Tiefgründige Gedanken Abgemahnter ... formerly known as 'Irrenthread'

  • Jepp; geht ja auch bei dem scheintoten Forum, in dem 95% der Beiträge von Dir verfasst werden, sehr schnell....


    Gruß

    Super, eine Frage beantwortet und die Andere?

  • ... also ich kann dir alle beide beantworten:
    Das dreistufige 'Versorgungsmodell' von Beitragsschreibern wird hier genauso fortgesetzt, wie es ehedem schon war und kirchi zählt zu den 'Erstversorgern'.
    ...und die zweite:
    Du wirst ja wohl kaum in Abrede stellen das die lesbaren (und möglicherweise auch die nicht öffentlichen) Sachen, jenes Users den wir zu Ehren hier ein Krankheitsbild widmen, kaum über den Gehalt eines Kopfsalats ohne Dressing kommt.

  • Was haben die "Zweitversorger" für´n Job?
    Zum Krankheitsbild: Scheint sich aber langsam wie die neu ausgebrochne Maserninfektion zu verbreiten. Evl. sollten da die "Erst- und Zweitversorger" besser "ausgebildet" werden.

  • Evl. sollten da die "Erst- und Zweitversorger" besser "ausgebildet" werden.


    Hast du etwas an der Erst- und Zweitversorgung von Abgemahnten (nicht Stänkerern) hier auszusetzen?


    Wenn ja, was?


    ... und wenn du die Vorgehensweise bei Zweitversorgung nicht kennst, dann musst du wohl die letzten 3,5 Jahre verpennt haben (was ich nicht glaube)

  • Ganz einfach, den Leuten klar machen das die ganze Sache kein Kinderspiel (gerade bei Waldorf und Rasch) ist. Wenn ich heute immer noch lese das nach der [lexicon]modUE[/lexicon] das "Gröbste" erledigt ist und Erinnerungsschreiben abgeheftet werden sollen, sorry- da fehlt mir jedes Verständnis.
    Wie soll ein Betroffener, der den Gelben in Empfang genommen hat, nach 3 Jahren seine Verteidigung aufbauen? MMn gehört aber der Aufbau der Verteidigung gleich als nächster Schritt, statt zu empfehlen nen Fuffi jeden Monat zu sparen- das Gesparte nützt dann im Ernstfall dem Betroffenen auch nix mehr.
    Ich hatte es auch schon im scheintoten gefragt, was ist der Unterschied zwischen ein normales/ nichtnormales Erinnerungsschreiben?

  • Wenn ich heute immer noch lese das nach der [lexicon]modUE[/lexicon] das "Gröbste" erledigt ist und Erinnerungsschreiben abgeheftet werden sollen, sorry- da fehlt mir jedes Verständnis.


    Das Gröbste ist zur Kostenrisikominimierung mit Abgabe der [lexicon]modUE[/lexicon] erledigt... Egal bei welchem Abmahner.
    Auf Klagemöglichkeiten wird hingewiesen... wobei diese bei unterschiedlichen Abmahnern unterschiedlich zu bewerten ist... Und die Klagefreudigkeit kann gerade bei Waldorf sowieso jeder sehen, wenn er nicht nur seine eigenen Beiträge liest.
    ... und ich frage mich, was man mit Erinnerungsschreiben sonst machen sollte, als abheften? gibt es da aus deiner Erfahrung neue Erkenntnisse? oder möchtest du jedem Waldorfabgemahnten neuerdings empfehlen, sich nach Erhalt der Abmahnung umgehend zu vergleichen, hmmmmm?



    Wie soll ein Betroffener, der den Gelben in Empfang genommen hat, nach 3 Jahren seine Verteidigung aufbauen?


