Klagebegründung - Experten vs. Laien

  • Könnte mir bitte jemand sagen, was dies nun bedeutet und wie ich weiterhin vorgehen sollte??

    Illegaler Weise wäre allerdings darauf hinzuweisen, dass


    - Du Dir den "Informationsvorsprung" der erhaltenen Begründung zu Nutze machen kannst. Du kennst ja nun zB die "echten Daten" zB zum Tag/Uhrzeit des Tatvorwurfs und kannst Deine Unterlagen zur damaligen Internetnutzung in Ruhe zusammen stellen und Dir überlegen, wie Du eigentlich vorgehen willst. Eine "rechtliche Prüfung" brauchts noch nicht, auch wenn Du Dich mit der Begründung jetzt schon an zB die hiesige Moderatorin wenden kannst.


    Ganz besonders wichtig ist dabei, dass Du auf die Begründung, meist Seite 5 achtest:
    "Insgesamt wurden mindestens x vom Anschluss der Beklagtenseite ausgehende
    Rechtsverletzungen dokumentiert, wie aus der als Anlage K 2 beigefiigten Dokumentation
    ersichtlich ist.
    "
    In dieser Anlage K2 wird aber nur ein ungefährer Zeitraum (01.01.2000 bis 02.01.2000) und eine angebliche Anzahl ersichtlich sein. Du mußt dann Deine Daten auf die entsprechenden Tage zusammenstellen, auch wenn Du noch keine konkreten Daten hast. Gesucht werden die üblichen Auffälligkeiten (Urlaub-Abwesenheit-Aktivitäten, ...).
    Falls nur ein Tatzeitpunkt genannt ist - natürlich (erstmal) nicht.


    - Du kannst Dir schon mal einen Fachanwalt in der Nähe des zuständigen Gerichts suchen. Beauftragung dann schnell und zügig nach dem Erhalt der Verfügung des zuständigen Gerichts.

  • Moin Moin,


    ich weiß, dass Sie nur zeigen wollen, dass Sie schon mal eine solche Klage gelesen haben, aber kurz vor dem Feierabend will ich dann mal wieder einiges erklären:
    1. Es kommt nicht auf die (erstmalig in der Klage) genannten Ermittlungstreffer sondern auf die Daten in der Abmahnung an (die sollten schon ein paar Jahre bekannt sein). Die sekundäre Darlegungslast gilt hinsichlich erstmal in der Abmahnung genannten Daten nicht zumal diese auch verjährt (ja, hier passt es endlich mal) wären. Selbst das [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] Leipzig, welches wohl als das strengste gilt, teilt dazu meine Auffassung und hat die Erklärpflicht hier verneint.
    2. Es ist Unsinn die Daten an die Moderatorin weiterzuleiten. Das schreibe ich auch schon Jahre, welchen Sinn soll das denn haben. Den [lexicon]Anwalt[/lexicon] vor Ort findet man auch mit dem Telefonbuch.


    Besten Gruß und schönes Wochenende wünscht


    Dr. Alexander Wachs
    -Rechtsanwalt-

  • :wayne:


    Zur Vorbereitung eines Verfahrens gehört es auf den gegnerischen Vortrag einzugehen, insbesondere wenn wie hier vorliegend die Behauptung einer "Mehrfachermittlung" im Raum steht. Hier kann der Beklagte nicht ohne weiters die ordnungsgemäße Ermittlung anzweifeln (OLG Köln, Beschl. vom 16.5.2012 – 6 U 239/11, OLG München, Beschluss vom 01.10.2012 - 6 W 1705/12, etc...), es sei denn der Beklagte findet Anhaltspunkte zu dem fraglichen Zeitraum, die eine ordnungsgemäße Ermittlung bezweifeln lassen. Dagegen wird kein Gericht der Welt die Ermittlung anzweilfeln, wenn mit Daten belegt wird, dass ein Anschluss über einen gewissen Zeitraum und nicht nur zum Abfragedatum der IP-Adresse (Auskunftsbeschluss) beobachtet werden konnte [GUID/Peer-ID/emule-Nick, Programm, etc...]. Gerade die solider ermittelnden Firmen wie die Ipoque legen gerne auch zu einer Datenabfrage ganze Datenkolonnen vor ....


