Beiträge von Werniman

    Bei mir ist es aktuell sehr ähnlich, wobei ich nicht weiß, ob es da doch Unterschiede gibt. Ich wurde im Jahre 2010 von BB abgemahnt,(wegen Filesharing / Europool / Werk : Nico-ein Rentier hebt ab) habe darauf hin mit einer mod. UE geantwortet und danach war Ruhe bis eben Anfang Januar 2020, da bekam ich Post von der Kanzlei "brandt.legal" (gleiche Adresse, gleiche Ansprechpartner wie BB ), ebenfalls mit einer Abmahnung (wegen Filesharing : Europool ) aber steht dann nicht drin, welches Werk ich geshart haben soll. ....
    Wenn es da kein Unterschied geben sollte, die 1.Abmahnung bekam ich am 23.02.2010 und die jetzige aktuelle Abmahnung am 08.01.2020. Die Verjährung würde bei dem gleichen Fall ganz nah liegen. Was meint Ihr ?Vielen Dank für die Aufnahme in diesem Forum. :-)

    Also das klingt eher nach einem der üblichen "Wir haben dich nicht vergessen!"-Bettelbriefchen, den viele Abmahner etwa 1 Jahr vor Eintritt der Verjährung verschicken. Wäre es eine neuerliche Abmahnung,hätte da mit Sicherheit auch das abgemahnte Wert und der Ermittlungszeitpunkt drin gestanden.
    Ich habe gerade mal ein wenig gegoogelt...der letzte Prozess, an dem BaumgartenBrandt (bzw brandt.legal,wie sie jetzt heißen), beteiligt war und das zu finden war, war vom April 2016, ist also fast 4 Jahre alt. Generell scheint diese Kanzlei nicht übermäßig erfolgreich gewesen zu sein, sie haben vor Gericht viele Niederlagen einstecken müssen. Die Gründe fast immer die gleichen: Aktivlegitimation nicht ausreichend nachgewiesen, Abgemahnter hat sekundäre Darlegungslast ausreichend erfüllt usw. Diverse Klagen sind auch geplatzt, weil BB den Gerichtskostenvorschuss nicht gezahlt hat. Will sagen: ich halte die Wahrscheinlichkeit, dass da noch was kommt, für nahezu ausgeschlossen.
    Siehst du ja an der Menge der Beiträge hier im Thread, dass BB nicht mehr sonderlich aktiv im Abmahnbusiness ist.

    Hast du eine schlüssige Story, um deine Verpflichtungen aus der sekundären Darlegungslast zu erfüllen?

    Wieviele Urteile sind dir bekannt, bei denen Waldi wegen Erfüllung der sekundären Darlegungslast verloren hat ? Praxis ist wohl eher, dass Waldi behauptet, sie sei nicht erfüllt worden und die deutsche Justiz brav gehorcht.

    Damit hast du recht. Habe jedoch auch Fälle gelesen, indem das Kind filesharing betrieben hat, obwohl die Eltern darauf hingewiesen hatten, daß das nicht legal ist.


    Daraufhin wurde der Fall fallen gelassen, weil das Kind noch nicht bestraft werden kann und die Eltern ihrer Pflicht nachgekommen sind.


    Mag sein, dass es solche Fälle gibt, klingt aber ehrlich gesagt nicht nach Waldi-Fällen. Denn Waldi versucht im Zweifelsfall die Kohle immer vom Anschlußinhaber zu bekommen, wenn er wittert, dass beim wahren Täter (auch wenn er geständig ist) nichts zu holen ist oder er rechtlich nicht greifbar ist (etwa wenn der Täter inzwischen ins Ausland verzogen ist). Die Begründungen dafür, dass trotzdem der Anschlußinhaber haftbar sei, sind genauso vielfältig, wie sie Gaga sind. Da kommt Waldi dann z.B. schonmal mit der Behauptung um die Ecke, dass es doch unüblich sei, dass jemand anderes als der Anschlußinhaber den Internetanschluß nutze und es folglich auch keine andere Person gewesen sein könne. Oder dass es doch gängige Praxis wäre, dass Mami und Papi danebensitzen und den 14jährigen Sprößling bei der Internetnutzung beobachten.

    Wobei es in deinem Fall schon interessant wäre, wie Waldi diese Strategie, dass es der AI war, aufrecht erhält, da bei euch der AI ja verstorben ist und es nun defintiv nicht gewesen sein kann.

    Wenn Sie den "Täter" nicht eindeutig identifizieren können, warum sollte dann der Anschlussinhaber dafür haften. Ich hoffe, doch noch in einen Rechtsstaat zu leben.


    Rein vom logischen Standpunkt hast du zwar Recht. In Filesharingangelegenheiten sind "Recht haben" und "Recht bekommen" zwei absolut verschiedene Dinge. Es gab in der Vergangenheit schon diverse höchstrichterliche Urteile, die sich mit der Schuldfrage beschäftigten, wenn wenn Mitbenutzer da sind, wenn es die Möglichkeit eines anderen Geschehensablauf gibt (z.B. einen Virenangriff usw). Und auf den ersten Blick scheinen die jeden weiteren Prozess überflüssig zu machen. Dummerweise sind die kleinen Provinzgerichte aber eher "waldi-hörig" und entscheiden gerne mal anders als der Bundesgerichtshof.
    Sprich: selbst wenn du nachweisen kannst, dass dein Rechner zum "Tatzeitpunkt" von einem Trojaner/Virus befallen war, wirst du damit nicht durchkommen, weil Gerichte dann noch weitere Nachweise verlangen, dass es wirklich eine Dritte Person war, die das Filesharing veranlasst hat (sprich; derjenige, der den Trohaner/Virus gesteuert hat).

    Hi. Aus welcher Statistik gehen deine Aussagen bzw. Zahlen hervor?


    Gruß shadoweye2001

    Waldi ist sehr kommunikativ, was die Publikation für ihn positiv ausgegangener Urteile angeht. Sprich: die veröffentlichen faktisch jeden gewonnenen Prozess auf ihrer Homepage. Es fehlen allerdings Urteile in Fällen, wo die Anwaltskosten verjährt sind, der Lizenzschadensersatz jedoch nicht. In den Mahnbescheiden vermischt Waldi die einfach zu einer Gesamtsumme..wohlwissend,dass ein Mahnbescheid vom Gericht eh nicht geprüft wird. Es gibts auch in den diversen Foren, Anwaltsblogs usw noch keine Berichte, dass Waldi das bis zu einem Prozess durchgezogen und vollumfänglich gewonnen hätte. Von daher kann man momentan wohl ziemlich fest behaupten,dass der MB wohl erstmal Waldis letzte Aktion ist, solange sich genug Deppen davon einschüchtern lassen und doch noch zahlen. Was passiert, wenn die Zahl dieser "Schockzahler" irgendwann einbricht, kann natürlich niemand sagen.

    Hat sich die Vorgehensweise, seitdem Debcon mit drin hängt, in irgendeiner Weise geändert? Haben die schon einmal geklagt?

    Wäre mir nicht bekannt. Der Laden ist ein zahnloser Tiger. Meines Erachtens, macht sich ein Anwalt, der eine Forderung an eine Inkassofirma übergibt, einfach nur lächerlich (ein Automechaniker, der die technischen Möglichkeiten hat, repariert seine Karre schließlich auch selbst :-)). Die ganze Sache mit der Übergabe an Debcon erinnert stark an die Kanzlei Schutt-Waetke, die ihre Forderungen erst an Infoscore und dann an die Kanzlei Haas übergab...da ist auch nie was passiert. Passenderweise saßen die alle im selben Gebäudekomplex und wollten sich wohl gegenseitig Kohle zuscheffeln.

