Beiträge von benno

    Tja...das ist das Problem, Johnny. Denn wenn man die ganzen Urteile von Waldi mal Revue passieren lässt, dann merkt man, dass es denen piepegal ist, wer nun der Täter ist. Es wurden in der Vergangenheit auch schon Anschlußinhaber verurteilt, *obwohl* der wahre Täter sogar geständig war und die Tat eingeräumt hat. Wenn du nun sagt "Es könnte Person B gewesen sein!" wird Waldi wohl einmal mehr auf der Nicht-Erfüllung der sekundären Darlegungslast herumreiten. Will sagen: der Umstand,dass es einen alternativen Geschehensablauf gegeben hat, schreckt Waldi nicht wirklich ab. Und leider finden sie immer wieder bescheuerte Richter, die so einer Argumentation folgen. Oder wie was_ihr_volt so treffend geschrieben hat: "eh wurschd...mochn eh wos wuin".

    Wenn man sich jedoch die BGH-Grundsatzentscheidung vom 6.10.2016 mal zu Gemüte führt hier, sehr schön auch erklärt von Solmecke und Co. hier, dann sehe ich die Chancen von Johnny gar nicht so schlecht und Waldi steht auf dünnem Eis vor Gericht, oder?


    Ist aber nur meine Einschätzung als Laie, lasse mich gern belehren...

    Hallo in die Runde,


    auch ich bin einer der WF-Altfälle, der nach 5 jähriger Funkstille jetzt wieder von der Kanzlei ausgegraben wurde. Hatte eigentlich mit dem Thema abgeschlossen, aber bin jetzt doch wieder hier gelandet und lese interessiert mit.


    Der vorherige Beitrag mit dem link zu einigen verlorenen Fällen von Abmahnern stimmt mich aber dann doch zuversichtlich. Die Gerichte scheinen häufig Klagen abzuweisen, wenn dritte Personen im Haushalt des Anschlussinhabers Zugriff auf den Anschluss hatten und somit die Täterschaft nicht eindeutig geklärt ist. Das wäre in meinem Fall die Ehefrau.


    Kann ich davon ausgehen, dass hier immer so entschieden wird, oder ist es trotzdem Glückssache, wie das Gericht gerade aufgelegt ist?