Beiträge von caco

    Ich bin wohl einer der Glücklichen bei denen tatsächlich die Klageschrift mit Forderung von 1200 € insgesamt beim Amtsgericht eingereicht wurde.


    Habe jetzt einen Vergleich angestrebt, Waldi gibt sich mit 670 € zufrieden...


    Dazu dann noch die Kosten des Rechtsstreits -

    Kann jemand einschätzen wie hoch diese Kosten des Rechtsstreits sein werden?


    Nur schriftliche Korrespondenz und halt die Briefe die vom Amtsgericht verschickt wurden.

    WF hat mittlerweile die Klageschrift beim Amtsgericht eingereicht.

    Ich versuche mich auf einen Vergleich zu einigen bevor es zum Prozess kommt...


    Ich war zur Zeit der Urheberrechtsverletzung im Urlaub, hatte einen Untermieter der damals auf meine Nachfrage angegeben hatte er kenne den besagten Film und habe sich den über ein Filesharing Programm angeschaut. Ob er das auch im Prozess zugeben würde ist fraglich...


    Meint ihr ich hätte in einem Prozess eine gute Chance auf eine Abweisung der Klage?

    Abmahnung 2017, mittlerweile wurde die Klageschrift beim Amtsgericht eingereicht...


    Immer noch ein guter Moment um sich direkt bei WF zu melden und einen Vergleich anzustreben?

    Gibt es Erfahrungswerte was man da "anbieten" sollte um es nicht zum Prozess kommen zu lassen?

    Die Taktik, erst im Gerichtsverfahren einen anderen Täter zu benennen, funktioniert nicht. Da gibt es Präzedenzfälle.

    Hat der AI Kenntnis des Täters (oder mindestens einen begründeten Verdacht plus sich selbst entlastende Tatsachen), muss er dies Waldi rechtzeitig (also vor Klageerhebung) mitteilen.

    Also der "Bekannte" bin ich selber, ich will aber nicht dass der AI für meinen Fehler zur Verwantwortung gezogen wird.


    Da von Anfang an ein Anwalt dabei war und AI diesem auch mitgeteilt hat im Urlaub gewesen zu sein (auch Tickets als Beweis geschickt hat) und einen Bekannten als möglichen Täter gehabt zu haben gehe ich davon aus dass WF schon mitgeteilt wurde dass der Verdacht besteht dass jemand anderes die Tat begangen hat.


    Sowohl AI als auch Ich wollen es somit auf keinen Fall zum Prozess kommen lassen.


    Der Fall ist mit Übergabe an das Amtsgericht aber ja noch nicht vor Gericht, das sehe ich richtig oder?


    Das heisst im Moment ist es noch immer möglich abzuwarten oder wäre schon jetzt der passende Zeitpunkt sich direkt bei WF zu melden?

    wozu sonst hätte Waldorf die "paareurofuffzich" sonst einzahlensollen damit die Vorraussetzungen für ein Gerichtsverfahren gegeben sind?

    auf keinen Fall!

    ...das wäre ein Weg, der aber durch die von Waldorf vorgestreckten Gerichtsgebühren teurer wird als die geforderte Ursprungssumme.

    Andere Möglichkeit wäre (wenn Du Chancen siehst zu gewinnen, einen Anwalt zu rate zu ziehen. (Sollte jetzt aber ratzfatz gehen, damit der dem Gericht Deine "Verteidigungsbereitschaft" anzeigen kann.)

    Ein Anwalt ist schon dabei (von Anfang an, Abmahnhelfer :/ )


    AI war zum Zeitpunkt des Filesharings im Urlaub, kann das auch mit Ticket belegen. Der AI kann auch seiner sekundären Darlegungslast nachkommen da der Bekannte der das FS begangen hat es zur Not auch zugeben würde.


    Jetzt ist die Frage weiter auf die Klageschrift zu warten (die ja anscheinend höchstwahrscheinlich kommen wird) und die Sache weiter über den Anwalt laufen zu lassen oder sich persönlich direkt bei WF zu melden um entweder einen Vergleich anzustreben oder den Verantwortlichen anzugeben damit WF den direkt anschreiben kann...