    Mitlesen und sich nicht 3 Jahre lang vergraben... das wird immer empfohlen. Dabei sollte einem schon bewusst werden, was zur eigenen Verteidigung nützen könnte.
    Wen seine Abmahnung nach Abgabe der [lexicon]modUE[/lexicon] nicht mehr interessiert, der hat das selbst für sich entschieden.
    Eine allgemein empfohlene Verteidigungsstrategie gibt es nicht und wird es nicht geben.


    was ist der Unterschied zwischen ein normales/ nichtnormales Erinnerungsschreiben?


    Gibt es nicht... an keinem Punkt eines Erinnerungsschreibens (ausser vielleicht Abgabe ans Streitgericht) lässt sich der Erhalt einer Klage garantieren oder auch nicht.

  • @kersare
    ... deshalb hatte ich diesen Beitrag auch bereits zur Kenntnis genommen. Mit entsprechenden Ergänzungen werden die Punkte ebenso im [lexicon]Grundkurs[/lexicon] ergänzt.
    Zur Zeit gibt es aber andere Prioritäten, wie die Spamabwehr.. wir hatten hier kein halbes Jahr, um diverse Dinge testen zu können!


    PS. 'normal' bezieht sich wohl eher auf 'bekannt, üblich' und alles andere Unnormale, als neu und bislang unbekannt.

  • 1. Was ist los? Wenn ich zum Vergleich empfehlen würde wollen dann würde ich dieses auch tun. Also unterlasse bitte Dein hmmmmm.
    2. Warum werden Klagemöglichkeiten unterschiedlich bewertet? Was wenn Kanzlei Y, die noch nie mit Klagen in Erscheinung getreten sind, plötzlich doch mal den Dicken markieren? Ach ja... da gabs ja den monatlichen Fuffi im Strumpf.
    3. Und nun kommt es was ich meine: WENN der Betroffene regelmäßig liest. Aber was liest er denn (bis heute)? Ja ja- Klagen- Promillebereich- mach Dir mal keinen Kopp- die nehmen sowieso erstmal nur die ganz harten Fälle.
    Wenn mich das Thema an sich nicht interessieren würde, wäre ich auch beruhigt und würde mich erst wieder melden wenn der Postmann das zweite Mal geklingelt hat.
    4. Erinnerungsschreiben sollten als das angesehen werden wie der Name es sagt. Erinnerung daran- hast Du im Falle eines Falles Deine Verteidigung fertig? Kann die Täter und Störerhaftung weitestgehend/ vollständig entkräftet werden? Was brauche ich/ was fehlt mir noch?
    Damit brauchst Du aber nicht 3 Jahre nach dem ersten Erinnerungsschreibwen anfangen. Woran kranken denn die ganzen Verfahren die in einen Vergleich enden?

  • 1. Was ist los? Wenn ich zum Vergleich empfehlen würde wollen dann würde ich dieses auch tun. Also unterlasse bitte Dein hmmmmm.
    2. Warum werden Klagemöglichkeiten unterschiedlich bewertet? Was wenn Kanzlei Y, die noch nie mit Klagen in Erscheinung getreten sind, plötzlich doch mal den Dicken markieren? Ach ja... da gabs ja den monatlichen Fuffi im Strumpf.
    3. Und nun kommt es was ich meine: WENN der Betroffene regelmäßig liest. Aber was liest er denn (bis heute)? Ja ja- Klagen- Promillebereich- mach Dir mal keinen Kopp- die nehmen sowieso erstmal nur die ganz harten Fälle.
    Wenn mich das Thema an sich nicht interessieren würde, wäre ich auch beruhigt und würde mich erst wieder melden wenn der Postmann das zweite Mal geklingelt hat.
    4. Erinnerungsschreiben sollten als das angesehen werden wie der Name es sagt. Erinnerung daran- hast Du im Falle eines Falles Deine Verteidigung fertig? Kann die Täter und Störerhaftung weitestgehend/ vollständig entkräftet werden? Was brauche ich/ was fehlt mir noch?
    Damit brauchst Du aber nicht 3 Jahre nach dem ersten Erinnerungsschreibwen anfangen. Woran kranken denn die ganzen Verfahren die in einen Vergleich enden?


