Tiefgründige Gedanken Abgemahnter ... formerly known as 'Irrenthread'

  • Richtig,ich habs nicht als Satire erkannt. Warum nicht ? Na dann,schaut euch doch mal die Rechtsprechung der Münchner in letzter Zeit an, dann erkennt ihr wieso. Will sagen: egal wie sehr die Fakten auch für den Abgemahnten sprechen...in München ist das alles nichts wert,weil die Richter die meiste Zeit in ihrer eigenen Traumwelt leben. Und das nicht erst seit gestern. Bleibt zu hoffen,daß ihnen langsam die Lichter aufgehen, wie es in Hamburg und Köln auch irgendwann mal der Fall war. Das von Watt_ihr_volt gepostete Urteil ist zumindest mal ein guter Anfang.

  • Das von Watt_ihr_volt gepostete Urteil ist zumindest mal ein guter Anfang.

    Was @watt_ihr_volt verschweigt ist, dass bislang jedes positive Urteil des [lexicon]AG[/lexicon] München in diesem Bereich durch das [lexicon]Landgericht[/lexicon] eingesackt wurde. So auch das Schicksal des verlinkten Urteils. (Natürlich werden klare "Vermieter-Urteile" des [lexicon]AG[/lexicon] mangels Erfolgsaussicht von Waldorf-Frommer nicht vor das LG getragen.)


    Die reinste Nebelkerze.


    "Interessant" ist jedoch das plötzliche "outing" des Herrn @watt_ihr_volt, der hier ja bislang nur durch seltsames Angelabere (insbesondere im [lexicon]modUE[/lexicon]-Bereich, aber selbstverständlich auch gegen mich) aufgefallen ist. Und nun plötzlich ein erboster Bayer, der es als strafbare Ungeheuerlichkeit empfindet bajuwarische Hoheitszeichen und "Dokumente" zu verfremden und der das arme, vollkommen zu Unrecht geschmähte [lexicon]AG[/lexicon] München verteidigt.


    Das sieht mir ja beinahe als der schlechteste Maulwurf seit RAin Bergers post "Shual! Jetzt haben wir Dich und machen Dich fertig" aus.


    "Vor Ihro Kayserliche Majestät hab ich, wie immer, schuldigen Respect. Er aber, sags ihm, er kann mich im Arsch lecken." (Goethe)

  • 8o wirklich :?::!: jibbet doch jarnich ?( Da müsste ich doch diesbezüglich mal den Forsthoff kontaktieren :rolleyes:


    Einfach die Kommentare zum Urteil lesen


  • Ah shit - Jetzt hat mir Fuchs & Hase die Pointe versaut!!!!


    "So auch das Schicksal des verlinkten Urteils. (Natürlich werden klare "Vermieter-Urteile" des [lexicon]AG[/lexicon] mangels Erfolgsaussicht von Waldorf-Frommer nicht vor das LG getragen.)"


    "Was @watt_ihr_volt verschweigt ist, dass bislang jedes positive Urteil des [lexicon]AG[/lexicon] München in diesem Bereich durch das [lexicon]Landgericht[/lexicon] eingesackt wurde."


    Die Satire bezieht sich auf das Thema tagelang gewältzte Thema "sekundäre Darlegungslas von Normhaushalten". Ein "Vermieter"-Urteil als Beweis des Gegenteils dem armen @Wernimann vorzulegen ist zutiefst unredlich. Ntürlich durfte er der Satire glauben, da das [lexicon]Landgericht[/lexicon] (vgl. Webseite von Waldorf-Frommer) gewohnheitsmäßig konstruktive Ansätze des [lexicon]AG[/lexicon] München in dem Bereich, über den wir uns unterhalten einsackt.

