Beiträge von Emma

    Danke für Eure Antworten. Das ist ja komplizierter, als ich dachte. Was in der Rechtsgrundlage zunächst so einfach klingt (keine gewerblichen Zwecke) wird beim Weiterlesen dann doch kompliziert. Wer kann schon wissen, was der Beschenkte mit der Kopie macht. Auf der sicheren Seite ist man vermutlich nur, wenn man das Original verschenkt und die Kopie behält.

    Wenn man eine CD brennt und die gebrannte CD anschließend verschenkt, ist das nun schon strafrechtlich als Filesharing zu bezeichnen? Falls ja, wie verhält es sich umgekehrt? Soll heißen, wenn ich eine gekaufte CD brenne und die gebrannte CD für meine eigenen, privaten Zwecke behalte, das Original verschenke, das kann doch unmöglich auch schon strafbar sein, oder?

    hast recht, wenn das Thema nicht so ernst wäre und es vielen von uns nicht schon eine Menge Geld gekostet hätte, könnte man das Ganze echt nur mit Humor sehen - der Vergleich zum Raubmordkinderschänder war doch hoffentlich humorvoll gemeint ...

    Landgericht Köln (Az. 14 O 427/13)
    Das ist ja der neueste Schlag ins Kontor für alle Blogger und sonstigen Menschen, die im Internet ihre Texte gern mit legal erworbenen Bildern garnieren. Ich selbst betreibe einen harmlosen Blog, der noch nicht mal kommerziell gestaltet ist. Meine Bilder habe ich bei pixelio per Download geholt, natürlich habe ich die gratis Variante gewählt. Meiner Meinung nach habe ich auch die Quelle richtig zitiert, aber wer kann das heute schon noch so genau sagen, was richtig und was falsch ist. Nach diesem Urteil habe ich jedenfalls sämtliche Bilder aus meinem Blog gelöscht. Sicher ist sicher. Ich wurde schon mal abgemahnt in einer anderen Sache, das brauch ich nicht nochmal.
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    Tja, wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Letztes Jahr, genauer Anfang 2013 bekam ich eine Abmahnung wegen falsch zitierter Quelle von Bildmaterial. Ich habe meiner Meinung nach nichts falsch gemacht. Mein Beitrag wurde in einem Presseverzeichnis mit Vorschaubild veröffentlicht und dieses war nicht mit einer Quellenbezeichnung versehen - was aber nicht von mir verursacht war. Der [lexicon]Anwalt[/lexicon], den ich damit konsultierte, meinte, ich hätte keine Chance, ich müsse die 700 Euronen bezahlen, was ich dann auch zähneknirschend getan habe. Wie ich hier aber lese, hätte es doch Möglichkeiten gegeben, mich zu wehren.