Diskussion Abmahnwahn

  • @Graf


    Also DAS üben wir jetzt nochmal:
    01.01.2013 - 31.12.2013 = 1 Jahr
    01.01.2014 - 31.12.2014 = 2 Jahre
    01.01.2015 - 31.12.2015 = 3 Jahre
    [lexicon]Verjährung[/lexicon] ohne [lexicon]MB[/lexicon] zum 01.01.2016


    Anscheinend gehen in Spanien die Rechenschieber nach *G*


    Gruß

  • Ich wollt's grade sagen.... :lol:


    Ich möchte aber nochmal meine Fragen von voriger Seite aufrollen:
    - Hat jemand Erfahrung mit Vergleichen mit Waldorf Frommer?
    - Gilt das neue Gesetz für "alte" Fälle auch oder erst für Fälle nach Gesetzesbeschluss?


    Wer was weiss, darf sich gerne melden. :mrgreen:

  • "TheTattooGirl" schrieb:

    Hat jemand Erfahrung mit Vergleichen mit Waldorf Frommer?


    Natürlich, der eine oder andere hat diese schon.
    Generell sind Vergleiche möglich, inwieweit diese akzeptiert werden hängt vom Einzelfall ab
    und somit gibt es keine allgemeinen Regeln dazu.


    "TheTattooGirl" schrieb:

    Gilt das neue Gesetz für "alte" Fälle auch oder erst für Fälle nach Gesetzesbeschluss?


    im Normalfall immer nach Beschluss bzw. Rechtswirksamkeit

  • "superkirchi" schrieb:

    @Graf
    Anscheinend gehen in Spanien die Rechenschieber nach *G*
    Gruß


    :hallo: superkirchi schmeiße nie mit Steine wenn Du selber im Glashaus sitzt. :mrgreen:


    Entschuldigung liebe Abgemahnte hatte zu viel Rotwein am Vorabend getrunken,
    „Irren ist menschlich, aber auf Irrtümern zu bestehen ist teuflisch.“
    Abmahnung 2012
    Anfang der Verj. 01.01.2013
    Ende der Verj. 31.12.2015/01.01.2016 + 1/2 zur Sicherheit, somit sicheres Ende am 31.06.2016 wenn es zwischen zeitlich keinen [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] gibt.


    Hoffentlich habe ich mich nicht wieder :ironie: verrechnet.


    Rechenschieber :mrgreen: ich hab doch neun Finger!


    Ich hoffe wir haben das jetzt zu aller Zufriedenheit geklärt!

      Weigere Dich niemals, einen Fehler wieder gutzumachen.


    Mfg.
    der Graf

  • "TheTattooGirl" schrieb:

    sorry, ich muss doch nochmal einschreiten, da war ich mir ganz sicher, dass die Verjährungsfrist am "letzten Tag des Jahres" (also 31. Dezember) beginnt. <!-- m --><a class="postlink" href="http://dejure.org/gesetze/BGB/199.html">http://dejure.org/gesetze/BGB/199.html</a><!-- m -->
    Somit: Fall aus 2012 - Beginn 31.12.12 --> 31.12.15 :mrgreen:



    Genau ! Taucht aber ein [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] jedoch auf ,verlängert sich die Frist um weitere 6 Monate

  • Nun verunsichert mal nicht alle die hier still mitlesen!
    Wollt ihr euch nun darüber streiten, verhalten, wann das Jahr zu ende ist?
    Betreibt bitte keine Haarspalterei. Ob 23:59.59 (+ eine Sekunde) Uhr oder 00:00.01 (- eine Sekunde) ist doch nun echt - sorry - Latte ;)
    Solange bis Jahresende nichts beim Gericht eingeht, damit meine ich den Fristenbriefkasten beim zuständigen Gericht, sollte doch alles klar sein. Hat der Kläger nicht die Möglichkeit dort direkt Post einzuwerfen, so muss er sich halt auf die Post verlassen oder halt seine Sendungen rechtzeitig versenden. Und auch wenn Klagen dort fristgerecht dem Gericht zugehen, so wird es dann mit großer Wahrscheinlichkeit keine sechs Monate dauern um den Beklagten dann hiervon eine Abschrift zukommen zu lassen.


    Halten wir dann mal zur Vereinfachung fest:

    • Das alte Jahr endet um 23:59.59
    • Das neue Jahr beginnt um 00:00.00
  • &quot;mainz05bub&quot; schrieb:


    Genau ! Taucht aber ein [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] jedoch auf ,verlängert sich die Frist um weitere 6 Monate


    :ironie: Man könnte meinen Du hast einen Doppelgänger bei Loggi Loggi :mrgreen:


    Zitat

    Halten wir dann mal zur Vereinfachung fest:
    Das alte Jahr endet um 23:59.59
    Das neue Jahr beginnt um 00:00.00


    Danke Namuh :D

      Weigere Dich niemals, einen Fehler wieder gutzumachen.