    Würde in der zweiten Option dann einfach der ganze Prozess, also zuerst die Abmahnung mit Unterlassungserklärung etc. an den Bekannten gehen oder würde WF eventuell trotzdem weiter gegen den AI vorgehen?

    Ich bin mittlerweile beim Mahnbescheid angekommen, der ging auch mit Widerspruch zurück. Nun kam wieder Post:

    Vom Amtsgericht:

    "(es wurde) von Ihnen Widerspruch erhoben. Die Voraussetzungen für die Abgabe des Verfahrens liegen nunmehr vor. Demgemäß ist der Rechtsstreit des streitigen Verfahrens an das Amtsgericht xxx abgegeben worden."


    Das heißt noch nicht dass Klage erhoben wurde oder doch?


    Und würdet ihr empfehlen hier noch weiter abzuwarten oder besser sich bei WF zu melden um einen Vergleich auszuhandeln?


    Vielen Dank

    Nein. Nur weil er einen Brief nicht zugestellt hat liegt kein Grund für eine Vertragskündigung wegen Pflichtverletzung vor.

    Informiert er nicht über gerichtliche Aktivitäten der
    Gegenseite - eventuell.

    Der Anwalt muss Dich nicht über jeden Scheiss informieren - nur das Wichtige. Und ein Bettelbrief nach Mahnbescheid gehört nicht dazu. Gerade weil der Auftrag des Anwalts lautet: Abwehr der Forderung bis Klageverfahren.

    Ok, dankeschön

    dann sicher mit einem Stream-client wie z.B. Popcorntime, der auch gleichzeitig weiter verteilt. :rolleyes:

    warum Du?

    Beauftragt wurde er ja von Deinem Vermieter.

    Genau, Popcorn Time wars :/


    Ja er wurde vom Vermieter beauftragt aber ich bezahle, war ja schliesslich auch mein Fehler.


    Aber wenn er meinem Vermieter das Geld zurückzahlen würde weil er seinen versprochenen Dienst nicht geleistet hat würde ich dann eben via den Vermieter das Geld zurückerhalten.

    Ist mir echt ein Rätsel warum man für das Ausfüllen zweier einfacher Formulare - mUE und Widerspruch des MB - einen Anwalt beauftragt und diesem gutes Geld hinterherwirft.

    Ist Dein Abmahnhelfer auch Dein Anwalt oder ein Mittelsmann? Im ersten Fall keine Chance das Geld wiederzusehen, im letzteren schon.


    Allerdings ist der zweite allseits bekannte Bettelbrief uninteressant wenn man sich wie Du für das Aussitzen der Verjährung entschieden hat, und das hast Du ja wohl.

    Ja im Nachhinein ist man immer schlauer, die Abmahnung damals hat natürlich erstmal Angst gemacht und die erste (un)gründliche Recherche hat das Einschalten des Anwalts als beste Lösung ergeben, jetzt weiss ich dass es ziemlich dumm war.


    Dem AI und mir wurde aber auch der Eindruck vermittelt (am Telefon) dass der Anwalt sich für die Pauschalgebühr darum kümmert dass man an Waldi nichts zahlen muss...

    Bei mir kam im Oktober 2010 die Abmahnung wegen eines Films (tatsächlich gestreamt).


    Der Anschlussinhaber (ich war Untermieter) hat einen Abmahnhelfer beauftragt (die Rechnung über 290 € habe ich bezahlt) für die modUE und danach erstmal nichts mehr gehört.

    Jetzt beinahe genau 1 Jahr später kam schon der Mahnbescheid - AI hat wieder bei dem damals beauftragten Anwalt angerufen, es wurde geraten Widerspruch einzulegen. Dem stimmte der AI zu, wonach direkt die nächste Rechnung über 82 € für das Versenden des Widerrufs kam.


    Auf Nachfrage ob denn zwischen Abmahnung und Mahnbescheid noch eine Reaktion von Waldi kam wurde dem AI gesagt dass zwischendurch wohl noch ein Brief kam, über diesen Brief wurden wir aber offensichtlich nicht informiert.


    Kann ich hier wenigstens vom Beauftragten Abmahnhelfer Geld zurück verlangen da er mM nach seinen Pflichten nicht nachgekommen ist?