Tiefgründige Gedanken Abgemahnter ... formerly known as 'Irrenthread'

  • Hallo!


    Im Walddorf-Thread versuche ich seit einiger Zeit schon einen Kommentar loszuwerden...

    Zitat

    Service Temporarily Unavailable


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    problems. Please try again later.

    Was läuft da schief?


    mfg
    ouf

  • Hallo!

    Wahrscheinlich hat die Forensoftware....

    Hättest Du etwas von einem "System" geschrieben... so hätte der Satz wenigstens einen "tieferen" Sinn ergeben.
    Liegt der (mein) Text denn im System noch vor oder muss ich die Tastatur erneut malträtieren?


    Was ist falsch daran, wenn man das Symbol "Link einfügen" anklickt, danach den entsprechenden Link einfügt?


    mfg
    ouf

  • Hallo!

    Dennoch kam bisher von diesen kein Vorstoß in diese Richtung. Warum wohl?

    Das ist doch die ganz entscheidende Frage.
    Nehmen wir z.B. den RA Gulden...


    Er echauffiert sich über einen "einheitlichen Auftrag" im Zusammenhang mit einem Beratungshilfeschein und setzt voraus, dass jeder, der sich ein wenig mit den massenhaften Filesharing-Abmahnungen beschäftigt hat, weiß, dass sicherlich nicht von den verletzten RI/Urhebern jeweils ein gesonderter "Einzelfallauftrag" zu jeder Unterlassungsaufforderung erteilt wird.
    Somit wäre schon einmal eine wichtige Voraussetzung für eine gebührenrechtliche Angelegenheit erfüllt.
    Nun ist doch nur die "einfache Frage" zu klären, warum die verteidigenden RA nicht auf eine - eigentlich jedem bekannte - gebührenrechtliche Angelegenheit auch im Zusammenhang mit den massenhaften Filesharing-Abmahnungen hinweist. Es geht doch überhaupt nicht um irgendwelche Theorie osw ...es sollte doch lediglich darauf hingewiesen werden, dass mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, der mit der Geltendmachung von massenhaften Unterlassungsaufforderung eines RI eben einen "einheitlichen Auftrag" erhalten hat. Mehr ist doch gar nicht notwendig.
    Warum wird auf diese "allgemeinbekannte Tatsache" nicht hingewiesen....der Rest mit derselben Angelegenheit laut RVG (einheitliche Reaktion der abgemahnten AI auf ein fast wortgleiches Rundschreiben und keine gesonderte Einzelfallbearbeitung durch den mit den massenhaften Abmahnungen beauftragten RA) ist dann doch nur "Formsache".
    Es steht und fällt doch nur in Abhängigkeit mit der gebührenrechtlichen Angelegenheit... und was soll denn so schwer daran sein, darauf hinzuweisen?


    mfg
    ouf

  • Anekdote


    Schaffner: "Fahrkarten bitte!"
    Shual: "Hier"
    Schaffner: "Die ist ja vom 00.04.2013? Heute ist der 00.05.2013!"
    Shual: "Ja und? Der gleiche Rechteinhaber wie im April"
    Schaffner: "???"
    Shual: "Es handelt sich damit um eine gebührenrechtliche Angelegenheit!"
    Schaffner: "???"
    Shual: **Packt die zehn Aktenordner Delta-Theorie aus**
    Schaffner: "Also... "
    Shual: "Jaaaa... hier die neue Karte. Ich wollte doch nur mal darauf hingewiesen haben..."

  • Hallo!


    ...selbst mit viel gutem Willen, kann man Deine letzten beiden Beiträge nur als unsachliches Gefasel bezeichnen, das noch nicht einmal im OT-Bereich eine Existenzberechtigung hätte...


    Jedoch zeugt es davon, dass Du nicht einmal weißt, was eine gebührenrechtliche Angelegenheit ist (es gibt vom [lexicon]BGH[/lexicon] eine Definition...solltest Du einmal nachlesen...nicht immer ist der Einäugige unter den Blinden automatisch König...)
    Entscheidend für die Betrachtungen im massenhaften Abmahngeschäft ist doch, dass von einem einheitlichen Auftrag des RI an den RA ausgegangen werden muss. Und wenn die schon mehrmals aufgezählten Voraussetzungen für dieselbe Angelegenheit laut RVG vorhanden sind, so wird von dem geltenden Gesetz im § 22 eine Zusammenfassung der Gegenstandswerte vorgeschrieben....was zu einer Verringerung der RA-Gebühren für jeden Fall, der darunter fällt, führt. Es besteht also überhaupt kein Anlass zum Rumblödeln, wenn sachliche Argumente gefragt sind.


    mfg
    ouf

  • .... meanwhile ...


    diskutiert die Fachwelt über das ominöse "Rasch-Verjährungsurteil" des LG Köln.


