Diskussion Abmahnwahn

  • LG Schwerin

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  • LG Hamburg

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  • LG Chemnitz

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  • AG Rostock

    AG Rostock
  • Urteil des OLG Frankfurt a.M. vom 22.08.2017, Az.: 11 U 71/16


    Im Rahmen des urheberrechtlichen Auskunftsanspruchs im Sinne des § 101 UrhG umfasst die geschuldete Angabe zur "Anschrift" auch die „E-Mail-Adresse“. "Anschrift" und "Adresse" sind gleichbedeutend und dazu gedacht, jemanden „anzuschreiben“. Aufgrund veränderter Kommunikationsgewohnheiten umfasst die „Adresse“ auch die E-Mail-Adresse.

  • BIn ja mal gespannt,wann ein Richter auf die Idee kommt, daß eine verschickte Mail auch als beim Empfänger angekommen zu werten ist und die Kontrolle von Spamfiltern eine tägliche Pflichtaufgabe des Empfängers ist. Wenn ich allein mal meine hauptsächlich benutzte Mailadresse anschaue, so haben Mails,die im Mailprogramm auf dem Rechner landen, schon 4 Spamfilter hinter sich gelassen. Jede Menge Möglichkeiten also,daß eine Mail schon vorher hängen bleibt. In Kombination mit den von Gaunern wie Waldorf&Co gesetzten Fristen kommt da bestimmt Spaß auf, wenn man da irgendwelche Fristen verpasst, weil Abmahner nur noch Mails schreiben.