Diskussion Abmahnwahn

  • evtl. bei Amazon die Hülle/Cover vom englischen Original nach Copyrighvermerke des "Möchtegerne-RI" hin untersuchen. Ob überhaupt Rechte auch für den deutschsprachigen Raum erteilt wurden. Sei kreativ.

    Das wäre mir dann doch zu kompliziert und im Ergebnis zu unsicher. Ich hatte mehr an eine aussagesichere [lexicon]Datenbank[/lexicon] gedacht. Dann werde ich mich damit nicht abmühen. Cover-DVD ist sowieso nicht immer ausreichend, wie Werniman schon oben ausführte.


    Ich würde vor Gericht einfach bestreiten, dass der Abmahner die Rechte hat. Und er muss den Nachweis dem Gericht darlegen (sollte eigentlich schon in der Abmahnung geschehen sein), dass er die Rechte hat. Dazu gibt es mehrere Urteile.

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  • Ich würde vor Gericht einfach bestreiten

    Das brauchst nicht Du machen. Wozu hast Du dann einen Rechtsbeistand. Auch wird dieser entsprechende Recherchen übernehmen.


    Und er muss den Nachweis dem Gericht darlegen (sollte eigentlich schon in der Abmahnung geschehen sein), dass er die Rechte hat. Dazu gibt es mehrere Urteile.

    Na wenn er das schon gemacht hat, wird doch was wahres dran sein oder? Aber auch Gerichte überprüfen von sich aus ob das stimmt was da behauptet wird.

  • ...hm.... vor der 10ten Zivilkammer am [lexicon]Amtsgericht[/lexicon] zu Düsseldorf (in der SKL-Lotterie können Sie ALLES gewinnen! Sogar eine eigene Richterkammer!) .... gilt indes bereits die Abgabe einer Unterlassungserklärung nach einer Abmahnung als "Anerkenntnis der Urheberschaft", wobei bei solchen Äußerungen nur noch Puristen bemämngeln, dass die Klägerin gar keine "Urheberschaft" geltend gemacht hat.

  • dann im sinne von: ´dann´wenn es soweit wäre, wenn Du einen dicken Brief vom Gericht bekommen würdest.Passiert aber alles nicht, weil Du nicht abgemahnt wurdest.


    gute Nacht,


    Wie kommst Du denn da wieder drauf? Wieso soll ich nicht abgemahnt worden sein? Das ist schon wieder eine falsche Vermutung von Dir.


    Es wäre gut, wenn Du solche Vermutungen hier nicht kurzerhand als Tatsachen hinstellen würdest. Frag lieber vorher nach.


    Um weiteren Vermutungen Deinerseits vorzubeugen: Es herrscht m. W. kein Anwaltszwang vor dem [lexicon]AG[/lexicon]; dann sehe ich es nicht als erforderlich an, einen Rechtsbeistand zu nehmen.


    Gruß
    Dianos

  • evtl. bei Amazon die Hülle/Cover vom englischen Original nach Copyrighvermerke des "Möchtegerne-RI" hin untersuchen. Ob überhaupt Rechte auch für den deutschsprachigen Raum erteilt wurden. Sei kreativ.


    Hab mal interessehalber nachgesehen:


    Auf der fremdsprachigen Version bei Amazon.xy ist der "Möchtegern-RI" nicht aufgeführt; allerdings sind dort - im Gegensatz zu Amazon.de für die deutschsprachige Version, wo auch der "Möchtegern-RI" aufgeführt ist - keine Copyrights in der Form wie bei deutschen DVDs aufgeführt, soweit für mich erkennbar. Da ist bestensfalls ein Firmenname aufgedruckt; das können je nach DVD bei demselben Filmtitel unterschiedliche Firmen sein; mal ein ausländischer TV-Sender, ein ander Mal eine ausländische Filmfirma.


    Gruß
    Dianos

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  • Wie kommst Du denn da wieder drauf? Wieso soll ich nicht abgemahnt worden sein? Das ist schon wieder eine falsche Vermutung von Dir.

    weil Du in Deinen paar Postings nichts darüber verlautbaren ließt. Also doch Betroffener?! :whistling:



    Frag lieber vorher nach.

