Tiefgründige Gedanken Abgemahnter ... formerly known as 'Irrenthread'

  • Aber klar doch!
    1. Frage: Warum besteht die AfD nur aus lauter Vollpfosten?
    2. Frage: Ist die AfD wirklich so blöd, oder braucht sie sich ehrlich nicht so anzustrengen um nach Außen zu wirken wie verkappte Nazis?
    3. Frage: Gebt mal bekannt wann ihr endlich wieder verschwindet - ihr seit einfach nur anstrengend!

  • Aber klar doch!
    1. Frage: Warum besteht die AfD nur aus lauter Vollpfosten?
    2. Frage: Ist die AfD wirklich so blöd, oder braucht sie sich ehrlich nicht so anzustrengen um nach Außen zu wirken wie verkappte Nazis?
    3. Frage: Gebt mal bekannt wann ihr endlich wieder verschwindet - ihr seit einfach nur anstrengend!

    Ich würde nicht mal die AFD als blöd bezeichnet, sondern sie ist immer noch schlau genug die Dummen einzufangen. So manch einer, der bei den letzten Wahlen die AFD zur neuen Volkspartei prognostizierte und sie auch öffentlich unterstütze hat nun endlich den Beweis, dass er mit seinen dumpfen Stammtischparolen völlig falsch liegt.

  • Leider hatten die Top-Spitzen der AfD im Abmahnwahn heute doch keine Zeit. Dafü aber....

    Ich würde nicht mal die AFD als blöd bezeichnet, sondern sie ist immer noch schlau genug die Dummen einzufangen.

    eine philosophische Frage, die an einem aktuellen Beispiel beantwortet werden kann. Richtiger Weise handelt es sich um ein perpetuum dummobile, lieber infofan.


    Es ist Donnerstag, der 28.07.2016. Ein Beklagter betritt ein AfD-Sympathisantenforum. Er habe gerade die Klage erhalten und wünscht sich zu vergleichen. Es handelt sich um Vergleichsanfrage No. 431.
    Die Lage ist etwas speziell..... es geht um einen in den Fristen des Gerichts liegenden Urlaub des Beklagten. Und schon ist es passiert: Der Top-Repräsentant der AfD im Abmahnwahn bewirbt sich zwar (rechtswidrig) als Plattform für Klageverfahren, hat aber keinerlei Erfahrung und Wissen. Die Sache geht total schief. Die Ratschläge sind zT öbszön albern. Der Beklagte geht falsch beraten von dannen - Waldorf-Frommer wirds ihm dann schon richtig erklären....
    Vergleichsanfrage No. 432 erscheint noch am selbigen Tag. Es folgt sofortiges Gelabere.
    Der Top-Repräsentant der AfD im Abmahnwahn äußert zu seiner Vergleichsanfrage 432 dann die Ansicht, dass sein AfD-Forum für Klageverfahren keine "aktive Klagehilfe" leisten könne. ( :?: ) Aber natürlich könne man "darüber reden". ( :D ) Bestes Beispiel wäre dabei ein großer "Foren-Experte" der AfD, der schon 431 Klagen letztendlich in einen Vergleich gepfuscht habe.( 8o ) Beweis steht ja gleich oben dran - 431 ... ohjeee.... Aber immerhin ... ehrlich.


    So - Würde nun der letzte Absatz stimmen, könnte man ja noch von reinster Dummheit sprechen. Die AfD (in Form des Top-Repräsentanten der AfD im Abmahnwahn) redet eben über eine Sache etwas Dummes- andere beheben den Schaden. Das wars. Begleiterscheinungen befremden: "Ich Plattform Klageverfahren - aber nix Hilfe leisten können - aber du mich anrufen, gerne Hilfe leisten" (versteht nichtmal der Autor selbst).
    Aber der letzte Absatz stimmt nicht! Der Top-Repräsentant der AfD im Abmahnwahn meint gar nicht sich selbst, sondern andere. Er hat zwar (nach Selbstauskunft) keine Ahnung von der Sache, er labert wirres Zeug, aber er kann ANDERE bewerten. Die anderen sind schuld, dumm und unfähig - nicht etwa der Top-Repräsentant der AfD im Abmahnwahn selbst. Wenn ER ewtas sagt, dann stimmts ganz bestimmt!