  • alle

    :whistling: Fuchs&Hase scheint ebenso wie Du ein wenig den Über/Durch-blick bewahrt zu haben.
    Da sind auch @Shual´s gewohnte "Rausredeargumente" wie:

    Zitat

    Die Satire bezieht sich auf das Thema tagelang gewältzte Thema "sekundäre Darlegungslas von Normhaushalten".

    nicht weiter hilflich, um eigenes Unvermögen unter den bekannten Teppich zu kehren.
    Nein. Nicht dass der Typ keine Ahnung hat. Die hat er schon. Sich im lauf der Jahre durch Selbsterfahrung selbst angeeignet. (Punkt, [lexicon]Ausrufezeichen[/lexicon]) :D

  • *hust*
    gestatten, dass ich lache :D .
    Bei bestimmten Themen darf man nix mehr sagen, da wird man in die "Rechte" bzw. "Nazi" oder "Antisemitische" Ecke geschoben.
    Bei Abmahnthemen darf man nix mehr sagen, da wird man gleich zum "Abmahnergesellen".
    Ist schon komisch.
    So versucht man sich ständig unbequeme Leute vom Hals zu halten. :thumbdown:

  • Hallo!


    ...dann will ich mich auch einmal an der "Hexenjagd" beteiligen....


    nicht weiter hilflich,


    So wollen "wir" auch einmal eine "tatsächliche Vermutung" äußern...."irgendwelche Tölen jaulen am lautesten, wenn ihnen -natürlich aus Versehen - auf den Schwanz getreten wird".
    Dabei nahm ich nach seiner Ankündigung an, dass er uns ein besseres Deutsch lehren würde und so behilflich wäre, da sonst ja nichts Sachliches von ihm kommt.
    Und er kann sogar im "Duden nachschlagen". Hätte er etwas (weiter) nachgedacht, so wäre er sicherlich auch über
    http://www.duden.de/rechtschreibung/Satire
    Bedeutungsübersicht

    Zitat

    Kunstgattung
    (Literatur, Karikatur, Film), die durch Übertreibung, Ironie und
    [beißenden] Spott an Personen, Ereignissen Kritik übt, sie der
    Lächerlichkeit preisgibt, Zustände anprangert, mit scharfem Witz geißelt


    gestolpert....und die schönsten Satiren schreibt eh das Leben selbst


    https://www.justiz.bayern.de/g…presse/archiv/2015/04874/
    (mit nachträglicher Hervorhebung)


    In diesem "Artikel" ist ja von unwahren Tatsachenbehauptungen bis Halbwahrheiten alles enthalten. Da braucht es eigentlich keine Überspitzung. Die geben sich eh schon der Lächerlichkeit preis und das ganz offiziell mit dem großen Staatswappen des Freistaates Bayern ....wäre es nicht so traurig, so könnte man nur darüber lachen.


    Und besonders absurd ist doch, dass nach dieser Annahme, was eine "Tauschbörse" ist, der Beklagte zu dem Urteil vom 10.06.2015, nach eigenem Bekunden des AGs (Pressemitteilung 34/15), den Prozess gar nicht hätte gewinnen können/dürfen.
    Denn ein einfaches

    Zitat

    Dabei hat das [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] München insbesondere auch berücksichtigt, dass nach unserem Vortrag der Stiefbruder als Täter in Betracht kommt.


    http://www.rechtsanwaltskanzle…em_AG_Muenchen_abgewiesen
    sollte danach ja nicht ausreichen.
    Wer hat denn hier konkret den Täter benannt?
    Es ist nämlich ein großer Unterschied, ob er als Täter in Betracht kommt oder konkret der Täter gewesen ist! Und es ist unwahr, dass der AI Nachforschungen anstellen muss, um den Täter zu ermitteln. Er muss lediglich Nachforschungen anstellen, um festzustellen, wer zum Tatzeitpunkt berechtigten Zugang hatte und diesen auch nutzen konnte/genutzt hat...und somit als Täter in Betracht kommt, was ja so auch mit den Vorgaben des BGHs konform läuft.


    Damit gibt man sich (das [lexicon]AG[/lexicon]) selbst zur Genüge, der Lächerlichkeit preis, da bedarf es keiner Verfremdung oder Überspitzung des Sachverhalts....um auf den Blödsinn hinzuweisen, der hier abgezogen wird.