    Warum sollte ICH nachfragen ob Du abgemahnt wurdest?
    Du hast eine Frage gestellt, ich habe geantwortet.



    Um weiteren Vermutungen Deinerseits vorzubeugen: Es herrscht m. W. kein Anwaltszwang vor dem [lexicon]AG[/lexicon]; dann sehe ich es nicht als erforderlich an, einen Rechtsbeistand zu nehmen.

    Auch das ist mir bekannt.
    Aber:
    Und das ist auch wieder nur eine Vermutung (jedoch eine auf Lesererfahrung gestützte)
    Du wirst Dir, sollte es soweit kommen einen [lexicon]Anwalt[/lexicon] nehmen. 8)
    Während der Zeit welche ich so im Netz verbringe und den "Abmahnwahn" verfolge, habe ich nur soviele Klugschei*** gesehen die sich alleine vertreten haben, wie ich mit einer Hand abzählen kann. Der Rest hat einen [lexicon]Anwalt[/lexicon] bzw. schließt kurz vor knapp einen Vergleich.


    Und noch ein ABER: Wenn es soweit kommen sollte bist Du nicht mehr da, weil... :rolleyes::whistling:;)

  • Auch ich verfolge im Netz das Thema seit einigen Jahren (vgl. z. B. Datum meiner Anmeldung). In der Zeit habe ich soviel gelesen (zwar nicht aktiv geschrieben), insbesondere viele Urteile und Urteilsbegründungen gelesen, dass ich durchaus für den geschilderten Fall beurteilen kann, ob man stichhaltige Argumente hat und wie man was wann vortragen muss, um die Klage abzuwehren. Die Situation ist nicht immer überschaubar, aber in dem geschilderten Fall ist sie überschaubar. (Nur mal so als Stichworte: Der AI war es wirklich nicht, das kann er auch ausreichend darlegen. WLAN ist mit MAC-Filter und WPA2 gesichert. Es gab andere mit Laptops, die auch per MAC-Filter explizit zugelassen waren und Zugriff hatten. AI hat gleich nachgeforscht und festgestellt, dass nicht alle von denen zum fraglichen Zeitpunkt im Hause waren, aber immerhin mehrere waren da, Volljährige und Minderjährige, die selbstverständlich belehrt waren. Heruntergeladen hat nach deren Bekunden keiner. Einige von denen waren zum Zeitpunkt des Zuganges der Abmahnung auf einjährigen Übersee- bzw. mehrwöchigen Auslandsaufenthalt, sodass die Laptops nicht überprüft werden konnten). Im Übrigen: Was andere gemacht haben, ob Alleinvertretung oder [lexicon]Anwalt[/lexicon], ist deren Sache und für mich ohne Belang.


    Gruß
    Dianos

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  • Der AI war es wirklich nicht, das kann er auch ausreichend darlegen

    so mit Flugtickets und Hotelbuchungen nebst Film u. Fotos....(ich weiß schon 100 mal gelesen) :sleeping:


    WLAN ist mit MAC-Filter und WPA2 gesichert.

    und? was willst Du damit sagen? Doch nicht etwa dass es niemand von "außen" gewesen sein kann?...na klasse also doch Familienintern. :sleeping:


    AI hat gleich nachgeforscht und festgestellt, dass nicht alle von denen zum fraglichen Zeitpunkt im Hause waren,

    Was verstehst Du unter "gleich" und wie hast Du festgestellt dass .... Doch nicht etwa per Routerprotokoll? :sleeping:


    Einige von denen waren zum Zeitpunkt des Zuganges der Abmahnung auf einjährigen Übersee- bzw. mehrwöchigen Auslandsaufenthalt, sodass die Laptops nicht überprüft werden konnten).

    Es spielt doch überhaupt keine Rolle, ob überhaupt und wie lange der mögliche Täter sich irgendwo aufhält.
    Wichtig ist, wer zum festgestellten Zeitpunkt die Möglichkeit hatte die Verletzung zu begehen.
    Und wieviel später nach festgestellter Urheberrechtsverletzung erfolgte der Zugang (Zustellung) der Abmahnung?
    Ich frage nur, weil sich der gemeine Filesharer einen Film zieht, anschaut und wieder löscht. Also was hättest Du wie finden wollen?