    Mmh..klingt zu schön, um wahr zu sein. Wenn man sich mal die Urteile anschaut, die WF in den letzten paar Jahren rausholt, dann stellt man fest, dass man sich dort einen Dreck um die Rechtsprechung des BGH kümmert. Insofern bezweifle ich, dass man dieses Urteil freiwillig umsetzt. Und selbst wenn WF es tut, wird man versuchen, die Zahl der abgemahnten Personen kleinzureden, um den Anteil jedes Abgemahnten größer erscheinen zu lassen. Aber sein wir doch mal ehrlich: in der Kanzlei sind bestimmt nicht deswegen etwa 60 Anwälte beschäftigt, weil die Sekretärinnen dort so einen guten Kaffee kochen :-)

    So, jetzt haben wir auch ´nen MB auf die Abmahnung von 2014 bekommen. Werden erstmal ohne Angaben von Gründen widersprechen. Interessanterweise haben wir nicht den bei anderen Usern vorgeschalteteten "Zahlungsaufforderung vor Klageerhebung"-Brief bekommen.
    Damals nach der Abmahnung gabs ´ne längere Konversation mit WF (zuletzte 2017), wo die sogar sinngemäß reingeschrieben haben "Uns doch egal, wer das war. Uns interessiert nur der AI, auch wenn der nachweislich nicht mal mehr Zugang zum Anschluß hatte!". Mal wieder ein nettes Beispiel, dass WF NUR an der Kohle interessiert ist, nicht an einer Aufklärung des Sachverhaltes selbst.

    Dieses Münchner Urteil ist mal wieder ein schönes Beispiel dafür, dass es Gerichten und auch WF nicht darum geht, den wahren Täter zur Rechtenschaft ziehen, sondern unter allen Umständen der Anschlußinhaber zur Kasse gebeten werden soll. Offenbar erachtet man die Gefahr als zu hoch für WF, dass der wahre Täter sich als nicht liquid herausstellt. Welcher Gläubiger lässt schon freiwillig einen zahlungskräftigen Schuldner sausen, wenn er nicht weiß, ob der "Ersatzmann" genauso zahlungsfähig ist ? Um das zu gewährleisten, setzt sich das Gericht auch über simpelste logische und technische Aspekte hinweg.
    Die technische Leistungsfähigkeit normaler haushaltstypischer Router ist beschränkt, d.h. der eingebaute Speicher für Logfiles ist üblicherweise nicht übermäßig groß. Insofern ist es Wochen oder Monate nach der Tat ganz einfach unmöglich, noch festzustellen, welches Haushaltsmitglied eingeloggt war. Macht aber auch nix. Denn da sich Handy, Tablet&Co üblicherweise automatisch in WLANs einloggen, ist aus der bloßen Tatsache,dass die Mitbewohner daheim waren, schon faktisch der Beweis erbracht, dass ihre Geräte zumindest online waren. Und da wir alle wissen, dass Gerichte der Meinung sind,dass Internetgeräte ja auch ohne Eingreifen des Nutzers Filesharing betreiben können, ist somit faktisch eine Tatmöglichkeit gegeben. In Krimis würde man das als "Er war am Tatort und hatte die Möglichkeit dazu!" nennen.

    Selbst wenn man tatsächlich einen Anwalt einschaltet, so kratzt eine Krähe der anderen kein Auge aus. Die wenigsten Anwälte versuchen den Mandanten tatsächlich aus der Sache rauszuboxen, sondern raten nur schnell zu einem Vergleich. Passenderweise geht die beim Vergleich gesparte Summe auch gleich wieder für den eigenen Anwalt drauf. Anders gesagt: Wer auf einen Anwalt setzt, verteilt die ursprünglich geforderte Summe letztendlich nur von einer auf zwei Kanzleien, wirklich günstiger wirds aber nicht. Wozu also die Mühe ?

    Letztendlich ist keiner der diversen Verteidigunganwälte auf dem Markt dran interessiert, den Abmahnsumpf trocken zu legen. Auch nicht bekannte Kanzleien wie WBS, die zwar ganz gerne mal Verfahren bis zum BGH bringen, aber dann irgendwie immer kurz vor der Ziellinie den Schwanz einziehen und (absichtlich ?) kleine Rechtsunsicherheiten bestehen lassen, um sich nicht selbst das Wasser abzugraben. Das beste Beispiel ist wohl die sekundäre Darlegungslast, auf deren Nichterfüllung insbesondere die Kanzlei Waldorf-Frommer in so ziemlich jedem gewonnenen Verfahren herumreitet. Da das Thema sekundäre Darlegungslast auch schon beim BGH eine Rolle spielte, muss man sich fragen, warum nicht gleich klipp und klar eine Festlegung getroffen wurde, WIE die nun auszusehen hat.

    Die meiste Lebenszeit in Zusammenhang mit seinem Forum hat man gespart, nachdem man von ihm rausgeschmissen wurde. So wie alle, die nicht seine abmahnerfreundliche Meinung teilten. Das Forum ist schon zu seinen Lebzeiten nicht umsonst weitestgehend zur One-Man-Show und Wachs-Werbeveranstaltung verkommen.

    In gewisser Weise kann ich Zonks Vergleich durchaus verstehen. Was Waldi mit denjenigen macht, deren Fälle bald verjähren, sind tatsächlich Praktiken, wie sie eher von Inkassobüros und weniger von Anwälten angewandt werden.

    Bisher hat Waldi allerdings einfach den AI weiter belästigt, so als ob er solche Mitteilungen erst gar nicht liest, da es ihm bei den tausenden von Fällen eh wurscht ist.


    Wie ich ein paar Postings weiter oben schon schrieb, ist es Waldi tatsächlich egal, wer es nun war, die halten sich im Zweifelsfall lieber an den AI, weil die Rechtslage eine "Rückfalloption" auf diesen als Täter/Störer vorsieht. Warum soll sich Waldi also mit Mitbewohnern usw rumschlagen, wenn er auch einfach behaupten kann, dass er Mitbewohner es sowieso nicht war und dadurch der AI zur Kasse gebeten werden kann ? Davon zeugen auch die vielen vielen Urteile, wo Waldi auf Nichterfüllung der sekundären Darlegungslast plädiert und sogar noch Recht bekommen hat.
    Bei mir haben die damals sogar so direkt geschrieben, dass es sie nicht wirklich interessiert, wer es nun gewesen ist und wir uns jeden weiteren Kommentar dazu ersparen sollen (offenbar haben wir die zuviel Personalkapazität gekostet :-)). So gesehen ist deine Aussage also schon ganz richtig, dass es ihm einfach "wurscht" ist, wer´s nun war.

    Blödsinn....


    Wenn die BGH-Richter sagen dass es so ist, hat sich auch Waldorf daran zu halten. Und hier wird ein Rechtsbeistand auch ermahnend den Finger heben.

    Dann erklär mir mal die vielen Urteile, die hier mit schöner Regelmäßigkeit gepostet werden und in denen es drum geht, dass Gerichte die Verweise auf Mitnutzer nicht akzeptieren. Und ich rede nicht von Fällen,wo der Mitnutzer nur als Alibi vor´s Loch geschoben wird,sondern tatsächlich als etwaiger Täter in Frage kommt oder die Tat gar eingestanden hat.

    Wenn man sich jedoch die BGH-Grundsatzentscheidung vom 6.10.2016 mal zu Gemüte führt hier, sehr schön auch erklärt von Solmecke und Co. hier, dann sehe ich die Chancen von Johnny gar nicht so schlecht und Waldi steht auf dünnem Eis vor Gericht, oder?


    Ist aber nur meine Einschätzung als Laie, lasse mich gern belehren...

    Das ist das Problem...Waldi UND Gerichte legen diese Reichweite der sekundären Darlegungslast sehr individuell aus, obwohl der BGH es ja eigentlich schon ganz gut formuliert hat:

    "Der Anschlussinhaber genügt seiner sekundären Darlegungslast vielmehr dadurch, dass er dazu vorträgt, ob andere Personen und gegebenenfalls welche anderen Personen selbständigen Zugang zu seinem Internetanschluss hatten und als Täter der Rechtsverletzung in Betracht kommen."