    Um die Frage zu klären, ob tatsächlich eine "Trendwende in Sicht?" ist, müsste man die in der zeitlichen Abfolge verfassten Urteile zu diesem Thema analysieren, um einen tatsächlichen Trend erkennen zu können, ob der südliche Bereich nun wirklich auf die Rechtsauffassung des BGHs umgeschwenkt ist.
    Also, wer hat Urteile aus der Folgezeit?


    mfg
    ouf


    Nachtrag
    @'rubyn

    Zitat

    Bei bestimmten Themen darf man nix mehr sagen,.....


    Selbstverständlich ist jeder Nutzer/User aufgefordert sich sachlich an einer Diskussion zu beteiligen...eben mit den genannten Voraussetzungen.
    Es sollte auch niemanden stören, wenn jemand sich dazu berufen fühlt, das Niveau der Orthografie und Grammatik zu verbessern. Jedoch alles im sachlichen Rahmen und ohne die laufende Diskussion zu stören....ansonsten kann man oW annehmen, dass derjenige andere Ziele als die Bereicherung der Diskussion im Schilde führt...und dies auch kurz ansprechen.
    Wenn er eine Diskussion darüber führen möchte, wie weit Satire nun gehen darf, so kann er es gern tun. Aber auf eine sachliche Art. Da jeder, der hier mitliest, weiß, dass man bei bestimmten Usern nur einen "Knopf" drücken muss, um die Diskussion ist eine ganz andere Richtung zu lenken, so kann man hier ebenfalls die "tatsächliche Vermutung" äußern, dass hiermit eine bestimmte Absicht verfolgt wird...

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von ouf ()

  • Wenn hier gewisse User offenbar prinzipiell den (m.E. richtigen) Meinungen der anderen User widersprechen und auf die Tour "Ich weiß sowieso alles besser als ihr!" kommt,dann darf wohl berechtigterweise die Frage nach der Intention der Teilnahme an diesem Forum gestellt und gewisse Absichten unterstellt werden. Im Internetjargon auch Trollerei genannt. Und Trollerei kommt in der Regel von Leuten,die nicht ganz dicht in der Birne sind oder vom Forenthema (der Abmahnerei) in irgendeiner Weise profitieren. Insofern dürfte die Frage,bei welchem Abmahner die Person denn arbeitet, durchaus ihre Berechtigung haben.

  • Sudel-Steffen schreibt:


    "Nachdem die Aktionäre der Spendenaktion "Geld für den Abmahnwahn" einen Riesengroßen Bericht für den Monat November angekündigt hatten, ist dato (Dezember) immer noch nichts zu sehen. Letztes Update 02/2015!
    Es dürfte doch nicht schwer auszurechnen - wie viel man am 11.06. in den Sand gesetzt hat und wie viel neue Spenden eingehen.


    Sollte man jedenfalls meinen .........


    Natürlich sind die Werbeeinnahmen der "Interessengemeinschaft" schnell und genau gezählt!"


    Ein recht seltsamer Post. Die genannte "Spendenaktion - Geld für den Abmahnwahn" (früher AW3P - Spende – Gegengutachten) hat keine "Aktionäre" (keine bekannte Spendenaktion hat dies). Der letzte Update dieser in den Sand gesetzten Spendenaktion (8.292,30€***) ist vom 27.04.2013. Ein neuer (erforderlicher) Update ist nicht angekündigt. (11.06. :?: ). Natürlich kann die zu Werbezwecken weiterhin mit "Mehrfachwerbung" vollgemüllte Webseite noch heute aufgerufen werden - die Werbeeinnahmen sind stets einfach zu schätzen. Das sich jedoch AW3P/Sudel-Ede mit dem plakatierten RA Dr. Alexander Wachs endlich als "Interessengemeinschaft" in Bezug auf "Werbung" selbst outet ist neu. Wir andere wußten es bereits - auch die RAK Hamburg sieht das so. Was soll also dieser Post?