    Wollen wir weiter virtuelle Gerichtsverhandlung spielen?
    Okay, ich bin kein [lexicon]Anwalt[/lexicon]. Du (auch nur eine Vermutung -aber gefestigte- meinerseits) auch nicht.
    Aber.... Der Kläger hat einen. Und der wird deinen Argumenten noch weniger Spielraum lassen als ich auf die Schnelle.

  • Ins Detail gehen werde ich hier im Forum natürlich nicht. Meine Angaben wurden bewusst möglichst allgemein gehalten. Du wirst - diesmal vermutlich richtig - vermuten können, warum das so ist.


    Ich bin durchaus zuversichtlich, dass ich die obigen Fragen - falls nötig - schlüssig beantworten kann.


    Nur soviel: "gleich nachgeforscht" kann doch nur bedeuten "gleich nach Kenntnis vom Vorwurf des angeblichen Download". Na, und wann kann das wohl sein? Richtig, nach Eingang der Abmahnung.


    Und feststellen, dass nicht im Hause...: Na wie wohl? Man weiss doch, wenn jemand mehrere Tage verreist war. Der kommt halt dann nicht infrage. Man nennt es Ausschlussprinzip.


    Und feststellen ließe sich bei den auswärtigen Laptops, ob Torrentsoftware drauf ist; Filme werden vllt. gelöscht, Torrentsoftware meist nicht.


    Gruß
    Dianos

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  • "gleich nach Kenntnis vom Vorwurf des angeblichen Download

    "downloaden" kannst Du soviel wie Du willst. Das ist ja auch nicht der Vorwurf. Und gleich nach Kenntnis, kann auch über 2 Jahre später sein. Also völlig nutzlos.... wer will dir "bestätigen" dass da das ursächliche Werk nicht auf dem PC schlummerte? Ein vereidigter Sachverständiger oder verbeamteter EDV-Forensiker? Die würden nämlich, anders als Du "Beklagter", glaubwürdiger sein und sich in den Tiefen rotierender Festplatten auskennen.


    "gleich nach Kenntnis"

  • Gleich nach Kenntnis vom angebl. Download = gleich nach Eingang der Abmahnung.

    kann auch über 2 Jahre später sein.

    verstehst Du nicht?
    Ein Abmahnung kann auch erst kurz vor [lexicon]Verjährung[/lexicon] erfolgen. Es gibt eben Abmahner (Kanzleien) die lassen sich Zeit mit der Abmahnung.
    Und da kann eben die Hardware schon in Afrika des Kupfers wegen abgekogelt worden sein...
    okay, nein ...ich denke das verstehst Du doch nicht... (also ich vermute mal :D:rolleyes: )

  • Könnte 2 Jahre später so sein, könnte.....


    War es aber beileibe nicht, sondern es handelte sich nur um Wochen.


    Ist aber hier ohne Belang, deshalb ist müßig, darauf einzugehen. Letztlich ging es mir grundsätzlich nur darum, dem möglichen Vorwurf der Nachforschungspflicht nicht nachgekommen zu sein, zu begegnen. Und die Nachforschungspflicht kann logischerweise erst beginnen, nachdem man Kenntnis hatte; seien es nun 2 Wochen oder 2 Jahre. Nach 2 Jahren würden die wohl ohne Erfolg sein, das wird jedem einleuchten. Aber das hat der AI nicht zu vertreten.


    Entscheidend ist, dass vom AI dargelegt wird, dass er alles gleich getan hat, um seinen Pflichten (Nachforschungs-, sekund. Darlegungslast) nachzukommen.


    @watt_ihr_volt
    Ich werde an dieser Stelle meinerseits die Diskussion beenden, da ich juristisches Verständnis und Verständnis für logische und kausale Zusammenhänge sowie analytische Fähigkeiten in dafür ausreichendem Maße vermisse. Das ist ja auch nicht jedem gegeben, muss ja nicht sein. Und da hast Du Recht: In diesen Fällen ist auf jeden Fall anwaltliche Vertretung angesagt.
    Viel Erfolg in Deinem Bemühen!


