Abmahnung FAREDS

  • ich nutze p2p für legales.
    freunde u. familie haben zugang zum wlan.
    vielleicht hatte der nachbar langeweile und sich eingehackt. (empfange selbst 18! wlans)


    wie die loggerbude auf mich kommt, kann ich nicht sagen.
    nachforschungen in meinem umfeld stelle ich an. vlt ergibt sich ja was.


    anschluss abmelden oder nurnoch per vpn zu surfen kann ja auch keine lösung sein.

  • ich nutze p2p für legales.
    freunde u. familie haben zugang zum wlan


    Sorry, aber wer so leichtsinnig ist, der muß damit rechnen wieder ne AM zu bekommen.
    Wer sagt denn, das es ein Nachbar war und nicht doch ein "Freund"?


    Ich würde nach einer AM sofort alles sperren.


    Außerden hast Du da ein Damokles- Schwert über Dir hängen.
    Die [lexicon]modUE[/lexicon] ist ein Vertrag, der eine Vertragsstrafe beinhaltet.
    Sollte also jemand erneut einen File (für den Du eine [lexicon]modUE[/lexicon] abgegeben hast) herunterlädt und Du dann als AI ermittelt wirst, dann wird es richtig teuer für Dich.


  • anschluss abmelden oder nurnoch per vpn zu surfen kann ja auch keine lösung sein.



    Sicher nicht, jedoch würde ich alles sperren und die Finger davon lassen. Hoffentlich kommen nicht noch mehr Abmahnungen von anderen Buden. Aber noch mehr hoffe ich für dich das nicht noch Abmahnungen kommen für Werke die schon mal abgemahnt wurden (Stichwort Freunde und bekannte).


    Grüße

  • Hallo, die Anschrift des Rechteinhabers in der Abmahnung ist fehlerhaft. Statt Beverly Hills, steht Berverly Hills. Der Fehler wiederholt sich in der Zahlungserklärung.
    Soll ich nun für die Angabe in der [lexicon]modUE[/lexicon] diesen Fehler korrigieren, oder nicht - bzw. spielt das jetzt eine Rolle? Danke für eine schnelle Antwort!

  • Hallo Zusammen,


    ich habe auch ein Schreiben von FARADES bekommen und ich habe mich entschieden dass zu ignorieren.
    Leider habe ich erst heute auf dieses Forum gestoßen und mich über das mögliche Vorgehen informiert.
    Die Frist zur Abgabe einer [lexicon]ModUE[/lexicon] ist bereits abgelaufen (war 29.08).
    In diesem Zusammenhang möchte ich fragen:
    - mit welchen Folgen kann ich rechnen falls doch ein EV bereits eingeleitet wurde?
    - wie kann/soll ich vorgehen nachdem die Entscheidung über dass EV getroffen wurde?
    - kann ich immer noch eine [lexicon]ModUE[/lexicon] abgeben trotzt des Versäumnis und kann es mir schaden


    Für jede Hilfe würde ich euch sehr dankbar sein!!!

  • Hallo

    Es gibt kein Problem. Gib die [lexicon]modUE[/lexicon] einfach vorab per Telefax/email heute ab.
    Es ist eher sehr unwahrscheinlich, dass es wegen der geringfügigen Überschreitung*** zu Folgen kommt.


    ***Müßte man ja überhaupt mal genauer ansehen. Die Frist eines Abmahners ist keine gesetzliche Frist, die in Stein gemeißelt ist.

  • Ist nur meine Meinung, aber: um die Frist zur Abgabe einer UE würde ich mir kaum Gedanken machen. Denn diese absichtlich extrem kurz gehaltenen Fristen haben m.E. nur einen einzigen Zweck: man soll als Abgemahnter dazu "angehalten" werden, nicht erst einen Termin beim eigenen [lexicon]Anwalt[/lexicon] zu machen,sonder voreilig die mitgelieferte UE zu unterschreiben,die ja auch in der Regel eine Schuldanerkenntnis und Selbstverpflichtung zum zahlen enthält.

  • @Werniman, da sind wir wieder bei dem schönen Begriff "Treu und Glauben" angekommen.
    Das mehr-oder-weniger unlautere Verhalten von anderen sollte uns in unserem Verantwortungsbereich nicht interessieren. Allerdings sind übliche Fristen (1 Woche) nicht "extrem kurz gehalten", sondern stinknormal und von jedem erfüllbar, oder entschuldbar nicht erfüllbar. Das andere Blatt (immer schön die Umschläge aufbewahren) wäre wenn der Abmahner am 22.08.2016 das Schreiben kreiert und
    - den Ablauf Woche auf den 29.08.2016 ausrechnet
    - das Schreiben erst am 24.08.2016 wegschickt
    - usw..
    Es ist aber dann schon jedem klar, dass ein Antrag auf EV am 30.08.2016 um 00:01 Uhr keinen Erfolg haben kann. Ich gehe aber davon aus, dass wenn man sich in früheren Jahren bei den entsprechenden Stellen massiv beschwert hätte - so manche Praxis schon Geschichte wäre.


    Momentan interessieren eher massive Zustellungsprobleme bei den Postdienstleistern. Da gehen seit Wochen (mal wieder) reihenweise ordnungsgemäß abgesandte Schrieben erst nach Fristablauf ein.

