Abmahnung Kornmeier & Kollegen

  • Nur wen sicher ist, dass der RA auch für das fragliche Werk den RI vertritt, würde die verbeugende UE nicht ins Leere laufen. Und wer weiß das schon im Vorhinenin...


    Na ja, das Vorgehen sollte doch eigentlich klar sein, oder? Bekommt der Chartcontainer-Abgemahnte doch nach ein bisschen "Googlen" leicht selbst raus. ;)
    Ich würde mich - wenn ich mich für vorbeugende/vorauseilende Mod UEs in dieser Abmahnkonstellation entscheide - an die Vorgehensweise "Vorbeugen und Erweitern bei Chartcontainerabmahnungen" halten - wie von SH hier dargestellt.
    Ist natürlich mit einer Menge Arbeit, Papier-/Tinten- und Portokosten verbunden, wenn man(n)/Frau das so durchziehen will... und schon klar: nicht alle Titel mit allen RIs des abgemahnten Chartcontainers finden sich in den Datenbanken....

  • Wenn man das "weiterspinnt"
    Wie währe das denn, wenn man mit der vorsorglichen UE eine Aufforderung zur Antwort setzten würde nach dem Motto:
    Wenn nicht innerhalb von 14 Tage geantwortet wird verfallen jegliche Ansprüche gegen zukünftige Rechteverstöße.
    Im Grunde genommen das, was die Abmahnanwälte durchziehen nur umgekehrt.

  • wenn ich das alleine machen würde, bringt es ja nichts....meine Idee ist ja das es viele machen und so
    a) Kosten verursachen
    und
    b) das bestehende System zum eigenen Vorteil zu nutzten


    das würde dann aber nur klappen wenn es halt viele machen

  • Mal etwas aktuelles:


    - Abmahnung im März 2011
    - hin und wieder folgte ein Bettler
    - Umzug März 2012
    - lange Zeit nichts


    - Jetzt wurde im August 2013 von Apontas GmbH & Co. KG eine Schufa-Auskunft mit "Anfrage Inkasso" eingeholt. (Wahrscheinlich zur Adressermittlung)


    Rechtlich sehr bedenklich für das Inkasso-Büro, dass lt. Recherche die alten Forderungen von K&K eintreiben will.


    DIe bekommen von mir in den nächsten Tagen mal ein Anfrageschreiben.

  • So bei mir gibt es auch Fortschritte, welche mir aber immer mehr Sorgen bereiten. Ich habe im Juli eine Abmahnung für einen Top 100 Container bekommen. Daraufhin die [lexicon]modUE[/lexicon] weggeschickt. Heute jetzt einen neuen Brief von K&K erhalten in dem sie


    1. Erfüllung des Unterlassungsanspruchs (nehmen die [lexicon]modUE[/lexicon] an)
    2. Nichtannahme Vergleichsvorschlag. Habe nun bis zum 22.11. Zeit zu bezahlen ansonsten will die Kanzlei ihrem Mandanten empfehlen den Fall gerichtlich zu klären.


    Wie soll ich jetzt weiterverfahren. Kommt man da irgendwann wieder raus?

  • 1. Erfüllung des Unterlassungsanspruchs (nehmen die [lexicon]modUE[/lexicon] an)
    2. Nichtannahme Vergleichsvorschlag. Habe nun bis zum 22.11. Zeit zu bezahlen ansonsten will die Kanzlei ihrem Mandanten empfehlen den Fall gerichtlich zu klären.


    Wie soll ich jetzt weiterverfahren. Kommt man da irgendwann wieder raus?

    Normale Vorgehensweise der abmahnenden Kanzlei. Unterlassungsanspruch erfüllt und nun gehts um die Kohle, das Wichtigste.
    Raus kommt man mit Zahlung oder [lexicon]Verjährung[/lexicon]. Na ja, hast ja noch bis 2016 Zeit Dich zu entscheiden. Also ich habe nicht überstützt gehandelt ;)

  • Das schreibt genau so wirklich jede Kanzlei. Und das stand auch bestimmt schon in deiner Abmahnung drinne. Ist nur eine Drohung, warum sollte man denn sonst freiwillig diese Horrorsummen zahlen? Aber nur die aller wenigsten empfehlen es wirklich.


    Von daher würde ich das einheften und nicht drauf reagieren. Am besten etwas Geld zurücklegen für den aller schlimmsten Fall. Ansonsten cool bleiben, ist wie gesagt ein 0815 schreiben.

  • Hallo Leute bin mir nie so sicher mit der [lexicon]Verjährung[/lexicon]:


    17.03.2009 Brief von Kornmeier. wiedersprochen etc., dann 31.05.2011 Brief von Schalast, dann 14.10.2011 Brief von Verus Inkasso Bettler und dann 08.11.2011 widerspruch zu kenntnis genommen und Möglichkeit einräumen ....


    Fast das gleiche Szenario bei Denecke da gabe e nur 2 Briefe der 1. am 11.03.2010 und der letzte am 28.07.2011 schreibe es hier da es kein Forumsbeitrag dort gibt. wie sieht es dort aus ?


    Das wars seit dem: Wann ist es verjährt?


    Danke und lieben Gruß und allen ein frohes neues Jahr noch.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von pako1 ()

  • [lexicon]Grundkurs[/lexicon] sagt dazu:
    Kenntnis vom vermeintlichen Verletzer [Anm. Realname] hat der Abmahner daher weder schon zum Zeitpunkt des Log (da hat er nur eine IP und eine zugehörige Uhrzeit), noch erst, wenn die Abmahnung gedruckt wird. Der Zeitpunkt liegt irgendwann dazwischen.


    En Realname - im Gegensatz zu Spitznamen oder Nicknamen - ist eine Bezeichnung einer Person, die der [lexicon]Anschlussinhaber[/lexicon] im wahren Leben besitzt. Erstmalig wurde dieser auf dem für den Geburtsort zusändigen Standesamt in Form einer Geburtsurkunde amtlich bestätigt, nachdem er sich vorher - meist von deren Eltern - ausgedacht wurde.

  • das meinte ich vorhin bin mir mit der [lexicon]verjährung[/lexicon] nie sicher. also wenn ich den ersten brief bekomme vom RA muss er den Realnamen ja wohl kennen. sprich wenn es der 17.03.2009war gebe ich im Rechner 2009 ein oder ? aber hieß es hier nicht immer der 1.1. ist nicht sicher ? sondern man muss um ganz sicher zu sein noch ein paar Monate draufschlagen?

  • sondern man muss um ganz sicher zu sein noch ein paar Monate draufschlagen?

    Häää?


    Also, nehmen wir an, die Abmahnung trifft am 27. Frühjahr beim [lexicon]Anschlussinhaber[/lexicon] ein. Diese Abmahnung trägt das Datum des Schreibens: 25. Frühjahr. Dann ist der späteste Termin, an dem der Realname bekann sein müsste, der 25. Frühjahr minus einen Tag - sonst hätte (in Ermangelung der genauen Anschrift) die Abmahnung ja nicht geschrieben werden können.

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