    Der Beklagte kann hier über die Vorbereitung/Auffälligkeiten zumindest versuchen beizusteuern.


    Es geht also nicht um das was ein fauler [lexicon]Anwalt[/lexicon] denkt, was im Rahmen der sekundären Darlegungslast vorzutragen ist, sondern ....


    um die Möglichkeit des "Mehr" zu einem sehr ausführlichen Vortrag zu nutzen.


    Wurde nämlich zB eine Zeit wie 02:00 Uhr morgens "abgemahnt" und steht nun in der Klage drin, dürfte sich der Vortrag der Beklagten auf "Schnarchen" beschränken, was gemein hin nicht ausreicht, um überzeugend aufzutreten.


    PS: Die "Kleine" hat zB diese Woche schon einem hilfesuchenden Beklagten mindestens 1.100,00€ und ganz allein erspart. Was Sie also als "Unsinn" bezeichnen hat ... und das schon immer ... einen überragenden Sinn und dürfte seit 2009 Beklagten insgesamt eine satte 6-stellige Summe erspart haben. Also hörn Sie endlich auf hier Schwachfug zu Werbezwecken zu platzieren - ansonsten muss ich mich noch beschweren.


    PPS Herzlichen Glückwunsch zum "Fachanwaltstitel" - ehrenhalber aus Thüringen - oder echt aus Hamburg?

  • Moin Moin,



    sie werden es wohl nie lernen... also...
    1.
    Sie müssen unterscheiden zwischen Mehrfachermittlungen, die außergerichtlich vorgetragen wurden, da passt ihr google Zitat und erst nach [lexicon]Verjährung[/lexicon] eingeführten neuen Ermittlungszeitpunkten. Das ist etwas anderes. Das hat auch nichts mit Faulheit zu tun, sondern dient dem Zweck ein Verfahren optimal zu führen. Wenn zu solchen Punkten dezidiert vorgetragen wird, ist es schwer so etwas wieder einzufangen. Denken Sie mal darüber nach.


    2.
    Sechsstellig(1.000.000 EUR) hm... eine satte sechsstellige Summe (2.000.000 EUR ?) allein dadurch dass ihr Klagen zugeschickt wurden. Das ist doch blanker Unsinn.


    3.
    Mal ernsthaft: Es gibt Gründe warum es Anwälte gibt, es gibt Gründe, warum diese Büros und Adressen haben und es gibt Gründe warum man Jura einige Jahre studieren muss. Überlassen Sie es doch den Ratsuchenden wohin diese sich mit einer Klage wenden und spammen Sie nicht jeden zweiten Fragenden mit Hinweisen zu, dass er sich an die Moderatorin wenden soll.


    jetzt bin ich aber wirklich im Feierabend.


    Besten Gruß
    Dr. Alexander Wachs
    -Rechtsanwalt-


  • 3.
    Mal ernsthaft: Es gibt Gründe warum es Anwälte gibt, es gibt Gründe, warum diese Büros und Adressen haben und es gibt Gründe warum man Jura einige Jahre studieren muss.


    Um den unbedarften Mandanten abzuzocken. Warum sollte ein "Anti Abmahnanwalt" Interesse haben die Hand zu beissen, von der er gefüttert wird?

  • 1.
    Sie reden wirres Zeug nach klaren Erläuterungen, obwohl sie vorgeben, die Begründungen gelesen zu haben. Zudem haben Sie von Technik so viel Ahnung ....


    Die Begründung beinhaltet stets nur ein Datum, an dem die Rechtsverletzung dem Anschluss des Beklagten zugeordnet wurde. Die Behauptung mehrerer Daten, die mit dem Abfragedatum "archiviert" wurden gehören zu dem Anfragedatum und stellen insbesondere keine "neuen Ermittlungszeitpunkte" dar.


    Die "alten" K2-Dokumentationen, die in der Klagewelle Anfnag des Jahres vorgelegt wurden, enthalten wunderbare Fundstücke, die es zu verwerten galt und gilt. Heute legt man wohl "Nichtssagendes" vor, da man aus den technischen Vorträgen der Gegner gelernt hat. Gehen Sie einfach mal mit einer Sammlung "Alt-K2's" zu einem Fachmann und lassen sich zB über das Thema "GUID" aufklären.


