Abmahnung Gutsch & Schlegel Rechtsanwälte in Partnerschaft, vormals Sasse & Partner

  • Hallo,



    ich habe die deutsche
    Sprache noch nicht beherrscht, aber ich versuche meine Lage zu
    klären. Zuerst danke für alle Information auf dieser Webseite.
    Ich fühle mich schon viel mehr beruhigt.



    Vor ein Paar Tagen habe
    ich eine Abmahnung von Sasse und Partner erhaltet. Ich habe schon
    den [lexicon]Grundkurs[/lexicon] durchgelesen und habe mich entschieden, eine Mod. UE
    ohne Bezahlung zu schicken. Ich habe auch gelernt, dass die Gesetze
    bald geändert werde, obwohl es nicht sicher ist, wann die in Kraft
    treten werden. Ich wohne in Baden-Württemberg und glaube, dass eine
    Klage vor Gericht hier für den Abmahner nicht optimal wäre.




    Meine fragen sind wie
    folgt:



    • Wie kann ich mich den
      Schriftverkehr ziehen? Ich möchte an der geschriebenen Frist
      festhalten, aber wie spät ist es zuverlässig ein Mod. UE per Fax
      und Einschreibung zu schicken?


    • Kann Sasse und
      Partner einen möglichen Gerichtsprozess mit mir in zB. Hamburg
      sichern, wenn Sie mir ein MB direkt vor die Gesetz-änderung in
      Kraft tritt senden?


    • Ich werde vermütlich
      Anfang nächstes Jahres nach Nord Amerika permanent umziehen. Wie
      einfach wäre für den Abmahner meine neue Anschrift herauszufinden,
      sobald ich ein MB nicht erhalten oder gegen mich die Klage noch nicht eingereicht ist?



    Verziehen Sie mich wieder
    für jede Unklarheiten!


  • 1. Wenn man die unterschriebene [lexicon]modUE[/lexicon] vorab per Fax schicken möchte, dann sollte diese fristgerecht gefaxt werden. Hiermit hält man die Frist ein.
    Man sollte das gefaxte Original dann direkt hinterherschicken. Denn es handelt sich um einen Vertrag, den der Abmahner auch mit der originalen Unterschrift bekommen muß.
    2. Wahrscheinlich... bleibt azuwarten.
    3. Relativ einfach. Aber ob der Abmahner sich dann anschließend noch die Mühe macht, dieses weiterzuverfolgen sei mal dahingestellt.

  • Hallo Zusammen,


    Vielen dank für dieses Forum!
    ich habe hier viel gelesen aber keine Hilfe für meinen Fall gefunden:


    -06/2013: Meine ehemalige Vermieterin und Anschlussinhaberin hat wegen mir eine Abmahnung von Sasse und Partner bekommen. Obwohl ich bereit war einen [lexicon]Anwalt[/lexicon] anzuschalten, wollte sie nichts wissen und hat der Kanzlei per Post eine Kopie des Mietvertrags und meine Kontakdaten geschickt. Keine mod. UE. wurde abgegeben.


    -12/2013: Nun hat sich S&P wieder gemeldet und als Antwort schreibt, dass solange sich der vermeintliche Verursacher nicht verantwortlich zeigt, keine UE im eigenen Namen abgibt und die 800€ zahlt, werden sie sich weiter an die Anschlussinhaberin wenden.


    Deswegen möchte ich zahlen, aber hier meine Fragen:
    1)- soll ich eine mod. Ue. im eigenen Namen abgeben oder im Namen der Vermieterin ?
    2)- kann ich schon ein Vergleichsangebot machen ? soll ich es per Telefon, schriftlich machen ?
    3)- wäre 60% des Betrags realistich


    Merci beaucoup! Vielen Dank für eure Hilfe !!


    Alex_bzh

  • Deswegen möchte ich zahlen, aber hier meine Fragen:
    1)- soll ich eine mod. Ue. im eigenen Namen abgeben oder im Namen der Vermieterin ?
    2)- kann ich schon ein Vergleichsangebot machen ? soll ich es per Telefon, schriftlich machen ?
    3)- wäre 60% des Betrags realistich

    Du kannst nur im eigenen Namen eine [lexicon]modUE[/lexicon] abgeben und nicht im Namen Deiner Vermieterin. Wenn dann kann Deine Vermieterin eine [lexicon]modUE[/lexicon] abgeben und Du zahlst einfach den Betrag.