    Gruß
    Dianos

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  • Letztlich ging es mir grundsätzlich nur darum

    Nun - vor dem Gespamme gings wohl eher um die Frage des Nachweises einer Aktivlegitimation. Dabei ist bei der genannten Fallkonstellation schon umstritten, wie der § 10 UrhG zu lesen ist. (Im Übrigen bedeutet "in üblicher Weise", dass für die Vermutung ausreicht wenn ein Firmenlogo auf einem Vervielfältigungsstück zu erkennen ist.) Einige Gerichte beziehen sich ausdrücklich auf § 10 UrhG, Abs. 3, welcher deutlich den Vermutungsumfang auf die Geltendmachung von Unterlassungsansprüchen, oder auf Verfahren im Einstweiligen Rechstschutz beschränkt. Schadensersatzansprüche und Ersatzansprüche - Rechtsanwaltskosten erfordern "eigentlich" eine ausführlichere Darlegung seitens desjenigen, der solche Ansprüche geltend macht.


    Da aber viele Gerichte die Vermutung ohne ausreichende Erschütterung auch so gelten lassen, muss es in jedem Verfahren neu eben beklagtenseits den Versuch der Erschütterung geben.


    Problematisch bei mehrsprachigen Werken ist, dass der Lizenznehmer (Deutschland) auf der DVD (Deutschland) auch die ursprüngliche Sprachversion "verwertet", wobei diese "Verwertung" jedoch räumlich begrenzt (Direktverkauf), aber verbotsrechtlich unbegrenzt (Internet) anzusehen ist. Eine ansatzweise ausreichende Erschütterung besteht also aus den Elementen a) absolutes Bestreiten, dass für die Urfassung irgendwelche Rechte vertraglich übertragen worden sind*** - und b) falls doch, dass durch den angeblichen Anspruchsinhaber die tatsächlich Rechteposition darzulegen ist, wenn sich der angebliche Anspruchsinhaber allein auf den Urhebervermerk bezieht.


    Selbstverständlich sollte man sich auf das Thema allein nicht verlassen. Wie in den obigen Beispielen gibt es selbst innerhalb von Gerichtsständen unterschiedliche Praktiken. Richter 10 fordert nach ausführlichem Bestreiten der Aktivlegitimation vom Kläger "Beweise" - Richter 13 segnet ab und erklärt das Bestreiten für unbeachtlich.


    *** - dabei ist der Gegnervortrag immer sehr wichtig. DEr Gegner behauptet häufig "ausschließliche Rechte" inne zu halten. Dabei hat er sich nur "einfache" Nutzungsrechte zusichern lassen, die auch noch auf bestimmte Produkte begrenzt sind. Ob dazu auch "Internetrechte" usw... gehören muss stets nachgefragt werden.

  • Nun - vor dem Gespamme gings wohl eher um die Frage des Nachweises einer Aktivlegitimation.......


    ...... Eine ansatzweise ausreichende Erschütterung besteht also aus den Elementen a) absolutes Bestreiten, dass für die Urfassung irgendwelche Rechte vertraglich übertragen worden sind*** - und b) falls doch, dass durch den angeblichen Anspruchsinhaber die tatsächlich Rechteposition darzulegen ist, wenn sich der angebliche Anspruchsinhaber allein auf den Urhebervermerk bezieht.
    Selbstverständlich sollte man sich auf das Thema allein nicht verlassen. Wie in den obigen Beispielen gibt es selbst innerhalb von Gerichtsständen unterschiedliche Praktiken. Richter 10 fordert nach ausführlichem Bestreiten der Aktivlegitimation vom Kläger "Beweise" - Richter 13 segnet ab und erklärt das Bestreiten für unbeachtlich.


    *** - dabei ist der Gegnervortrag immer sehr wichtig. DEr Gegner behauptet häufig "ausschließliche Rechte" inne zu halten. Dabei hat er sich nur "einfache" Nutzungsrechte zusichern lassen, die auch noch auf bestimmte Produkte begrenzt sind. Ob dazu auch "Internetrechte" usw... gehören muss stets nachgefragt werden.