    Wie schon bei der Besprechung von [lexicon]Landgericht[/lexicon] Leipzig, Beschluss vom 30.03.2011, [lexicon]Az[/lexicon].: 05 O 842/11 im April 2011 deutlich gemacht, argumentiert diese Kanzlei damals recht neuerdings, es wäre zwischen einem Auftrag zur Beschaffung von Realnamen hinter ermittelten IPs und dem Auftrag zur Abmahnung zu unterscheiden. Dieses System wurde zuvor auch schon von der Kanzlei Nümann + Lang in den Kölner und Düsseldorfer Verfahren im Dezember 2009 in Klagebegründungen dargelegt. Auch wäre der Hinweis an dieser Stelle gefällig, dass die Altfall-Abmahnungen der WSYC unter diese Trennung fallen.


    Das heißt nichts anderes, als das mit der Einführung des zivilrechtlichen Auskunftsanspruchs die Kosten für die Anträge auf Beauskunftung nach § 101 UrhG (Gesamtauftrag/einheitliche gebührenrechtliche Angelegenheit) von der späteren Einzelauftragsabmahnung getrennt wurden, also die Delta-Theorie bereits in der Praxis dort greift, wo sie zu greifen hat. Dort wo sie nicht greifen kann - greift sie nicht. Ein einheitlicher Auftrag existiert nicht, da nicht nur jeder Abmahnfall gesondert beauftragt werden muss (wird gern mit der Vollmacht verwechselt, die pauschalisiert erfolgt), sondern man auch erst am Ende weiß, was man denn nun mit dem Abgemahnten alles anstellen muss, damit er zahlt.


    Die Delta-Terroristen, die irgendwann mal einstiegen ignorieren stets, dass es keinen "Mach mal 500 Sauger platt"-Auftrag gibt, sondern 500 Aufträge "Mach mal den Sauger platt".


    PS: Tatsächlich ist allein der pauschalisierte Schadensersatz interessant, der zum Beispiel einem "Textdichter", der nur Tantiemen über 2.500,00€ bekommt einen Millionen€-Schaden attestiert.

  • Sooooooooooooo.


    und jetzt denken wir uns die 171 Wiederholung von "Du bist doof und verkennst die Rechtslage/Rechtsprechung"-balbalbla... verschieben uns in den "Irrenthread" und warten weiter bis zum St. Nimmerleinstag an dem das "Deltadingens" mal allein den Hintern hoch bekommt und die Sache vor Gericht durchfechten läßt. Der Hinweis ist auch schon alt, dass die "Mitkämpfer" dann doch lieber [lexicon]modUE[/lexicon]-gestählt in die [lexicon]Verjährung[/lexicon] wandern und das risiko nicht eingehen. Warum also jemand hier?


  • Einige hier sehr bekannte Anwälte vertreten nach eigener Aussage z.T. hunderte Abgemahnte gegen einzelne Abmahner. .... Dennoch kam bisher von diesen kein Vorstoß in diese Richtung. Warum wohl?

    Welcher Abmahnanwalt - gut oder böse - ist denn so blöd, sich den Ast abzusägen auf dem er sitzt ? Will sagen, auch die "guten" Abmahnanwälte, die den Betroffenen für gutes Geld helfen wollen, haben ein vitales Interesse daran, dass der Abmahnzirkus weiterläuft.


    VG

  • Hallo!

    ...verschieben uns in den "Irrenthread"....

    Wieder einmal typisch ... einfach "Ich habe fertig", nun kann geputzt werden (das "ab-" lassen wir einmal weg).
    Dabei ist dieses Thema genau richtig in diesem Strang. Denn was haben wir den hier in letzter Zeit ankommenden Abgemahnten sonst anzubieten...[lexicon]modUe[/lexicon] und keine weitere Reaktion und auf die [lexicon]Verjährung[/lexicon] zu hoffen... kommt bei den meisten, die nun richtig unter Dampf stehen wahrlich nicht mehr besonders an. Es muss wenn überhaupt eine massentaugliche Strategie her, wenn der Kessel bereits unter hohem Druck steht.... und wenn es nur der sprichwörtliche Strohhalm ist, an den man sich klammern kann.
    Also was soll die vehemente Abwehr einer möglichen Strategie, um die zu ersetzenden Aufwendungen deutlich abzusenken.
    Böse Zungen kämen doch glatt auf den Verdacht, dass alles so schön am Laufen gehalten werden soll....