    Beides möglich. Auf jeden Fall auf die schriftliche Annahme des Vergleiches warten


    Im realistischen Bereich. Merkst Du ja daran ob die drauf eingehen oder ein anderes "Gegenangebot" machen

  • dann werde ich eine [lexicon]modUE[/lexicon] im eigenen Namen abgeben


    Lies mal genauer, was grave Dir mitteilt.
    Du kannst kein Vergleichsangebot abgeben, da Du nicht abgemahnt worden bist.


    Am wenigsten Chaos verbreitest Du, wenn Deine Vermieterin eine [lexicon]modUE[/lexicon] abgibt und die Vergleichverhandlungen führt. Du musst mit Ihr lediglich vereinbaren, dass Du Ihr den ausgehandelten Betrag erstattest.
    Wenn Du Dich als Verursacher outest, ist deshalb die Vermieterin nicht aus dem Schneider, denn Sie hat die Rechtsverletzung zumindest zugelassen und könnte deshalb als Störer weiterhin haften.


    Ganz anders sieht es aus, wenn die Vermieterin nachweisen kann, dass sie Dich darüber belehrt hat, Rechtsverletzungen im Rahmen der Internetnutzung zu unterlassen (Mietvertrag?). Dann könntest Du eine (vorbeugende) [lexicon]modUE[/lexicon] abgeben und die Vermieterin wäre raus aus der Nummer (und niemand müsste etwas zahlen!)

  • Ganz anders sieht es aus, wenn die Vermieterin nachweisen kann, dass sie Dich darüber belehrt hat, Rechtsverletzungen im Rahmen der Internetnutzung zu unterlassen (Mietvertrag?). Dann könntest Du eine (vorbeugende) [lexicon]modUE[/lexicon] abgeben und die Vermieterin wäre raus aus der Nummer (und niemand müsste etwas zahlen!)

    Hallo waldibrieffreund,


    es gibt ja in dem Mietvertrag ein Paragraph darüber: "die Parteien sind sich einig, dass allein der Mieter für die Nutzung der Internetverbindung haftet und dass eine rechtswidrige Internetnutzung (z.B. illegales Filesharing,..) verboten ist".


    was sollte ich also lieber machen ? sorry dass ich nochmal frage, bin aber kein Deutscher und bin nun ein bisschen verloren... :S


    vielen dank

  • dass eine rechtswidrige Internetnutzung (z.B. illegales Filesharing,..) verboten ist


    Das steht so tatsächlich im Mietvertrag? Das ist ja Klasse!


    Es kommt jetzt darauf an, ob Du die Rechtsverletzung bereits gegenüber dem Abmahner zugegeben hast oder nicht. Wenn nicht solltest Du Dich mucksmäuschenstill verhalten und abwarten. Die Vermieterin kann im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung nachweisen, dass sie weder die Rechtsverletzung selbst begangen hat noch irgendwelche Prüf- und Sicherungspflichten verletzt hat. Dies hat sie bereits dem Abmahner so mitgeteilt.


    Wenn Du allerdings als Verantwortlicher feststehst, wäre es wohl am sichersten, eine (vorbeugende) [lexicon]modUE[/lexicon] and den Abmahner zu schicken. Damit kann dieser Dich nicht mehr kostenpflichtig abmahnen.


    Die Vermietering ist in jedem Falle aus dem Schneider.

  • Es kommt jetzt darauf an, ob Du die Rechtsverletzung bereits gegenüber dem Abmahner zugegeben hast oder nicht. Wenn nicht solltest Du Dich mucksmäuschenstill verhalten und abwarten. Die Vermieterin kann im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung nachweisen, dass sie weder die Rechtsverletzung selbst begangen hat noch irgendwelche Prüf- und Sicherungspflichten verletzt hat. Dies hat sie bereits dem Abmahner so mitgeteilt.

    Die Rechtsverletzung habe ich dem Abmahner nicht zugegeben, ich habe nur vor 3 Stunden dem Abmahner eine [lexicon]modUE[/lexicon] im eigenen Namen per Fax geschickt und wollte dann es per Einschreiben schicken.


    Wenn ich gut verstehe, sollen wir also nur noch eine [lexicon]modUE[/lexicon] im Namen der Vermieterin schicken und dann beide einfach abwarten ? :)


    danke !

