Diskussion Abmahnwahn

  • Hallo zusammen,


    seit heute bin ich frei, die Anwälte haben keine Handhabe mehr gegen mich da es verjährt ist. Da hier so viele schreiben das sie abgemahnt wurden aber mann dann irgendwann nichts mehr hört von demjenigen, wollte ich euch einfach mal mitteilen das sich das Durchhalten lohnen kann. Ich habe alles so gemacht wie hier auf der Seite empfohlen wird. Das ist natürlich kein Freifahrtschein und sicherlich funktioniert es nicht immer, jedoch bei mir hat es viel geholfen und meine Nerven waren extrem belastet mit dem Mist. Aber jetzt ist es ja zum Glück vorbei.


    1. Abmahner
    Kornmeier und Partner
    Abgemahnt 11/2010 für Delikt 11/2010
    Bettelschreiben zwei erhalten


    2. Abmahner
    Rasch Rechtsanwälte
    Abgemahnt 11/2010 für Delikt 11/2010
    Bettelbriefe vier erhalten


    3. Abmahner
    U+C Rechtsanwälte
    Abgemahnt 11/2010 für Delikt 11/2010
    Bettelbriefe zwei erhalten


    4. Abmahner
    Nümann + Lang Rechtsanwälte
    Abgemahnt 12/2010 für Delikt 11/2010
    Bettelbriefe einen erhalten


    5.Abmahner
    Denecke von Haxthausen und Partner
    Abgemahnt 12/2010 für Delikt 11/2010
    Bettelbriefe keine


    6. Abmahner
    Denecke von Haxthausen und Partner (für ein anderes Lied)
    Abgemahnt 12/2010 für Delikt 11/2010
    Bettelbriefe keine


    Zwischendurch mal zwei Bettelbriefe von Debcon erhalten.


    Viele Grüße und haltet durch

  • Gesundes Neues an alle!


    Ich denke auch das es in den nächsten wochen noch eine [lexicon]MB[/lexicon] zugesellt werden die kurz vor den Feiertagen gestellt wurden sind. Wobei es vielleicht bei den einen oder anderen auch Klagen sein werden.

  • Ich denke auch das es in den nächsten wochen noch eine [lexicon]MB[/lexicon] zugesellt werden die kurz vor den Feiertagen gestellt wurden sind. Wobei es vielleicht bei den einen oder anderen auch Klagen sein werden.

    Das ist nicht das was ich hören/lesen will!!! :D :D :D :D


    Egal, ich weis bescheid das da noch was kommen kann........


    Aber ich bin guter Dinge das nichts mehr passiert......

  • Moin!


    wollte mal schreiben


    wurde vor Weihnachten einige male von Inkassounternehmen angeschrieben, immer das gleich natürlich Widerspruch!


    jetzt vor Weihnachten und heute sind von verschiedenen Amtsgerichten Mahnverfahren Briefe mir zugestellt worden, alle immer an mich 1x auch gleichzeitig an meine Ehefrau!


    alle Schreiben sind immer an uns zusammen gegangen und jetzt kommen nur Mahnbescheide an mich (1x auch an meine Frau)


    freue mich darüber natürlich das meine Frau nicht angeschrieben worden ist, ist dies nicht auch zwingend notwendig, da wir beide [lexicon]Anschlussinhaber[/lexicon] sind?


    wir wollen natürlich nicht zahlen und dies (wenn nicht anders möglich) vor Gericht klären, da dies nicht von uns begangen worden ist und wir auch nicht glauben das unser Sohn dies getan hat aber egal laut der letzten Urteile sollten wir nicht verantwortlich gemacht werden, wenn dies unser Sohn (2010 noch 15Jahre ) geladen hat!


    die [lexicon]Verjährung[/lexicon] ist doch jetzt bis 7/2014 gehemmt wie hoch besteht die Chance das es nicht vor Gericht kommt?


    wenn ich 1 Gerichtstermin bekomme und da mit unschuldig raus komme, kann dieses Urteil dann für die anderen fälle auch nutzen und mich darauf berufen? :cursing: X( 8| :love:


    folgende Anwälte haben mich bzw. uns einen gelben Brief zukommen lassen


    -> Sebastian Wulf ( Werl), Bernd Rudolph (Mannheim), Baumgard Brand (Berlin), Oliver Edelmaier (Mannheim)
    alle haben zum Glück oder auch nicht das Gericht bei uns angegeben
    welche Gerichte sind eigentlich für uns und welche eher für diese Anwälte?