    ***
    Jaaa... Es steht bis heute aus was aus welchem Geld denn nun eigentlich wurde. Es ist keine einzige Auszahlung der Summe 5.292,30€ dokumentiert. Es ist nicht dokumentiert, ob die Spende 1 - 3.000,00€ nun eingesetzt wurde, oder zurück floss (und werbemäßig der Eindruck erweckt wird der Betrag gehöre zum Spendenaufkommen).


    "Spendenaktion" geht anders....

  • Aha - und wieder macht ein peinliches Exkrement aus thüringerischen Sudelbeständen durch das Drücken der Spülung den Verschwindibus....


    Dabei weiß ich nicht, ob es wirklich interessant ist, dass AW3P haupt- und mitverantwortlich 5.292,30€ :?: oder 8.292,30€ :?: an prozessmüde Vergleicher verschoben hat, die allerdings erst durch das "mediale Aufbauschen" + Spendenaktion AW3P (AHA :!: Ohne Spenden - keine Pleite :!: ) aktiv wurden. Es war auch klar das "Ipoque" der "Guardaley" nachweisen kann, dass sie einen No-Upload-Client benutzten, weil sie a) einen selbst geschrieben haben und b) diesen auch benutzten. Es war auch klar das Privathaushalte, die keinen benutzen konnten (weil es keinen open-source-client gab) auch nicht beweisen konnten, dass sie einen nutzten. Und andersrum war man wohl zu blöd den Beweis des Abmahners einzufordern, genannt "Testdownload" - sogar in München am schönen [lexicon]Landgericht[/lexicon] hätte man ein Verfahren ohne "Testdownload" problemlos gewonnen (vgl. Mediaprotector bis 2009) :!:


    In der Summe eine schöne Werbeaktion - so wie auch schon die schöne Werbeankündigung als Vereinsschef bei dem "Verein" "Musterverfahren" zu unterstützen und dafür Spenden einzusammeln.


    PS: Da man zu "anderen Spendenaktionen" bereits mehr als ausreichend -sogar mehr als nötig- und zu letzt im September 2015 informiert hat - aber die vollständig verblödeten und haltlosen thüringer Sudeltexte weiterhin abrufbar sind (vollständig) und auf die erwiesene Tatsache, dass sich die Spendenaktion (die richtige) sogar um Falschberatungsopfer von AW3P gekümmert hat nur Schweigen zu verzeichnen war...


    schreib doch gerne noch in 10 Jahren verblödetes Zeug... es interessiert keinen (mit Ausnahme AW3P-Gehirnwäsche-Fanclubs)

  • ... in Wurzbach fliegen die Sektkorken ... etwas verfrüht.


    So wird schon nach ein paar Gläsern Rotkäppchen munter von "Präzisierung" (zu Gunsten der Abmahnwirtschaft) der "Reichweite der sekundären Darlegungslast" geschwafelt, obwohl diese nicht vorhanden ist. Insbesondere bei diesem Thema herrscht gähnende Langeweile. Da hätte man viel mehr an Klarstellung erwartet (wozu man iÜ auch nicht 75/14 lesen sollte....!).


    Die Zitierung von unliebsamen Entscheidungen (für die Abmahnwirtschaft) und die Erklärung diese seien nun Geschichte ist einer DEBCON würdig, insbesondere da diese Zitate im vollständigen Einklang mit I ZR 75/14 stehen, da auf die "konkrete Situation" zum "Verletzungszeitpunkt" eingegangen wird. [Das gleichzeitig eine ratsuchende Person virtuell angeschrieen wird - sie solle gefälligst den Abmahner bezahlen ... kommt besonders gut.]


    Allerdings interessiert das die User hier alles nicht - da es in der fortgeschrittenen letzten Diskussion nicht um solche Kleinigkeiten ging, sondern um die Frage der konkreten Nachforschungspflichten - Eine Antwort des [lexicon]BGH[/lexicon] steht aus.