    So entsteht das AfD-eigene perpetuum dummobile. Keiner versteht es aus die AfD selbst. Die AfD hat keine Ahnung und ist stolz darauf - aber sie kann zu allem und überall und anderen ganz klar sagen, dass diese es falsch machen würden und DAHER könne natürlich die AfD auch überall mitmischen und da alle anderen "pfuschen" würde man selbst eben auch "mitpfuschen dürfen". Das mitunter aber die anderen es richtig machen - aber zB der Top-Repräsentant der AfD im Abmahnwahn (als einziger irgendwie - ausgenommen viele Anwälte) "rumpfuscht" will der Top-Repräsentant der AfD im Abmahnwahn nicht verstehen. Wie auch? Er weiß ja nix.


    Berühmtes aktuelles Beispiel: Unsere liebe Frau Kepetry kann zwar einen schönen Anti-Terror-Maßnahmenkatalog zusammen stellen, aber versprechen dass auch nach der Umsetzung weitere (besser: nach Übernahme der Regierungsverantwortung) weitere Anschläge statt finden würden. Man würde aber immerhin dann nicht mehr krankhaft und selbstverletzend Verständnis für die Täter aufbringen (,was zwar keiner tut aber siehe oben - Blödsinn über andere behaupten gehört zum AfD-Geschäft).
    Ja.... Jaaaaaaaaaaa.... ein Fortschritt - alles bleibt gleich nur irgendwie anders.....

  • Um dumme Stammtisch-Parolen-Drescher ein zu fangen brauchts keine Bauernschläue!
    Das hat man doch schon 1933 nachgewiesen - es reicht wenn man jemanden hat der schlau daher quatschen kann.


    Und große Versprechen machen, die man ja nicht einhalten muss, dass haben wir schon bei den etablierten Volksparteien,
    da brauchen wir nicht noch mehr Marktschreier die hohle Phrasen dreschen.

  • Soooo... mit der neuen Woche schliessen wir noch schnell die Letzte ab. Bzw... ein Wort: "Peinlichkeit" (Der Top-Repräsentant der AfD im Abmahnwahn).


    Gerne das kleine Beispiel zu oben (es existiert eine Mängelliste von ca. 15 Fehlern).
    Beklagter: "Die Frist für die Anzeige zur Verteidigung reicht. Jedoch nicht die Frist zur Klageerwiderung. Und ich bin sehr wohl 4 Wochen im Urlaub, wenn man das Urlaub nennen kann."


    Der Top-Repräsentant der AfD im Abmahnwahn: "Unmittelbar vor Ablauf der gesetzten Klageerwiderungsfrist kann erstmals um Verlängerung der Klageerwiderungsfrist gebeten werden."


    Beklagter: "Vielen Dank!" - "Ich vergleiche sofort!"


    Natürlich verstehen wir Deutsch. Und wir wundern uns. Denn natürlich kann problemlos sofort/noch am selbigen Tag nach Erhalt einer Klageschrift um eine Fristverlängerung der Klageerwiderungsfrist gebeten werden. Man kann soetwas sofort mit der Verteidigungsanzeige vorbringen - durchfaxen und im Regelfall auch sodann am folgenden Tage mit dem Gericht telefonisch abklären (wenn zB die Fristverlängerung verhältnismäßig lange ausfallen soll).
    Hingegen ist der Satz "Unmittelbar vor Ablauf der gesetzten Klageerwiderungsfrist kann erstmals um Verlängerung der Klageerwiderungsfrist gebeten werden." des Top-Repräsentanten der AfD im Abmahnwahn total falsch. a) sachlich und b) als Antwort auf den Beklagten.


    Der Satz ist aber auch sooooooo deutsch, dass er erkennbar nicht vom Top-Repräsentanten der AfD im Abmahnwahn stammen kann. Die Vermutung liegt nach, er habe mal schnell Dr. Alexander Google konsultiert. Dieser fand dann einen Aufsatz des hoch ehrenwerten Herrn (nun Vorsitzenden) Richter am OLG Koblenz Frank-Michael Goebel zum Thema "ZPO - Prozesstaktik - So verzögern Sie für den Beklagten den Rechtsstreit" beim Institut für Wissen in der Wirtschaft, welches sich im PAK-Segment an Rechtsanwaltsfrischlinge richtet (und nicht an Nichtjuristen). Da hat er sich wohl etwas missverständlich ausgedrückt..... Wenn wir beide Lust und Zeit hätten, könnten wir den Text ja noch ändern. Allerdings steht er eh nur noch bis Ende des Jahres 2016 online. Die Chancen, dass er erneut vom Top-Repräsentanten der AfD im Abmahnwahn zitiert wird stehen zwar nicht gering... aber ist ja dann sein Scheiß den er baut - und im Ergebnis (Vergleich) kommt im Einzelfall X das Gleiche raus, so dass sich der Schaden des Beklagten nur auf das Erleiden einer "vollstoffandieWandgefahren"-"Rechtsberatung" begrenzt.