    1. Ich unterlasse kein hmmm. Denn es ist immer noch das Gröbste mit Abgabe der [lexicon]modUE[/lexicon] erledigt und Erinnerungsschreiben heftest du also auch ab.... Komisch, dass dir da das Verständnis für fehlt, wenn du doch das gleiche damit gemacht hast.
    2. Weil die einen vermehrt klagen und die anderen halt weniger oder garnicht. Oder würdest du aktuell die Klagewahrscheinlichkeit bei Waldorf und z.B. Schalast oder Fiedler gleich einstufen... Aber selbst bei denen spricht man immer noch eine vorhandene Klagewahrscheinlichkeit an.
    Wenn du aufs Prozent genau die Vorgehensweise von Waldorf darlegen kannst... bitte. Aber ich wags mal zu bezweifeln.
    3. Hallo? liest du bei Waldorf überhaupt mit , oder was soll der Quatsch?
    Nenn uns Prozentzahlen.... ich weiss, was kommt.
    4. Ja woran denn? Fehlender Strategie oder Möglichkeit?


    P.S. bezüglich Klagen von Waldorf hab ich von Angehörigen deines allwissenden Geheimforums zu Beginn der Klagewelle von Waldorf ganz andere Töne vernommen... Eigentlich müssten demnach die Waldörfer schon lange an ihren Klagen erstickt sein... Dem kam natürlich nicht so und die posaunenden Sprüche blieben einfach aus... komisch, wie sich Einschätzungen auf einmal ändern können. Aber hinterher wussten es halt alle vorher schon besser...

    Dieser Beitrag wurde bereits 4 Mal editiert, zuletzt von Burn256 ()

  • Es geht doch nicht darum ob mehr, weniger oder überhaupt nicht geklagt
    wird. Es geht darum seine Verteidigung so früh wie möglich aufzubauen.
    Und was ich zur damaligen Zeit getahn habe ist heute nicht relevant.
    Wenn Ihr/ wir immer noch auf den Stand von 2009/ 2010 beraten, dann
    Halleluja. Da brauche ich Dir keine Prozentzahlenan die Handgeben.Was soll der Quatsch überhaupt. Du willst offensichtlich nicht verstehen. Der Satz sagt aber genau das, worauf ich hinaus möchte.

    Zitat

    Wenn du aufs Prozent genau die Vorgehensweise von Waldorf darlegen kannst... bitte. Aber ich wags mal zu bezweifeln.

    Was nützt Dir eine aufs Prozent genaue Vorgehensweise wenn Diese zu jeder Zeit geändert werden kann (so auch bei Schalast oder Fiedler)?


    Zu dem Waldorffall: Ja da hat man sich evl. zu weit aus dem Fenster gelehnt. Und- aus Fehler lernt man, wenn man denn lernen will. Ob der Fall überhaupt abgeschlossen ist... wer weiß?

  • Hallo!


    ...na, da fühlt man sich doch gleich heimisch....wie im NW.
    Gegenseitige Vorwürfe und das Herausstellen, wie toll man doch ist. Alles schon dagewesen... sogar bis zur persönlichen Diffamierung und Verletzung der Persönlichkeitsrechte. Eine sachliche Diskussion sieht anders aus....

    Eine allgemein empfohlene Verteidigungsstrategie gibt es nicht und wird es nicht geben.

    Wenn man es auf einen speziellen Einzelfall bezieht, so mag diese Äußerung ja stimmen. Jedoch sollte man nicht nur die Information der Neuabgemahnten, die ständig zu wiederholenden Antworten auf die Nachfragen bis hin zur Kapitulation - Vergleich - betrachten. Diese individuelle "Beratung" - in besonderen Fällen auch "Prozessbegleitung" - ist doch nur ein Teil im "Kampf" gegen das Abmahnunwesen und betrifft doch "nur" gesonderte Einzelfälle.