    2.
    Wen interessiert Ihre Meinung, da sie weder über Art und Umfang Bescheid wissen?


    3.
    Oh... Ins Blaue hinein gefaselt und schon Fettnäpfchen - Die vorletzte Klage-Meldung oben beachten. Scheint mir ein zufriedener Mensch zu sein. Sonst wäre er ja nicht wieder gekommen.


    PS: Den "Rest" soll dann wohl ihre Thüringische Stelle für die Vergabe von Fachanwaltstiteln" erledigen? Hm... interessiert noch weniger.

  • ...es gibt Gründe warum man Jura einige Jahre studieren muss.


    Die Geschichte lehrt uns:


    Noah war auch kein Zimmermann sondern ein einfacher Bauer und er hat mit seiner Arche 'die Welt' übers Wasser gerettet; Während die Titanic ohne jeden Zweifel von Spezialisten gebaut wurde und die hielt sich bekanntlich nicht einmal ein Jahr über Wasser.
    Danke,... Spezialisten!

  • Nabend ,


    Na nicht mit Steinen werfen! Wenn man selbst im Glashaus sitzt.


    Ich möchte doch erinnern an den Mainzer Bub hier!
    Da hatten es sich der Herr und die Dame nicht gerade mit Ruhm übergossen.
    Dann kommt die Frage ... Keiner hilft hier für nichts/lau ?


    Hoffe werde nicht gesperrt deswegen ? !


    Pete

    Mandela Eine Legende Kampf um Recht!

  • Ich möchte doch erinnern an den Mainzer Bub hier!

    Weshalb? In welchem Zusammenhang? Warum? Wieso eigentlich?


    Der Herr, den Du meinst fühlte sich von seinem Rechtsanwalt falsch beraten, bzw. gar nicht beraten, da man ihn gar nicht gebührend oft zurück gerufen habe. Beides ist nachgewiesener Maßen falsch. Daher rief er einen bekannten Vergleichsanwalt an, der ihm einen falschen Rat erteilte, da er zuvor nicht die Akte studierte, was natürlich total unverantwortlich ist. Er hat sich darauf hin verglichen. Im Anschluss hat er noch einen Haufen Müll verbrochen/gepostet. Scheinbar wurde er dann aus Reinlichkeitsgründen aus einem Drittforum geschmissen.


    Was hat das also mit was genau nochmal zu tun?


    PS: Wenn ich für jeden Hampelmannpost, der behauptet "die Dame und der Herr" würden Geld kassieren einen € bekommen würde - wäre ich längst ein reicher Mann.

  • Hm....


    Ich hole mal aus - Im (nicht sehr) kalten Winter 2013/2014 habe ich mit Unterstützung meiner Haus- und Hoftechnikerin und eines Herrn im Informatikproffessorenrangs eine ca. 8-seitige Expertise erstellt (mit Namen), die seither für zwei Dutzend "alter" Verfahren von sehr löblichen Fachanwaltskanzleien verwendet wurde erstellt. Die Gerichte sind *begeistert* (endlich Arbeit!). Die Gegnerschaft hingegen reagierte und versucht die Begründungen nun anzupassen, was nur teilweise mit Erfolg gesegnet ist, aber für mich einen neuen Aufwand bedeuted. Ich weis schon genau, wie man die knacken kann, wenn man will. Denn schließlich ist der Technik-Bereich mit der Gefahr eines hohen Kostenrisikos verbunden und die Helden sind gar ein kleines Häuflein....


    Jetzt kommt da so ein Laie daher und erzählt was vom Pferd.***


    Also liebe Laien - beim besten Willen ist jetzt keine Zeit für Online-Seminare, oder gar Austausch von Strategien.