    Aber wer weiß? Vielelicht hät sichs der Beklagte ja im Urlaub nochmal überlegt?


    Zuuuuuuuuuuuuuuuuu spääääääääääääääät.


    Wir (also wir hier.... wissen das ja eigentlich) lernen: Nein - man kann nicht einfach googeln und hoffen das es dann schon irgendwie paßt, wenns ein Richter geschrieben hat. Man muss WISSEN! Dann kann man auch beraten!

  • Langes Wochenende!!! Lust auf tiefgründigen Spam-Poker?


    Ich hab schon mal drei Asse:
    1- Einen AfD-Hirni, der die gegen ihn ergangene Entscheidung nicht versteht,
    2- weil sie ihm sein Staranwalt nicht verklickert hat (oder gar verklickern konnte) und
    3- der daher die Entscheidung immer falsch parktiziert.


    Ich erhöhe um 50 Spamdollar....


    [Erklärung: Die Entscheidung "LG Berlin - 103 O 60/13" besteht aus dem Tenor --- Untersagung "außergerichtliche Rechtsdienstleistung wie folgt zu erbringen, ohne dass eine Erlaubnis nach dem Gesetz über außergerichtliche Rechtsdienstleistungen oder aufgrund eines anderen Gesetzes besteht" und somit aus zwei Punkten: a) die spezielle Rechtsdienstleistungund b) alle Rechtsdienstleistungen. Falsch ist daher die Reduzierung auf ein Gesamtthema. Das Verbot erstreckt sich auf alle Rechtsdienstleistungen, die gesetzeswidrig erbracht werden - und damit so in etwa 43,7% der Gesamtleistung des AfD-Hirnis.
    Jedoch stellt eine Antwort auf eine Frage wie "Verlängert sich durch ein einfaches Mahneschreiben die Verjährungfrist?" keine Rechtsdienstleistung, da sie keine rechtliche Prüfung des Einzelfalls erfordet, auch wenn sie sich "auf einen "konkreten Rechtsfall" bezieht. Die Antwort wäre iÜ: "Nein - nur die gesetzlichen Regelungen zur Hemmung der [lexicon]Verjährung[/lexicon] können die [lexicon]Verjährung[/lexicon] hemmen - § 203 - 206 BGB."

  • Wieviel ist ein Forum wert, in dem selbst die geltende Rechtslage nicht mal mehr diskutiert werden darf ? Wie du schon zitierst:bei der Erläuterung der rechtlichen Rahmenbedingungen handelt es sich ja um keine Prüfung des Einzelfalles. In anderen Foren (z.B. bei recht.de) wird dies einfach umgangen,indem die Fallkonstellationen anonymisiert geschildert werden ("Person A hat eine Abmahnung bekommen..." statt "Ich habe eine Abmahnung bekommen"). Obwohl eigentlich für jeden Menschen mit IQ>60 klar sein dürfte,daß es sich um den Fall des Fragestellers handelt.

  • ... deswegen ist das Urteil auch besonders falsch.
    "Tätigkeiten, die sich im Auffinden, der Lektüre, der Wiedergabe und der bloßen schematischen Anwendung von Rechtsnormen erschöpft, sind dagegen keine Rechtsdienstleistungen." (Zypries)


    Es wird auf die Frage abgestellt. Das ist generell falsch, denn die konkrete Tätigkeit und Frage sind gesondert zu bewerten.
    Es wird auf die 1:1-Antwort abgestellt. Das ist generell falsch, denn eine persönliche Antwort auf eine persönliche Frage muss nichts über die Tätigkeit sagen.


    Im Steitfall LG Berlin ist es noch besser. Denn die Antwort lautet neben der schematischen Anwendung von Rechtsnormen, dass der Antwortgeber nicht in die Lage versetzt wurde eine Rechtsdienstleistung zu erbringen. Eine rechtliche Prüfung des Einzelfalls war nicht möglich, da entscheidende Daten fehlten die der Fragesteller erst beizubringen hätte. Was allerdings dann noch an juristischer Einzelfallprüfung übrig bleiben soll, wenn sich die Antwort nur stets weiter in der schematischen Anwendung von Rechtnormen erschöpfen kann? "Ich habe das Datum X und im Gesetz steht...." Was soll ich da noch prüfen? Andererseits ein höchst bedeutungsloser Einzelfall mit Leuten bei denen schon zu Beginn klar war - das Geschrei ist groß, aber nix in der Hos.

