Beiträge von geldabschneider

    und sich Deine Fußnägel dabei hoch rollen, dann liegt es an dem fehlenden [lexicon]Komma[/lexicon] nach "Deutschland gibt"


    Bei dem "rollt" sich in dieser Hinsicht vermutlich nichts mehr. Immerhin steht er dazu :!: Der "Duden-Korrektur" wurde vermutlich aber deinstalliert... :sleeping: Und warum Zeichen setzen, wenn man sie doch gleich ausformulieren kann. [lexicon]Fragezeichen[/lexicon]. [lexicon]Ausrufezeichen[/lexicon]. :rolleyes:

    Zitat SH (20.09.15)

    Zitat

    Natürlich ist es für meine Person [...] nicht schmeichelhaft, wenn man mit 52 Jahren über eine (Rechtschreib- und Grammatik) Legasthenie verfügt und z.B. die Kommas wie mit 'nem "Salzstreuer" setzt oder den Satzaufbau als Mikado versteht. Natürlich, da bin ich ehrlich, schäme ich mich manchmal selbst dafür und bin aber gleichzeitig stolz, das dies über die 9 Jahre meines kostenlosen Engagements hinweg doch ein klitzeklein wenig besser geworden ist. "Duden-Korrektor" sei dank (und nicht 'mal filegeshared). [lexicon]Ausrufezeichen[/lexicon].


    Vielmehr steht er für "Inhalte" :D , wie er selbst ja anmerkt:

    Zitat

    Wenn aber der einzige Kritikpunkt an meinem Standpunkt der ist, das ich eine Legasthenie innehabe, den Unterschied zwischen Konjunktion und einem Relativpronomen nicht kenne, dann bin ich doch beruhigt, da inhaltlich nichts an meinem Standpunkt auszusetzen ist.

    Aufmerksame Leser von gewissen pro-Abmahner-Webseiten werden sicherlich ob dieses Betrages sehr wundern,


    Keine Ahnung, wer hiermit gemeint sein könnte... :rolleyes:
    Aber: @Shual du wirst es nicht glauben :!:


    Der Steffen - seines Zeichens (objektiver) Forenbetreiber in Deutschland - hat heute genau über den gleichen Vorgang berichtet. Leider ist dort vieles (für einen Ab-und-Zu-Forenleser) überhaupt nicht deutlich geworden. Beispiel:
    Warum Klage in Hannover, wenn doch Vorinstanzen in Düsseldorf? Warum jetzt auf einmal LG, wenn doch vorher schon ein OLG-Urteil vorlag. ?( Naja, vielleicht folgen ja noch weitergehende Erläuterungen in nächster Zeit.


    Des weiteren würde sich ein interessierter Leser wünschen, wenn der Steffen derartige Urteile (wie das des LG Hannover [lexicon]Az[/lexicon]. 18 O 200/15, genauso "kritisch kommentiert", wie Urteile aus dem Süden Deutschlands.


    Beispielsweise würde ich - als interessierter Leser - nähere Einlassungen über "Täterschaft"/Nicht-Täterschaft"; "tatsächliche Vermutung über Täterschaft", insbesondere vor dem Hintergrund der Begründungen jenes Urteils begrüßen.


    Hier mal einige "interessante" Textstellen aus LG Hannover, [lexicon]Az[/lexicon]. 18 O 200/15:

    Zitat

    Die Klägerin kann sich im vorliegenden Fall nicht auf eine tatsächliche Vermutung für die Verletzung ihrer Rechte durch den Beklagten berufen, da dieser zurzeit der Rechtsverletzung nicht Inhaber des Internet-Anschlusses war. Die tatsächliche Vermutung besteht nur gegen den [lexicon]Anschlussinhaber[/lexicon] (vgl. BGHZ 185, S. 330 ff. ("Sommer unseres Lebens"), Rdz. 12). Da dem Beklagten durch seine Mutter die Nutzung des Internet-Anschlusses gestattet worden ist, kommt er zwar als Täter der Urheberrechtsverletzung in Betracht. Dafür, dass er diese tatsächlich begangen hat, trägt aber die Klägerin die volle Beweislast. Dabei kann auch eine Täterschaft seiner Mutter nicht von vornherein ausgeschlossen werden, auch wenn die Klage gegen sie abgewiesen worden ist [...] Da das Oberlandesgericht Düsseldorf die Klage abgewiesen hat, weil es den Täter nicht hat feststellen können, tritt auch keine Bindungswirkung hinsichtlich der Täterschaft von Frau [Name] ein. [...} eher in die Gruppe der potenziellen Täter entsprechender Urheberrechtsverletzungen als seine Eltern. Gleichwohl kommen sowohl die Mutter des Klägers als auch sein ebenfalls im Haushalt wohnender Vater als Täter in Betracht.

    ...mit nachträglichen Hervorhebungen
    Der kritische Forenberichterstatter würde jetzt - genau an diesen Textstellen des Urteils- kommentieren/begründen, warum - seiner Meinung nach- das Urteil "Murks" ist. Punkt.
    Bitte nicht falsch verstehen: für mich ist das Urteil eben nicht "Murks".

    steffen
    davon kannst Du ruhig noch mehr zitieren...


    Hört er neuerdings auf dich? :D

    wird es noch als positiv empfunden/dargestellt und somit die Abgemahnten noch weiter "verwirrt". Wenn das kein Wahn ist?


    Wie ich ja zuvor schon (in diesem Theater) beschrieben habe, sehe ich das Fettgedruckte deiner Aussage sehr kritisch.
    Viele Abgemahnte beschäftigen sich mit der Materie "Abmahnunwesen" nur sporadisch oder sind gar "blutige Anfänger".
    Wenn aber ein Forenbetreiber - von dem man(n) meinen könnte, er besitze seit seiner - lange zurückliegenden - Abmahnung tiefgreifende, fundierte Kenntnisse bei wichtigen Themen des Abmahnirrsinns - derart "unausgewogen, einseitig" Stellung bezieht, so trägt dies sicherlich nicht positiv zu einem Informations- (und letztendlich Entscheidungs-) Gewinn eines durchschnittlichen Abgemahnten bei!

    steffen
    davon kannst Du ruhig noch mehr zitieren...


    Das ist schon grandios! :D
    Da hat der Steffen also innerhalb der letzten Tage Urteile zitiert, die seiner vorhergehenden Meinung (und forenübergreifenden "Stänkerei") nach zu urteilen "Murks" sind.
    Die Beklagten hätten nach Meinung von SH niemals "freigesprochen" werden dürfen, weil die urteilenden Gerichte sich tatsächlich strikt an "[lexicon]BGH[/lexicon]-Bearshare" gehalten haben.
    Aber wie passt dann das folgende Zitat von SH in seine vorhergehenden "Erläuterungen", wonach der [lexicon]BGH[/lexicon] - als höheres Gericht - ja "eigentlich" ausdrücken wollte, was jetzt das LG München regelmäßig vom AI abverlangt?
    Zitat Steffen

    Zitat

    In Potsdam wurde es eben richtig gemacht. [lexicon]Ausrufezeichen[/lexicon]. [...] sondern weil die Beklagte i.V.m. ihrem [lexicon]Anwalt[/lexicon] des Vertrauens alles richtig gemacht hat.

    ?(
    Ratlose Gesichter bleiben nach dieser "Erkenntnis" in der Filesharing-Forenwelt zurück...
    steffen :
    bist du tatsächlich der Meinung, das das "gleiche Resultat bei gleicher Argumentation" auch in München herausgekommen wäre?
    Darüber hinaus: was sagt denn Dr. Wachs - den du sicherlich öfters zu Rate ziehst - zu deiner Interpretation "[lexicon]BGH[/lexicon]-Bearshare"?