    *** Irgendwann kapiert sogar der letzte Laie, dass sich bei uns Beklagte stets und zu jeder Zeit anwaltlich zu vertreten lassen haben und sie diese auch gemeinhin selbst auszusuchen haben - die Hilfestellungen sind stets nach Gutdünken zu verwenden. Nur für die besondere Situation am [lexicon]AG[/lexicon] Hamburg wurde von dem abgewichen - längst Vergangenheit.


    Im Übrigen stellen die Forenmeldungen mittlerweile nur noch einen recht geringen Anteil an den Beteiligungen an Verfahren dar. Denn ausgesucht kompetente Kanzleien schreiben mich persönlich und seit langer Zeit schon direkt an, und/oder haben verschiedene Bemusterungen längst übernommen.
    Der bekannteste Fall ist der hier. Seit dem dürfen auch Laien Erfolge erzielen.


    Also Laien! Es ist ja immer schön etwas von Euch zu lesen. Aber auf die Dauer langweilig, wenn nicht gar nur zu Werbezwecken.

  • Und was ist mit dem Stiefsohn passiert???

    Das wurde doch von der Gegnerschaft ganz besonders erwähnt(***1).


    DER Stiefsohn hat einen - mir garnichtmal bekannten - Betrag ausgehandelt und bezahlt. Es ist natürlich für den Verletzten immer möglich, von dem erwachsenen und "geständigen" Täter Schadensersatz erfolgreich zu verlangen(***2). Die Höhe dürfte sich nach der üblichen Kölner Rechtsprechung schätzen lassen. Die Frage ist, ob ER sich gegen die Höhe noch zur Wehr hätte setzen können/sollen. Dafür würde man jedoch sehr viel Geld brauchen.


    (***1)
    Hat natürlich auch den Verlust für die Kläger in der Gesamtmaßnahme begrenzt (RVG 2.300€ - man weiß nicht, was deren [lexicon]BGH[/lexicon]-[lexicon]Anwalt[/lexicon] kostet; hier +2-4Tsd€).
    (***2)
    Deswegen ist auch das umfassende Betrachten der Umstände eines Vergleichs immer wichtig. Denn oft wird für die weiteren Nutzungsberechtigten mitverglichen. Man muss daher eigentlich fast schon nicht mehr erwähnen, dass die Stigmatisierung von Vergleichern in Anwaltswerbeforen als großmäulige Vergleicher selbstverständlich :nono: ist.


    Daher ist auch den Leuten der Familie ganz besonders großen Respekt auszusprechen. Hätte man sich vor dem LG Köln verglichen, wäre man finanziell als Verbund genauso da gestanden, wie mans jetzt tut. Der Beklagte hat abgelehnt und eine "Odyssee" (Petrings) mit gutem Ausgang erlebt.

  • Ach du liiiieben Lieschen... ein Thread in der Plauderecke, wo jeder Recht hat?
    ...gab's zuletzt im Ehtikunterricht!


    Ich dachte schon, meine Verbaltitanic bei B&B wäre ganz untergegangen.


    Keiner hat vom Leistungsumfang der Arbeit des/der Anderen irgendeine Ahnung,
    aber (im übertragenem Sinn) wenn ich mit Mett und Biebeln nach Bagdad reise, kann ich wohl auch keinen frenetischen Jubel erwarten!?

  • Zitat

    Keiner hat vom Leistungsumfang der Arbeit des/der Anderen irgendeine Ahnung,
    aber (im übertragenem Sinn) wenn ich mit Mett und Biebeln nach Bagdad reise, kann ich wohl auch keinen frenetischen Jubel erwarten!?


    Primär in der Theorie tatsächlich.
    Nur durch Informationen in den Foren von betroffenen Mandanten wird das Ausmass bzw die Informationen ersichtlich der Kläger bzw Beklagten.
    Hier wird gute Arbeit geleistet, aber man sollte doch den Studierten Fachanwälten die Klageerwiderung überlassen.


    Oder wird hier auch versucht die User an eigene RA zu vermitteln? (Frage) Theoretisch!