  • Liebe Forengemeinschaft,


    damit man nicht noch weitere irrsinnige Spekulationen anstellen muss - obwohl das Urteil noch nicht veröffentlicht wurde - hier ein kleiner Service meinereiner.


    Nur verstehe ich persönlich nicht, so wörtlich: "Andererseits ein höchst bedeutungsloser Einzelfall mit Leuten bei denen schon zu Beginn klar war - das Geschrei ist groß, aber nix in der Hos", wenn doch so bedeutungslos, dass der entsprechend Zitierte diesbezüglich eine separate entgeltliche wochenentliche Diskussion anfacht?



    Muss man wohl auch nicht verstehen ...




    VG und ein schönes WE - Euer Steffen Heintsch




    PS: Meine Daten müssen nicht anonymisiert werden, habe keine Angst! ;)






  • So wirklich kritisieren will ich das Urteil gar nicht. Eher denke ich,daß man es nicht ZU eng auslegen sollte, auch wenn ich persönlich natürlich verstehen kann, wenn Steffen da lieber vorsichtig ist. Gebranntes Kind scheut bekanntlich das Feuer. Ich könnte mir jedenfalls vorstellen,daß der Kläger im betreffenden Verfahren Steffens Forum mit Argusaugen beobachtet und auf einen Fehler wartet.

  • "Wieviel ist ein Forum wert, in dem selbst die geltende Rechtslage nicht mal mehr diskutiert werden darf ?"
    Doch - Du hast es kritisiert: "Der Antragsgegner wird nicht bestreiten wollen, dass ein Anwalt eine Rechtsdienstleistung erbringt, wenn er einem Mandanten nur die Rechtslage erklärt," :!:


    Ich dachte mir auch schon, dass solche dünkelhaften Geschwätzigkeiten ordentliche Begründungen ersetzen sollen. Andererseits dürfte das Gericht auch mit einer Portion Stinkigkeit auf die mediale Beschallung reagiert haben.


    Allerdings beschränkt sich wie vermutet das Gericht nicht auf "diese eine" Rechtsdienstleistung, sondern tatsächlich auf "alle möglichen" Rechtsdienstleistungen. Man müßte es sehr streng auslegen. Es ist auch nicht erkennbar, dass man sich gegen den dümmlichen Tenor zur Wehr gesetzt hat "Dem Antragsgegner wird .... untersagt ... außergerichtliche Rechtsdienstleistung wie folgt zu erbringen....".


    Aber egal - unter dem Strich steht nur eins: "Verlängert sich durch ein einfaches Mahnschreiben die Verjährungfrist?" = Antwort keine Rechtsdienstleistung, auch wenn das LG Berlin anderer Ansicht ist.


    (Natürlich muss man aber erstmal die Frage in einem Text erkennen können.)
    Für diese Meinung gehe ich zum [lexicon]Bundesverfassungsgericht[/lexicon] und wenns sein muss auch in den Knast! :evil:

  • Watt_en-Troll,


    brauchst Du eine Brille?
    "Der Antragsgegner wird nicht bestreiten wollen, dass ein Anwalt eine Rechtsdienstleistung erbringt, wenn er einem Mandanten nur die Rechtslage erklärt,"
    Das entspricht nicht der Intention des Gesetzgebers. Und schon gar nicht der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts.


    Ein Unrechtsurteil erster Güte - da beißt die Trollmaus keinen Faden ab.

  • Du scheinst es nicht zu begreifen, eher begreifen zu wollen. (den Grund dazu hier zu nennen verkneif ich mir lieber)


    Aber gerne nochmal für Dich.



    Der Antragsgegner hat sich gerade nicht darauf beschränkt, lediglich allgemeine Ausführungen zu Beginn und Ende der Verjährungsfrist zu machen, sondern er hat die Verjährungsfrist anhand der vom Fragenden mitgeteilten Daten genau berechnet.


    Ein [lexicon]Anwalt[/lexicon] hätte eben diese Auskunft nicht umsonst getätigt, tätigen müssen.


    tsss..."intension des Gesetzgebers"
    Das, gerade von Dir.
    Du verstehst es eben Deine wischiwaschi-"beratung" so belanglos wie möglich und ins blaue hinein ins Forum zu tippseln. (Ich erinnere hier nur an Mainz05bub) *gg*


    Beratung auch mittels Fernsprecher


    ääähm warum bist Du nicht im Wochenende? :whistling:


    ...und ewig grüßt das Murmeltier :rolleyes: