Beiträge von dianos

    Ich knüpfe hier noch mal an mein Beispiel mit fremdsprachiger Version etc. an. Meine damaligen Eckpunkte waren: fremdsprachiger Dateiname, deshalb liegt für mögliche fremdsprachige Version möglicherweise kein Aktivlegitimationsnachweis vor.


    Mit Freude sehe ich jetzt, dass es zumindest ein Gericht gibt, das so denkt wie ich - auch wenn manche Foristen hier und auch der Kläger und seine Fachanwälte anders denken.


    (Übrigens, nur so nebenbei: Durch die Firma Guardaley Ltd. wurde der vermeintliche Rechteverstoß hinsichtlich der Datei: "Klass.DVDRIP.(spanish)" dokumentiert - in meinem Beispiel wäre es auch um diese Fa. gegangen). Und zudem: Auch dem Gericht fällt auf, dass etwas mit dem Hashwert nicht stimme; das war aber nicht von ausschlaggebender Bedeutung für das Urteil. Man muss ja nicht alle Trümpfe (gleich voll) ausspielen, wie ich seinerzeit meine etwaige Vorgehensweise schon beschrieb.


    Hier das ähnliche Urteil:


    http://aw3p.de/archive/360


    ..... Offenbar müssen ja beide Firmen Files mit dem selben Hashwert überwacht haben, was im Endeffekt aufs gleiche Werk hindeutet. ....

    Eben, der Hashwert deutet nur auf das gleiche Werk hin.


    Damit komme ich auf einen Ausgangspunkt meiner Überlegungen bzgl. angeblichem Download von deutscher Version zurück:


    Die haben nur den Hashwert überwacht. Und gar nicht gemerkt, dass es - wenn überhaupt - auch eine fremdsprachige (Original)-Version gewesen sein könnte, weil deutsche und fremdsprachige Version vermutlich denselben Hashwert aufweisen. Und das ist beileibe nicht unwahrscheinlich.


    In diesem Fall würde ich den Kläger auffordern, nachvollziehbar Folgendes darzulegen:


    Dass der Hashwert unterschiedlich ist


    oder


    er, der Kläger auch die Rechte für die fremdsprachige Version hat.

    ...Der Hashwert ist eindeutig!" ....

    Eindeutig ist er, aber er ist nicht umkehrbar eindeutig. Das hatte ich bereits oben erwähnt.


    D. h., meine gewünschte, heruntergeladene Datei A hat z. B. einen Hashwert X. Eindeutig und immer.


    Aber es besteht die Möglichkeit, dass auch eine Datei B - zufälligerweise - denselben Hashwert X erzeugt. Immer und eindeutig.


    Habe ich dann den Hashwert X vorgefunden, ist nicht sicher, ob er von Datei A oder von Datei B herrührt. Ist halt nIcht eindeutig umkehrbar.


    Habe ich einen anderen Hashwert, z. B. den Wert Y vorgefunden, bin ich sicher, dass dieser nicht zu meiner Datei A gehört. Eindeutig. Da habe ich eine falsche Datei heruntergeladen (=Malware-Verdacht).


    Das ist ein weiterer Punkt, den ich angreifen würde, falls Software der Fa. Guardaley verwendet wurde.


    In dem Beschluß des LG Flensburg wird dargelegt, dass mittels Abgleiches des Hashwertes die Ermittlungssoftware den fraglichen File identifiziert habe.


    Dieses Verfahren erscheint - wenn es das einzige Kriterium ist - in der Tat fraglich, da die Zuordnung von File zu Hashwert nicht zwangsläufig eindeutig umkehrbar ist (Kollision):


    Zitat

    .....
    Eine sog. „Kollision“ tritt dann auf, wenn unterschiedlichen Eingabedaten derselbe Hashwert zugeordnet wird. Da die Menge der möglichen Hashwerte meist kleiner ist als die der möglichen Eingaben, sind solche Kollisionen dann prinzipiell unvermeidlich, weshalb es Verfahren zur Kollisionserkennung geben muss. Eine gute Hashfunktion zeichnet sich dadurch aus, dass sie für die Eingaben, für die sie entworfen wurde, möglichst wenige Kollisionen erzeugt.....

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hashfunktion

    Wenn Waldorf klagt, ist Dein [lexicon]Anwalt[/lexicon] zuständig auf mögliche [lexicon]Verjährung[/lexicon] (kommt bei Waldorf nicht vor) hinzuweisen

    Ein [lexicon]Anwalt[/lexicon] kann allenfalls zuständig sein, wenn man einen in Anspruch genommen hat.


    Aber dass der Fragesteller dies gemacht hat, darf man ohne weitere Kenntnis nicht zwingend annehmen.



    In diesem Sinne


    Dianos


    Na prima,
    Wasser auf meine Mühlen. Sag ich`s doch.


    Die Sache ist doch im Grunde einfach in den Griff zu bekommen, wenn man persönlich fähig ist, sie grundsätzlich zu kapieren, speziell für den eigenen Fall die erforderlichen Schlussfolgerungen zu ziehen und dementsprechend zu handeln anstatt unnötig lange in breiter Form allgemein herum zu diskutieren und zu lamentieren.


    Was will man als AI (im Falle einer Klage) mehr?

    Eine Reihe von Instanzgerichten verneint eine Haftung von Hotelbetreibern für Rechtsverstöße durch Hotelgäste.
    Künftig soll dieses Thema durch ein entsprechendes Gesetz geregelt werden.


    Rechteinhaber können bei solchen Fällen eigentlich überhaupt nichts unternehmen, da ja selbst eine "Liste" mit möglichen Nutzern sie nicht weiter bringt (Zeugnisverweigerung).


    PS: Ganz einfach den "nächsten Troll" (einer fehlt noch - der kommt bestimmt auch bald) ignorieren.

    Ok, danke, das ist mal ne vernünftige Auskunft.
    Man versucht also die zu belangen, die am Einfachsten zu fassen sind, die privaten AI.


    Also ich habe ja durchaus Verständnis für die Filmindustrie. Durch illegales Herunterladen wird die schon geschädigt.


    Wenn so etwas jemand tut, dann soll er für den Schaden auch aufkommen. Das ist ja in Ordnung.


    Was nicht in Ordnung ist: Die Pauschalverdächtigung des AI - egal ob Oma oder Sonstiger - , die z. B. Familienmitglieder den I-netanschluss zur Verfügung stellen und die eines Tages vollkommen ahnungslos aus allen Wolken fallen, wenn ihnen persönlich vorgeworfen wird, sie hätten da etwas Unrechtes getan.


    Da versucht man sich bei den eigentlich unbeteiligten Schwächeren, den AIs zu bedienen, weil man an die Stärkeren nicht herankommt; das wären z. B.: Diejenigen, die die Filme ins Netz stellen, bzw. die, die tatsächlich heruntergeladen haben. Und den Hotel-AI (wieso unterliegt der denn nicht auch der Störerhaftung wie der private AI?) samt Gästen lässt man auch in Ruhe, an die kommt man ja auch nicht ran.


    Es ist originäre Aufgabe der Filmindustrie ihre Werke vor illegaler Verbreitung etc. zu schützen, z. B., indem sie verhindert, dass diese ins Netz gestellt werden oder sich sonstige Mechanismen einfallen lässt. Das ist nicht Aufgabe der Konsumenten. Notfalls soll die Filmindustrie den Vertrieb einstellen, niemand zwingt sie, ihre Werke anzubieten.


    Weil die Industrie das offenbar nicht beherrscht, greift sie sich - ggfs. mit Störerhaftung, aber nur bei den privaten AI - den, den sie am Leichtesten kriegen kann und der möglicherweise selber gar nichts von dem Download wusste.


    Und das ist die eigentliche himmelschreiende Ungerechtigkeit dabei.


    Gruß
    Dianos

    Nein, ich benötige auch nicht Hinweise oder Ratschläge, die mit meiner Fragestellung überhaupt nichts zu tun haben. In diesem Fall bitte gar nichts posten.


    1 Nein fehlt noch
    Nein, ich kann nicht eigenständig googlen, weil ich zu doof bin und eigentlich nur den Superschlauen mime

    Gratulation, schnell bist Du ja. Aber,


    Du hast schon wieder Thema verfehlt.... :


    "Bitte nicht posten bei Hinweisen, die mit der Fragestellung nichts zu tun haben (vgl. mein Zitat oben)."


    Nebenbei bemerkt: Du musst hier nicht erzählen, wozu Du zu doof bist.


    watt_ihr_volt schrieb:

    ...
    Nein, ich kann nicht eigenständig googlen, weil ich zu doof bin und eigentlich nur den Superschlauen mime


    Gruß
    Dianos

    Da hätte ich mal ne andere Frage, die mich schon länger umtreibt:


    Wie ist das bei Hotels geregelt, wenn ein Gast per WLAN Filme illegal herunterlädt?