    Wenn man sich nun die Eindämmung der massenhaften Abmahnung über den Weg, sie monetär unattraktiv zu machen, ansieht, so besteht sehr wohl eine "Verteidigungsstrategie". Jedoch hat sie zunächst nichts unmittelbar mit dem individuelle Einzelfall zu tun und so ist es fast unmöglich auch nur einige der Betroffenen auf diesen Weg zu führen. Erst mit dem Eingang der Klage werden die meisten wach bzw. ziehen ihren Kopf aus dem Sand .... und in den meisten Fällen wird nur noch vom Vergleichen geredet.


    Und genau hier haben "wir" alle bisher versagt. Das kleinliche Hick-Hack im individuellen Bereich lässt keinerlei gemeinsame Aktivitäten im eigentlichen "Kampf" gegen das Abmahnunwesen zu. Wenn die RA-Gebühren für massenhafte Abmahnungen je Abmahnung nur noch bei 60 Euro einschließlich Postpauschale liegen, so braucht man sich keine Sorgen mehr, über irgendwelche massenhafte Abmahntätigkeit zu machen.
    Den Weg dorthin habe ich schon mehrmals beschrieben....jedoch es werden lieber individuelle Kleinkriege geführt, anstatt endlich etwas Konstruktives auf die Beine zu stellen.


    mfg
    ouf

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von ouf ()

  • 1. Was ist los? Wenn ich zum Vergleich empfehlen würde wollen dann würde ich dieses auch tun. Also unterlasse bitte Dein hmmmmm.
    2. Warum werden Klagemöglichkeiten unterschiedlich bewertet? Was wenn Kanzlei Y, die noch nie mit Klagen in Erscheinung getreten sind, plötzlich doch mal den Dicken markieren? Ach ja... da gabs ja den monatlichen Fuffi im Strumpf.
    3. Und nun kommt es was ich meine: WENN der Betroffene regelmäßig liest. Aber was liest er denn (bis heute)? Ja ja- Klagen- Promillebereich- mach Dir mal keinen Kopp- die nehmen sowieso erstmal nur die ganz harten Fälle.
    Wenn mich das Thema an sich nicht interessieren würde, wäre ich auch beruhigt und würde mich erst wieder melden wenn der Postmann das zweite Mal geklingelt hat.
    4. Erinnerungsschreiben sollten als das angesehen werden wie der Name es sagt. Erinnerung daran- hast Du im Falle eines Falles Deine Verteidigung fertig? Kann die Täter und Störerhaftung weitestgehend/ vollständig entkräftet werden? Was brauche ich/ was fehlt mir noch?
    Damit brauchst Du aber nicht 3 Jahre nach dem ersten Erinnerungsschreibwen anfangen. Woran kranken denn die ganzen Verfahren die in einen Vergleich enden?


    Meine volle Zustimmung ,genau so sieht es aus. Tatsächlich isses ja so ,wie Du es beschrieben hast ,von wegen da kommt schon nix mehr. 2009 wurden die Sprüche so veröffentlicht .Waldorf Klagen usw. selten oder gar nicht.Ich kann mich noch sehr gut erinnern. Als Abgemahnter macht man sich über einer Verteidungsstrategie dann mal keine Gedanken ,es fiel auch nie ein Wort darüber oder wurde geschrieben .Woran die Verfahren die in einem Vergleich enden ,kranken ,nun hast Du mal so ungefähr 6000 Euro wenns in die Hose geht ?? Fakt ist ,das man um ein Gutachten in München kaum herum kommt ,da sorgt schon der Richter dafür ,dürfte ja auch bekannt sein.

  • .... und in den meisten Fällen wird nur noch vom Vergleichen geredet.

