchen, den geforderten Betrag zu drücken! Muster für Vergleichsschreiben findest du hier auch (irgendwo)...

    Die [lexicon]Modue[/lexicon] ist gleich nach Abmahnung damals verschickt worden, und füße still gehalten.


    nun dann der [lexicon]MB[/lexicon]. Soll meine Frau jetzt Widerspruch einlegen und im falles eines weiteren Briefes dies mitteilen, dass ich (der Ehemann) derjenige war der Titel geladen hat ?

  • PS: Dazu muß aber der "Täter" auch bekennen. Hier noch ein Urteil vom
    LG Köln33 O 353/11


    Quelle: Haftet der Anschlussinhaber für seine Familienmitglieder/ e-recht24.de


    Sorry, komme hier nicht mit der Linksetzung klar

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von princess15114 () aus folgendem Grund: link korr

  • Mahlzeit.




    So, lange lange war es ruhig bei mir. Nun kam letzte Woche der [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon].


    Jetzt bin ich am überlegen, was zu tun ist, komplett Widersprechen, und
    abwarten was passiert, mit Risiko einer Klage oder mein anderer Gedanke,
    komplett Widersprechen und ein Vergleichsangebot mit dem Muster von
    hier los schicken, um endlich meine Ruhe zu haben. Bin mir nicht sicher,
    möchte auch nicht unbedingt eine Empfehlung, denn mir ist schon klar,
    wenn ich nichts mache, kann es zur Klage kommen, und ich beauftrage dann
    einen [lexicon]Anwalt[/lexicon].


    Aber ich bin nicht mehr sicher, ob ich soweit überhaupt noch gehen
    möchte, da ich es leid bin, ständig mit Drohpost usw. bombardiert zu
    werden.




    Allerdings kommt nun meine Frage, in dem Muster-Vergleichsangebot steht
    als Anlage die "strafbewehrte Unterlassungserklärung", ist damit die von
    mir bereits abgeschickte mod. Unterlassungserklärung gemeint? Muss ich
    die dann noch mal als Kopie mitschicken, sollte ich mich für einen
    Vergleich entscheiden? Oder werfe ich da gänzlich etwas durcheinander?
    Durch die Suchfunktion bin ich leider auch noch nicht schlauer geworden.




    Vielleicht könnt ihr mir helfen.




    Danke Euch.


    Grüße

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Asat ()