  • Es gibt kein Problem. Gib die [lexicon]modUE[/lexicon] einfach vorab per Telefax/email heute ab.Es ist eher sehr unwahrscheinlich, dass es wegen der geringfügigen Überschreitung*** zu Folgen kommt.


    ***Müßte man ja überhaupt mal genauer ansehen. Die Frist eines Abmahners ist keine gesetzliche Frist, die in Stein gemeißelt ist.

    Danke fürs Antwort!


    aber kannst du mir vielleicht sagen mit welchen Folgen soll ich rechnen wenn ich weiterhin der Schreiben ignorieren werde? Weil ich Bedenken habe, dass die Kanzelei genau auf meine Rückmeldung bzw. Reaktion abwartet und nur in Falle einer Rückmeldung weiter vorgehen wird?
    Kann ich eine [lexicon]ModUE[/lexicon] nach EV abgebeben und kommt es zu einem EV bei der nicht Abgabe?

  • aber kannst du mir vielleicht sagen mit welchen Folgen soll ich rechnen wenn ich weiterhin der Schreiben ignorieren werde?

    Nein. Ich bin ja nicht Dein Abmahner.
    Der Abmahner kann
    - seine Zahlungsansprüche weiter verfolgen, aber den Unterlassungsanspruch ignorieren (normal bis teuer)
    - den Unterlassungsanspruch mittels Einstweiliger Verfügung oder später Unterlassungsklage einfordern (extrem teuer)
    Es liegt also allein an Dir, wie hoch Du Dein Risiko setzt. Der Abmahner ist erst dran, wenn er weiß was Du entschieden hast.


    PS: Die Abgabe der [lexicon]modUE[/lexicon] steht als erster Schritt an, wenn man das Kostenrisiko senken will. Ob man überhaupt eine [lexicon]modUE[/lexicon] hätte abgeben müssen und die Abmahnung begründet war oder nicht, können wir nicht wissen. Das mußt Du selbst herausfinden, bzw. in einem späteren Gerichtsverfahren entscheiden lassen.

  • Guten Tag allerseits.
    Heute hatte ich leider gleich zwei überraschende Briefe von dieser Kanzlei im Briefkasten. Jeweils Geldforderung und beigefügte UE.


    Da ich dieses Forum schon kannte, habe ich nun auch schon zwei modifizierte UE, die man hier im Downloadbereich findet, jeweils für den entsprechenden Fall angepasst und abgeschickt per Einschreiben.


    Ich hatte vor rund sieben Jahren schon mal Probleme mit einer Abmahnung durch eine andere Kanzlei, war da nach der modifizierten UE und den dann folgenden unregelmäßigen Bettelbriefen nach Ablauf der [lexicon]Verjährung[/lexicon] durch mit dem Thema. Die damalige Kanzlei senkte sehr schnell die Forderungen, bis eben nichts mehr kam.


    Meine Fragen:


    Habe ich bislang alles soweit richtig gemacht, oder habe ich noch etwas übersehen/zu erledigen?


    Ist hier jemand im Forum oder kennt jemand einen Fall bei dem es mit dieser Kanzlei tatsächlich mal vor Gericht endete (bloß interessehalber)?


    Und ich verstehe ja richtig, falls mal in diesen Sachen Post von einem Inkasso kommen sollte, kriegt das Inkasso die hier im Downloadbereich hinterlegte ausführliche Widerspruchserklärung verpasst und dann Ende der Durchsage?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von eltio ()

  • Moin [quote='eltio','https://www.iggdaw.de/index.php?thread/1415-abmahnung-fareds/&postID=32128#post32128']Habe ich bislang alles soweit richtig gemacht, oder habe ich noch etwas übersehen/zu erledigen? [/quote]bis hier hin alles i.o. [quote='eltio','https://www.iggdaw.de/index.php?thread/1415-abmahnung-fareds/&postID=32128#post32128']Und ich verstehe ja richtig, falls mal in diesen Sachen Post von einem Inkasso kommen sollte, kriegt das Inkasso die hier im Downloadbereich hinterlegte ausführliche Widerspruchserklärung [/quote]auch richtig verstanden
  • Danke für die Antwort.


    Hm, noch eine Zusatzfrage.


    Ist es eigentlich üblich, dass diese Firma keine Software benennen kann. Die geben schlicht "unknown" an.


    Jede Website kann doch heutzutage neben der IP das Betriebssystem, den Browser und die Versionsnummer des Browsers anzeigen. Lassen wir mal VPN´s usw. außen vor.


  • Ist es eigentlich üblich, dass diese Firma keine Software benennen kann. Die geben schlicht "unknown" an.


    Damit duerfte wohl die Software gemeint sein,die der Abgemahnte laut Logging als P2P-Client genutzt hat. Hier sendet nicht jedes Programm eine eindeutige Kennung mit. Ich kann mich aber an kein bisher veroeffentlichtes Urteil erinnern,wo der vom Abgemahnten benutzte Client schonmal irgendeine nennenswerte Rolle gespielt haette. Eher kommt da schonmal die Ermittlungssoftware zur Sprache.