    Mfg.
    der Graf

  • Nein das tut sie nicht.Nach einem Widerspruch von dir hat die gegenseite 6 Wochen Zeit die Klage zu begründen.
    Sollte dieses nicht geschehen rechnet man einfach 6 Monate auf die Verjährungsfrist dazu.Also im Beispiel vom Tattoogirl wäre es dann 01.06.2015.


    Aber vielleicht sollte Namu das mal richtig erklären falls da ein Fehler drin ist? :hallo:

  • Na dann mal gut aufpassen!
    Die Aufgaben eines Insolvenzverwalters sind euch bekannt?
    Wenn der oder der neue Betrieb fortgesetzt wird, durch den Insolvenzverwalters, ist eine der Aufgaben des Verwalters, Forderungen durch Verfahren - Prozesse - gegen Dritte - durchzusetzen.


    Namuh


    //Aber man muss ja nicht immer vom schlimmsten ausgehen ;)

  • @girly das wird wohl nichts mit dem neuen Gesetz. Wir haben ja zum Glück die CDU und ihren Kulturstaatsminister Bernd_Neumann, der den [url=http://winfuture.de/news,74593.html]Gesetzesentwurf[/url] in letzter Minute gestoppt hat. Der ältere Berufspolitiker hat sich bisher besonders durch seine veritablen Internetkenntnisse hervorgetan. Das Gesetz wird in dieser Form sicherlich nicht mehr in dieser Legislaturperiode verabschiedet werden, weil es total verwässert wurde. Ich bin einmal gespannt, wie sich die ca. 4,5 Millionen Abgemahnten bei der nächsten Bundestagswahl im September 2013 verhalten werden. Ob sie wohl auch die Meinung von Herrn Neumann teilen?
    Namuh meines Wissens hat digiprotect damals sämtliche Forderungen damals an die Regensburger Kanzlei U+C abgetreten, und die haben sie weiterverkauft respektive versteigert. Somit hat der Insolvenzverwalter da keinen Zugriff mehr drauf.

  • &quot;Namuh&quot; schrieb:


    Aber man muss ja nicht immer vom schlimmsten ausgehen ;)


    :hallo:
    Wie heißt das so schön, und die Karawane zieht weiter. Wenn man mich fragt so antworte ich, da ist nichts erledigt. Denn die gesamte Belegschaft/Bande zieht um und macht woanders einen neuen Abmahn-Schuppen auf. Die ganze Umbenennung und zeitnahe Insolvenz, und der Wechsel der Geschäftsführung kurz vorher noch, das stinkt nach der üblichen Methode einen Gaul einzuschläfern der seine Dienste geleistet hat.

      Weigere Dich niemals, einen Fehler wieder gutzumachen.


    Mfg.
    der Graf

  • Ich vermag da nur zu posten:
    [web_site]

    [/web_site]
    In diesem Fall dürft ihr meines Erachtens schon auf die Gerichtsbarkeit vertrauen :D

  • &quot;Namuh&quot; schrieb:

    Ich vermag da nur zu posten:
    In diesem Fall dürft ihr meines Erachtens schon auf die Gerichtsbarkeit vertrauen :D


    Na Du glücklicher bist Du Dir da so sicher, ich vertraue da lieber meinem Bauch Gefühl.
    In diesem ganz speziellen Fall muss die von Dir gemeinte Gerichtsbarkeit aber erst aus ihrem Tiefschlaf aufwachen, das kann unter Umständen noch sehr lange dauern.

      Weigere Dich niemals, einen Fehler wieder gutzumachen.


    Mfg.
    der Graf

  • &quot;Graf Silvester&quot; schrieb:

    bist Du Dir da so sicher


    Nein, wie könnte ich das? Ich habe jedoch (fast immer) zuerst einmal eine zuversichtliche innerliche Ausrichtung :ironie:

  • &quot;mainz05bub&quot; schrieb:

    ...Das kostet Waldorf einige Tausend Euro wobei er diesbezüglich in Vorkasse treten müsste

    Du hast [lexicon]PKH[/lexicon]?! Sei froh, ansonsten würdest im Fall deines unterliegens du die Kosten des Gutachtens tragen. Es ist ja aber noch nicht sicher, ob der Waldi die Kosten trägt, tragen muss. Eventuell muss es ja auch der Steuerzahler berappen ;)

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