    Deshalb sind "Schnellschüsse" von DEBCON-Steffen auch schlichtweg deplatziert: Urteil 19/14 wäre prädestiniert für eine ausführliche Besprechung des Themas der "Reichweite der sekundären Darlegungslast". Es wird auf die Vorinstanz verwiesen, die allerdings ebensowenig ein erkennbares System aufbaut. Bei 75/14 hingegen fehlt es schlicht und tatsächlich es an keiner Darlegung der Situation zu den konkreten Zeitpunkten: Denn da behauptet wird, man wäre im Urlaub gewesen und man diesen Vortrag nicht glaubt, zieht das Gericht Rückschlüsse für das Urteil aus der dargelegten allgemeinen Situation und bewertet diese für den Beklagten negativ. Er habe durch diese allgemeine Beschreibung der Situation "wie es bei Anwesenheit gewesen wäre" eben auch nicht dargelegt, dass die Tathandlung durch einen Nutzungsberechtigten begangen worden sein könnte - was iÜ auch vollständig richtig ist. Im Zitat "[lexicon]AG[/lexicon] Charlottenburg" ist dies jedoch vollständig anders - dort hat man sehr wohl die entscheidende Frage ausreichend dargelegt.


    Fazit: Man kann vielleicht als Abmahner-Pudelchen c&p-Besprechungen mit Wurzbacher Ekrementen bedienen und sich damit "debconisieren". Für eine Urteilsbesprechung (insbesondere in Detailfragen) benötigt es Ruhe und Zeit und vor allem auch Grütze.


    PS: Die erwartete "Nachbearbeitung" erfordert den Hinweis (auch wenn sich DEBCON-Steffen das Verlinken nicht traut), dass jemand ("was iÜ auch vollständig richtig ist") der dem Gedankengang eines Gerichts folgt und auch noch erläutert :!: nichts "schön redet".


    Allerdings (wie wärs mal endlich mit fachanwaltlicher Beratung beim Lesen von Forentexten? Nur damit man auch mitreden kann?) wendet sich der Beitrag nicht an/gegen den [lexicon]BGH[/lexicon], sondern absurdes und argumentationsloses Geschwafle eines Abmahnerpudels, der für die Branche neue Geldquellen wittert - wie jedem Normalmensch bereits im Ansatz erkennbar ist.


    PPS: "Einen ausführlichen Beitrag zu den [lexicon]BGH[/lexicon]-Urteilen „Tauschbörse I-III“ finden Sie im Laufe der Woche auf unserer Seite." (solider Abmahner) - Nur DEBCON-Steffen schafft das, wofür andere Tage brauchen in den Sekunden nach der Arbeit!

  • Soeben erreicht mich eine etwas seltsame "tiefenpsychologische" Nachricht eines Würstchens aus Thürigen, die zwar zu überhaupt nichts paßt, aber die man durchaus kommentieren kann.


    "Natürlich kann man einfach nicht warten, bis das gewerbliche Forum der Iggedags sich mit den Anwälten der Beklagtenseite vom 11.06.2015 besprochen hat. Obwohl das ja dann schon ein Widerspruch in sich ist. Man sollte sich lieber - im Interesse der Abgemahnten - mit den Gewinner beraten." :?::?::?:
    Ich sehe jetzt nicht, wer sich hier mit den RAs Solmecke, Straub, Wagner/Halbe hier "besprechen"müßte. Ich für meinen Teil habe den Bereich "sekundäre Darlegungslast" bereits abschließend kommentiert (eine Antwort/Kommentierung findet sich nicht). Meine "Spitze" "ist der erste und einizige, der es schafft vor dem verdienten Wochenende eine Erstanalyse der [lexicon]BGH[/lexicon]-Urteile Tauschbörse I-III zu verfassen. Alle anderen sind "arbeitsüberlastet", "privat verhindert", "krank", oder haben "unaufschiebbare Termine"." geht in Richtungen der Schnellkommentaristen nach Veröffentlichung der PM am 11.06.2015, die nun gaaanz lang Zeit brauchen um sich zu entschuldigen/zurück zu rudern. Normale Rechtsanwälte hingegen kündigen an, sich übers Wochenende mal einzulesen, wobei (vgl. mein Kommentar) Vorkommentare zum Thema sekundäre Darlegungslast so gehen: "Hm... Da steht ja gar nichts drin!". Genau das ist das Problem.


