Beiträge von WaldiWurst

    Vierfachmama

    Vor Gericht besser mit Anwalt.

    Der kann einschätzen wie gut Deine Darstellung ist, da spielen viele Dinge eine Rolle die man hier nicht gut einschätzen kann.

    Wenn eines Deiner Kinder der Täter ist, trotz erfolgter Belehrung, bist Du auch aus der Störerhaftung raus. Theoretisch kann WF dann das Kind verklagen, zumjndest wenn es volljährig ist.

    Fbee

    1. nein

    2. ja, kann nicht schaden

    3. unklar was Du meinst. Wenn Du 2015 abgemahnt wurdest kommt normal 2018 der MB. Vergleichen kannst Du Dich immer, zB. wenn Du doch zu den wenigen Pechvögeln gehörst und die Klagebegründung eintrifft

    Soll ich einfach die rühe bewaren und abwarten?

    Im Prinzip ja.

    Du wirst aber weitere Briefe bekommen, und dann 2020 den Mahnbescheid vom Gericht. Danach aber mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts mehr -> Verjährung.

    Es macht nur Sinn, nicht zu zahlen, wenn Du auch später nicht nervös wirst.

    Ich habe in den 3 Jahren des Abwartens jeden Monat etwas Geld zurückgelegt, und bin dann nach der Verjährung damit auf die Kanaren geflogen ;)

    Danke für die Antwort. In meinem Fall ist der 'Täter' bereit, ein derartiges Eingeständnis einzuschicken. Allerdings ist dieser auch deutscher Staatsbürger, nur halt nicht hier, sondern im Ausland gemeldet. Hat zufällig jemand eine Ahnung, inwiefern WF dann wie du es ausdrückst keine 'Handhabe' hat

    ein Mahnverfahren im Ausland durchzuführen ist nur in einigen EU Staaten möglich, und auch dort schwierig. Für ein Gerichtsverfahren wäre ein ladungsfähige Addresse Bedingung, auch dieses ist im Ausland sehr schwer nachweisbar, da dort die Gesetzeslage nzgl Meldepflicht und Meldeauskunft anders sind.

    Er kann Dir das Unterschriebene Schreiben überlassen und Du schickst es per Einschreiben an Waldi.

    Hallo liebe Forenmitglieder,

    Habe ebenfalls eine WF Abmahnng erhalten, und bin noch dabei hier durchzulesen, was die beste Reaktion darauf ist. Eine kurze Frage: wenn der Anschlussinhaber beweisen kann, Dass die Urheberrechtsverletzung von einem im Ausland gemeldeten Familienmitglied begangen wurde, macht das die Sache schwieriger für WF oder ist das egal? Verzeihung für meine Ignoranz, ich kenne mich leider bislang gar nicht mit sowas aus und bn daher froh, dass hier so viel gute Diskussion stattfindet.

    Danke!

    Das ist WF egal. Es sei denn, Du legst ein vom „Täter“ unterschriebenes Eingeständnis vor, mit voller Anschrift. Noch besser der Täter meldet sich selbst bei WF.

    Eventuell keine schlechte Taktik, da WF dann wohl keine Handhabe hat. Habe aber noch nicht gehört dass die in einem solchen Fall auch tatsächlich einstellen.

    Ansonsten rollt der normale Abmahnzug weiter bis zum MB.


    Wäre ganz witzig so zu antworten: hallo Abmahner, bez. Euer Schreiben an meinen Vater, mit AZ xyz: Das war ich, der Horst, wohnhaft in Wagadugu, Burkina-Faso! Hab aber keine Kohle und kein Bock, Euch Kohle für den Unsinn rüberzuschieben. Schönen Tag noch, Euer Horst.


    Deine Bemühungen, zum jetzigen Zeitpunkt detailliert auf die Abmahnung Bezug zu nehmen, sind vergebene Mühe.

    Du versucht mit einer Abmahnmaschine, im Prinzip einem Roboter, der im Jahr um die 100,000 Abmahnungen verschickt, zu kommunizieren. Deine Argumente wird bei WF niemand zur Kenntnis nehmen. Zahlst Du nicht, kommen die nächsten Schreiben bis zum Mahnbescheid im dritten Jahr.

    Bei der mUE sollte man sich exakt an die Vorlage hier aus dem Forum halten.

    wenn Du den Täter benennen kannst bist Du aus der störerhaftung raus. Interesssabt das WF gar nicht daran interessiert ist den Täter dranzubekommen, sondern stattdessen mal einfach 50% Rabatt gibt. Es geht halt nur um die Kohle, egal wie.

    Wenn Du Deiem Kumpel seinen Wunsch nach Ruhe erfüllen willst, solltest Du wohl auf den Vergleich eingehen. Wenn Du weniger bietest werden sie nämlich Deinen Kumpel drankriegen, und dann keine Veranlassung haben sich runterhandeln zu lassen.

    dein MB kommt erst 2019 - immer im 3. Jahr. Bis dahin gemütlich zurücklehnen.

    Die Anwaltskosten, die sich Waldi in die Taschen steckt, verjähren nach 3 Jahren.

    Der Schadenersatz für den Rechteinhaber, dh. die Filmfirma, verjähren nach 10 Jahren.

    Es sind keine Fälle bekannt, in denen Waldi das Verfahren nach der 3-jährigen (defakto 3.5 nach MB) Verjährung weiterbetrieben hat. Lohnt sich nicht.

    Die Kosten eines Gerichtsverfahrens haben damit nix zu tun, die trägt die unterlegene Partei.