    Das zu pauschlieren ist genauso unpassend ...derjenige, der den Stapel Papier in der Hand hält, kann seine Möglichkeiten garnicht alle kennen, daher scheint für ihn das Vergleichen zunächst offensichtlich.
    Nach einer entsprechenden 'Verifizierung' befinden wir uns aber meist schon innerhalb eines Verfahrensablauf und bis zum Ausgang wird - mit wenigen Ausnahmen - nichts darüber berichtet. Wenn ein Kandidat dann doch noch Vergleicht, so what ...


    Waldorf Klagen usw. selten oder gar nicht.Ich kann mich noch sehr gut erinnern.

    Ja, klar 'erinnern' es wurden bereits in 2009 Klagen berichtet, aber wenn du damals das so verstanden (i.S.v. Begreifen) hast wie oben die Beiträge, wundert mich diese Reaktion nicht.

  • Ja, klar 'erinnern' es wurden bereits in 2009 Klagen berichtet, aber wenn du damals das so verstanden (i.S.v. Begreifen) hast wie oben die Beiträge, wundert mich diese Reaktion nicht.


    Ach ich hab das noch gut in Erinnerung ,sehr gut sogar.Vielleicht gibt es den Einen oder Anderen 2009 er ,aus dem alten Forum ,der dies noch in Erinnerung hat.


    EDIT BY PRINCESS
    Das Netz vergisst nix, siehe Link oben im PS ... Danke


    ---- zusammengefasst ----


    Die Klagerei bei Waldorf begann nach 2009 ,Die ersten Abmahnungen aus 2008 wurden überwiegend 2011 abgeurteilt .


    EDIT BY PRINCESS
    Lies du überhaupt, was du selbst schreibst?
    Es ging um die scheinbar unterlassene/unterstellte Aufklärung, dass es eventuell zur Klage käme. Was hat das mit dem Zeitpunkt der Klage zu tun?

  • Vielleicht gibt es den Einen oder Anderen 2009 er ,aus dem alten Forum ,der dies noch in Erinnerung hat

    Oh ja, ich erinnere mich sehr gut!
    Als ich Mitte 2009 dazugestoßen bin, war ich zunächst auch sehr aufgewühlt wegen der Waldorf-Abmahnung. Das Forum konnte mich sehr schnell beruhigen. Dabei kam es für mich nie so rüber, dass einem bezüglich der Risiken etwas vorgemacht wird. Einige "Heißsporne", die gerne übers Ziel hinausgeschossen wären (keine [lexicon]modUE[/lexicon], Gegenklage, Strafanzeige, etc.) wurden schnell zurückgepfiffen, und sehr schnell setzte sich auch bei mir das Motto fest: [lexicon]modUE[/lexicon], nicht zahlen, kein weiterer Kontakt.
    Jedem vernunftbegabten Forenmitglied war klar, dass Waldorf nicht alle verklagen kann. Ebenfalls klar war, dass dennoch einige (zehn, hundert, tausend) Klagen kommen würden - vornehmlich gegen die, die durch irgendwelche unglücklichen Umstände auf sich aufmerksam machten. Daher auch die Empfehlung, keine Brieffreundschaft mit dem Abmahner zu pflegen.


    Dass es dich erwischt hat, mag Pech gewesen sein, jedenfalls ändert das nichts and der Tatsache, dass WF durch das Forum um eine fünf- bis siebenstellige Summe gebracht wurde.
    Ohne das Netzweltforum hätte ich sicher früher oder später gezahlt. So ist mein Fall nun verjährt und WF leer ausgegangen - wie bei hunderten oder tausenden anderen auch, die (mittelbar oder unmittelbar) durch das Forum "aufgeklärt" wurden.


    Leider gibt es immer wieder welche, die sich nicht aufklären lassen wollen. Ich möchte mich daher schon jetzt bei Dir entschuldigen, dass Du diese Zeilen höchstwahrscheinlich wieder falsch verstehst.

  • Hallo!

    Das zu pauschlieren.....