  • [lexicon]Bundesgerichtshof[/lexicon]
    Mitteilung der Pressestelle


    Nr. 2/14


    Sehr geehrte Damen und Herren,


    wir möchten auf folgenden Termin hinweisen:


    Verhandlungstermin: 8. Januar 2014


    I ZR 169/12 (BearShare)


    LG Köln, Urteil vom 24. November 2010 - 28 O 202/10, ZUM-RD 2011, 111


    OLG Köln, Urteil vom 22. Juli 2011 - 6 U 208/10, ZUM 2012, 583


    [lexicon]BVerfG[/lexicon] (Kammer), Beschluss vom 21. März 2012 - 1 BvR 2365/11, GRUR 2012, 601 = WRP 2012, 702


    OLG Köln, Urteil vom 17. August 2012 - 6 U 208/10, juris


    Die Klägerinnen sind vier führende deutsche Tonträgerhersteller. Der Beklagte, ein auf Onlinerecherche und Internetpiraterie spezialisierter Polizeibeamter, unterhält in seiner Privatwohnung einen Internetzugang. In seinem Haushalt leben auch seine Ehefrau und deren volljähriger Sohn, sein Stiefsohn.


    Die Klägerinnen ließen den Beklagten durch einen Rechtsanwalt mit Schreiben vom 30. Januar 2007 abmahnen; sie behaupteten, am 12. Juni 2006 seien über seinen Internetanschluss 3.749 Musikaufnahmen, an denen sie die ausschließlichen urheberrechtlichen Nutzungsrechte besäßen, in einer Internettauschbörse zum Herunterladen verfügbar gemacht worden. Der Beklagte gab ohne Anerkennung einer Rechtspflicht eine strafbewehrte Unterlassungserklärung ab. Er weigerte sich jedoch, die geltend gemachten Abmahnkosten zu bezahlen.


    Die Klägerinnen nehmen den Beklagten auf Erstattung von Abmahnkosten in Höhe von 3.454,60 € in Anspruch.


    Der Beklagte macht geltend, er sei für die behaupteten Rechtsverletzungen nicht verantwortlich. Sein damals 20-jähriger Stiefsohn habe die Musikdateien über den Internetanschluss zugänglich gemacht. Der Stiefsohn des Beklagten hat im Rahmen seiner Beschuldigtenvernehmung gegenüber der Polizei eingeräumt, er habe mit dem Tauschbörsenprogramm "BearShare" Musik auf seinen Computer heruntergeladen.


    Das [lexicon]Landgericht[/lexicon] hat der Klage stattgegeben. Das Berufungsgericht hat den Beklagten unter Abweisung der Klage im Übrigen verurteilt, an die Klägerinnen 2.841 € zu zahlen. Es hat die Revision gegen seine Entscheidung nicht zugelassen. Auf die Verfassungsbeschwerde des Beklagten hat das [lexicon]Bundesverfassungsgericht[/lexicon] das Berufungsurteil aufgehoben und die Sache an das Berufungsgericht zurückverwiesen. Zur Begründung hat es ausgeführt, das Berufungsurteil verletze das Recht des Beklagten auf den gesetzlichen Richter (Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG), weil die Nichtzulassung der Revision nicht nachvollziehbar begründet werde, obwohl die Zulassung der Revision nahegelegen hätte. Das Berufungsgericht hat den Beklagten erneut zur Zahlung von 2.841 € verurteilt. Dazu hat es ausgeführt, der Beklagte sei für die Verletzung der urheberrechtlich geschützten Rechte an den Musiktiteln verantwortlich. Er habe dadurch, dass er seinem 20-jährigen Stiefsohn den Internetanschluss zur Verfügung gestellt habe, die Gefahr geschaffen, dass dieser an urheberrechtsverletzenden Musiktauschbörsen teilnehme. Es sei ihm daher zumutbar gewesen, seinen Stiefsohn auch ohne konkrete Anhaltspunkte für eine bereits begangene oder bevorstehende Urheberrechtsverletzung über die Rechtswidrigkeit einer Teilnahme an Tauschbörsen aufzuklären und ihm die rechtswidrige Nutzung entsprechender Programme zu untersagen. Dem stehe nicht entgegen, dass sein Stiefsohn bereits volljährig gewesen sei. Der Beklagte habe diese Verpflichtung verletzt, weil er seinen Stiefsohn nicht - jedenfalls nicht hinreichend - belehrt habe.


    Mit seiner vom Berufungsgericht zugelassenen Revision verfolgt der Beklagte seinen Klageabweisungsantrag weiter.


    Pressestelle des Bundesgerichtshofs
    76125 Karlsruhe
    Telefon (0721) 159-5013
    Telefax (0721) 159-5501

  • Wäre aber sehr schön, aber leider, leider.......


    Nur wenn man BGB mal nachliest, kann man wieder ins Grübeln kommen ....
    BGB §204

  • Nur wenn man BGB mal nachliest, kann man wieder ins Grübeln kommen ....
    BGB §204

    Dann sollte man auch das hier lesen ;)
    ZPO §167

    Zitat

    § 167
    Rückwirkung der Zustellung


    Soll durch die Zustellung eine Frist gewahrt werden oder die [lexicon]Verjährung[/lexicon] neu beginnen oder nach § 204 des Bürgerlichen Gesetzbuchs gehemmt werden, tritt diese Wirkung
    bereits mit Eingang des Antrags oder der Erklärung ein, wenn die Zustellung demnächst erfolgt.