    Zitat Steffen

    Zitat

    ...das Shual war selbst als Zaungast dabei (jedenfalls nach seinen Behauptungen).[...]Ich war es nicht, ich muss mich auf die Einschätzung verschiedener Beiwohner und Quellen verlassen. Nur geht es dem [lexicon]BGH[/lexicon] nicht um die Interessenwahrung eines beklagten AI allein,


    steffen : viele stellen sich sicherlich die Frage, warum der [lexicon]BGH[/lexicon] in seiner schriftlichen Urteilsbegründung etwas anderes ausdrückt/rüberbringt, als er es seinerzeit in der (öffentlichen) Urteilsverkündung (eigentlich???) ausdrücken wollte? ?(
    Denn dein Post bei 3Page legt nahe, dass der [lexicon]BGH[/lexicon] ja eigentlich viel "schärfere" Anforderungen an den AI stellen wollte....
    Nur: warum kommen diese "Anforderungen" von denen du sprichst, nicht im Urteilstext vor (wo ja jede Menge Platz ist, um "Missverständisse auszuräumen") :?:Könntest du das mal näher erläutern?
    Und komm jetzt nicht mit:

    Zitat

    Zitat

    Denn der [lexicon]BGH[/lexicon] - und das verstehe ich als Nicht-Jurist nicht - ist unstreitig in Rn. 18.


    (...)
    dass er vorträgt, ob andere Personen und gegebenenfalls welche anderen
    Personen selbständigen Zugang zu seinem Internetanschluss hatten und als Täter der Rechtsverletzung in Betracht kommen (...)


    Das "und" in dem Satz (+an der Stelle) mag ja bei Dir zu "neuen" Kenntnisgewinnen beitragen, nur - auch wenn ich den Satz zehnmal lese-, kann ich immer noch keine Verschärfung der Anforderungen für AI "entdecken"....

    Um mal lieber hier weiter zu machen, da es jetzt doch Richtung "off-topic" geht... ;)

    ... da müßte man allerdings sehr viel verbessern.


    Das Verwerfliche ist doch:
    Ein "Forenguru" greift in seinen "Statements" [lexicon]BGH[/lexicon]-Urteile zum Filesharing auf (zumindest versucht er sich daran zu orientieren), interpretiert dort "Sachen" hinein, die aber - wie aber u.a. von @ouf ausführlich nachgewiesen -überhaupt nicht in den [lexicon]BGH[/lexicon]-Urteilen zu finden sind.
    Um mal ein Beispiel aufzuführen:
    Forenuser X (frisch abgemahnt; überhaupt keine Idee, um was es bei Filesharing-Abmahnungen überhaupt geht) denkt, nachdem er sich ein bisschen im "blauen Forum" informiert hat:"In was für ne Sch.. bin ich da denn reingeraten? Und wenn schon Forenguru/Forenbetreiber so dermaßen "abtörnend und angsteinflößend" über höchstrichterliche Urteile spricht... Dann habe ich doch sowieso keine Chance! Dann bezahle ich doch lieber gleich!"
    Fazit: (Des-)Informationen von Forenbetreibern verstärken - neben der sowieso angespannten Situation eines (Neu-)abgemahnten - noch weiter die Unsicherheit.
    Anstatt Aufklärung und Sicherheit durch gut aufbereitete Informationen zu bieten, stiften (Des-)Informationsbeiträge von Forenbetreibern (die ja eigentlich der "Filesharing-Wahrheit" verpflichtet sein sollten), vor allem Konfusion (und Unfrieden).

    nachdem die große Reinigungsaktion stattgefunden hat...)


    Aha! Da haben deine ausführlichen Darlegungen zu den letzten [lexicon]BGH[/lexicon]-Urteilen anscheinend doch zu gewissen "Erkenntnissen" in "Thüringen" geführt :!:8oAuch wenn es nur zur Beseitigung seines (Des-)Informationsbeitrages geführt hat.
    Leider hat die Beseitigung die "Kreativität" des Beitragsschreibers neu beflügelt, indem er das "merkwürdige" Urteil des [lexicon]Landgericht[/lexicon] München I, Urteil vom 04.06.2014, [lexicon]Az[/lexicon].: 21 S 24312/13 nachgeschoben hat.
    Übrigens:
    Einerseits distanziert sich @Thüringen von WIR und UNS; andererseits spricht er in seinem ersten Beitrag auf S. 580 im Allgemeinthread uns alle an: ?(;(
    "Der Regelfall (aus unserer Sicht):
    1. Tatsächliche Vermutung des [lexicon]BGH[/lexicon] (mit Log / Gestattung / Providerauskunft: ...."





    so wäre lediglich die Möglichkeit über "§ 544 ZPO Nichtzulassungsbeschwerde" zu sehen,


    Den @Shual habe ich dahingehend verstanden, dass eine Revision von seiten Kläger/Beklagte nicht mehr weiter verfolgt wird/wurde.

