Diskussion Abmahnwahn

  • LG Schwerin

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  • LG Hamburg

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  • LG Chemnitz

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  • AG Rostock

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  • Urteil des OLG Frankfurt a.M. vom 22.08.2017, Az.: 11 U 71/16


    Im Rahmen des urheberrechtlichen Auskunftsanspruchs im Sinne des § 101 UrhG umfasst die geschuldete Angabe zur "Anschrift" auch die „E-Mail-Adresse“. "Anschrift" und "Adresse" sind gleichbedeutend und dazu gedacht, jemanden „anzuschreiben“. Aufgrund veränderter Kommunikationsgewohnheiten umfasst die „Adresse“ auch die E-Mail-Adresse.

  • BIn ja mal gespannt,wann ein Richter auf die Idee kommt, daß eine verschickte Mail auch als beim Empfänger angekommen zu werten ist und die Kontrolle von Spamfiltern eine tägliche Pflichtaufgabe des Empfängers ist. Wenn ich allein mal meine hauptsächlich benutzte Mailadresse anschaue, so haben Mails,die im Mailprogramm auf dem Rechner landen, schon 4 Spamfilter hinter sich gelassen. Jede Menge Möglichkeiten also,daß eine Mail schon vorher hängen bleibt. In Kombination mit den von Gaunern wie Waldorf&Co gesetzten Fristen kommt da bestimmt Spaß auf, wenn man da irgendwelche Fristen verpasst, weil Abmahner nur noch Mails schreiben.

  • Schaun wir mal..... (nicht ganz Ernst gemeinter Beitrag)


    Der für uA das Abmahnwesen in Deutschland mitverantwortliche Erste Zivilsenat des Bundesgerichtshofs meldet personelle Wechsel.


    Prof. Dr. Wolfgang Büscher hat nun Zeit die technischen und schweren Begriffe, wie "W-LAN-Funknetzwerk" zu lernen und außerdem mal über die ganze Geschichte, die er angerichtet hat nachzudenken. Man munkelt schon, er wolle nun statt Amerika durchqueren, oder von Berlin nach Russland laufen - den Gang nach Canossa antreten. Wir wünschen trotzdem erholsamen Ruhestand!


    Der durchaus abmahner-kritisch aufgetretene Vize Prof. Dr. Thomas Koch übernimmt nun den Vorsitz. Er darf uns nun bis zum 31.12.2026 (!) abnerven, kann aber immerhin die technischen und schweren Begriffe.


    Neu im Senat - Dr. Christiane Schmalz vom Oberlandesgericht Schleswig (Senat 5 - Bankensenat, also durchaus nicht verbraucherunfreundlich). Die schwierigen technsichen Begriffe hat Sie sicher schnell drauf.

  • Verbraucherzentrale warnt vor Abmahnung durch nicht existierende Kanzlei


    Wegen einer Urheberrechtsverletzung fordert eine angebliche Anwaltskanzlei Gromball aus Berlin 891,31 Euro von Verbrauchern. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg rät Verbrauchern, das Schreiben zu ignorieren und nicht zu zahlen. Die täuschend echt gestalteten Abmahnschreiben seien offensichtlich gefälscht und die Anwaltskanzlei gebe es gar nicht, warnen die Verbraucherschützer.


    PS: So richtig schlau sind die auch nicht von der Verbraucherzentrale.... wie sonst ist zu erklären, dass heute immer noch die Webseite der Betrügeronline steht und .... genau die Bilder + Layout von der Kanzlei des bekannten AfD-Enricos jetzt sogar aus dem Bundestag geklaut wurde?

    Edit: Die VZ Berlin berichtet, AfD-Enrico weiß es schon und prüfe rechtliche Schritte. Na, denn....