Beiträge von Korona

    Hallo zusammen,


    auch ich reihe mich ein in der Gruppe der WF-Geplagten.


    Wir hatten insgesamt 3 Fälle gehabt, 2 mal für jeweils 1 Film, einmal für 1 Musikstück.
    Alles 3 in 2010, alles 3 wurde ausgesessen (modifizierte UE abgeschickt, ansonsten abgewartet).
    Da seit 2013 nichts mehr gekommen ist, gingen wir davon aus, dass es jetzt endlich ein Ende hat.


    Aber siehe da, 2019 steht WF wieder vor der Tür (bzw. im Briefkasten).

    Mit dem Urteil von 2016 bzgl. das Lizenzschäden erst nach 10 Jahren verjähren, hat WF wieder angefangen die Fälle aufzurollen. Wir hatten nur eine Mitteilung bekommen.

    Angesetzter pauschaler Schadensersatzbetrag (APS) von 450€, Forderung von 700€.


    Wir haben hier etwas voreilig gehandelt. Wir wollten das Thema einfach nur hinter uns haben und haben die 700€ Bezahlt, in der Hoffnung, nie wieder was von WF zu hören.


    Aber da kamen dann 2-3 Wochen später nochmal 2 Briefe, die anderen beiden Fälle. Einmal APS von 450€, Forderung von 1000€!, und einmal APS von 350€, aber ebenfalls Forderung von 1000€.
    Haben sie wohl Blut geleckt und gleich einen höheren Betrag diesmal gefordert, selbst bei unterschiedlichem APS.


    Wir sind uns jetzt nicht ganz sicher, wie wir hier am besten reagieren drauf. Einerseits wollen wir die Sache schnell hinter uns haben, andererseits wollen wir diese Masche auch nicht groß Unterstützen (vor allen bei diesen willkürlichen Forderungen, wo sie jetzt plötzlich 300€-400€ mehr haben wollen und das bei unterschiedlichen APS).

    Nach der Punkteliste im 1. Beitrag dürften wir ja jetzt irgendwo zwischen Punkt 3 und Punkt 5 sein. Es ist eine Zahlungsaufforderung vor Klageerhebung, aber es wurde Prozesskostenrisiko erwähnt und auch eine Bestätigung der ladungsfähigen Anschrift gefordert, wenn nicht gezahlt wird.


    Was würdet ihr empfehlen, vorzugehen? Wir hatten die Überlegung, ein Vergleichsangebot vorzuschlagen, angepasst an die APS (damit auch unterschiedliche Beträge), sind uns aber nicht im klaren darüber, wie viel passend ist (im 1. Beitrag steht was von 60%, aber mir ist nicht ganz bewusst, auf welchen Betrag man das beziehen soll) und wie so ein Schreiben aussehen sollte. Mein Vater hatte bereits einen Entwurf gemacht, da hat er aber angefangen mit den WFlern zu Diskutieren und zu hinterfragen, was die Beweggründe sind, was ich denke wohl der falsche Weg ist und vermieden werden sollte (ist zum Glück nur ein Entwurf, er hat da noch nichts abgeschickt). Aber wie es denn richtig aussieht, weiß leider keiner von uns so genau.


    Natürlich wäre auch der Weg des Abwartens möglich, so es ja erst eine "Drohung" ist, das Ganze Gerichtlich zu regeln, aber noch nichts konkretes, aber da sind wir uns halt nicht sicher (vor allem, weil wir ja beim 1. mal schon bezahlt haben, insofern befürchte ich, dass da die Chance erhöht sein könnten, dass wir zu den wenigen gehören, die dann tatsächlich vor Gericht landen würden...).

    Wie seht ihr die Sache?

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