    (Mainzer Bub) Es ist völlig Legitim , dass jeder das Recht besitzt dem RA das Mandat zu entziehen, wenn man Glauben schenkt , dass sich Kommunikationsfehler entwickelten!
    Es ist selbstverständlich jederzeit möglich, einem Rechtsanwalt das übertragene Mandat zu entziehen, bzw. zu kündigen und die Vollmacht zu widerrufen.Die Mandatskündigung ist jederzeit fristlos und ohne Begründung möglich (§ 627 BGB).
    Der Fachanwalt war doch sicherlich nicht Dr Alexander Wachs? Der dieses Mandat angeommen hatte?


    Fazit Dumm gelaufen!


    Ansonsten verbeuge ich mich vor der Arbeit Shuals und der Moderatorin, nur mehr Fingerspitzengefühl würde ich anraten!


    Patrickus

    Mandela Eine Legende Kampf um Recht!

  • @Pete


    1.
    Ich sehe da keine Argumente auf Deiner Seite. Wie oft schon erklärt, hat man im Herbst 2009 anlässlich einer Klagewelle von RA Haas ein zusätzliches Angebot installiert, dass jeder Betroffene nach freier Entscheidung wahr nehmen kann, oder eben nicht. Wichtig (Masse) wurde es dann erst mit Massenklagen am [lexicon]AG[/lexicon] Hamburg, welches nun einmal grundsätzlich den jeweiligen Fall durchgeprüft hat und einen vernünftigen, teils sehr guten Vergleichsvorschlag unterbreitet hat. Tendierte aber ein Betroffener eher zum Vergleich (aus persönlichen Gründen - eigene Entscheidung), konnte der Sachverhalt auch ohne Anwaltseinschaltung vorgebracht werden. Geht das Verfahren weiter ... Anwaltseinschaltung.


    Es ging dabei stets nur um die finanzielle Entlastung. Bei ein paar Dutzend Betroffenen kommst Du da schnell auf ordentliche Entlastungssummen, die aber die eigenen Rechtsanwaltskosten betreffen. Stört keine Sau, nur ein Prozessgegneranwalt und ein ortsansässiger Beklagtenvertreter haben etwas dagegen = Interessiert nicht. Die Fakten und die Zufriedenheit der Betroffenen sind wichtig.


    Genauso gab es Gerichtsstände und Klagen wie am [lexicon]AG[/lexicon] München, in denen kein finanzieller Vorteil durch das Vorgehen geschaffen werden konnte - also hat man es oft sein lassen. Warum soll man sich Arbeit machen, die nichts bringt.


    2.
    Was sind "eigene" Rechtsanwälte? Natürlich werden ausgewiesene Experten empfohlen, falls der Betroffene keinen eigenen Rechtsanwalt aussucht. Es interessiert nicht, wer die Vertretung übernimmt.


    3.
    Bei Mainz05 ging es nicht um eine Demandatierung. Der Beklagte behauptete, dass er und alle Nutzungsberechtigte über den Tatzeitraum im Urlaub waren. Strom sei soweit abgedreht gewesen. Das Gericht ordnete dann die Einholung eines schriftlichen Sachverständigengutachtens zu dem Thema einer möglichen Falschbeauskunftung an. Wie auch immer der Beklagte darauf kam, das Gericht wolle die Ermittlung selbst überprüfen, ist nicht nachvollziehbar. Er bekam - obwohl ihm mehrfachst erläutert wurde, worum es geht und sich auch das Gericht eindeutig äußerte Angst vor einer enromen Kostenbelastung (+6000,00€), obwohl hier schon vom Gericht niedrigere Sätze bestimmt wurden. Das beste aber ist, dass er klar und deutlich eine Beteiligung der Spendenaktion ... einforderte. Warum nicht sagte man, jedoch bekommt hier keiner von mir eine Kostenfreistellungserklärung.***


    Er hat sich dann schlicht auf anderen Poprtalen umgesehen - ok -
    Er hat dann einen zweiten [lexicon]Anwalt[/lexicon] angerufen - ok -
    Dieser hat ohne die Akte zu sichten eine falsche Rechtsberatung abgegeben - nicht ok² -
    Er hat den eigenen Rechtsanwalt dann beauftragt zu vergleichen - ok -


    Nicht ok war sein Verhalten danach. Erst hat er monatelang groß getönt, dass er die Sache voll durchziehen wird - es war ihm dann wohl peinlich sich vergleichen zu haben. Und ... da waren dann ja "die Anderen" schuld. Es gibt eben - solche und solche.....