    Auch Deine angeführten scheinbaren "Gegen-"Argumente entpuppen sich bei genauem Hinsehen, als eher für einen einheitlichen Auftrag...


    http://vsberg.blogspot.de/2011…sche-komodie-leipzig.html
    Dabei ging es anscheinend um zwei "verschiedene" Rechteinhaber (wenn auch über eine Lizenzkette verbunden). die jeweils eine "eigene"
    Unterlassungserklärung haben wollten...
    Am Rand wurde erwähnt... (jedoch nicht gerichtlich bewertet..).

    Meinst Du das...
    http://openjur.de/u/32023.html
    LG Köln · Urteil vom 27. Januar 2010 · 28 O 241/09


    Zitat

    " Insbesondere haben die Zeugen auch pauschale Vorgänge, wie die
    Mandatierung für eine Vielzahl von Abmahnverfahren gleichzeitig
    eingeräumt."

    Das spricht doch für einen "einheitlichen Auftrag".
    Auch lassen die Äußerungen des [lexicon]BverfG[/lexicon] (Verfassungsbeschwerde gegen die Deckelung im RVG von 2004) eher vermuten, dass der Schutz des Mandanten vor ausufernden RA-Gebühren einen hohen Stellenwert hat und somit eine Rechtsverfolgung nicht durch überhöhte Aufwendungen unmöglich gemacht wird...auch und besonders, wenn ein Dritter im Endeffekt dafür aufkommen muss. Ferner ist es einem RA nicht gestattet, nur um höhere Einnahmen zu erzielen, einen Auftrag, der zu einer Angelegenheit zusammengefasst werden kann, ohne besondere Begründung zu vereinzeln.


    Die vorgebrachten Argumente gegen einen einheitlichen Auftrag, sind somit eher als pro anzusehen und mit einem Masseninkasso ..."sondern man auch erst am Ende weiß, was man denn nun mit dem Abgemahnten alles anstellen muss, damit er zahlt. " hat eine Unterlassungsaufforderung ersteinmal schon gar nichts zu tun.



    mfg
    ouf

  • Hallo!

    Ehrlichkeit

    Dann legen wir hier und jetzt einmal damit los. Auch wenn Du Dich selbst als "Wir" und "Hier" auffasst/bezeichnest, so sind für mich jedoch mit "wir" alle Nutzer dieses Forums ("hier") gemeinst. Aber wenn Du es wünschest, kann ich Dich ja in Zukunft mit "Wir" und "Hier" anreden...
    Da "Wir" nun erkannt hat, dass es mit der (seiner) Sachlichkeit nicht so recht klappen will, kommt nun die Ehrlichkeit ins Spiel.


    Und "Wir" wird sicherlich nun den vielen abgemahnten AI, die sich hier melden und berichten, dass eine Klage eingegangen ist, mit seiner Ehrlichkeit weiterhelfen. Was folgt denn nun, wenn es mit dem Hoffen auf eine [lexicon]Verjährung[/lexicon] nicht so recht geklappt hat....weiterhin nur eine Bestandsaufnahme und eine "Kanalisierung" ....geeignet für einen "Schauprozess" oder gleich einen Vergleich...Vergleich, Vergleich usw.
    Wenn "Wir" doch so ehrlich ist, was hat er dann für Alternativen gegen das Abmahnunwesen anzubieten... schließt einen Vergleich auf Basis der (mMn illegalen) überhöhten Forderungen?
    Und was ist daran verkehrt, wenn "Dritter" (nach Lesart von ...) darauf hinweist, dass es durchaus eine Möglichkeit gibt, sich gegen die überhöhten Forderungen zu wehren - selbst wenn es viele Für-und-Wider gibt-. Ist es nicht besser als gar nichts zu tun?


    mfg
    ouf


    Wie viel Arroganz und Dummheit gehört dazu, soetwas von sich zu geben ..."Weder bist Du "Wir" noch "Hier""...


    PS

    Zitat

    ...man hatte so gute 4 - 1 Jahre Zeit sich damit zu beschäftigen

    Mit was sollte man sich denn über diesen Zeitraum beschäftigen...es gibt doch laut "Wir" nur "[lexicon]modUe[/lexicon]" und Hoffnung auf [lexicon]Verjährung[/lexicon]...oder ab in den "Irrenthread" und mal schauen was andere so machen....wo bleibt da eine Alternative, auf was soll man sich vorbereiten...auf einen Vergleich, wenn keine "hieb-und stichfesten" Nachweise vorliegen...?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von ouf ()

  • Hallo!
    Nachtrag...
    Na, dann eben hier weiter... (ich wäre nur neugierig, warum die eindeutig "threadbezogenen" Informationen verschoben werden..geradezu essentiell für die klagefährdeten WF-Thread-Besucher...einfach nur noch peinlich ... oder das "System schlägt zurück"....wenn halt keine sachlichen Argumente (mehr) vorhanden sind... )


