Beiträge von akarki1985

    Ja, so ungefähr könnte man es formulieren.
    Nochmal zum Hintergrund. Die ermittelten Zahlen beruhten schon immer auf eine Hochrechnung. Es gab ein Meldeformular, wo jeder seinen Abmahnfall anonymisiert eintragen konnte. Zu Hochzeiten bin ich an manchen Tagen kaum mit der Datenpflege hinterher gekommen (hab ja auch noch nen richtigen Job) und es wurden auch Referenznummern der Abmahnschreiben als Gegenprüfung verwendet und viele andere Indizien. Aus der Summe solcher Informationen entstand dann die Statistik.


    Und nein, es war ein schleichender Prozess. Anfangs gab es die Statistik sogar monatlich, später halbjährlich bis es keinen signifikanten Input mehr gab. Mit signifikant meine ich, kein Mensch kann aus zehn oder weniger gemeldeten Abmahnung eines Abmahners eine glaubhafte Hochrechnung erstellen.


    Die traditionellen Tauschbörsen sind tot. Es gibt inzwischen andere Möglichkeiten, ohne seine IP preiszugeben auf dessen Basis dann abgemahnt wird. Demzufolge sinkt auch die Anzahl der Abmahnungen.

    Danke Dir!

    Da diese und ähnliche Fragen in der jüngsten Vergangenheit wieder auftreten, zwei Antworten pauschal dazu:


    - Die Abmahnstatistik (Welche Kanzlei mahnt welche Werke und wie viel ab) wurde bereits vor einigen Jahren eingestellt, da das Abmahnvolumen keine realistische Hochrechnung mehr zugelassen hat.


    - Eine Betrachtung der Wahrscheinlichkeit, in wievielen Fällen es nach einem [lexicon]Mahnbescheid[/lexicon] noch zur Klage kam, hat es nie gegeben. Sinnvoll und aussagekräftig wäre sie ohnehin für die Betroffenen nicht gewesen. Umabhängig ob es 60/40 oder 70/30 sein würde, keiner kann sagen, ob man genau zu den 40 bzw. 30 % zählt.

    Weiss also niemand ob jährlich 75T, 150T oder 7,5 Millionen Abmahnungen verschickt werden?
    War es noch 2014 plausible aber ab 2015 nicht mehr?
    Geht die Zahl zurück/steigt es an/oder keine Ahnung?


    Danke!

    Hi zusammen,


    ich bin noch sehr neu zum Thema und wohne auch erst seit kurzem in Deutschland (wurde von meiner Firma hierhin geschickt).


    Die Situation: gestern saß ich in der Bahn und habe gearbeitet, was sehr langsam ging, weil ich mich über mein Handy verbunden habe.


    Die Frau, die neben mir saß hat mich gefragt ob sie kurz auch auf mein Netzwerk zugreifen könnte, da ihr das Handy gestohlen wurde und mit ihrem Laptop kurz was gucken wollte. Sie hat aber meine Wille zur Hilfe so verstanden, dass sie dann direkt während der ganzen Reise auch surfen darf. Da in den Zügen meistens die Verbindung sehr schwach ist, brauchte ich nach 10-15 Minuten mein Handy nicht auszuschalten, Netz war einfach weg.


    Was mir einfach eingefallen ist, dass ich von Kollegen über die strikte Regeln von Filesharing in Deutschland gehört habe (gibt es kein anderes Land mit sowas). Und ich habe dran gedacht, was wenn sie auch mal Torrents oder ähnliches auf hatte?!


    - Ist es überhaupt bekannt, dass Leute über Handy Torrenting abgemahnt wurden? (Ess handelt sich um eine Tochterfirma von Telefonica)
    - Wie lange dauert bis man übehaupt eine Abmahnung bekommt? Also kann ich beruhight sein, wenn es bis Ende des Jahre nichts kommt?
    - Kann ich mich damit verteidigen, dass ich kein Deutscher bin und keine Ahnung von dieser Verbot hatte?
    - Ist es überhaupt plausibel zu sagen, dass ich es nicht wahr und dass es im Zug über Handy eh so gut wie unmöglich ist Filesharing zu benutzen? Bahntickets sind vorhanden.
    - Ist evtl P2P Verkehr bei den Mobilanbietern blockiert?


    Viele Grüße und vielen Dank!