    AI ist der Hotelier, denke ich. Ich kann mir nicht vorstellen dass er in Anspruch genommen wird noch kann ich mir vorstellen, dass der Hotelgast vor Gericht gezerrt werden kann?


    Wie geht da der Rechteinhaber des Filmes eigentlich vor?


    Also Frage an die Experten hier: Wie ist das geregelt?


    Um etwaigen Vermutungen mancher voreiliger Poster hier vorzubeugen:
    Nein, ich habe als Hotelgast nichts illegal heruntergeladen.
    Nein, ich bin auch kein Hotelier und nicht AI in einem Hotel.
    Nein, ich benötige auch keinen Rechtsbeistand.
    Nein, ich benötige auch nicht den Hinweis, dass mein Rechtbeistand das klären wird.
    Nein, ich benötige auch nicht Hinweise oder Ratschläge, die mit meiner Fragestellung überhaupt nichts zu tun haben. In diesem Fall bitte gar nichts posten.


    Gruß
    Dianos

    Wenn es sich bei der (nicht anwesenden) 5.Person ausgerechnet um den Anschlußinhaber handelt,führt das genau zu den Argumenten,über die wir hier regelmäßig den Kopf schütteln: ...


    Ich hatte doch geschrieben, dass der AI anwesend war.


    Bitte alles lesen, bevor man zitiert und und einen Beitrag kommentiert.

    Tja...*sollte* man meinen. Aber die Erfahrung zeigt,daß es auch Deppen in schwarzer Robe gibt,die tatsächlich glauben, man würde beispielsweise während einer Urlaubsreise den Rechner daheim laufen lassen,um ihn aus dem Urlaubsort zu steuern. Absolut idiotische Logik,aber bei gewissen parteiischen Gerichten durchaus traurige Realität. Die würden auch behaupten,daß die Erde ein Würfel ist,wenn es irgendeinem Rechteinhaber so besser in den Kram passt.


    Das ist jetzt völlig aus dem Zusammenhang zitiert. Szenario war im Prinzip: Ausser dem anwesenden AI gab es noch 4 weitere Personen, die grundsätzlich per Wlan Zugriff haben, also insgesamt 5 Personen maximal. Einer war zum fraglichen Zeitpunkt verreist, da waren es nur noch 4. Das hatte der AI (auch zu seiner Entlastung) im Zuge seiner Nachforschungspflicht und der Schilderung eines anderen Geschehensablauf festgestellt, damit keiner sagen kann, er wäre der Nachforschung nicht nachgekommen und hätte keinen anderen Ablauf geschildert und keine anderen Personen genannt .


    So realitätsfern zu unterstellen, dass es ausgerechnet die 5. nicht anwesende Person war, die das Filesharing gemacht hat, während es von den 4 im Hause Anwesenden keiner war, wird doch im Ernst keiner sein. Und wenn, es wäre mir als AI recht, dann wäre der AI fein raus. Dann kann man ja versuchen, den 5.ten zu belangen. Als verantwortlicher AI werde ich dann schon bezeugen, dass die hiesige Konfiguration so etwas nicht zulässt.

    ....dann ist es aber möglich, dass das Gericht folgende Vorhaltungen macht:Zitat aus Link von Shual

    also erst gar nicht mit Aktivlegitimation etc. kommen :D8):sleeping:

    Auch dieses Urteil ist mir schon bekannt, der Fall liegt da aber etwas anders und ist nicht vollkommen vergleichbar (der Vergleich hinkt); und darüber habe ich auch schon nachgedacht:


    Zitat

    Daher muss sich die Beklagte fragen lassen, warum sie durch die Abgabe der Unterlassungserklärung die Urheberschaft der Kläger anerkannt hat.

    Antwort könnte sein: (Der AI bestreitet ja nicht die Urheberschaft auf die deutschsprachige Version..)


    Zum Zeitpunkt der UE, die damals (auf Druck des Klägers?) sehr zeitnah nach der Abmahnung erfolgen musste, war dem AI u. a. auch die Problematik der Urheberschaft und dies insbesondere im Zusammenhang mit einer möglichen fremdsprachigen Version noch völlig unbekannt.
    Der AI kannte zu dem damaligen Zeitpunkt nicht den vom Abmahner genannten deutschsprachigen Film; erst recht konnte er mit den - laut Abmahner- anderslauten fremdsprachigen Download-Filenamen überhaupt etwas anfangen. Erst zu einem späteren Zeitpunkt erkannte er - mehr zufällig -, dass der Filename mit einem fremdsprachigen Filmtitel identisch war und somit auf eine fremdsprachige Filmversion hinwies. In Folge stellte er sich erst dann die Frage nach den Rechten hierfür. (Ich habe noch ein ergänzende Antwort dazu, die diese Frage noch detaillierter und stärker beantwortet, aber das zu erläutern wäre mir jetzt im Moment ein zu spezieller Hinweis, den ich hier nicht geben möchte ....).