    (Revision nicht beantragt.)


    Asche auf mein Haupt. Die Rechtsbegriffe Berufung und Revision hab ich tatsächlich noch nicht verinnerlicht. :(
    Um nochmal kurz auf die "Zumutbarkeit von Nachforschungen" des AIs einzugehen. Wir haben doch momentan genau das Problem, was du - @ouf - ansprichst:

    da die Meinungen/Auffassungen der Gerichte doch erheblich differieren...


    Neben den nachvollziehbaren "Einwendungen" von @Shual zum Leipziger (Miß-)urteil weiter oben, steht doch sicherlich auch das höher angesiedelte Verfassungsrecht als "Gegenpol", was ja auch schon des öfteren in diversen Pro-Abgemahnten-Urteilen zur Sprache kam.
    Um hier nur einen Punkt rauszustellen:
    Inwieweit ist eine "intensive" Ausforschung der Familienmitglieder nach einem Filesharing-Verstoß mit dem "Schutz der Familie" vereinbar, um irgendeinen Täter "präsentieren" zu können?

    und auf jeden Fall die 10jährige [lexicon]Verjährung[/lexicon] anzuwenden ist


    Du glaubst doch wohl nicht, dass der dort seine Meinung zu den 10 Jahren [lexicon]Verjährung[/lexicon] (Bereicherung) selbst gebildet hat?! :S
    Vermutlich hat er sich ausgiebig mit seinem Rechtsbeistand über das Thema ausgetauscht (und dann die andere Ansicht + vermeintlichen Rechtsgrundlagen übernommen)...

    Wozu dann ein Schuldeingeständnis des/ eines Mitnutzers?


    Klar. Ein Schuldeingeständnis des Mitnutzers ist nicht unbedingt notwendig. Allerdings würde ich mir als ehemals naiver [--> Situation vor Abmahnung] [lexicon]Anschlussinhaber[/lexicon] - gerade wenn´s vor Münchens Gerichte geht - überlegen, wie ich mich dort mit zusätzlichen Verteidigungsmöglichkeiten behaupte; neben weiteren Argumentationen wie beispielsweise dieselbe Angelegenheit bei massenhaft versandten Abmahnschreiben....

    Wirklich?


    Viele in vergleichbarer Konstellation wie du würden es vermutlich auf eine Klage ankommen lassen...
    Der [lexicon]Anschlussinhaber[/lexicon] hat bestimmte Vorsorgepflichten zu treffen in bezug auf seinen Internetanschluss. Darüber hinaus gibt es Unterschiede, ob die anderen Benutzer voll- bzw. minderjährig sind -->Stichwort: Belehrung von Mitnutzern des Internetanschlusses.
    Hierzu solltest du die Filesharing-Urteile des [lexicon]BGH[/lexicon] der letzten Jahre ausführlich zu Rate ziehen.
    Wenn der Mitnutzer eines Internetanschlusses die "Tat=Nutzung von P2P für illegale Zwecke" gesteht, ist es sicherlich hilfreich, wenn dieser ein schriftliches Schuldeingeständnis gegenüber dem [lexicon]Anschlussinhaber[/lexicon] abgibt.
    So kann der AI relativ einfach einen alternativen Geschehensablauf in einem möglichen Gerichtsverfahren begründen...
    P.S.: siehe auch Konstellation Mieter-Vermieter wie vorheriger Beitrag von Shual .

    Ist es denn überhaupt möglich, dies dem Gläubiger gegenüber aufzuklären, ohne ein regelrechtes Schuldeingeständnis


    Nur mal so als Hinweis. Vieles von deinen Fragen wird in den Beiträge vor Dir schon behandelt...
    Forenmitglied @Fez2012 hatte auch einen [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] erhalten und fragt sich (verständlicherweise) wie man am kostengünstigsten "aus der Sache" rauskommt. Antworten von "Dauerinstitutionen" dieses Forums findest du oben....