    Selbstverständlich muss ich "pauschalieren", da ich mich per se nicht mit einem Einzelfall - gesondert - in einem öffentlichen Forum auseinandersetzen will - darf -, um nicht in den Verdacht einer Einzelfallberatung zu geraten. Eine Pauschalierung ist somit nicht unpassend, sondern zweckmäßig, da mir ja auch meist die Interna nicht bekannt sind und somit bringt es sowieso nicht viel, über einen konkreten Einzelfall zu reden.
    Auch interessieren mich die Einzelfälle eigentlich nur, wenn in die Verteidigungsstrategie die gebührenrechtliche Angelegenheit - dieselbe Angelegenheit - mit aufgenommen wurde/wird.


    Falls es immer noch nicht durchgedrungen ist...
    Mein Anliegen ist es die Betroffenen aufzurufen, gemeinsam, allgemein etwas gegen das Abmahnunwesen zu unternehmen. Dabei spielen individuelle Einzelfälle halt nur eine Rolle, wenn sie einen Teil derselben-Angelegenheit-Strategie mit in ihre Verteidigung zur Senkung der RA-Gebühren mit einbauen...


    Aber um noch einmal auf die Einzelfälle zurück zu kommen...
    Welche Alternativen bleiben denn, wenn in dem konkreten Einzelfall keine groben Schnitzer bei der Ermittlung, Beauskunftung, Aktivlegitimation usw. vorhanden sind und eben eine Klagebegründung ansteht bzw. auf dem Tisch liegt?


    Da sucht man halt nach der kostengünstigsten Variante, um aus diesem Schlamassel herauszukommen.


    Mein Vorschlag auf eine gebührenrechtliche Angelegenheit usw. hinzuweisen wird ja nicht angenommen, somit bleibt eh nur ein Vergleich....
    Was soll daran "genauso unpassend" sein. Es gibt doch überhaupt keine anderen Alternativen bei der Einzelfallbearbeitung. Egal ob er nun verifiziert, kanalisiert. mit oder ohne RA bearbeitet oder in Eigenregie verhackstückt wird. Entweder man hat irgendetwas Vernünftiges zur Verteidigung vorzuweisen oder es läuft alles auf einen Vergleich hinaus und leider aus meiner Sicht - idR. ohne auf eine gebührenrechtliche Angelegenheit usw. zur Kostensenkung hinzuweisen. Es geht gar nicht darum, das Verfahren der kostenlosen Hilfeleistung an oft "unbedarfte" AI in Frage zu stellen, sondern lediglich darauf hinzuweisen, wenn alle Stricke reißen, an die gebührenrechtliche Angelegenheit zu Kostensenkung zu denken. Soweit zum konkreten Einzelfall...


    Der, für mich, weitaus wichtigere Teil bei den Maßnahmen gegen das Abmahnunwesen, wäre der, dass sich Betroffene zusammentun und versuchen den von mir beschriebenen Weg zu beschreiten....dabei kommt es noch nicht einmal darauf an, ob sie schon etwas bezahlt haben.
    Wichtig für die Gebührenüberhebung ist nur, dass von den abgemahnten AI oder auch Mitbewerbern, höhere RA-Gebühren eingefordert werden, als sie laut Gesetz (RVG) eigentlich zahlen müssten.


    mfg
    ouf

  • Noch ein kleiner Hinweis .... zu diesem "Geht nicht bei der Princess kaufen"-Affairchen.


    Brachial wollte ein Abmahner von einem Ex-Netzwelt.de-Teilnehmer fast 2.400,00€ an Abmahnzoll einklagen. Heraus kam jetzt ein Vergleichsangebot des Gerichts von 500,00€ bei Kostenaufhebung.


    Ja... vielleicht hätte dieses Zwischenergebnis dann auch ein Fastfachvergleichsanwalt geschafft.


    Jedoch hätte dann der Beklagte im Zwischenergebnis nach RVG 735,37€ mehr bezahlt....

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