Abmahnung FAREDS

  • Laut Anwalt verjährt zum 01.01.19 nur die Anwaltskosten, nicht aber die Schadensersatzforderungen :(

    Richtig. Ich weiß nicht, wie Fareds in Sachen Mahnbescheide/Klagen vorgeht, aber zumindest WaldorfFrommer hat keine Scheu, nach Verjährung der Anwaltskosten diese in einem Mahnbescheid einfach trotzdem mit einzufordern. Allerdings werden Forderungen in einem MB vom Gericht nicht geprüft, von daher bleibt abzuwarten, ob Abmahner diese Strategie auch tatsächlich später noch klagen.

  • Allerdings werden Forderungen in einem MB vom Gericht nicht geprüft, von daher bleibt abzuwarten, ob Abmahner diese Strategie auch tatsächlich später noch klagen.

    Den Schadensersatz könnten sie vor Gericht immer noch einklagen, nur eben die Anwaltskosten, die sie mit dem Erstellen der Abmahnung hatten, nicht mehr. Verstehe ich das richtig?

    Falls ich vor Gericht verliere, muss ich natürlich alles bezahlen (Schadensersatz + Gerichtskosten), aber das wäre immerhin weniger als es vor dem 01.01.19 wäre.



    ber zumindest WaldorfFrommer hat keine Scheu, nach Verjährung der Anwaltskosten diese in einem Mahnbescheid einfach trotzdem mit einzufordern.

    Ich hab von Jura und der aktuellen Rechtssprechung keine Ahnung, aber kann man dem Gericht dann nicht mitteilen, dass die Abmahnung bzw. der Mahnbescheid ungültig ist, wenn Kosten eingefordert werden, die man (aufgrund der Verjährung) gar nicht einfordern darf?

    Ich weiß nicht, wie Fareds in Sachen Mahnbescheide/Klagen vorgeht

    Kennt sich damit zufällig jemand aus?


    Wenn nach der Verjährung keine Anwaltskosten mehr eingefordert werden können, sehe ich auch ein Risiko bei den Abmahn-Kanzleien, die eventuell auf den Kosten sitzen bleiben. Wie ist die Erfahrung mit einem alternativen Tatergang?

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von TeigMehl ()