    Wieso sollte man sich dann mit den "Gewinnern" beraten, die doch bereits über RA Jansen die erwartbare Meinung veröffentlicht haben? Dazu muss sich AW3P + rka nicht mit Rasch beraten, da alle bereits vorher die gleiche Meinung hatten (kein Wunder) und diese nun rausposaunen (obwohl davon nichts in den [lexicon]BGH[/lexicon]-Urteilen zu finden ist und dazu weitere Revisionen anstehen).


    Im Übrigen: Es ist ein Widerspruch in sich wenn AW3P-Sudel-Steffen noch im September (und noch heute) zur Unterstützung der laufenden Revisionen, die den Bereich "Reichweite der sekundäre Darlegungslast" betreffen auffordert, er aber jetzt bereits im Bündnis mit rka alles schon entschieden sieht. Im Zweiten Fall wären die laufenden Revisionen sinnlos und daher durch Anerkenntnis zu beenden. (Ich glaube aber kaum, dass wir hier Erhellendes von AW3P-rka erfahren werden.)


    Also hier mal scheissen, oder runter vom angeblich-für-Abgemahnte-Topf: Sollen die Revisionen, insbesondere diejenige Sollmecke-welche, in der man gewonnen hat, aufgrund der "Rechtsmeinung" von AW3P+rka schnell beendet werden, in dem man trotz gewonnner Vorinstanz schnell einen Vergleich sucht und da dies wohl nicht klappt schnell anerkennt? Immerhin! Die Meinung von AW3P+rka ist doch so niederschmetternd eindeutig! Oder ist die rka-AW3P-Meinung doch nur "zahlungsmotivierendes Blabla" ohne Substanz?


    "Natürlich handelt es sich bei den "Berichten der etwas anderen Art" um meine persönliche Meinung und Einschätzung."
    Nein. Es handelt sich um eine Abmahnermeinung in Reinform.


    "Zur Nachforschungspflicht des Beklagten!"
    ... in einem Haushalt mit einem Computer. RA Niemeyer lesen.... "hat hier über Einzelfälle entschieden" (vielleicht kapiert mans dann besser). Es genügt einfach nicht eine schön klingende "alles ist entschieden"-rka-Meinung mit diesen zu verbreiten. Man sollte doch Argumente bringen, warum denn eine [lexicon]BGH[/lexicon]-Entscheidung auf alle anderen Fälle übertragbar ist.


    Dabei ist das nun zig mal zitierte Urteil des [lexicon]AG[/lexicon] Charlottenburg nicht fälscher geworden. Es ist mit dem Hinweis, das Computer (Mehrzahl) auch bei Abwesenheit laufen können auch weiterhin vollständig richtig. Das [lexicon]BGH[/lexicon]-Urteil Tauschbörse-III setzt an, dass der einzig vorhandene Computer in einem verschlossenen Raum und abgeschaltet war. Wenn also über diesen Computer eine rechtswidrige Handlung statt gefunden hat - kann man nicht theoretisch auf Nutzungsberechtigte verweisen. Man muss nachweisen, dass ein (unberechtigter) Zugriff statt gefunden hat, da ansonsten der Vortrag nicht glaubhaft erscheint, sondern eher wahrscheinlich ist, dass der [lexicon]Anschlussinhaber[/lexicon] selbst verantwortlich ist. Und jetzt den Satz lesen: "Diesen Anforderungen wird die pauschale Behauptung der bloß theoretischen Möglichkeit des Zugriffs von im Haushalt des Beklagten lebenden Dritten auf seinen Internetanschluss nicht gerecht." Nicht "eines Beklagten" und auch nicht "auf einen Internetanschluss". Einzahl - Einzelfall.