    Nun - vor dem Gespamme gings wohl eher um die Frage des Nachweises einer Aktivlegitimation.......


    ...... Eine ansatzweise ausreichende Erschütterung besteht also aus den Elementen a) absolutes Bestreiten, dass für die Urfassung irgendwelche Rechte vertraglich übertragen worden sind*** - und b) falls doch, dass durch den angeblichen Anspruchsinhaber die tatsächlich Rechteposition darzulegen ist, wenn sich der angebliche Anspruchsinhaber allein auf den Urhebervermerk bezieht.
    Selbstverständlich sollte man sich auf das Thema allein nicht verlassen. Wie in den obigen Beispielen gibt es selbst innerhalb von Gerichtsständen unterschiedliche Praktiken. Richter 10 fordert nach ausführlichem Bestreiten der Aktivlegitimation vom Kläger "Beweise" - Richter 13 segnet ab und erklärt das Bestreiten für unbeachtlich.


    *** - dabei ist der Gegnervortrag immer sehr wichtig. DEr Gegner behauptet häufig "ausschließliche Rechte" inne zu halten. Dabei hat er sich nur "einfache" Nutzungsrechte zusichern lassen, die auch noch auf bestimmte Produkte begrenzt sind. Ob dazu auch "Internetrechte" usw... gehören muss stets nachgefragt werden.

    Genau, eigentlich zielte meine ursprüngliche Frage auf die Aktivlegitimation im speziellen Falle (für fremdsprachige Urversion bei deutschem "Rechteinhaber") und auf deren mögliche Erschütterung, gemäß a) und b) im zitierten obigen Beitrag von Shual m. E. zutreffend erläutert. Dazu gibt es im Netz relativ wenig Infos, im Gegensatz zu den häufigen Standardproblemen wie Nachforschungspflichten, sekundäre Darlegungslast, Rechtsbeistand etc. ..., die schon x-mal unter verschiedenen Aspekten erschöpfend behandelt wurden und deshalb aus meiner Sicht hier derzeit keiner weiteren Erörterung bedürfen.


    Und es ist mir schon klar, dass man sich auf dieses Thema nicht allein verlassen sollte. Aber diese Frage eingangs aufwerfen und Beweise verlangen, kann man und sollte man als Beklagter ggf. auch machen. Sollte der Kläger ausreichende Beweise für die Aktivlegitimation vorlegen, ist das weiter kein Beinbruch. Dann ist ja noch bzgl. der anderen Punkte zu entscheiden, da kann man seine weiteren Trümpfe gezielt ausspielen.


    Gruß
    Dianos

    Könnte 2 Jahre später so sein, könnte.....


    War es aber beileibe nicht, sondern es handelte sich nur um Wochen.


    Ist aber hier ohne Belang, deshalb ist müßig, darauf einzugehen. Letztlich ging es mir grundsätzlich nur darum, dem möglichen Vorwurf der Nachforschungspflicht nicht nachgekommen zu sein, zu begegnen. Und die Nachforschungspflicht kann logischerweise erst beginnen, nachdem man Kenntnis hatte; seien es nun 2 Wochen oder 2 Jahre. Nach 2 Jahren würden die wohl ohne Erfolg sein, das wird jedem einleuchten. Aber das hat der AI nicht zu vertreten.


    Entscheidend ist, dass vom AI dargelegt wird, dass er alles gleich getan hat, um seinen Pflichten (Nachforschungs-, sekund. Darlegungslast) nachzukommen.


    @watt_ihr_volt
    Ich werde an dieser Stelle meinerseits die Diskussion beenden, da ich juristisches Verständnis und Verständnis für logische und kausale Zusammenhänge sowie analytische Fähigkeiten in dafür ausreichendem Maße vermisse. Das ist ja auch nicht jedem gegeben, muss ja nicht sein. Und da hast Du Recht: In diesen Fällen ist auf jeden Fall anwaltliche Vertretung angesagt.
    Viel Erfolg in Deinem Bemühen!