    Eigentlich sollte es ja heißen... da wir uns (man sich) ja nicht im RA R.-Thread befinden/befindet ...jetzt eher weder noch ... sollten wir uns eher darum bemühen solche Quellen zu finden...
    http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeige...r-Tauschboersen
    Die Realität der Tauschbörsen - Technik - jetzt.de

    Zitat

    Zitat:
    „jetzt.de: Wie funktioniert das konkret?
    Frommer:
    Uns wird von unseren Mandanten gefährdetes Repertoire übermittelt, also
    urheberrechtlich geschützte Werke, die überwacht werden sollen: Musik,
    Filme, Bücher, Hörbücher, Software.“[…]

    um darzulegen, dass es sich bei der Beauftragung der RA maSgW um pauschale Gesamt- einheitliche - Aufträge handelt. Auch sprechen die wortgleichen Rundschreiben eher für eine Zusammenfassung des einheitlichen Auftrags.


    Mir ist bisher kein Fall bekannt, in dem die Verrenkungen zu einer gesonderten Einzelfallbeauftragung bei der Geltendmachung von massenhaften Unterlassungsaufforderungen, bekannt geworden sind...


    mfg
    ouf

  • Mit was sollte man sich denn über diesen Zeitraum beschäftigen...es gibt doch laut "Wir" nur "[lexicon]modUe[/lexicon]" und Hoffnung auf [lexicon]Verjährung[/lexicon]...oder ab in den "Irrenthread" und mal schauen was andere so machen....wo bleibt da eine Alternative, auf was soll man sich vorbereiten...auf einen Vergleich, wenn keine "hieb-und stichfesten" Nachweise vorliegen...?

    Also ich habe mich die letzten 3,5 Jahre seit meiner ersten Abmahnung damit beschäftigt. Du nicht?


    Auch die von mir damals kontaktierten Anwälte haben allesamt [lexicon]ModUE[/lexicon] und nicht zahlen angeraten und mich schon darüber aufgeklärt was evtl. alles kommen kann.


    Hattest Du damals Beweise als Du Dich für [lexicon]ModUe[/lexicon] und Nichtzahlen entschieden hast? Wenn nicht, warum hast Du nicht einfach bezahlt? Achja, Du hattest gehofft. Sorry, aber es war immer bekannt das die Möglichkeit 50/50 ist auch ggf. verklagt zu werden. Wenn Du das vergessen hast, Pech.


    Und man hat mindestens 3 Jahre Zeit über eine für sich persönliche Lösung nachzudenken. Entweder zahlen und man hat Ruhe oder warten und hoffen auf eine evtl. [lexicon]Verjährung[/lexicon] oder sich kurz vor ende zu vergleichen (möglichst bevor die Klage ins Haus flattert).


    Edit:
    Und das Waldorf kalgt ist im allgemeinen auch seit mindestens 2 Jahren bekannt ...


  • Also ich habe mich die letzten 3,5 Jahre seit meiner ersten Abmahnung damit beschäftigt. Du nicht?


    Auch die von mir damals kontaktierten Anwälte haben allesamt [lexicon]ModUE[/lexicon] und nicht zahlen angeraten und mich schon darüber aufgeklärt was evtl. alles kommen kann.
    [...]
    Wenn Du das vergessen hast, Pech.

    Hätte sich ouf nicht damit beschäftigt würden die Überlegungen doch garnicht hier (und anderswo) stehen.
    Aha, Deine [lexicon]AW[/lexicon]´s... was hätte denn kommen können und wie wäre Dein Fall zuende gegangen?
    Egal, denn Dein ganzer Post hat nicht im geringsten mit ouf Ausführungen zu tun ;)
    .
    ---- zusammengefasst ----


    Mit "ouf" brauchst Du nicht diskutieren....
    Alles was nicht "die gleiche Angelegenheit" angeht wird nicht wahrgenommen.


    Gruß

    Auch das ist absoluter Blödsinn.
    Im Gegensatz zu Dir quatscht er nicht nach und schon garnicht dach dem Mund Anderer. Wenn Du mal aus Deiner Käseglocke austreten würdest und selbstständig das Buch liest kannst Du es evl. auch anders interpretieren. Ich kenne die Anstrengungen von ouf das Thema an anderer Stelle zu klären. Du wärest dazu garnicht in der Lage geschweige hast dafür den Ar.... in der Hose. Es ist immer einfacher das zu quatschen was die Mehrheit quatscht, kann man sich auch nicht unbeliebt machen.
    Gerade von Dir ließt man nähmlich nix anderes.