    Daher steht ja "nix drin". Situationen wie [lexicon]AG[/lexicon] Charlottenburg - werden erkennbar nicht erfaßt. Eine Querverbindung erlaubt sich zwar (logisch!) rka-AW3P das ewige Bündnis, man hat hier jedoch schlichtweg den weiteren Gang der Dinge abzuwarten. Ich zitiere dabei nochmal schnell einen Besucher bei OLG München soeben: Der Senat sei sich sehr unsicher, ob (sogar bei positiver Täterkenntnis) dieser zu nennen sei. Dazu wird man nun die neuen Urteile studieren, die allerdings "nix" hergeben (es sei denn man heißt rka-AW3P).


    Zum Schluss (und zum zigsten Mal): Hier ist die von mir praktizierte Arbeitsweise live und in Farbe.
    "Wenn eine pauschale Behauptung nicht ausreicht - muss dies bewiesen werden + das es nicht mehr ausreicht nur zu sagen, das Personen den Anschluss mitnutzen, sondern wer wann wie den Anschluss zum jeweiligen Log nutze! Resultierend wird sich niemand mehr auf sein Zeugnisverweigerungsrecht berufen werden können."
    Sag mal - wie dumm muss man denn eigentlich sein, wenn man nicht kapiert, dass ich seit 2009 (und viele andere) so arbeite und sich gerade hier überhaupt keine Änderung erkennen läßt? Und noch dümmer ist der Spruch zum "Zeugnisverweigerungsrecht" - selbstverständlich kann (link anklicken!) der Zugriff bezeugt werden, aber die Tathandlung muss ... deswegen noch lange nicht zugegeben werden. Das ist doch nur billige Abmahnerliteratur, was rka-AW3P hier produziert und wird Vorlage für das nächste DEBCON-Schreiben (wie schon zu vor).

  • Hallo!


    Zitat Steffen

    Zitat

    .... und die
    "[lexicon]BGH[/lexicon]-Flüsterer" sprachen schon sogar allwissend, dass der [lexicon]BGH[/lexicon] geringe Anforderungen an die sekundäre Darlegungslast stelle. Pustekuchen!


    ...sondern 'wer - wann - wie' den Anschluss zum jeweiligen Log nutze!


    ...Und dazu muss man nicht allzu viel Grütze haben


    So etwas kommt halt dabei heraus, wenn man die wenige Grütze, die man hat, nicht für eine schöne ....rote, grüne oder in der Wurst nutzt, sondern versucht sie zum Nachdenken zu verwenden, weil man entweder nicht in der Lage ist oder der Mut fehlt, seinen (eigenen) Verstand zu benutzen.
    @steffen
    Worin sollten denn sonst irgendwelche Nachforschungen bestehen, wenn nicht zu schauen, wer den Anschluss zum mutmaßlichen Tatzeitpunkt nutzen konnte/genutzt hat? Wurde doch schon lang und breit darüber diskutiert, dass lediglich diejenigen als Täter in Betracht kommen, die Möglichkeit und Gelegenheit hatten.
    Und daran hat sich ...in der Rechtsauffassung des BGHes ...nichts geändert, denn es geht auch weiterhin nicht darum den Täter zu benennen oder auch nur Nachforschungen darüber anzustellen, wer es nun gewesen sei und wenn man halt keine Kenntnisse über die Umstände einer eventuellen Verletzungshandlung erlangt hat....kann er auch nichts groß berichten...lediglich wer als Täter in Betracht kommt (...noch nicht einmal die Suche nach einem Motiv oder wer der Täter war, sondern nur wer halt konkret die Möglichkeit und Gelegenheit hat, die Tat zu begehen....halt nicht pauschal auch die Kinder aufzählen, die auswärts studieren oder Personen, die gar nicht die Möglichkeit hatten, die Tat zu begehen...eben nicht nur die "pauschalen Möglichkeiten" aufzählen....eventuell noch mögliche unbekannte Dritte...