    Gruß
    Dianos

    Ins Detail gehen werde ich hier im Forum natürlich nicht. Meine Angaben wurden bewusst möglichst allgemein gehalten. Du wirst - diesmal vermutlich richtig - vermuten können, warum das so ist.


    Ich bin durchaus zuversichtlich, dass ich die obigen Fragen - falls nötig - schlüssig beantworten kann.


    Nur soviel: "gleich nachgeforscht" kann doch nur bedeuten "gleich nach Kenntnis vom Vorwurf des angeblichen Download". Na, und wann kann das wohl sein? Richtig, nach Eingang der Abmahnung.


    Und feststellen, dass nicht im Hause...: Na wie wohl? Man weiss doch, wenn jemand mehrere Tage verreist war. Der kommt halt dann nicht infrage. Man nennt es Ausschlussprinzip.


    Und feststellen ließe sich bei den auswärtigen Laptops, ob Torrentsoftware drauf ist; Filme werden vllt. gelöscht, Torrentsoftware meist nicht.


    Gruß
    Dianos

    Auch ich verfolge im Netz das Thema seit einigen Jahren (vgl. z. B. Datum meiner Anmeldung). In der Zeit habe ich soviel gelesen (zwar nicht aktiv geschrieben), insbesondere viele Urteile und Urteilsbegründungen gelesen, dass ich durchaus für den geschilderten Fall beurteilen kann, ob man stichhaltige Argumente hat und wie man was wann vortragen muss, um die Klage abzuwehren. Die Situation ist nicht immer überschaubar, aber in dem geschilderten Fall ist sie überschaubar. (Nur mal so als Stichworte: Der AI war es wirklich nicht, das kann er auch ausreichend darlegen. WLAN ist mit MAC-Filter und WPA2 gesichert. Es gab andere mit Laptops, die auch per MAC-Filter explizit zugelassen waren und Zugriff hatten. AI hat gleich nachgeforscht und festgestellt, dass nicht alle von denen zum fraglichen Zeitpunkt im Hause waren, aber immerhin mehrere waren da, Volljährige und Minderjährige, die selbstverständlich belehrt waren. Heruntergeladen hat nach deren Bekunden keiner. Einige von denen waren zum Zeitpunkt des Zuganges der Abmahnung auf einjährigen Übersee- bzw. mehrwöchigen Auslandsaufenthalt, sodass die Laptops nicht überprüft werden konnten). Im Übrigen: Was andere gemacht haben, ob Alleinvertretung oder [lexicon]Anwalt[/lexicon], ist deren Sache und für mich ohne Belang.


    Gruß
    Dianos

    evtl. bei Amazon die Hülle/Cover vom englischen Original nach Copyrighvermerke des "Möchtegerne-RI" hin untersuchen. Ob überhaupt Rechte auch für den deutschsprachigen Raum erteilt wurden. Sei kreativ.


    Hab mal interessehalber nachgesehen:


    Auf der fremdsprachigen Version bei Amazon.xy ist der "Möchtegern-RI" nicht aufgeführt; allerdings sind dort - im Gegensatz zu Amazon.de für die deutschsprachige Version, wo auch der "Möchtegern-RI" aufgeführt ist - keine Copyrights in der Form wie bei deutschen DVDs aufgeführt, soweit für mich erkennbar. Da ist bestensfalls ein Firmenname aufgedruckt; das können je nach DVD bei demselben Filmtitel unterschiedliche Firmen sein; mal ein ausländischer TV-Sender, ein ander Mal eine ausländische Filmfirma.


    Gruß
    Dianos

    dann im sinne von: ´dann´wenn es soweit wäre, wenn Du einen dicken Brief vom Gericht bekommen würdest.Passiert aber alles nicht, weil Du nicht abgemahnt wurdest.


    gute Nacht,


    Wie kommst Du denn da wieder drauf? Wieso soll ich nicht abgemahnt worden sein? Das ist schon wieder eine falsche Vermutung von Dir.


    Es wäre gut, wenn Du solche Vermutungen hier nicht kurzerhand als Tatsachen hinstellen würdest. Frag lieber vorher nach.


    Um weiteren Vermutungen Deinerseits vorzubeugen: Es herrscht m. W. kein Anwaltszwang vor dem [lexicon]AG[/lexicon]; dann sehe ich es nicht als erforderlich an, einen Rechtsbeistand zu nehmen.


    Gruß
    Dianos