    Genau, eigentlich zielte meine ursprüngliche Frage auf die Aktivlegitimation im speziellen Falle (für fremdsprachige Urversion bei deutschem "Rechteinhaber") und auf deren mögliche Erschütterung, gemäß a) und b) im zitierten obigen Beitrag von Shual m. E. zutreffend erläutert. Dazu gibt es im Netz relativ wenig Infos, im Gegensatz zu den häufigen Standardproblemen wie Nachforschungspflichten, sekundäre Darlegungslast, Rechtsbeistand etc. ..., die schon x-mal unter verschiedenen Aspekten erschöpfend behandelt wurden und deshalb aus meiner Sicht hier derzeit keiner weiteren Erörterung bedürfen.


    Und es ist mir schon klar, dass man sich auf dieses Thema nicht allein verlassen sollte. Aber diese Frage eingangs aufwerfen und Beweise verlangen, kann man und sollte man als Beklagter ggf. auch machen. Sollte der Kläger ausreichende Beweise für die Aktivlegitimation vorlegen, ist das weiter kein Beinbruch. Dann ist ja noch bzgl. der anderen Punkte zu entscheiden, da kann man seine weiteren Trümpfe gezielt ausspielen.


    Gruß
    Dianos

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  • Sollte der Kläger ausreichende Beweise für die Aktivlegitimation vorlegen, ist das weiter kein Beinbruch.

    ....dann ist es aber möglich, dass das Gericht folgende Vorhaltungen macht:
    Zitat aus Link von Shual

    Zitat

    Die Klägerin ist aktivleqitimiert, sie ist auf der DVD angegeben, wie sich aus Anlage K 1 ergibt und von der Beklagten auch nicht bestritten ist.
    Daher gilt sie gem § 10 Abs. 1 UrhG als Urheberin, solange die Beklagte nichts anderes substantiert vorträgt.
    So ist aber das Beklagtenvorbringen nicht. Sie gibt gerade nicht an, dass ein anderer Filmhersteller sei. Vielmehr hat sie außergerichtlich auf die Darlegung der Klägerischen Prozessbevollmächtigten durch ihren rechtsanwaltlichen Vertreter am •••• eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgegeben.
    Daher muss sich die Beklagte fragen lassen, warum sie durch die Abgabe der Unterlassungserklärung die Urheberschaft der Kläger anerkannt hat. Ihr Bestreiten der Aktivlegitimation erfolgt offensichtlich ins Blaue hinein ohne jegliche tatsächliche Grundlage und ist daher unbeachtlich.

    also erst gar nicht mit Aktivlegitimation etc. kommen :D8):sleeping:

  • ....dann ist es aber möglich, dass das Gericht folgende Vorhaltungen macht:Zitat aus Link von Shual

    also erst gar nicht mit Aktivlegitimation etc. kommen :D8):sleeping:

    Auch dieses Urteil ist mir schon bekannt, der Fall liegt da aber etwas anders und ist nicht vollkommen vergleichbar (der Vergleich hinkt); und darüber habe ich auch schon nachgedacht:


    Zitat

    Daher muss sich die Beklagte fragen lassen, warum sie durch die Abgabe der Unterlassungserklärung die Urheberschaft der Kläger anerkannt hat.

    Antwort könnte sein: (Der AI bestreitet ja nicht die Urheberschaft auf die deutschsprachige Version..)


    Zum Zeitpunkt der UE, die damals (auf Druck des Klägers?) sehr zeitnah nach der Abmahnung erfolgen musste, war dem AI u. a. auch die Problematik der Urheberschaft und dies insbesondere im Zusammenhang mit einer möglichen fremdsprachigen Version noch völlig unbekannt.
    Der AI kannte zu dem damaligen Zeitpunkt nicht den vom Abmahner genannten deutschsprachigen Film; erst recht konnte er mit den - laut Abmahner- anderslauten fremdsprachigen Download-Filenamen überhaupt etwas anfangen. Erst zu einem späteren Zeitpunkt erkannte er - mehr zufällig -, dass der Filename mit einem fremdsprachigen Filmtitel identisch war und somit auf eine fremdsprachige Filmversion hinwies. In Folge stellte er sich erst dann die Frage nach den Rechten hierfür. (Ich habe noch ein ergänzende Antwort dazu, die diese Frage noch detaillierter und stärker beantwortet, aber das zu erläutern wäre mir jetzt im Moment ein zu spezieller Hinweis, den ich hier nicht geben möchte ....).

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