    ***Mit Ausnahme einer jungen Dame, die von einigen RAs zuvor verarscht wurde und die daher von mir eine Versicherung der Kostenübernahme zugesichert bekam, gibts nur den hier. Zwischenzeitlich lagen die Prozesskosten hier bis an die 50.000,00€ - es stand eine Komplettüberprüfung einer Software an, die über Tage dauern sollte. Deswegen kann es auch keine ständige schriftliche Versicherung der Kostenübernahme der Spendenaktion geben, da ich persönlich mit meinem Privatvermögen einspringen müßte. Das mach ich gerne mal... aber nicht dauernd und schon gar nicht für ... jeden dahergelaufenen Deppen. Es wird hier Schritt - für - Schritt entschieden. Und es gibt damit - auch keinerlei Probleme. Die schwäbische Hausfrau in mir gibt nur noch den Cent aus, den sie auch im Sparstrumpf hat.

  • Künftig machen wir das hier mal anders rum.


    Wir nehmen eines unserer Schmuckstückchen - KG Berlin - 24 U 167/11 + 24 U 168/11
    Ein Netzwelt.de-Teilnehmer spricht nach Klageeingang Moderatorin und mich an - LG = Anwaltspflicht, aber bei den Summen nur mit einem der Besten.


    Nach erfolgter Einweisung werden nach "Beauftragung"
    - Notwendige Daten für die Erwiderung zusammengestellt und ein Textvorschlag erarbeitet, der wiederum gänzlich in die Erwiderung übernommen wurde (sekundäre Darlegungslast)
    - Die technischen Inhalte der Begründung aufgegriffen und Text bemustert, der wiederum gänzlich in der Eriwderung steht
    - Das Thema der Aktivlegitimation durchrecherchiert und ein Textvorschlag mit Beweisen erstellt - schon hier "entscheidungserheblich" - steht in der Erwiderung
    - Für das Kammergericht wird ein gesondertes Parteigutachten erstellt - Name/Eigene Unterschrift - Zeugenangebot


    Der Rechtsanwalt tut das seine und trägt massiv im rechtlichen Bereich vor.


    Erfolg durch zwei Instanzen.


    Hauptforderungen = 12.132,00€
    Verfahrenskosten ohne Reisekosten = 10.460,00€
    Summe = 22.592,00€


    So - und wer in Zukunft ohne Argumente erklärt, es sei "Unsinn" mit der Moderation Kontakt aufzunehmen muss sich anhand der gegenteiligen Fakten - als offensichtlich nicht ganz im Kopf richtig behandeln lassen. Die Argumente ... möchte ich gerne sehen, die das Vorgehen "unsinnig" werden lassen.


    PS: Die Liste ist mittlerweile endlos...
    OLG Stuttgart = 10.200,00€
    [lexicon]AG[/lexicon] Köln = 9.012,00€
    [lexicon]BGH[/lexicon]-Strang = 8.800,00€
    [lexicon]AG[/lexicon] Frankfurt = 2.850,00€
    [.... usw....]


    Schönen Tag noch!

  • Zu keinem Zeitpunkt wurden Sie und Ihre Leistungen durch meine Wenigkeit in Frage gestellt.


    Demandatierung (Mandat entziehen )

    Zitat

    Wenn das Mandant nicht sachgerecht bearbeitet wird und dies die Fortsetzung für den Mandanten unzumutbar macht, kann es fristlos gekündigt werden. Die Mehrkosten für den neuen [lexicon]Anwalt[/lexicon] muss der alte als Schadensersatz tragen.


    Wesentlich ist jedoch wie immer, dass die Umstände, welche die Unzumutbarkeit begründen, tatsächlich vorliegen und bewiesen werden können.


    Mit Juristischem Stil könnte ich das alles begründen!
    Aber lassen wir das, ich habe am Schluss 100 Minus und Sie 100 Plus !


    Nur man sollte zweifellos die Verängstigten Menschen nicht verurteilen, bei Vergleichen!

    Mandela Eine Legende Kampf um Recht!