  • Wenn ich gut verstehe, sollen wir also nur noch eine [lexicon]modUE[/lexicon] im Namen der Vermieterin schicken und dann beide einfach abwarten ? :)

    Nein, nur die Vermieterin hätte die [lexicon]modUE[/lexicon] schicken sollen (und Du wenn Du eh zahlen willst das Geld dann überweisen).


    Mit der [lexicon]modUE[/lexicon] in eigenem Namen hast Du jetzt u.U. Deinen Namen auch noch ins Spiel gebracht, da Du noch nichts zugeben hattest und somit aus dem Spiel warst.

    Es kommt jetzt darauf an, ob Du die Rechtsverletzung bereits gegenüber dem Abmahner zugegeben hast oder nicht. Wenn nicht solltest Du Dich mucksmäuschenstill verhalten und abwarten.


    Wenn Du allerdings als Verantwortlicher feststehst, wäre es wohl am sichersten, eine (vorbeugende) [lexicon]modUE[/lexicon] and den Abmahner zu schicken. Damit kann dieser Dich nicht mehr kostenpflichtig abmahnen.


    Also wenn schon, dann an den Rechteinhaber ;)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von grave ()

  • Hallo zusammen,


    die Geschichte hatte ich schon ganz vergessen.


    Abmahnung 08/10 - Abgabe Mod UE 8|


    Keinerlei Kontakt seitens des Abmahner bis heute ( daher auch vergessen )


    Sehr geehrter .......


    da in obiger Angelegenheit keine Einigung........sind wir zur Hemmung der [lexicon]Verjährung[/lexicon] beauftragt das gerichtliche Mahnverfahren einzuleiten.


    Sie könne letztmalig einen Vergleich abschließen.....


    .....Forderung bis... und jetzt nur noch ein drittel der Ursprungssumme.


    Hat noch jemand so ein nettes Schreiben bekommen oder ist der Wortlaut bekannt?


    Gruß Anubis

  • Hat noch jemand so ein nettes Schreiben bekommen oder ist der Wortlaut bekannt?

    Bekannt nicht, aber nur ein verstärkter Doh- u. Bettelbrief.
    Wenn Sie die beauftragt wurden die [lexicon]Verjährung[/lexicon] zu hemmen, warum schicken die nicht gleich einen [lexicon]MB[/lexicon] sondern betteln nochmal?
    Ich würde warten ob wirklich ein [lexicon]MB[/lexicon] kommt ;)

  • Das ist wirklich ein sehr peinlicher Bettelbrief v..o..n Säcke u P.


    Musste
    eigentlich überhaupt schon mal jemand was denen bezahlen? Also gibt es
    überhaupt Urteile dazu? Oder haben die bislang ihr Geld damit bekommen,
    dass Sie Menschen Angst einjagen und diese freiwillig spenden?
    Ich
    habe auch vor 2 Jahren eine Abmahnung von denen erhalten. [lexicon]MODUE[/lexicon] + 4,40€
    für das Einschreiben waren bislang die Kosten. Vor 1,5 Jahren kam der
    letzte Brief, in dem stand, dass ich nun verklagt werde ( ....und ins
    Gefängnis komme und alles ganz, ganz schlimm ist..... :-) )


    Oh
    Gott, da musste ich echt schmunzeln und habe natürlich nicht mehr
    reagiert. Ernst nehmen kann ich solche in meinen Augen
    "Abzocker-Anwälte" , jedenfalls nicht!


    Dennnoch, ich warte auch auf mein Inkasso - Schreiben und freue mich bereits denen einmalig und kurz zu Antworten :)


    Also
    liebe auch Abgemahnte: Bloß niemals freiwillig zahlen! Reagiert zwar,
    aber habt keine Angst. Bislang haben diese "Anwälte" (nur in meinem Fall
    natürlich)mehr Kosten als ich gehabt. Und das ist auch gut so.

  • Habe eine Abmahnung wegen angeblichem Filesharing erhalten.