    Wozu sind eigentlich die "verteidigenden RAs" da?
    Wenn man sich den Ablauf dieser Fälle anschaut...einfach erschreckend....einen Rechner....gesichert...andere haben (fast) keinen Zugriff....da bringt es halt nichts, (diese) Personen aufzuzählen, die gar nicht die Möglichkeit und Gelegenheit hatten.


    Wenn man diese einfachen Voraussetzungen (endlich) einmal begriffen hat....bei Dir setze ich es leider nicht mehr voraus...so ist die "Erfüllung" dieser Anforderungen und somit die der sekundären Darlegungslast ....wie eh und je ...recht gering zu bewerten.
    Wenn nicht von Dir, so sollten doch zumindest die studierten Verteidiger in der Lage sein, eine so geringe Hürde, zu meistern.
    Dazu reicht es natürlich nicht, die eventuell vorhandene, nicht allzu viele Grütze, auch noch zweckzuentfremden..manche versuchen halt mit allen unmöglichen Dingen nachzudenken bzw. zu denken und wundern sich dann noch, dass dabei nichts vernünftiges heraus kommt.


    mfg
    ouf

  • wenige Grütze

    Nicht alles sollte man unbesehen so abtun. Analysiert man nämlich einzelne Vorgänge ist ein planvolles Handeln mit durchaus strategischem Unterbau ersichtlich. Auch darf man nicht vergessen: Der Leser wird angesprochen - und der vertraut und glaubt oft schon mangels Eigenwissen dem was da steht blind.


    Eines der besten Beispiele der letzten Monate ist die aktuelle OLG-München-Affaire.


    "Mit dem Volltext zum [lexicon]BGH[/lexicon]-Entscheid "Tauschbörse III" wird nur in einem Satz klar was der [lexicon]BGH[/lexicon] wirklich meint."
    Problematisch für rka/AW3P jedoch eine zufällig am 03.12.2015 statt findende mündliche Verhandlung am OLG München, in der die Gegenpartei vertr. durch Rasch, Hamburg den einen Satz nebst identischer These zu rka/AW3P vorlegte (vgl. Terminsbericht). Das OLG München fand den Satz aber gar nicht soooooo klar, sondern war (noch mehr) "sehr verunsichert". Gerade abgeleitete Thesen ("Kein Zeugnisverweigerungsrecht...") aus dem Satz von nun Rasch/AW3P/rka "verunsicherten". Das Gericht will umfangreich und sorgsam prüfen.


    Andersrum: Wenn der Satz soooo klar wäre hätte das Gericht schlicht dem Dr. Knies empfohlen die Berufung zurück zu nehmen.


    Das die Abmahner dennoch ihre These aufrecht erhalten und sicherlich auch da und dort Gehör finden werden - logisch. Jedoch markiert bereits der 03.12.2015 die erste große Pleite, die allerdings in einem sicher superinteressanten Urteil münden wird. Und nicht LG! OLG!


    Wie reagiert aber nun AW3P auf diese Pleite?


    "PS:
    Bitte beachten, das OLG kannte zum Zeitpunkt den Volltext des [lexicon]BGH[/lexicon]-Entscheid: "Tauschbörse III" noch nicht!
    "


    Auf den ersten Blick lächerlich und 0-grützig. Wie kann jemand trotz klarem Terminsbericht auch noch rot angefettet so einen realitätsfernen Schwachsinn verbreiten? Das ändert nichts an der großen AW3P-Pleite.


    Der zweite Blick zeigt jedoch: geplante Verbraucherverarsche. Unbedarfte/Neuzugänge/Fanclub
    a) Ich AW3P liege richtig - die "anderen" falsch - apokalyptisches Desaster (Sendungsbewußtsein)
    b) Zahlt schnell und ihr seid erlöst - Die schöne Zeit [lexicon]BGH[/lexicon]-BearsShare ist vorbei - ihr seid ab sofort chancenlos!
    (Orginalzitat: "Dann bezahle jetzt, höre mit P2P auf, vor allem höre auf hier herumzujammern."


    Fazit: Für die "Fachleute" sehr leicht erkennbar. Aber nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, da ein Großteil der Abgemahnten es nicht erkennt.