    Heißt in der Praxis: Waldi sagt, dass ihm der Hinweis auf die Mitnutzer nicht reicht und daher die sekundäre Darlegungslast nicht erfüllt wurde und genügend unterbelichtete Richter springen anstandslos durch diesen Reifen. Das ist so ´n typischer Fall von "Vor Gericht und auf hoher See ist man n Gottes Hand!".

    Ich würde mir endlich mal wünschen, dass mal ein Richter Waldi fragt, WELCHE Sachen denn seines Erachtens erfüllt werden müssen, damit dieser die sekundäre Darlegungslast als erfüllt sieht. Wenn man sich mal die Urteile zugunsten von Waldi anschaut, liest sich das immer gleich: Darlegungslast nicht erfüllt, Darlegungslast nicht erfüllt, Darlegungslast nicht erfüllt. Der gesunde Menschenverstand sagt einem ja schon ganz von alleine, dass Waldi dann auch sagen können müsste, unter welchen Bedingungen er diese Darlegungslast als erfüllt ansieht.
    Idiotische Methoden wie eine forensische Untersuchung des "Tatrechners" sind in der Regel jedenfalls keinesfalls zielführend.

    Tja...das ist das Problem, Johnny. Denn wenn man die ganzen Urteile von Waldi mal Revue passieren lässt, dann merkt man, dass es denen piepegal ist, wer nun der Täter ist. Es wurden in der Vergangenheit auch schon Anschlußinhaber verurteilt, *obwohl* der wahre Täter sogar geständig war und die Tat eingeräumt hat. Wenn du nun sagt "Es könnte Person B gewesen sein!" wird Waldi wohl einmal mehr auf der Nicht-Erfüllung der sekundären Darlegungslast herumreiten. Will sagen: der Umstand,dass es einen alternativen Geschehensablauf gegeben hat, schreckt Waldi nicht wirklich ab. Und leider finden sie immer wieder bescheuerte Richter, die so einer Argumentation folgen. Oder wie was_ihr_volt so treffend geschrieben hat: "eh wurschd...mochn eh wos wuin".


    Ich kenne aber einen Fall aus dem erweiterten Bekanntenkreis, wo ein stocksauerer AI dem Waldi den Namen des Übeltäters schriftlich mitgeteilt hat, und trotzdem alles weiter nach Schema F ablief. Daher meine Vermutung dass Waldi die Briefe seiner Opfer gar nicht liest, sondern ausschließlich auf die Masse setzt. Das sollte ihn aber vor Gericht dumm ausschauen lassen.

    Oh...das kommt mir doch irgendwie bekannt vor. Wir haben im 1.Durchgang der Kommunikation (d.h. in der Zeit nach Ergang der Abmahnung) jedesmal die ganzen "Argumente" von Waldi bis ins kleinste Detail auseinandergenommen und mit Urteilen widerlegt. Und das gleich mehrfach. Wir haben sogar den Namen des Täters klipp und klar genannt, aber daran scheint Waldi kein Interesse zu haben. Das hat bei denen offenbar ganz schön Personalresourcen gefressen. Stattdessen schrieb Waldi sinngemäß, dass sie keine weitere Kommunikation mit uns wünschen und es ihnen ziemlich egal ist, ob es der Anschlußinhaber war oder ein Mitbewohner.
    Einen besseren Beweis kann man wohl nicht mehr kriegen, dass Waldi nicht an einer Aufklärung interessiert ist, sondern für die nur zählt, dass überhaupt irgendwer bezahlt. Wenn man das mal auf das Strafrecht überträgt, dann ist das so, als würde der Staatsanwalt sagen, dass ihm die Bestrafung des Täters egal ist und er nur sehen will, dass überhaupt einer in den Knast geht.