    Ich habe einen TOR-Exit Knoten betrieben und zwar zwischen Juli 2013 bis mitte Dezmber 2013, als die ersten Beiden Abmahnungen wegen illegalem File-Sharing erreichten. Da ich selbst kein Filesharing betreibe und meine Freundin auch nicht, gehe ich davon stark aus, dass wohl mein Exit Knoten missbraucht worden ist, obwohl ich alles erdenkliche in der IPTables Firewall von meinem Linux router getan habe um Torrent Tracker Verbindungen zu unterbinden!!! Logfiles habe ich keine sonst würde ich mich strafbar machen bezüglich des Tor Netzwerkes und man darf keine Verbindungsdaten dritter Nutzer speichern. Desweiteren steht es auch nicht in meiner Macht welcher TOR User über meinen Exit-Knoten ins Offene Internet geleitet wird, ich kenne auch nicht die Quelle da die Verbindungen über zwischen Stationen geleitet werden. Ein Offenes WLAN gibt es bei mir nicht, alle Zugangsdaten sind geheim und nur Freunde bekommen einen Gastzugang für Ihr Mobiltelefon und da hat niemand ein Bittorrent Client. Desweiteen habe ich BitComet als Client nie benutzt, ich habe früher mal als Bittorrent noch nicht abgemahnt wurde mit myTorrent geleecht, aber das muss ja keiner Wissen. ;-) Als dann die ersten Abmahnungen kamen, habe ich meine P2P Aktivitäten komplett eingestellt. Ich betreibe lediglich eine EDonkey Serverliste, die aber noch nie gegenstand einer Abmahnung wurde.


    Die betroffenen abgemahnten Werke von "The Expendables 2 - Back for War" und "The Walking Dead" nicht besitze oder zum Tauschen angeboten habe fühle ich besten gewissens schuld frei. Trotzdem wurde ich als [lexicon]Anschlussinhaber[/lexicon] abgemahnt, ich habe im Vollenumfang der Vorderung wiedersprochen und mich von jeglicher Schuld distanziert. Jetzt kam nach 2 Monaten der Bettelbrief ich solle doch bitte bis Mitte Februar die Unterlassungsschrift unterschreiben sonst würde die Kanzlei ein Gerichtsverfahren eröffnen. Zwei Mal Forderung von 800 Euro.


    Desweiteren habe ich mein Betriebssystem gesichert und sämtliche Logs gespeichert, wann mein PC eingeschaltet wurde und wann er aus war. Und zu den Zeiten die in den Schreiben standen war mein PC definitiv aus! Und auf meinem kleinen Server läuft ein Linux mit Webserver, Emaildienst, Router Funktion und TOR (zur Zeit als Relay und nicht mehr als Exit-Node).


    Wie soll ich jetzt vorgehen, die haben mir jetzt nach dem ich wiedersprochen ein Schreiben geschickt mit noch mal 2 Wochen bedenkzeit?
    Sind die Bescheuert oder führen die was im Schilde? Ich Unterschreibe jetzt erst Recht keine Unterlassungserklärung noch nicht mal eine modifizierte UE, da binde ich mich 30 Jahre als ein ganzes Leben an so was, was ich nicht getan habe. Ich habe auch schon einen sehr guten [lexicon]Anwalt[/lexicon], der mir im Falle eines Rechtsstreits zur Seite steht! Er sagte mir ich brauche erst einen [lexicon]Anwalt[/lexicon] wenn ein gelber Zettel im Briefkasten liegt.


    Über eure Einschäztzung würde ich mich sehr freuen!


    Viele Grüße

  • dein [lexicon]Anwalt[/lexicon] hat Recht, wenn er sagt, du sollst dich frühestens melden, falls ein gelber Zettel kommt. Eigentlich reicht es auch, falls ne Klagschrift kommt, Widerspruch gegen einen eventuellen [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] kannst du auch selbst einlegen.
    Hat er dir auch zu einer mod UE geraten? Ich vermute doch mal sehr, dass er das getan hat und damit hätte er meiner Meinung nach auch Recht. Du schreibst, mit der [lexicon]modUE[/lexicon] bindest du dich an was, was du nicht getan hast. Das stimmt so nicht. Du sagst damit nur, dass du es in Zukunft (weiterhin) unterlassen wirst. Darauf hat der Abmahner ein Anrecht. Gibst du die nicht ab, und der legt es drauf an, kann es sehr teuer für dich werden.


    Die ganze Technikkiste, die du hier aufführst, ist solange dich keine Klagschrift erreicht völlig egal. Die Story würde ich auch nicht gegenüber dem Abmahner erläutern. Falls du das in deinem Widerspruch getan haben solltest, würde ich trotzdem fast wetten, dass die das nur flüchtig, wenn überhaupt gelesen haben. Die schicken einfach die nächsten standardisierten Schreiben raus, in der Hoffnung, dass du irgendwann einknickst. Und sie warten drauf, dass du dich meldest und ihnen die Argumente lieferst. Daher ist hier erste Bürgerpflicht, keinen Kontakt mit diesen Leuten einzugehen.

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