    Tipp: ersetze „Anwalt“ durch „Verhandeln mit WF“. Wie Uhlemsagte brauchst Du den Anwalt nämlich erst in einer Gerichtsverhandlung, sonst kostet der nur unnötig Geld.

    Den Unterschied würde ich auf vielleicht 100bis 200 Euro schätzen, da WF bei Szenario 2 wohl den Gerichtskostenvorschuss und die Klagebegründung im Vergleich einrechnet.

    Wer nach Erhalt des MB noch zahlt, hat alles falsch gemacht, denn der MB ist ein Standardbaustein und kommt wie das Amen in der Kirche. Die Klage danach kommt nur in 1-5 % aller Fälle.

    Mahnbescheid. Gutes Stichwort. Ich bekam meine nun am Freitag vom Amtsgericht Hamburg-Altona.

    Sollte ich nun einen Anwalt kontaktieren? Soweit ich das verstanden hatte, ist dem Mahnbescheid auf jeden Fall zu antworten, sonst gibt es wirklich Schwierigkeiten.


    Ich glaube nun nicht mehr, dass ich ungeschoren aus der Sache rauskomme. Oder?

    auf jeden Fall solltest Du Widerspruch ankreuzen und gleich zurücksenden.

    Der MB ist der letzte Standardbaustein in WFs Strategie. Nahezu jeder Nichtzahler bekommt ihn im dritten Jahr.

    Ich kenne, auch durch dieses Forum, viele die nach dem Widerspruch gegen den MB einfach verjährt sind. Verklagt wurde so gut wie niemand, bei der hohen Zahl der abmhanungen fehlen dazu die Resourcen sowohl bei Waldi als auch den Gerichten.

    Denkfehler.

    Jede Handlung in "Tauschbörsen" "verletzt das Recht auf öffentliche Zugänglichmachung des Leistungsschutzberechtigten" (zB BGH - Konferenz der Tiere).

    Die hier angebotene modUE geht daher vollständig richtig auf das verletzte Recht ein.


    Was sich irgendwelche Wald- und Wiesen- Autoren von Abmahnern so denken - interessiert nicht, da die modUE sich an der geltenden Rechtslage und Rechtssprechung orientiert und nicht bei jedem Abmahnerfurz neu erfunden werden muss.

    ausserdem ist ja kaum ein Fall bekannt in dem je die UE oder gar deren Wortlaut eine Rolle spielte. Waldi klagt ja wohl eh nie auf Unterlassung, sondern fährt die gleiche Schiene bei denen die gar keine UE abgeben.

    Du bringst ein bisschen was durcheinander. Der MB ist keine Klage. Es gibt zentrale Mahngerichte zB Coburg, Hamburg. Die geben dann die Sache ans zuständige Gericht für Deinen Wohnort ab, falls Waldi den Gerichtskostenvorschuss zahlt, was er ja selten tut.

    MB ist der letzte Standardbaustein in Waldis Abmahnstrategie, danach ist in >95% aller Fälle Ruhe im Walde.

    Die kurzvorknapp 2017 Mahnbeschiedenen verjähren gerade.


    Und ja, einfach Widerspruch insgesamt ankreuzen und zurück.

    Hallo zusammen,


    habe Dezember 2014 eine Abmahnung bekommen, alles so getan wie es hier steht und September 2017 dem Mahnbescheid widersprochen. Wie weit hemmt der Mahnbescheid das ganze jetzt bzw. ist es überhaupt noch aktiv?


    Viele Grüße

    MB hemmt 6 Monate, dazu kommen noch die paar Wochen in denen das Verfahren „weiterbetrieben“ wurde. Mitte Juli solltest Du durch sein.

    mahnbescheid wird kommen, ist mittlerweile ein Standardbaustein. Es ist also eine sinnlose Taktik nach Erhalt des MB mit dem Abmahner Verhandlungen aufzunehmen.

    Wenn man sich entschliesst auf Verjährung zu setzen, dann sollte man es auch bis zur Klageerhebung - Wahrscheinlichkeit unter 5% - durchhalten.

    Es verjähren gerade wieder viele die noch knapp vor Ende 17 den MB erhalten hatten.

    poiuzt33

    Wenn Du es nicht warst, nicht zahlen und keinen Kontakt zu WF.

    Wenn Du es doch warst, musst Du die Risiken abwägen. Die Klagewahrscheinlichkeit ist gering (Eingeweihte gehen von 1-5% aus), aber Du hast eher Chancen wenn Faktoren wie Mehrpersonenhaushalt, kein Waldifreundlicher Gerichtort etc. für dich günstig ausfallen.

    Sasi

    Wenn der Täter in Kanada wohnt ist es doch easy. Du holst Dir von dieser Person eine Bestätigung, das sie es gewesen ist. Reicht wohl mündlich aber mit Zeugen, besser noch schriftlich. Dann informierst du WF. Die verfolgen niemand mit Wohnsitz im Ausland.

    Yo neuerberg

    Kenne keine Urteile die einen solchen Fall betreffen, also entweder sowas ist selten oder Waldi geht da nicht bis zum Letzten.

    Hätte ich ne Kneipe würde ich allerdings im Router alle Filesharing Protokolle sperren, d.h. Alles außer surfen und mailen.

    LaubenPieper

    Wie sind die 1000 Euro ausgewiesen, als Schadenersatz?

    Ist mir neu, dass WF jetzt Altfälle aufrollt. Brauchen wohl echt dringend Geld.

    Ob ein Gericht die Erhöhung von 450 auf 1000 als angemessen sehen würde, kann wohl keiner sagen.

    Komische Geschichte, mal sehen ob noch mehr solcher Altfälle wieder aktiviert werden.